Am Sonntag, 10. Juni 2018 startet die Schönstattfahrt der Frauen und Mütter im Kentenich-Jahr. Eine buntgemischte Schar findet sich nach und nach im Brunner-Car ein. Sr. Beatris kann nach Basel Pater Christoph Horn, das Vorbereitungsteam (Bärtsch Rita, Senti Esther und Schuh Petra) und alle Wallfahrerinnen und Wallfahrer (es sind auch 7 Ehemänner dabei) begrüssen.  Martin Vögeli, unser versierter Chauffeur, lenkt den Bus umsichtig und fährt zur Freude aller, die  letzte Strecke dem Rhein entlang, sicher unserem Ziel, Schönstatt, Marienland entgegen. Dem Chauffeur sei ein Trullala…!

Das Thema der diesjährigen Schönstattfahrt lautet: „Auf den Spuren Pater Kentenichs“

Montag, 11. Juni 2018
Der heutige Tag ist überschrieben mit: Aufbruch und Vollendung…
Im Urheiligtum, der Wiege des Schönstattwerkes, können wir verweilen, unsere Freuden, Sorgen und Anliegen bringen. Wir sind eingeladen, an diesem geschichtsträchtigen Ort mit Pater Horn die heilige Messe zu feiern.
Am Nachmittag besuchen wir das Schulungsheim. Dort bekommen wir durch einen Kurzfilm Einblick in das Leben Pater Kentenichs im und ums Schulungsheim. Petra Schuh weiss zu erzählen, was Pater Kentenich alles unternommen hat und alle können die bescheidene Wohnung des Gründers besuchen. Schlussendlich machen wir uns auf und gehen den letzten Weg Pater Kentenichs bis zur Anbetungskirche. Dort hören wir von seinem eindrücklichen Heimgang in die Ewigkeit.

Dienstag, 12. Juni 2018
An diesem Tag beschäftigen uns: Kleine Anfänge…
Der Bus bringt uns nach Gymnich, wo das Geburtshaus Josef Kentenichs steht. Auf dem Weg berichtet Petra Schuh eindrücklich über die Kinderzeit von Josef. In Gymnich angekommen, besuchen wir die Pfarrkirche St. Kunibert. Begrüsst werden wir von einem Herrn aus dem Förderverein Pater Kentenichs. Er erklärt uns die Kirche und schliesslich machen wir uns bereit für die Feier unserer Tauferneuerung. Versammelt um den Taufstein, wo Josef getauft wurde, können wir unter der Leitung von Pater Horn unser Taufversprechen erneuern. Nach dem Lunch im Gemeindezentrum, geht es zum Geburtshaus. Unser dienstbereiter Führer zeigt uns einen informativen Film und wir können im Zimmer verweilen, wo Katharina Kentenich Josef zur Welt brachte. Auch wenn es interessant ist, wir noch lange zuhören könnten, müssen wir Abschied nehmen. Wir werden im Schönstattzentrum Maria-Rast erwartet. Nach einer kurzen Fahrt sind wir am Ziel und werden freundlich begrüsst. Wir bekommen eine Hausführung, hören von den kleinen Anfängen und anschliessend feiern wir in der Hauskapelle die heilige Messe. Anschliessend lassen wir uns das Abendessen schmecken. Mit vielen Eindrücken geht es wieder nach Schönstatt zurück.

Mittwoch, 13. Juni 2018
Der heutige trägt die Überschrift: In die Weite…
Nach der heiligen Messe im Mariengartenheiligtum führt uns Sr. M. Mariana im Missionshaus in die Weite. Der Film: „Schönstatt in Equador“ und die erneuerte Missionsausstellung, lässt uns Schönstatt in aller Welt erfahren. Am Nachmittag zieht es uns in die nähere Weite. Vom deutschen Eck in Koblenz, geht es mit der Seilbahn über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein. Na ja, aus den angekündigten Restaurants ist nichts geworden… trotzdem geht es lustig zu und her… Doch darüber schweigt des Sängers Höflichkeit. Am Abend können wir als Pilgergruppe eine Gebetszeit beim Gründergrab halten. Es ist eindrücklich, in Gemeinschaft zu danken und zu bitten. Auf dem Heimweg sehen wir einen glühend roten, untergehenden Sonnenball… ahh, ohh… danke lieber Gott!

Donnerstag, 14. Juni 2018
Über dem vierten Tag steht: Mitgehen…
Im Pater Kentenich Haus erzählt uns Petra Schuh, wie Pater Kentenich aus dem Vorsehungsglauben lebte und ihn auch lehrte. Sr. M. Beatris lädt ein, vor der Marienstatue aus dem Waisenhaus Oberhausen zu verweilen und über die die Weihe des 9-jährigen Josef nachzudenken. Wie Katharina Kentenich, übergeben wir der Gottesmutter die Menschen die wir lieben und uns nahestehen. Als Geschenk überreicht jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin der Gottesmutter eine Blume. Jetzt wird die Gottesmutter sorgen, darauf vertrauen wir. Der wunderschöne Blumenstrauss bleibt als Gruss der Schweizer Pilger bei der Statue. Die heilige Messe in der Hauskapelle Marienland rundet den eindrücklichen Vormittag ab. Den Nachmittag gestaltet jeder und jede Pilgerin nach eigenem Gusto… ob Berg oder Tal, alle kommen auf die Rechnung… sei es beim Beten, Nachdenken, Lädele oder eben in der Cafeteria…
Am Abend, beim frohen Abschluss, bringt das Team unsere Lachmuskeln in Bewegung. Plötzlich entpuppt sich Idda Holenstein als Witzerzählerin und Frieda Wolf (sie feiert morgen den 91. Geburtstag) erfreut uns mit einem selbst verfassten Gedicht. Ein froher, gelockerter Abend wo alle toll mitgesungen, mitgeschunkelt und mitgelacht haben. Euch allen sei ein trullala…

Wir durften in diesen Tagen ausruhen, unsere Sorgen deponieren und neue Kräfte sammeln. Jetzt geht es zurück nach Hause. Wir sind in den Spuren Pater Kentenichs gegangen und möchten wie er, in unserem Wirkungsfeld Spuren der Liebe hinterlassen. Dazu gebe Gott uns seinen Segen und die Gottesmutter ihren Beistand.

Wir sind dankbar für alle Gaben und Gnaden, die uns in diesen Tagen geschenkt worden sind. Das Echo einer Pilgerin drückt aus, was wohl in manchem Herzen einen Widerhall findet:
„Schon liegt die Schönstattfahrt wieder einige Tage zurück. Gerne erinnere ich mich an die vielen unvergesslichen Stunden, welche wir in der Gemeinschaft erleben durften. Sr. M. Beatris,  Herrn Pater Horn und dem Team danke ich nochmals ganz herzlich für das Vorbereiten und Organisieren. Wunderbar, wie alles so gut geklappt hat. Es war eine gesegnete Reise!“ C.K

s.g.