Berufen, in der Liebe zu wachsen – Bildungsnachmittag zu „Amoris Laetitia“

Am Bildungsnachmittag im Pauluszentrum in Gossau wurden den Teilnehmer/-innen 3 Schlüssel in die Hand gegeben. Mit ihnen war es möglich, den reichen Schatz zu
bergen, den das postsynodale Schreiben „Amoris Laetitia“ zu Ehe und Familie von Papst Franziskus beinhaltet. Der erste und wichtigste Schlüssel heisst: „Wir alle sind berufen, in der Liebe zu wachsen“. Er durchzieht wie ein roter Faden das ganze Schreiben. Wie können wir unsere Beziehungen in Familie, Beruf, U
mfeld gestalten, dass Wachstum und Entwicklung möglich ist, dass unser Miteinander zu einem erfüllten und sinnvollen Leben führt? Angeregt durch Texte aus „Amoris Laetitia“ haben sich die Anwesenden intensiv in Tischgruppen über existentielle Haltungen im Dialog ausgetauscht. Papst Franziskus schreibt sehr lebensnah und praktisch. Manche Anregungen können gleich im Alltag umgesetzt werden z.B.: „geduldig und aufmerksam zuhören, bis der andere alles gesagt hat“; „Eile abzustreifen“; „lernen, die eigenen Empfindungen auszudrücken, ohne zu beleidigen“; usw. (siehe AL 136-139). Auch die Kommentare von Papst Franziskus zum Hymnus der Liebe im ersten Korintherbrief lösten persönliche und interessante Gespräche aus.

Der interaktive Bildungsnachmittag verlief in einem kurzweiligen Wechsel von Impulsen, gemeinsamem Lesen von Texten und Gesprächen. Anschliessend bot sich die Gelegenheit, am Abendgottesdienst in der Pauluskirche teilzunehmen, der ebenfalls von P. Germann mitgestaltet wurde und mit seinem Predigtwort viele GD-Besucher erfreute.

Die Referenten: P. Edwin Germann, Dr. Maria Hässig

 

Die war eine Veranstaltung im Rahmen des „Projekt Berg Sion“, weiteres siehe unter: www.bergsion.ch