Zum neuen Jahresmotto ein Witz, was Wertschätzung heissen kann und wie Jesus sie praktiziert:  Einmal starb ein Witzerzähler ganz unverhofft, und er stand plötzlich vor Jesus, dem göttlichen Richter. Er hatte furchtbare Angst, denn er hatte in seinem Leben wenig Gutes getan. Eine ganze Reihe war noch vor ihm; alle mussten sie Rechenschaft ablegen. Jesus schlug in dem dicken Buch nach und sagte zum ersten: „Da steht: Ich hatte Hunger, und du hast mir zu essen gegeben. Bravo! Ab in den Himmel.“ Zum zweiten: „Ich hatte Durst, und du hast mir zu trinken gegeben.“ Zum dritten: „Ich war im Gefängnis, und du hast mich besucht.“ Und so fort. Bei jedem, der in den Himmel befördert wurde, machte der Witzerzähler eine Gewissenserforschung, und jedes Mal kam ihm das Zittern: Er hatte weder zu essen noch zu trinken gegeben und hatte keine Gefangenen und keine Kranken besucht. Nun kam er an der Reihe. Er blickte auf Christus hin, der in seinem Buch nachschlug, und zitterte vor Angst. Jesus blickte auf und sagte: „Da steht nicht viel geschrieben. Aber etwas hast du auch getan: Ich war traurig, und du hast mir lustige Geschichten erzählt. Ich war niedergeschlagen, und du hast mich zum Lachen gebracht und mir Mut gegeben. Bravo – Ab in den Himmel!“