Montag

Um 11 Uhr versammelten wir uns am Hauptbahnhof in Bern. Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus zu unserem Lagerhaus in Köniz. Dort wurden wir vom Zirkusdirektor herzlich in Empfang genommen. Er erzählte uns, dass einige seiner Artisten ausgefallen sind und er dringend unsere Hilfe braucht, um die Zirkusshow am Samstagabend aufzuführen. Am Nachmittag berichtete er uns, dass das Zelt nicht rechtzeitig geliefert werden kann, dass er aber noch alte Pläne in seinem Büro verstreut hat, mit denen wir ein Neues bauen können. In Gruppen aufgeteilt machten wir uns an die Arbeit. Überall waren die Baupläne verteilt. Sobald wir einen Bauplan zusammen hatten, konnten wir ihn beim Zirkusdirektor abgeben.  Er gab uns dafür das Geld um die Zeltteile kaufen zu können.

Nachdem die Zelte standen gab es ein feines Abendessen.

Am Abend lernten wir alle Artisten bei einem Postenlauf näher kennen. Wir gingen zum Seiltänzer, zum Musiker, zum Jongleur, zum Dompteur, zum Direktor und natürlich zum Clown. Da entdeckten wir viele Zirkustalente in uns.

Nach dem Abendgebet richteten wir unsere Zelte ein und durften unsere erste Nacht im Freien schlafen.

 

Dienstag

Am Morgen rief uns der Seiltänzer aus unseren Zelten. Mit lauter Zirkusmusik forderte er uns auf, mit ihm sein Morgentraining zu machen. Nachdem wir uns mit dem Morgenessen gestärkt hatten, ging es an den Zeltabbau. Danach hatten wir unsere erste Gruppenstunde zum Thema « Fallen und aufgehoben sein».

Da es heute sehr heiss war durften wir am Nachmittag ins Freibad, dass direkt neben unserem Lagerhaus steht. Dort planschten wir im Wasser, versuchten uns auf der Slackline als Seiltänzerinnen, oder spielten Volleyball. Nach einigen Stunden in der Badi genossen wir den z’Nacht draussen. Um den Abend ausklingen zulassen, trafen wir uns alle ums Lagerfeuer, wo wir miteinander Musik gemacht haben und feine Schokoladen-Bananen gebraten haben. Ebenfalls bekamen wir am Abend ums Lagerfeuer hilfreiche Inputs für die Beichte.

Mittwoch

Gestärkt nach dem z’Morgen wanderten wir vom Lagerhaus aus los auf den Gurten. Im strahlenden Sonnenschein genossen wir unsere Mittagspause mit einem tollen Ausblick auf die Stadt. Dort konnten wir uns auch auf dem Spielplatz austoben. Nach dem Platzregen, bei dem wir uns glücklicherweise unter ein Dach stellen konnten, nahmen wir den Abstieg in Angriff. In der Stadt angekommen, hatten wir genug Zeit, uns im Tierpark zu verweilen. Wir sahen Schweine, Esel, Waschbären, Wisents, Pelikane, Fischotter, Biber, Alpensteinböcke, Wildschweine und noch ganz viele mehr. Dort bekamen wir unseren feinen z’Nacht serviert. Unsere Köchin Beatris machte für uns alle Wraps. Gestärkt liefen wir zur Pfarrei Bruder Klaus, in der unser nächster Programmpunkt die «Eucharistische Anbetung» stattfand. Dort bekamen wir ebenfalls die Gelegenheit zur Beichte zu gehen. Nach einem freudigen und aufregenden Tag, kamen wir doch etwas müde im Lagerhaus an und freuten uns auf unsere Betten.

Donnerstag

Nach einem anstrengenden Wandertag durften wir heute ausschlafen. Etwas später starteten wir mit dem Morgengebet und dem z’Morgen draussen in den Tag. Am Morgen bastelten wir passend zum Thema «Jongleur» Jonglierbälle, welche am Nachmittag zum Einsatz kamen. Am Nachmittag spielten wir draussen. An verschiedenen Posten konnten wir Wasserballone, für die anschliessende Wasserschlacht sammeln. Ein Highlight des Tages, war die Dampfnudeln zum z’Nacht. Am Abend fand für die Grossen eine Diskussionsrunde draussen statt, während die Kleinen drinnen einen Lottoabend veranstalteten.

Freitag

Nach dem Morgengebet, dem z’Morgen und den Ämtli starteten wir unser Programm. Das Programm stand ganz unter dem Motto «Welness und Verwöhnen». An einem Posten machten wir uns schöne Frisuren und lackierten unsere Fingernägel und beim zweiten Posten massierten wir uns gegenseitig. Als wir für ein paar Gruppenfotos ins Dorf gingen, wurden wir zur Vorführung des Kinderzirkus Robinson – welcher in Köniz auf Tournee – ist, eingeladen. Nach dem Mittag erfuhren wir vieles über Schönstatt und Pater Kentenich in den Gruppenstunden. Dadurch, dass die Leiter das Programm spontan änderten, besuchten wir die alle gemeinsam die Zirkusshow. Was für ein Highlight. Wir staunten alle nicht schlecht, was uns die Kinder präsentierten. Nach dem z’Nacht bastelten wir für unseren lieben Wichtel ein kleines Geschenk und bekamen zur Feier des Tages ein Glace.

Samstag

Am Samstag reisten wir mit unserem Zirkus einmal rund um die Schweiz. Wir machten Halt in verschiedenen Städten. In jeder Stadt auf unserem Tourneeplan, hatten wir Aufgaben zu bewältigen. Je nach Schwierigkeitsgrad gastierten wir in einigen Städten etwas länger, als an anderen. In einigen Ortschaften waren wir nur auf der Durchreise und hatten gar keine Zeit für einen Stopp. Bei diesem lustigen Geländespiel lernten wir viel über den Zirkus, über Schönstatt, hatten zum Teil lustige Challenges zu bewältigen und lernten sogar noch etwas Schweizer Geografie. Vor dem z’Mittag schlossen einige unserer Gruppe das Friedensbündnis mit der Muttergottes. Am Nachmittag machten wir einen Ausflug nach Bern. Die Kleineren lernten Bern auf einer Stadtführung etwas besser kennen, während die Grossen sich selbst in der Stadt verweilen durften. Nach dem Pizzaplausch zurück im Lagerhaus, stand unser letzter Abend an. Die Mithelferinnen führten uns mit ihrem Programm durch den Abend.

 

Sonntag

Heute mussten wir schon um 6:30 Uhr aufstehen und packen. Nachdem die Mithelferinnen und Leiterinnen das Lagerhaus auf Vordermann gebracht haben, während die Kinder draussen Spiele spielten, besuchten wir die Hl. Messe im Dorf. Anschliessend machten wir uns auf den Weg nach Hause. Es war eine tolle, aufregende Lagerwoche und wir hatten sehr viel Spass.

Wir Danken allen die uns dieses Lager ermöglicht haben!