Pfarrei-Gottesdienst mit dem Pilgerheiligtum in Nendeln FL

Während einem Pfarrei-Gottesdienst können wir das Angebot: Pilgerheiligtum vorstellen.
Anwesend sind auch Leute vom Pilgerheiligtum in Nendeln (3 Bilder) und Eschen (2 Bilder).

Wir zeigen in drei Punkten auf, was es bringt. Es verhilft über die Stolpersteine:
Keine Zeit
Gott ist irgendwo, aber nicht in unserem Alltag
Jeder lebt für sich allein

Ein Ministrant legt jeweils einen Stein und ein Merkwort hin und stellte nachher ein Licht dazu.

Jeder lebt für sich allein
Wir haben heute sehr viele Möglichkeiten der Kommunikation. Wir müssen fast Tag und Nacht erreichbar und verfügbar sein und doch fühlen sich viele allein, vereinsamt, nirgends dazu gehörig. Man hat das Gefühl: Jeder lebt für sich allein!

Das Verbindende ist, dass man an die, bei denen die Muttergottes auch wandert, einfach mehr denkt. Ich habe die Namensliste in meinem Hausheiligtum liegen und schicke immer ein kurzes Gebet nach oben für die, die jetzt gerade dran sind. Wenn ich selber das Pilgerheiligtum weitergebe, dann benütze ich den Weg bis zum nächsten Haus, um für alle zu beten, die der Muttergottes begegnet sind und noch begegnen werden.“

„Der Kontakt untereinander ist gewachsen. Wir fühlen uns untereinander verbunden und tragen einander. Es ist allein schon wertvoll, dass sich die Leute grüssen.“

Im Anschluss an den Pfarrei-Gottsdienst treffen sich einige noch im Restaurant. Sie bestätigen: Die monatliche Begegnung mit der Pilgernden Mutter hilft, im Alltag über Stolpersteine hinweg zu kommen.

Text und Fotos: Sr. Ursula-Maria Bitterli