Nachdem alle Mädchen angekommen sind, haben wir gleich mit einem Kennenlernspiel gestartet, bei dem wir alle ins Schwitzen kamen und uns bereits mit ein, zwei Mädchen bekannt gemacht haben. Kurz darauf wurde unser Spiel von den Wettermachern unterbrochen. Sie setzen sich in unsere Mitte und hielten ihre monatliche Sitzung ab. Sie unterhielten sich darüber, wie sie das Wetter für den April gestalten sollten und wie sie sich fühlten. Der Grund wieso sie ihre Sitzung bei uns abhielten war, weil unser Thema der Gemeinschaftstage «D Sunne schiint immer» lautete. Die Sonne hat den anderen Wettermachern und auch uns Mädchen erklärt, dass sie ja eigentlich genau gleich wie Jesus immer da ist, obwohl wir sie nicht immer sehen können. Mit einem stimmungsvollen Lied bekamen wir dann alle unser Schutzmanteltücher, damit wir das restliche Wochenende unter der schützenden Hand von Maria verbringen konnten.

Den super leckeren Zvieri mussten wir uns allerdings zuerst verdienen mit einem coolen Geländespiel, bei dem es darum ging, möglichst viele Punkte zu sammeln. Diese Punkte bekamen wir, in dem wir Bierdeckel sammelten und damit zur Bank rannten, um verschiedene Postenaufgaben zu erfüllen. Sobald man einen Posten erfolgreich gemeistert hatte, wurden wir mit einem bunten Punkt belohnt. Jedoch waren sie noch nicht ganz sicher, denn wir mussten sie zuerst noch an den Räubern vorbei in unser Revier schmuggeln. Das war vielleicht anstrengend. Doch am Ende haben die drei Gruppen alle ein Mädchen als Osterei, mit ganz vielen farbigen Punkten, verkleidet und schlussendlich sind drei «Schönstatt Bibeli» geschlüpft.

Anschliessend hatten wir eine Gruppenstunde zum Thema Freude, wie wir im Alltag anderen eine Freude bereiten können, aber auch, was uns alle glücklich macht.

Nachdem wir die super feinen Spaghetti gegessen hatten und die Ämtli erledigt hatten, spazierten wir zum Bienenhäuschen. Dort erwartete uns sowohl ein warmes und kuscheliges Lagerfeuer, als auch ein super cooles Spiel und zwar:« Eins, Zwei oder Drei». Wir wurden alle in drei Gruppen eingeteilt und hüpften jeweils auf die hoffentlich richtige Antwort. Als dann ein Team knapp gewonnen hatte, setzten wir uns alle um das Feuer und sangen ganz viele tolle Lieder. Es war eine super Stimmung. Wir haben sogar noch «Schoggi Bananä» gemacht und es uns richtig schmecken lassen.

Als wir dann langsam müde wurden, kehrten wir noch ins Kappellchen ein, zum Abendgebet und anschliessend hörten wir noch eine Gutenacht Geschichte über den Bären namens Brummbär, welcher gelernt hat, sich zu freuen und glücklich zu sein.

Am nächsten Morgen wurden wir alle geweckt und hielten gleich darauf unser Morgengebet ab. Anschliessend stärkten wir unseren Magen mit dem Frühstück. Nach dem Essen trafen wir uns draussen auf der Spielwiese. Dort haben wir verschiedene Tänze choreografiert. Nach dem Tanzen gingen wir in die Heilige Messe.

Nach dem Gottesdienst wurden wir alle mit einer sehr traurigen Nachricht überrascht. Die Regenwolke war verschwunden, denn sie glaubte, dass weder die Wettermacher noch wir Menschen sie gerne hätten. Wir waren uns alle einig, dass es ohne Regen, also ohne Wasser, einfach kein Leben geben würde und somit machten wir uns alle fleissig daran, Bierdeckel zu sammeln, damit wir diese gegen Buchstabe eintauschen konnten. Diese hatte die Regenwolke als Hinweise hinterlassen, falls man sie doch vermissen würde. Um die Bierdeckel zu bekommen, mussten wir verschiedene Posten bei Nebel, Gewitterwolke, Sonne, Mond und Wind absolvieren. Als wir dann alle Buchstaben beisammen hatten, war es eine super knifflige Aufgabe daraus den Satz, «Ich bin in der kleinen Sonnenau», zu bilden. Doch mit viel überlegen, gelang es uns schliesslich. Tatsächlich, als wir in der kleinen Sonnenau ankamen, fanden wir die Regenwolke, welche wie ausgewechselt war. Im Gegensatz zum gestrigen Tag, war sie richtig glücklich und im Reinen mit sich selbst. Doch als sie uns alle sah, wurde sie noch viel glücklicher, sodass sie rumhüpfte vor Freude. Sie schenkte uns allen eine kleine Sonne als Abzeichen für unsere Schutzmanteltücher.

Nach dieser Aufregung gingen wir alle mit hungrigem Magen Kartoffelbrei essen. Nach dem Essen durften wir entscheiden, was wir lieber machen wollten, basteln, Sport oder tanzen. Wir alle hatten viel Spass bei den jeweiligen Ateliers. Bald war das Wochenende vorbei, denn nachdem wir unsere Abzeichen angenäht hatten, kamen unsere Eltern und wir assen alle zusammen ein feines Zvieri. Leider hiess es danach Abschied nehmen, doch wir hatten alle ein tolles Wochenende mit ganz viel Freude und Spass.

Bericht von Julia Schmid