Freitag, 30. März

Um 11:00 Uhr fuhren wir zusammen los in Zürich. Wir hatten eine lustige, aber auch spannende Fahrt. Im Zug haben wir den Kreuzweg vorbereitet und verzierten unsere Osterkerzen.

Als wir in Vallendar angekommen sind, sind wir vom Bahnhof bis zu unserer Unterkunft durch das kleine Dörfchen durchgelaufen.

Als wir ankamen durften wir das erste Mal ins Urheiligtum, das war ein sehr spezielles Erlebnis, da es ja Karfreitag war und die Kapelle leer geräumt war. Es gab keine Blumen, der Teppich war weg, das Einzige was da war, war ein Kreuz und eine kleine Kerze drum herum. Zudem war es speziell, dass man immer darüber spricht und nun war man mal wirklich da.

Nach dem Abendessen haben wir den Kreuzweg gebetet. Das war ergreifend, da es für einige das erste Mal war, dass sie einen Kreuzweg gegangen sind. Zudem haben wir den Kreuzweg ja selber gestaltet, das war wieder ein sehr spezielles Erlebnis, da man ihn so viel persönlicher machen konnte.

Nach dem Kreuzweg hatten wir noch eine kurze Hausführung und später haben wir noch die Dankeskärtli geschrieben.

Nach dem Abendgebet von Olivia hatten wir noch einen gemütlichen Abend.

Samstag, 31. März

Um 8:15 hatten wir ein spannendes Morgengebet von Mirjam. Wir hatten eine erholsame Nacht hinter uns. Nach dem feinen Frühstück hatten wir eine kleine Beichteinführung von Sr. M. Selina.

Nachher hatten wir einen freien Morgen man konnte beichten und  ins Dorf einkaufen gehen.

Als wir Mittagessen wollten, hat sich Mirjam den Fuss verstaucht beim Treppen gehen. Nach dem Essen gingen wir auf den Schönstatt Berg. Da Mirjam nicht so gut laufen konnte, wurden wir von Sr. M. Ursi hochgefahren.

Nach einer kurzen Einführung über das Leben von Pater Kentenich gingen wir mit Hilfe der 5 Schritte durchs Schönstatt-Haus. Das war sehr spannend und auch lehrreich, da wir Vieles auch über seine Zeit im KZ herausfinden konnten und noch vieles mehr.

Einen spannenden Vortrag konnten wir bei Sr. M. Doria geniessen. Sie erzählte uns vieles über die Angst und wie man damit umgehen kann. Im Schulungsheim durften wir die Wohnung von Pater Kentenich anschauen.

Im Missionshaus picknickten wir und führten spannende Gespräche.

In der Anbetungskirche feierten wir die Osternachtsfeier mit. Das war ein sehr spezielles Erlebnis, da es auch für einige das erste Mal war, dass man so einem Gottesdienst beiwohnen konnte.

Danach durften wir wieder mit Sr. M. Ursi zurück in die Sonnenau fahren.

Am Abend hatten wir noch eine kleine Osterfeier für uns und danach fielen wir müde, aber sehr glücklich, in unsere Betten.

Sonntag 1.April 2018

Nach einer kurzen Nacht trafen wir uns um 8:30 Uhr im Hausheiligtum für das Morgengebet, welches von Nicole vorbereitet wurde. Danach assen wir ausgiebig Frühstück und das Sonnenauteam hatte unser Tisch mit österlichem Schmuck verschönert. Um 10:00 besammelten wir uns in unserem Gruppenraum, wo wir noch den Einstieg zu Pater Kentenich und der Gründung von Schönstatt machten. Wir besuchten um 10:30 den Familiengottesdienst in der Pilgerkirche mit anschliessendem Segen von Papast Fanziskus via Fernsehen. Nach dem leckeren Mittagessen begutachteten wir die wichtigsten Punkte im Schönstatt-Tal. Darunter das Studienheim, das alte Haus und das Urheiligtum. Im Gruppenraum füllten wir anschliessend einen Lückentext über das gelernte aus. Um 18:00 gab es Abendessen. Nach dem Abendessen haben wir Tischfussball gespielt – Zitat Sr. M. Selina: „Schnell, Schnell, Schnell bevors parat sind!“ Um 19:50 fuhren wir mit dem Auto nach
Berg Schönstatt ab, wo wir das Gründergrab besuchten. Dort durften wir einen Brief an Pater Kentenich schreiben, wobei die Zeit unglaublich schnell verging. Schlussendlich blieben wir eine Stunde länger als geplant. Wir liefen dann zurück zur Sonnenau und beteten das Abendgebet. Danach entdeckten wir, dass uns das Sonnenauteam mit Schokoladenküsschen überraschten. So blieben noch eine halbe Stunde länger wach, bevor
wir dann ins Bett gingen.

Montag 2.April 2018

Am Montag Morgen standen wir um 6:22 und nahmen an der heiligen Messe im Urheiligtum teil. Das war für alle von uns ein sehr schönes Erlebnis. Danach trafen wir uns noch kurz in der Hauskapelle fürs Morgengebet. Nach dem Morgengebet gingen wir gleich frühstücken. Auch unser Lunch konnten wir dann noch vorereiten. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und räumten das Zimmer. Doch bevor wir uns auf den Weg nach Hause machten, bekamen wir noch einen Input über Selbsterziehung und Aussendung. Um 10:15 verabschiedeten wir uns vom Sonnenauteam und überreichten ihnen zum Dank noch ein kleines Geschenk. Wir machten uns auf den Weg zum Urheiligtum, wo wir uns noch von der Gottesmutter verabschieden konnten und uns anschliessend das Taxi abholte. Das Taxi brachte uns auf den Bahnhof Koblenz und von dort an ging unsere Reise mit dem Zug weiter. Im Zug schrieben wir noch die Berichte und füllten ein Echoblatt und unser „Ich engagiere mich“ Büchlein aus.