Samstag, 19. Mai

Für einige begann der Tag schon sehr früh. Die Berner mussten schon um 05:00 Uhr aufstehen. Mit dem Zug und Bus ging es dann endlich los. Pünktlich um 11:00 Uhr trafen wir alle in Unterwasser ein. In Unterwasser haben uns Asterix und Obelix besucht und von Ihrem Problem erzählt. Miraxulix ist nicht mehr aufzufinden. Nach Miraculix suchend, begaben wir uns auf den Weg zum Lagerhaus. Der Weg führt uns durch Wiesen und Wald von Posten zu Posten. Aus dem lösen verschiedenster Rätsel wurde nach und nach klar: Miraculix wurde von den Römern entführt! Beim Lagerhaus angekommen ging es gleich weiter mit einer Olympiade. In mehreren Gruppen bewiesen wir unsere Sportlichkeit und Geschick. Nach dem alle die acht verschiedenen Posten bewältigt hatten, gab es ein leckeres Abendessen. Das Abendessen bestand aus Spätzli und Spinatspätzli. Dazu gab es einen leckeren Rüeblisalat. Danach waren unsere Tanzkünste gefragt. Zu YMCA, Müeh mit de Chüeh und zum Wackeldackellied wurden ausgeklügelte Choreographien vorgestellt. Der römisch-italienische Bote war so begeistert von den Performances, dass er uns sogar eine Geheimbotschaft übergab. Die Römer greifen an? Entrüstung durchläuft die gie gesamte Lagergemeinschaft. Wir, die letzten freien Gallier, müssen unser Dorf um jeden Preis verteidigen, so lautete zumindest der Beschluss vom Häuptlingsteam. Nach dieser, etwas schwer im Magen liegenden, Nachricht, konnten wir mit der Reise nach Jerusalem unsere Gemüter beruhigen. Bevor wir wir uns jedoch ins Bett legen konnten, wurden die Ereignisse des ersten Tag mit einem Abendgebet abgerundet.
Bericht: Pascal Papritz
Fotos: Christoph Walser

Sonntag, 20. Mai

Nach einer erholsamen Nacht erwachte das Gallier-Dorf. Frisch gestärkt vom Morgenessen ging es für die älteren Kinder erstmals ans Drapeau-Spielen, während dessen jüngeren Kinder eine Gruppenstunde hatten. Dort ging es um Freundschaft und Pfingsten. Das Thema Freundschaft begleitet uns das ganze Wochenende, denn Asterix und Obelix sind schliesslich sehr dicke Freunde. Mit dem Drapeau bereiteten wir uns auf den angedeuteten Angriff der Römer vor. Dort lernten wir, wie wichtig es ist, das eigene Lager zu beschützen. Nach einer Stunde wechselten die Gruppen. So kamen auch die jüngeren Kinder zum Drapeau-Spass. Zum Mittagessen gab es „Härdöpfelstock“. Danach feierten wir den Pfingstgottesdienst im Hausheiligtum. Während dem Geländespiel am Nachmittag sind plötzlich zwei Römer aufgetaucht. Gegen unsere starke Lagergemeinschaft hatten sie keine Chance. Wir konnten unser Lager gemeinsam beschützen. Nachdem wir Znacht gegessen haben, platzen Asterix und Obelix in unser Abendgebet. Schnell holten wir unsere Taschenlampen. Nach einigen Herausforderungen bekamen wir alle Zutaten, um den Zaubertrank herzustellen, der uns Miraculix wieder herbringen sollte. Nach diesem langen und sehr aufregenden Tag legten wir uns zu Bett. Erschöpft und glücklich schliefen wir wieder ein.
Bericht: Severin Odermatt
Fotos: Christoph Walser

 

Montag, 21. Mai

Der letzte Tag des Pfingstlagers begann wie schon der Tag zuvor mit dem Morgengebet. Nach dem Frühstück begannen die Leiter mit dem Putzen des Lagerhauses, während die Kinder eine spannende und vor allem sehr lehrreiche Schatzsuche absolvierten. Am Mittag assen wir noch ein letztes Mal zusammen. Danach ging es müde, aber glücklich wieder nach Hause.

Bericht und Fotos: Christoph Walser