Am 26. Juni morgens …
konnten wir im Pfarreigottesdienst in Amriswil das Angebot des Pilgerheiligtums vorstellen. Am Schluss hat der Pfarrer die zwei Pilgerheiligtümer, die schon 5 Jahre Menschen dort besuchen, gesegnet. Wir freuen uns, dass drei weiter Familien Interesse haben, auch monatlich den Besuch der Pilgernden Mutter zu empfangen. Anschliessend hatten wir ein Pilgerheiligtums-Treffen mit Erfahrungsaustausch:

Lebendige Kirche
Ein Mann berichtete:
Als ich vom Pilgerheiligtum hörte, brannte mein Herz. Das will ich ausprobieren und ich habe mich in die Namensliste eingetragen. Anfangs war es ein Abtasten, Einlassen auf Maria als Fürbitterin. Über die Jahre ist sie mir immer mehr ans Herz gewachsen und wenn es in unserem Kreis ein Anliegen gibt (ob Krankheit, Operation, Prüfungen, Anliegen für Andere), dann weiss man, es wird dafür gebetet. Es entstand eine Verbindung untereinander und man ist nie allein mit seinen Sorgen und Nöten. Man begegnet sich ganz anders und es entstehen Gespräche – die Kirche wird lebendig. Es kommen immer wieder Rückmeldungen, von Gebetsanliegen, das die Menschen gespürt haben, das für sie gebetet wurde.

Maria mitten drin
Eine Frau nimmt das Pilgerheiligtum mit zur Arbeit oder auf die Wanderungen, sodass Maria nicht alleine zuhause ist. Eine Familie meint, Maria gehöre einfach bei ihrer Familie dazu. Eine Person, die einige Zeit den Besuch der Pilgernden Mutter nicht mehr hatte, spürte, dass ihr dies fehlt und so macht sie nun wieder mit. Eine Familie erzählt, dass ihnen das Pilgerheiligtum hilft, gemeinsam etwas zu beten. Es entsteht ein einender Ort. Sie legen beim Muttergottesbild Zettel hin, um Bitten und Dank darauf zu schreiben. Diese Zettel legen sie in ein Schatzkästli und verbrennen sie dann später. Eine Frau freut sich, dass die Kinder Maria ihre Sorgen, zum Beispiel Prüfungen, laut anvertrauen usw.

Am 26. Juni nachmittags …

konnte ich beim Begegungstag der Pfarrei Abtwil teilnehmen. Dort hatten auch die Schönstatt Frauen und Mütter und das Pilgerheiligtum einen Marktstand – ein Beitrag zum Pfarreileben …

Am 27. Juni …

hatten wir am Rosenmarkt in Bischofszell einen Stand. Wir verkauften Verschiedenes, vor allem zur Unterstützung des Projektes Pilgerheiligtum und für die Aufgabe der Marienschwestern in Burundi. Natürlich war es uns vor allem ein Anliegen den Besuchern unser Haus in Quarten vorzustellen und das Angebot des Pilgerheiligtums zu machen.

Text und Fotos: Sr. Ursula-Maria Bitterli