Maria Einsiedeln, Maria Licht, Maria Schönstatt … Die „Marien“ der verschiedenen Wallfahrtsorte stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Es ist immer die gleiche Maria.

Keine Konkurrenz: Das zeigt sich am 8. September in Maria Einsiedeln:
Unter dem Gnadenbild von Einsiedeln stehen Pilgerheiligtümer von Schönstatt. Vier Marienbilder sind seit bald 15 Jahren in Einsiedeln unterwegs. Jedes Jahr werden sie in die Gnadenkapelle gebracht und während einem Gottesdienst von einem Benediktiner-Pater neu gesegnet und wieder ausgesandt. Nach der Feier treffen sich einige noch zu einem kurzen Austausch.

Keine Konkurrenz: Das zeigt sich auch am 9. September in Maria Licht, Trun GR:
Jung und alt wandert an diesem Morgen zum Wallfahrtsort „Nossadunna dalla Glisch“, oberhalb von Trun. Nach einer längeren Prozession durch die herrliche Berglandschaft, sind alle eingeladen zum Gottesdienst in der Nähe der Wallfahrtkirche. Auf einem Geländer vor dem Altar steht ein kleines Pilgerheiligtum mit der Muttergottes. Das Projekt darf in deutsch vorgestellt werden, alle anderen Texte sind, ausser den Fürbitten, in romanisch. Seit einigen Monaten wandert die Pilgernde Mutter in Trun und es besteht die Hoffnung, dass sie noch ein zweites Mal auf den Weg gehen kann.

Text und Fotos: Sr. Ursula-Maria Bitterli