Samstag, 22.07.17

Mit Koffer und Taschen beladen wurden wir um 15.00 Uhr am Empfangstisch herzlich von den Leiterinnen begrüsst. Als wir mit den Eltern die Schlafsäle besichtigen konnten, verabschiedeten sie sich von uns und für uns startete das Sola 2017 mit dem Motto «Vo rot bis bunt via Rägeboge» offiziell. In verschiedenen Kennenlernspielen erfuhren wir, dass wir alle von ganz verschiedenen Ecken der Schweiz hierhergereist sind.

Schon zum ersten Mal sangen wir unser fetziges Lagerlied! Als die selbstgebackenen Kuchen der Leiterinnen zum Zvieri schon bereitstanden, wurden wir von den Kandidaten der ausgeschriebenen Wahl des Farbpräsidenten überrascht. Sie präsentierten ihren Farbcharakter in einem ziemlichen Durcheinander und jede behaupte von sich, die beste Farbe zu sein. Die Konferenz wurde dann unterbrochen und auf den kommenden Freitag verschoben. Was bis dann wohl auf uns zukommen wird?

Nach dem uns die Leiterinnen dann unsre Schlafsäle gezeigt und wir die ersten Sachen eingeräumt haben, ging es mit einem Sportblock auf der Spielwiese bei sonnigem Wetter weiter. Frisbee Ultimate und Ping Pong forderten unsre Taktik und das Können heraus. Zum ersten Mal kamen wir danach im Esssaal zu einem feinen Znacht zusammen. Die drei pensionierten Köchinnen bereiteten uns einen bunten Hörnlisalat mit heissem Fleischkäse vor.

Nach dem wir unsre Ämtlipflicht erledigt haben, startete um 20.00 Uhr das Abendprogramm. Von sechs verschiedenen Ateliers durften wir zwei auswählen, in welchen wir unsre Talente ausübten. Feine Fruchtspiesse, die eine Ateliergruppe für uns mit Liebe vorbereitet hat, durften wir nach der Theateraufführung geniessen.

In der finstern Nacht machten wir uns auf den Weg ins Heiligtum, wo wir dankten für den wunderbaren Tag und uns unter den Schutz der Muttergottes stellten. Als Zeichen dafür wurde uns unser persönliches Schutzmanteltuch während einer musikalischen Begleitung übergeben. Ein bisschen spät und müde aber sehr gespannt auf den nächsten Tag, schlüpften wir in unsre Schlafsäcke.

Kennenlernspiele auf der Wiese

Kandidaten für die Wahl des Farbpräsidenten waren zu Gast

Origami

feine Fruchtspiessli als Bettmümpfeli

Sola 2017 in Quarten

Tanzen im Atelier

Gemeinsames singen

Sonntag, 23.07.2017

Heute Morgen wurden wir mit Musik geweckt und zogen die schönen Kleider an für den Sonntag. Im Heiligtum haben wir erfahren, dass wir an diesem Tag den Fokus auf die gelbe Farbe legen und der Stärken und Schwächen dieser Farbe auf die Spur gehen wollen. Beim anschliessenden feinen Sonntagszmorge mit Zopf, Brot, Nutella, Konfi und verschieden Müesli überraschte uns die gelbe Person. Sie schenkte uns eine Vase, welche wir während der ganzen Woche immer mit einer Perle füllen dürfen, wenn wir einer anderen Person eine Freude bereiten.

Freudenreich übten wir die Lieder und Sätze, welche wir in der Messe lesen dürfen. Im Gottesdienst freuten sich viele Leute über unser kräftiges Mitfeiern und Singen. «Gelb» freute sich über die Spiele, die sie dann mit uns spielen konnte und über das GELBE Riz Casimir, welches die Köchinnen passend zum Tag super fein gekocht haben! So wurde sogar der Reis bis zum letzten Korn aufgegessen.

Am Nachmittag zeigten wir grossartigen Einsatz bei einer Schnitzeljagd drinnen und draussen, bei der wir uns richtig sportlich betätigen mussten. Gestärkt nach der Zvieripause konnten wir entweder auf dem Schulhausplatz einige Ballspiele oder in ruhigerer Atmosphäre verschiedene Brettspiele spielen.

Als wir um 18.30 Uhr im Esssaal eingetroffen sind, standen schon wunderschöne Fleisch- und Käseplatten zum Z’Nacht parat, für welche wir uns bei den Köchinnen mit einem herzlichen Applaus bedankten.

Nach den erledigten Ämtli wurde um 20.00 Uhr die Wichtelpost zum ersten Mal verteilt. Wir haben uns sehr gefreut, über die kleinen und nett gestalteten Briefe von unsrem Wichteli. Gleich anschliessend startete eine spannende Game-Show, bei welcher wir in drei Gruppen aufgeteilt Fragen zu verschiedenen Themen bewältigen mussten, um wertvolle Punkte zu sammeln. «Gelb» musste sich am Ende des Spiels verabschieden. Sie hat sich sehr gefreut, über den Tag, welcher sie mit uns verbringen durfte und wird am Freitag auch wiederkommen.

Im Heiligtum wurde unser freudenreicher und zitronengelben Tag abgerundet, bevor es noch ein kleines Bettmümpfeli für jeden gab und wir uns dann -heute ein bisschen früher- in unsre Betten legen durften.

„Gelb“

Gruppenbild Sola17

Montag, 24.07.2017

Heute Morgen wurden wir behutsam von unsren Leiterinnen geweckt. Zum ersten Mal montierten wir die Regenjacke und gingen ganz gespannt ins Heiligtum, um zu erfahren, welche Farbe heute wohl im Zentrum stehen wird. Am farbigen Tuch erkannten wir, dass heute der violette Tag sein wird. Es sei die Farbe zum Nachdenken und der Würde, wurde uns erklärt.

Nach dem Zmorge und den erledigten Ämtli, hatten wir noch Zeit für die Wichtelgeschenkli. Um 10.00 Uhr waren wir überrascht, dass im G3 die violette Person sich hübsch machte und sogar den roten Teppich für sich ausrollte. Wir bekamen Besuch von Pater Adelrich, Pfarrer Weinert, bei welchen wir die Möglichkeit bekamen die Beichte abzuhalten. Für die violette Person ist zwar die äussere Schönheit besonders wichtig, aber wir konnten sie überzeugen, dass die innere Schönheit wichtiger und wir diese dann auch ausstrahlen können. «Nach der Beichte werden wir frei sein wie ein Vogel», sagte «Violett».

Im Speisesaal waren die Tische wunderschön und passend zur Farbe violett gedeckt und dekoriert. Die Tortellini und Zucchetti haben wir ganz aufgegessen.

Danach hatten wir genügend Freizeit zum Duschen, das Lädeli besuchen, malen oder basteln. Um drei Uhr begann der Entspannungs- und Beautynachmittag. Da hatten wir Zeit uns die Rücken oder Hände zu massieren, Augenmasken oder Seifen zu machen oder uns einzulassen auf eine Traumreise. Dazwischen gab es einen feinen Kuchen und gesunde Apfelschnitze zum Zvieri.

Gerade als wir zum Znacht gehen wollten, erreichte uns die Nachricht, dass am Himmel ein Regenbogen steht. Wir alle bewunderten ihn und setzten uns danach an den Znachttisch. Die Köchinnen haben -passend für den Tag- ein Birchermüesli gezaubert mit vielen feinen violetten Heidelbeeren. Nach den erledigten Ämtli führte uns «Violett» eine würdevoll eine bezaubernde Zaubershow vor und war richtig stolz, dass alles so gut geklappt hat. Danach musste «Violett» auf den Zug und versprach uns am Freitag wieder zu kommen. Wir spielten bis zum Abendgebet ein lebendiges Eile mit Weile, in welchem wir selber die Töggeli spielten. Nach einer kurzen lustigen Tanzauflockerung dankten wir im Heiligtum für den schönen Tag, welchen wir erlebt haben und gingen dann froh und erschöpft ins Bett.

Maske mit Tee und Honig

Handmassage

Rückenmassage

„Violett“ zu Besuch

Mittagessen am violetten Tag

Regenbogen am Himmel

Lebendiges Eile mit Weile

Dienstag, 25.07.2017

Nachdem wir heute geweckt wurden und einmal mehr die Regenjacke anziehen mussten, um ins Heiligtum zu gehen, haben wir dort am Tuch erkennen können, dass heute der blaue Tag ist. Blau steht für den Himmel und das Wasser und drückt Ruhe und Stille aus. Daher ist der Regen halb so wild, er passt ja sogar an diesem blauen Tag.

Der Zmorge, der bereits wieder mit Liebe vorbereitet bereitstand als wir vom Morgengebet zurückgekommen sind, hat uns gestärkt für diesen neuen Tag. Als wir uns um 10.00 Uhr im Gemeinschaftsraum versammelten kam dort gerade auch die blaue Person ganz ruhig an. Sie durfte bei uns bleiben, weil unsre Leiterinnen spannende Wasserexperimente vorbereitet haben, wo wir einige Eigenschaften des lebenswichtigen Wassers erfahren haben. Zusätzlich hatten wir am Morgen Zeit um die Dosen für das Lagerandenken anzumalen und unsre kreativen Künste zu zeigen.

Als wir vor dem Mittag im Heiligtum noch das Angelusgebet beteten, um ganz speziell an die ganze MJF zu denken, durfte jede von uns das Glöggli im Heiligtum einmal selber läuten. Heute zum Mittagessen überraschten uns vier Schwestern, die wir eingeladen haben mit uns zu essen. Nach feinen Pastetli mit Reis und Gemüse zum Zmittag, gab es sogar ein Caramelköpfli zum Dessert, weil wir heute hohen Besuch bei uns hatten. Sr. M. Monja erklärte uns, dass die Schwestern auch ein BLAUES Kleid tragen und das ja super zur Farbe des heutigen Tages passt. Als Dank und Abschluss, dass sie uns besucht haben, sangen wir ihnen unser super Lagerlied mit kräftigen Stimmen. Sie freuten sich sehr!

Nach dem Mittag erklärte Sr. M. Selina den interessierten Mädchen, was das Freundschaftbündnis bedeutet, das wir noch im Sommerlager mit Maria schliessen oder erneuern dürfen. Mit guten Schuhen und Regenjacken ausgestattet, galt es danach bei einem Wasserpostenlauf in Gruppen aktiv möglichst viele Punkte zu sammeln. Trotz dem Regen, den wir immer wieder spürten, hatten wir Spass daran und genossen den feinen Zvieri drinnen im Warmen. Anschliessend fand die erste Gruppenstunde zum Thema Farbeigenschaften statt. Dabei haben die Älteren und die Jüngeren getrennt, spannendes über die Farben und Farbenblindheit gelernt.

Nach der Gschwellti, die uns die Köchinnen zum Znacht gekocht haben und wir mit dem verschiedenen Käse richtig gern hatten, durften wir uns einmal mehr an einer Wichtelpost erfreuen und wir erledigten unsre Ämtli wie die fleissigen Bienchen.

Das Abendprogramm war heute ein Activity, bei welchem viele lustige Begriffe erraten wurden. Die Mithelferinnen hatten gleichzeitig einen interessanten Diskussionsabend zum Thema «Umgang mit Medien», welches für sie und auch die Leiterinnen ein aktuelles Thema ist. Nach dem heutigen Abendgebet, welches heute die Jüngeren und die Älteren nacheinander legten wir uns froh ins Bett. Und nun ist leider schon die Hälfte unsres Sommerlagers schon vorbei, aber wir freuen uns sehr auf alles, was uns noch erwartet in dieser Woche.

Tor schiessen mit Wasserpistole

Blindes fischen

Wassertragen im Becher

Mittwoch, 26.07.2017

Mit einem Orangensaft wurden wir heute Morgen schon von der orangen Person geweckt und überrascht. Leider erleben wir auf dem Weg zum Heiligtum schon wieder nasses Wetter. Beim Morgengebet danken wir für die gute Nacht und das feine Zmorge, das die Köchinnen schon wieder für uns bereitgestellt haben auf dem passend orange-rot gedeckten Tisch.

Nach dem Ämtli starte um 10.00 Uhr das absolut geniale Orangenschmuggelspiel, bei welchem wir Geld in verschiedenen Währungen finden mussten, um möglichst viele Orangen bei «Orange» zu kaufen. Dass unter den erkämpften Orangen auch einige Faule bei einem Schwarzhändler gekauft worden sind und uns Minuspunkte gab, fanden wir ein bisschen gemein.

Gerade als wir nach dem Tischgebet die roten Spaghetti-Bolognese schöpfen wollten, platzte die rote Person zu uns. Sie berichtete uns, dass sie sich auch noch bei uns vorstellen wollte und orange sei ja sowieso nur eine Mischfarbe. Wir haben sie eingeladen bei uns zu verweilen den ganzen restlichen Tag.

Anschliessend an die Ämtli genossen wir das Lädele, Spielen mit den Mithelferinnen und nutzen die Zeit die Wichtelpost für den heutigen Tag zu schreiben. Um 15.00 Uhr bastelten einige Mädchen Herzgirladen für das Spalierstehen nach der Freundschaftbündnisfeier, während die anderen Zeit für sich hatten, um das Weihegebet zu schreiben für das Freundschaftsbündnis.

Nach einem bunten und vitaminreichen Fruchtsalat, den wir zum Zvieri gegessen haben, machten wir uns bereit für die Freunschaftsbündnisfeier. Wir hatten eine besinnliche Feier, die mit viel Liebe gestaltet war und wir mit unsren kräftigen Stimmen mitgestaltet haben.

Am imitierten Lagerfeuer im Gemeinschaftsraum essen wir unsre grillierten Würste, Salat und feine orange verpackte Pommes Chips. Es ist wirklich lustig danach die Marshmallows mit der Gabel über das «Lagerfeuer» zu halten und sie zum Dessert zu essen. Die zwei Theaterstücke von den Leiterinnen zu schauen und noch einige lustige Spiele zu spielen machten uns riesigen Spass. Ganz speziell, dankten wir heute im Abendgebet am Lagerfeuer für den aktiven Tag und die Liebe, die wir von der Gottesmutter geschenkt bekommen haben. Freiwillig schlafen im Schlafsack am Lagerfeuer ist ein Abenteuer!

aktives Bewegungsspiel

Orangenkontrolle beim Orangenschmuggelspiel

„Orange“ und „Rot“

Würste bräteln am „Lagerfeuer“

Essen am „Lagerfeuer“

Donnerstag, 27.07.2017

Als diejenigen heute Morgen am «Lagerfeuer» aufgewacht sind, welche «unter freiem Himmel» geschlafen haben, sind andere nach einer erholsamen und ruhigen Nacht auf ihrer Matratze auch geweckt worden. Nach dem morgendlichen Gebet bei Maria und Jesus, dem Zmorge und den Ämtli haben wir uns mit Sack und Pack beladen, auf den Weg gemacht zum Bahnhof. Im Zug sind wir bis nach Mels gefahren, wo wir den Weg ins Grüne auf uns genommen haben. Als wir am ersten Rastplatz unsren Znüni gegessen haben und dort auch gerade die zweite Gruppenstunde beginnen wollten, überraschte uns ein kurzer Regenguss. Wir wollten nicht nass werden, packten gleich unsre Sachen ein und gingen weiter. Vor der Wangser Kirche hatten wir später die Möglichkeit unsre Gruppenstunde zum Thema christliche Hoffnung im Trockenen durchzuführen.           Beim Weiterlaufen trafen wir die grüne Person an. Ihr geht es schlecht, aber sie möchte unbedingt den Kräuterweg von Pfarrer Küenzli machen, von dem sie gehört hat. Dank einem Beinwell-Bonbon bekamen wir alle einen Energieschub, welchen wir brauchten um den Kräuterweg in Angriff zu nehmen. Wir lernten auf dem Weg viele interessante Kräuter, wie Lavendel, Frauenmänteli, Walderdbeere,… und ihre heilende Wirkung. Wir waren schon ziemlich überrascht, was Pfarrer Küenzli über diese Kräuter alles herausgefunden hat.     Das Mittagspicknick, welches die Leiterinnen für uns mitgetragen haben, schmeckte uns allen sehr, so dass ihre Rucksäcke danach viel leichter waren. Mit unsrem Wissen über die Pflanzen konnten wir vor der Ankunft beim Lagerhaus «Grün» retten, so dass sie uns für den Abend nicht verlassen musste.

Die grüne Person machte mit uns ein Kochen im Grünen. Wir mussten Münzen sammeln, in dem wir Fragen richtig beantworten mussten. Mit diesen Münzen ermöglichten wir uns den Kauf des Dreibeins, Kochtopf, Wasser und allen Zutaten, die wir brauchten, um einen rahmigen Hörnli-Schinken-Eintopf zu kochen. Dabei ging es darum möglichst schnell, fein zu kochen und das gekochte Menu der Jury schön angerichtet zu präsentieren. «Grün» und Sr. M. Selina fiel der Entscheid des besten Znacht wirklich schwer und so siegten wir alle. Unsren grossartigen Einsatz hat gezählt und sich gelohnt! Es gab zum Dessert für alle eine Schoggibanane, die wir richtig genossen haben, bevor wir dann alle unter die Dusche gehüpft sind.

Ganz frisch machten sich zuerst die Jüngeren und danach die Älteren auf ins Heiligtum, wo wir eine Anbetung hatten und Jesus gelobt haben, dafür, dass es er in einem solchen Moment ganz nahe bei uns ist und wir immer auf ihn und die Muttergottes zählen können. Es war schön, dass wir nach diesem ziemlich aufregenden Tag alle gut und schnell eingeschlafen sind.

Grüne Person ist krank

Kräuterwanderweg Pfarrer Küenzli

Kochen im Grünen

Freitag, 28.07.2017

Früh morgens um 8.00 Uhr wurden wir geweckt und «Orange» motivierte uns für den Frühsport. Nach und nach trafen die Farben zu ihrer Konferenz ein. Wieder ergab sich ein Streit und jede Farbe behauptete von sich, die Beste zu sein. Da traf ein kräftiges Gewitter ein, die Farben zuckten zusammen und Petrus erklärte, dass alle Farben einen Bund miteinander schliessen sollen. Ein Regenbogen als Zeichen des Bundes zwischen Himmel und Erde, Gott und den Menschen. So taten die Farben dies und beschlossen zusammen die Aufgabe des Farbpräsidenten zu übernehmen. Sie überreichten uns glitzernde Pailletten und Perlen, welche uns auf unsrem Schutzmanteltuch noch lange an diese bunte Woche erinnern werden.   
In diesem Frieden gingen wir zum Heiligtum, um Gott zu danken für die gute Nacht und die farbige Welt, die er geschaffen hat.

Nach dem Zmorge und den erledigten Ämtli, gab es noch verschiedene Kleinigkeiten zu erledigen, bevor das Lager zu Ende ist.
Die Käs-Spätzli am Mittag waren sooo fein und radibutz aufgegessen, dass die Köchinnen einen Sondereinsatz leisteten und uns noch Spaghetti-Resten aufwärmten, damit wir alle satt den Tisch verlassen konnten. Anschliessend standen Ämtli, packen, proben für den Bunten Abend und wichteln auf dem Programm.

Um 14.30 Uhr versammelten wir uns wieder und bereiteten die Lieder und Texte für unsren morgigen Abschlussgottesdienst vor. Danach lag die Leitung bei den Mithelferinnen. Sie spielten mit uns ein 1, 2 oder 3, in welchem wir Fragen zu den Themen Welt, Schweiz, Sola, Kirche und Schönstatt beantworten durften.

Nach dem Zvieri waren wir gestärkt, um nochmals intensiv die letzten Vorbereitungen für den Bunten Abend zu machen.  
Beim Znacht assen wir die letzten Resten von dieser Woche beinahe auf. Die Köchinnen freuten sich darüber und sie hatten nochmals einen kräftigen Applaus verdient.

Zum Bunten Abend, welcher kurz vor 20.00 Uhr startete, kamen zum Glück nochmals alle Farben zusammen. Wir präsentierten unsre einstudierten Theater, Tänze und ein lustiger Lagerrückblick und hatten richtig Spass zusammen! Die Leiterinnen haben uns einen selbst geschrieben coolen Lagerrap vorgetragen.    
Nachdem wir erfahren haben, wer uns in dieser Woche gewichtelt hat und wir das persönliche Wichteli mit selbsthergestellten Seifen beschenkt haben, machten wir uns auf in Richtung Heiligtum. An diesem Ort kamen wir zum letzten Abendgebet des Solas zusammen, um singend und betend Maria und Jesus für das Erlebte zu danken. Unter ihrem Schutz legten wir uns dann müde und ein bisschen aufgeregt ins Bett, weil morgen auch schon der letzte Tag des Lagers ist.

Farbenauftritt

Unsre 3 Köchinnen

Samstag, 29.07.2017

Als wir am Samstagmorgen geweckt worden sind, hatten wir Zeit unsre Koffer fertig zu packen und die Zimmer zu räumen, bevor wir zum letzten Mal in dieser Lagergemeinschaft ins Heiligtum gegangen sind. In den offenen Armen von Maria und Jesus haben wir ganz speziell Danke gesagt für alle Sachen, die uns besonders gut gefallen haben in dieser Woche. Als kleine Erinnerung, damit wir die Gottesmutter nie vergessen, bekamen wir alle ein kleines RTA-Krönchen. Dieses steht für «Regina ter admirabilis» oder  «Reinheit, Treue, Adel». So denken wir in unsrem Alltag immer wieder daran, so zu leben wie Maria es getan hat. Wir sind als kleine Marias in die Welt gesandt worden!

Nach dem letzten gemeinsamen Zmorge, putzten die Leiterinnen und Mithelferinnen fleissig unsere Gemeinschaftsräume. Währenddessen spielten die Jüngeren ein kniffliges 1,2 oder 3 zum Thema «Farben».

Zum Abschlussgottesdienst um 11.00 Uhr mit Abt Emmanuel durften wir schon einige Eltern begrüssen, die mit uns gefeiert haben und unsre Regenbogen-Farben kennenlernen konnten.          Danach waren wir alle eingeladen bei wunderschönem, sonnigem Wetter auf der Spielwiese zu Wienerli mit Bürli und Kuchen zum Dessert. Wir genossen die Lagergesellschaft nochmals in der Abschlussrunde. Sogar einige Eltern wurden bei einem Bewegungsspiel mit uns aktiv. Bei der kurzen Fotoshow bekamen unsre Eltern den ersten Einblick, was wir alles so erlebten und wir hatten ihnen viel zu erzählen. Nun geht unsre erlebnisreiche Lagerwoche zu Ende und wir freuen uns alle sehr auf ein Wiedersehen im nächsten Sommer oder sonst irgendwann in der grossen Schönstattfamilie.