In der Hauskapelle begrüsst uns Sr. Beatris und führt uns mit Texten und Liedern in die Ruhe. Wir können darauf vertrauen, dass wir von der Gottesmutter Maria geführt werden. Wir wollen unser Herz für die Ankunft unseres Erlösers öffnen.

Fortsetzung im Seminarraum:
Die Jahresparole der Schweizer Schönstattfamilie lautet: Auf dich kommt es an! Wir gehen mit! Nicht als Einzelne, aber als Gemeinschaft können wir am Reiche Gottes bauen. Wir sind alles VIPS also wichtige Persönlichkeiten.

In der Adventsfeier betrachten wir parallel die Wege von Maria, der Mutter Gottes, Pater Kentenich und der heutigen Menschen unter den Stichworten Schwangerschaft – empfangen, vaterlos- heimatlos, Glaubensdunkel – Glaubenslicht und Vollendung. Auf dich kommt es an! Hier sind wir konkret gefordert in unserm Umfeld heute auf die heimatlosen, vaterlosen, zweifelnden und suchenden Menschen durch unser Leben heilend zu wirken und ihnen Heimat zu geben. Die Hilfe der Mutter Gottes ist uns sicher.

Pater Horn bringt uns Pater Kentenich als den Therapeuten des heutigen Menschen näher. Pater Kentenich war auch vater- und heimatlos und konnte so die Menschen besser verstehen und ihnen als Vaterfigur Heimat geben und sie zum himmlischen Vater führen.

Auf mich kommt es an, aber ich bin nicht allein, ich darf auf die Gnaden des dreifaltigen Gottes vertrauen. Gott kümmert sich um mich ganz persönlich. Dort wo ich bin, habe ich eine Sendung: Durch mein Leben andere Menschen zum himmlischen Vater zu führen.

Das Pater Kentenich- Jahr ist eine gute Gelegenheit ihn als unsern geistlichen Vater zu erwählen und uns von ihm durch das kommende Jahr führen zu lassen.

Die Eucharistiefeier ist feierlich und mit vielen wertvollen Impulsen und Denkanstössen. Die heilige Messe ist ein Ort der Geborgenheit und Kraftquelle in besonderen Masse.

In der Gebetszeit im Heiligtum kommen wir mit unsern Freuden und Nöten, mit Gelungenem und Missratenem. Die Mutter Gottes nimmt uns bei der Hand und voll Vertrauen dürfen wir unsern Weg mit ihr gehen.

Verschiedene Angebote stehen zur Auswahl: Rosenkranz beten und betrachten, Adventsweg, stilles Beten. Eines dieser Angebote habe ich genutzt: Sr. Beatris führt uns auf dem besinnlichen Weg im Advent: Die Geschichte des Strohhalms zeigt uns, dass wir mit kleinen Werken, die Krippe (= unser Herz) in der Adventszeit auspolstern können und so für die Ankunft unseres Heilandes offen sind. Die Liebe Gottes ist nicht klein zu kriegen. Andere Menschen sollen durch mich diese Liebe Gottes spüren. Auf dich kommt es an.

Mit dem eucharistischen Segen gestärkt, neu motiviert, beflügelt von der Gemeinschaft der Schönstattfrauen und geistig angeregt, treten wir den Heimweg an.

Vielen herzlichen Dank an alle, die ihren Beitrag zu diesem nährenden und wertvollen Wochenende geleistet haben. In erster Linie gilt der Dank dem Vorbereitungsteam unter der Leitung von Sr. Beatris.
E.W.