Wir sind Frauen, Mütter, Grossmütter, die entdecken möchten, wie wir unseren christlichen Glauben in unserem normalen Alltag, in Ehe und Familie leben können. Wir gehören zur internationalen Schönstattfamilie, einer geistlichen Bewegung innerhalb der katholischen Kirche.

Uns allen gemeinsam sind

die Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt,

Dreimal Wunderbare Mutter Königin und Siegerin von Schönstatt

das Heiligtum

Heiligtum Neu-Schönstatt, Quarten

und der Gründer Pater Josef Kentenich.

Gründer Pater Josef Kentenich

 

  • Sie möchten wissen wie andere Frauen im Glauben den Alltag bewältigen?
  • Sie suchen das Gespräch und anregenden Austausch mit Frauen in verschiedenen Lebensphasen?
  • Sie haben Erziehungsfragen?
  • Sie möchten Anregung, wie das Zusammenleben in der Partnerschaft qualitativ gut bleibt?
  • Sie suchen eine Weiterbildung für ihren Frauenverein oder ihre Frauengruppe?

Dann könnte sich ein Kontakt mit uns für Sie lohnen.

 

 

fm Logo Frauen und Mütter

 

 

Das Logo zeigt auf, wonach wir Frauen und Mütter unser Leben ausrichten.

Im Heiligtum begegnen wir Maria und ihrem Sohn – Sinnbild dafür ist die angedeutete Monstranz in unserem Logo.

 

 

Die Monstranz sagt uns:
Maria – eine lebendige Monstranz.
Maria – trägt Christus zu den Menschen.
Maria – schenkt Christus den Menschen, auch heute.

Das Heiligtum sagt uns:
Hier bin ich daheim.
Hier ist der Ort, wo ich meine Sorgen und Nöte hintrage und ablade.
Hier ist der Ort, wo ich Mut bekomme, ein Mensch mit Profil zu sein.
Hier ist der Ort, wo ich Kraft bekomme in meinem Alltag zu wirken.

Maria gibt uns ein Beispiel:
wie sie damals, mit Jesus unter dem Herzen zu Elisabeth und Zacharias eilt, um ihnen zu helfen.
wie sie auch heute den Menschen das Licht der Welt, Jesus, bringt,
wie sie immer Freude und Leid mit den Menschen teilt.

Mit Maria durch den Alltag gehen:
Wir glauben: Gott wohnt in dir und mir.
Wir hoffen: Gott segnet und wirkt durch uns.

Wir treffen uns:

  • In regelmässigen Gesprächskreisen
  • Bei Tagen der Besinnung und Erholung
  • In Seminaren, Tagungen und Exerzitien
  • Bei Wallfahrten

Wir setzen uns ein:

In der eigenen Familie

  • In gemeinsamer Verantwortung mit dem Ehepartner
  • Als Seele des Hauses und Herz der Familie
  • In der Erziehung der Kinder

In der näheren und weiteren Umgebung

  • In der Verwandtschaft, Nachbarschaft, Beruf und Freundeskreis
  • In sozialen und caritativen Bereichen
  • Wir unterstützen Projekte in Missionsgebieten

Für die Kirche, vor allem in unserer Pfarrei

  • Leitung von Frauen-, Jugend- oder Kindergruppen, Seniorenarbeit, Krankenkommunion
  • Liturgiegestaltung und voreucharistische Gottesdienste, Lektorendienst, in pfarreilichen Gremien und Arbeitskreisen

Als Christinnen in der Welt von heute überzeugen wir

  • Durch klare Standpunkte
  • Durch unseren Lebensstil und das darin liegende Lebenszeugnis
  • Durch verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung

 

fm krone-1-2017

www.wertschaetzen-wirkt-wunder.ch

Gott, du barmherziger Vater, wie bei der Taufe von
Jesus sprichst du zu uns: Du bist meine vielgeliebte
Tochter, mein vielgeliebter Sohn. Du schenkst uns eine
unverlierbare Würde. Du hast uns berufen, als königliche,
prophetische und priesterliche Menschen zu leben.

Deine Barmherzigkeit lässt uns – gerade,
wenn wir uns klein und hilflos fühlen – neu
aufstehen und aus unserer Würde leben.

Maria, Mutter der Barmherzigkeit, wie du möchten
wir immer mehr wertschätzende Menschen
werden, damit „Wunder“ geschehen.

„Lass uns gleichen deinem Bild, ganz wie du durchs
Leben schreiten: stark und würdig, schlicht und mild,
Liebe, Fried und Freud verbreiten. In uns geh durch
unsere Zeit, mach für Christus sie bereit.“ (P.K.)

Amen

 

Zeitschrift für Frauen und Mütter – Schönstatt Schweiz

 Leitartikel

Liebe Leserin!
Umfragen sind heute an der Tagesordnung. Am Telefon, vor dem Supermarkt oder auf dem Bahnhofplatz. Wieso sollte ich nicht auch einmal eine Umfrage starten? Dabei fange ich bescheiden an und befrage Personen aus meinem Bekanntenkreis. Sie sollen auf meine Frage spontan mit 3 Begriffen antworten. Gesagt – getan. Was dabei herausgekommen ist können Sie hier lesen:
– Wohlfühlen – Dazugehören – Beitragen
– Schweiz – Frieden – Wurzeln
– Geborgenheit – Verstanden sein – Angenommen sein wie ich bin
– Heimelige Wärme – Vertraute Gerüche – Familie
– Geborgenheit – Liebe – Freude
Ach ja, vermissen Sie etwa die gestellte Frage? Die habe ich Ihnen absichtlich vorenthalten. Wahrscheinlich sind Sie schon längst selber darauf gekommen. „Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie das Wort Heimat hören. Nennen Sie spontan 3 Begriffe“, habe ich gefragt. Welche Worte hätten Sie mir gesagt?

Gudrun Born erzählt von ihrem Erlebnis mit Kindern bei einem Zeltlager: ‚Eine Kindergruppe zieht in ein Zeltlager. Lärmender Abschied, ausgelassene Fröhlichkeit, erwartungsvolle Vorfreude. Am Abend fliessen bei einigen Kindern Tränen. Heimweh! Am nächsten Tag versuchen sie es gemeinsam zu klären. „Heimweh, das ist wegen zu Hause“, meint ein kleiner Knirps. – „Und was ist denn das: zu Hause?“ – „Zu Hause ist, wo einen alle kennen, wo wir immer hinkommen können, wo ich im Bett keine Angst habe, wenn es klappert oder knistert.“ – „Ist es denn die Wohnung, wo man zu Hause ist? – „Nee, viel mehr, überhaupt alles! Zu Hause ist, wo ich mich nie verlaufe, wo ich sogar alle Schleichwege kenne, wo ich alle Leute verstehe, viele Kinder kenne und meine Freundin wohnt.“ – „Kommt Heimweh daher, weil wir dort die Gegend und Menschen kennen, hier aber alles fremd ist?“ – „Nein, viel mehr!, kommt es spontan, fast aufgebracht über solchen Unverstand: „Das ist doch ganz einfach. Zu Hause ist da, wo es einem im Bauch kribbelt, wenn man nach einer langen Fahrt wieder hinkommt. Schon in der Strasse. Dann, wenn man die Tür aufmacht, hält mich Mami lieb und dann ist alles wieder gut.“ Alle Kinder in der Runde nicken zustimmend. Das ist zu Hause. Und sie sind offensichtlich erleichtert, dass ich es endlich kapiert habe!‘

In dieser Nummer finden Sie einiges rund um das Thema Heimat. Im Namen des Redaktionsteam wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen.
Herzlichst Ihre Sr. M. Beatris Lingg

* * * * *

UNS GESAGT

 Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln

 Liebe Frauen und Mütter
Alana Newman ist eine Frau von gut 30 Jahren, verheiratet und hat zwei Kinder. Das besondere an ihr ist, dass sie ein Spenderkind ist, das heisst: ihr Vater ist ein anonymer Samenspender. Ihre Mutter hat das so gewollt und hat Alana alleine gross gezogen. Sie sollte ihren Vater nie kennen lernen…
Doch sie hat nicht mit der grossen Sehnsucht ihrer Tochter gerechnet, erfahren zu wollen, wer ihr Vater ist. Das Unterfangen war extrem schwierig, eigentlich unmöglich. Und doch hat es Alana, schon lange erwachsen, schliesslich geschafft. Wer ist ihr Vater?
Ihr Vater ist ein Arzt in Tampa, Florida. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Alana hat herausgefunden, dass Samenspender, die eigene Kinder grossgezogen haben, kein grosses Interesse haben, die Kinder aus ihrer anonymen Samenspende kennen zu lernen. Dazu hat dieser Arzt offenbar seinen Samen gespendet, als er schon verheiratet war, geheim also und es würde in seiner Ehe deshalb Unruhe stiften, wenn das bekannt wird… Trotzdem möchte Alana ihren Vater so gerne einmal sehen. Sie hat seinen Namen herausgefunden: Er heisst Donor…! Es tut ihr weh, dass ihr Vater an ihr offenbar kein Interesse hat…

Liebe Frauen und Mütter, es lebt in uns eine unglaubliche Sehnsucht danach, unsere Wurzeln kennen zu lernen, unsere Abstammung, woher wir kommen, unsere Heimat. Das gehört ganz wesentlich zu unserem Leben. Wenn wir das nicht wissen und spüren, so fehlt uns etwas Entscheidendes. Wir sind irgendwie unsicher.
Aber es genügt nicht, die Personen nur kennen zu lernen, von denen wir abstammen; noch grösser ist die Sehnsucht danach, dass diese Eltern uns lieben. Dass sie uns gewollt haben, dass sie uns schätzen, dass wir ihnen etwas bedeuten. Wenn das fehlt, sind wir traurig… Gibt es für solche Wunden Heilung??

Von unseren Eltern haben wir unseren Leib bekommen. Aber bei der Zeugung kam noch etwas dazu: Meine Seele. Ein anderer hat sie erschaffen. Der himmlische Vater. Er hat es aus Liebe getan. Er hat mich gewünscht. Er hat aus Liebe gewollt, dass ich lebe. Diese Liebe ist stärker als alles andere, was meine Eltern getan oder nicht getan, gewollt oder nicht gewollt haben – wie auch immer ihre Haltung zu mir und meiner Existenz war – am Anfang meines Lebens. Das zu wissen ist sehr, sehr wichtig. Und noch wichtiger ist es, etwas davon auch zu spüren: Ich lebe, weil ich geliebt und gewollt bin!
Der Vater im Himmel hat mich aus Liebe ausgedacht, als Original, einmalig und unverwechselbar. Nie vor mir hat es so eine Person gegeben und nie mehr wieder nach mir wird so jemand leben. In den Augen des Vaters bin ich unendlich wertvoll und kostbar!

Das gibt Boden unter den Füssen: Sicherheit und Selbstbewusstsein: Ich bin jemand und ich bin sogar wichtig! Mein Leben hat eine Grundlage und das ist die unglaubliche Liebe meines Vaters, der mich und mein Leben gewollt hat. Er ist ein Künstler und hat Freude an mir. Er möchte, dass ich Heimat finde in seinem Vaterherzen. Das nimmt mir Minderwertigkeitsgefühle und Angst. Es wächst mein Selbstvertrauen! Das ist wunderbar!
Davon kann ich leben…
Und noch mehr, wenn ich dann erfahre, dass ich diesem Vater nicht zuerst Eindruck machen muss mit meinen Leistungen; dass ich seine Geneigtheit, sein Interesse und seine Liebe nicht erst wecken und gewinnen muss. Nein, er hat einfach Freude an mir, weil ich sein Kind bin! Von ihm komme ich und zu ihm gehe ich…
Vater, das tut mir so gut! Vater, ich will mich aufmachen, um Dich besser kennen zu lernen. Vater, ich liebe Dich!

Liebe Frauen und Mütter, ich wünsche Ihnen eine reich gesegnete Fastenzeit und dann ganz frohe Ostern!
Mit herzlichem Gruss und Segen +
Ihr Pater Christoph Horn

* * * * *

Heimat für Viele!

Liebe Frauen und Mütter!
Erinnern Sie sich daran, wann Sie zum letzten Mal Heimweh gehabt haben? Wenn ich zurück denke, stelle ich fest: Ich war kein ausgesprochenes Heimwehkind. Trotzdem erinnere ich mich an einige Situationen, wo ich von starkem Heimweh geplagt wurde. Der Grund dafür war, dass mir Unrecht geschah oder es an Wohlwollen mir gegenüber fehlte. Die wenigen Male, als ich das erlebte, reagierte der Körper jedesmal mit einem Fieberschub. Ich erinnere mich, dass ich  darauf bestand, nach Hause gebracht zu werden. Daheim war ich erstaunlicherweise schnell vom Fieber befreit!

An Weihnachten haben wir es wieder gefeiert. Das Geschehen, dass der Sohn Gottes als Kind auf diese Erde kommt, um als Mensch unter uns Menschen zu wohnen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, was ER damit auf sich genommen hat? Der Sohn Gottes verlässt seine Heimat, den Himmel, wo Liebe und Glückseligkeit herrschen. Seine Ankunft auf der Erde ist jedoch wenig einladend. Für seine Geburt findet sich nur ein armseliger Platz in einer Höhle und als Bett dient ihm eine Futterkrippe. Schliesslich dauert es nicht lange, muss er das Flüchtlingslos auf sich nehmen. Wohl findet er Heimat im Herzen seiner Mutter und seines Pflegevaters Josef, wird von Menschen geliebt, aber auch von Vielen gehasst und missverstanden. In inniger Verbundenheit mit seinem himmlischen Vater geht er durch sein Erdenleben: „Ich und der Vater sind eins“ (Joh 10,30). Er ist gekommen, den Willen des Vaters zu tun erfüllen und die Welt zu erlösen (vgl. Joh 4,34) Diese Sendung führt ihn durch Leiden und Not bis ans Kreuz, wo sich Gott zurück zieht. „Mein Gott, mein Gott, wieso hast du mich verlassen (Mk 15,34). Selbst die Gottverlassenheit wird ihm nicht erspart. Der Einsatz Jesu Christi ist gewaltig und seine Liebe zu uns kennt keine Grenzen. Er schenkt uns dadurch die verlorene Heimat zurück! Der Gedanken: Du – ich – wir, ja wir alle haben eine ewige Heimat im Herzen des unendlich liebenden Gottes, das macht zutiefst glücklich! Ihn tiefer zu verkosten tut gut.

Heimat für Viele
Pater Kentenich, der in seiner Jugendzeit viel Einsamkeit durchlitten  hat, bezeugt: „Wer andern Heimat gibt, findet sie; wer in Gott beheimatet ist, kann anderen Heimat sein.“ J.K.
Ein Priester, dem Pater Kentenich viel Zeit geschenkt hatte, fragte ihn einmal voller Dankbarkeit, um was er die Gottesmutter im Heiligtum für ihn bitten solle. Er erhielt die Antwort: „Beten Sie, dass ich ein Herz für Millionen bekomme!“ Offensichtlich ist die Bitte erhört worden, denn viele erlebten den Gründer Schönstatts als einen Menschen, der ein weites Herz hatte, ein Herz, in dem unzählig viele ein Zuhause fanden und einen Platz haben bis auf den heutigen Tag. Damit nicht genug. Er fordert auch die Menschen in seinem Umfeld auf: „Werden Sie Heimat für Viele!“J.K.

 Werden SIE Heimat für Viele!
Eine Aufforderung, die er auch Ihnen zuruft. Sie meinen, das ist schwierig? Ich denke, es ist einfacher als es auf den ersten Blick scheint. Denn, wer mit offenen Augen und wachem Herzen durch die Gegend geht, begegnet bestimmt Menschen, die sich freuen, über unser aufrichtiges Interesse an ihnen oder an ihrer Arbeit. Wir finden wohl auch kaum einen Menschen, dem ein ehrliches Lob und echte Anerkennung nicht gut tun. Wohlwollen, Freundlichkeit und Wertschätzung schaffen Atmosphäre, in der sich jeder Mensch angenommen und daheim fühlt. Es braucht oft so wenig, um den Menschen etwas Heimat zu schenken. So könnte die Fastenzeit zu einer weiteren Etappe unseres „Ich-will-dir-wohl-Trainings“ werden. Diesmal mit dem Augenmerk: Werden Sie Heimat für Viele. Sind Sie dabei? Es würde mich freuen!

Möge die Gottesmutter Ihnen vom Heiligtum aus jeden Tag neu zurufen: „Du hast eine unverlierbare Heimat im Herzen Gottes – drum mache dich auf und werde Heimat für Viele!“
Ich wünsche Ihnen viel Kraft, Licht und Freude für die weitere Etappe auf dem Weg www.wertschätzen-wirkt-wunder.ch und dann natürlich reich gesegnete Ostern.

Mit herzlichen Grüssen übers Kapellchen
Ihre Sr. M. Beatris Lingg

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GEDANKEN ZUM THEMA

 Heimat hier und dort

Liebe Leserin!
Unsere Zeit ist geprägt von Kriegen in aller Welt. Europa wird heimgesucht von Flüchtlingsströmen, die uns nicht kalt lassen dürfen. Die Tatsache regt an, sich über Heimat Gedanken zu machen. Mit dem Bild auf der Titelseite, möchten ich Sie in das Thema: „Heimat hier und dort“ einstimmen. Sie sehen ein Haus, es bedeutet Heimat für Menschen, für eine Familie. Daneben steht aufgerichtet ein Wegkreuz. Ein Schmuck, ein Ärgernis oder gar ein Hinweis, dass es noch mehr gibt als eine irdische Heimat? Heimat haben ist ein Geschenk, eine Wohltat. Friedrich Nietzsche findet eindrückliche Worte zum Thema Heimat:

Die Krähen schrei’n
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnei’n –
Wohl dem, der jetzt noch – Heimat hat!

Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts ach! wie lange schon!
Was bist du, Narr,
Vor Winters in die Welt – entflohn?

Die Welt – ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg‘, Vogel, schnarr‘
Dein Lied im Wüsten-Vogel-Ton! –
Versteck‘ du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrei’n
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnei’n –
Weh dem, der keine Heimat hat!
Friedrich Nietzsche

 Heimat hier
Was verstehen Sie unter Heimat? Die Antworten meiner Umfrage,  sind aussagekräftig und erstaunlich zugleich, da sie mit wenigen Worten und in kurzer Zeit gegeben werden mussten. Die 5 Befragten sind der Meinung:

Heimat haben bedeutet;
Einen Ort haben, wo ich mich auskenne, wo ich verwurzelt bin, wo ich hingehöre, wo ich heimelige Wärme verspüre und mir vertraute Gerüche entgegenkommen.

Heimat haben bedeutet;
Geliebt und geborgen sein, sich verstanden wissen, angenommen sein in seiner Art und Eigenart.

Heimat bedeutet;
Ein Geben und Nehmen. Einen, seinen Beitrag leisten, zum Wohle des Ganzen, der Familie.

Pater Kentenich, der am eigenen Leib Heimatlosigkeit erfahren hat, sagt im Jahre 1951:
„Das Kernstück der heutigen Erziehung in und ausserhalb der Schule müsste schlechthin die Beheimatung, die Heimatpflege sein. Heimatlosigkeit, Entheimatung will ergänzt und ersetzt werden, will ein- und ausmünden in die Rückeroberung der Heimat, des Heimatgedankens, des Heimatsinns und der Heimatliebe… Ohne seelische Erlebnisse gibt es keine Heimat oder keine tiefer gehende Heimat… Es mag mein Heimatort in einer öden Gegend liegen; die Heimat spricht zu mir wegen der seelischen Erlebnisse, die ich dort hatte… Während das Heimatbild in mir wach wird, erinnere ich mich an die vielen Menschen, mit denen ich aufgewachsen bin: an Vater, an Mutter, an Geschwister, an Freunde, an Nachbarn, wer es immer sein mag. Diese Erinnerung weckt in meiner Seele warme Gemütstöne. Da stehen sie vor mir, alle, die mir Liebes getan, auch alle diejenigen, die mir wehe getan, obschon sie es gut mit mir gemeint haben. Die warmen Gefühlstöne sind verbunden mit dem Heimatbewusstsein.“                                        J.K. 1951
Wohl dem der eine Heimat hat… Eine Heimat haben und wissen, wo ich hingehöre, ist in einer Zeit und Welt, die von Krieg, Terror und grossen Flüchtlingsströmen geprägt ist, von grösster Bedeutung. Wie ein Baum nicht leben kann ohne solide Verwurzelung im Erdreich, so ist auch ein erfülltes menschliches Leben nicht möglich ohne eine entsprechend tief gehende Beheimatung, ohne ein Zuhause.
Es wird wohl kaum jemand behaupten, dass Heimat eine untergeordnete Bedeutung hat. Jedem Menschen ist es wichtig, beheimatet zu sein an Orten und in den Herzen von geliebten Menschen. Heimat hier, in dieser Welt ist wichtig, unverzichtbar, ein kostbares Gut.

Das ist Heimat…
Wo ich zu Hause bin, da ist Heimat.
Wo Vater, Mutter, Geschwister, wo Familie ist, da ist Heimat.
Wo Liebe und Verständnis ist, das ist Heimat.
Wo wir Geborgenheit finden und geben, da ist Heimat.
Wo ein seelisches In-, Mit- und Füreinander ist, da ist Heimat.

Heimat dort
Ein Kreuz am Weg. Mehr als nur ein Relikt aus dem vergangenen Jahrhundert. Es weist hin auf die jenseitige Welt. Sie wissen, dass Bestrebungen da sind, religiöse Zeichen aus den öffentlichen Räumen zu entfernen. Viele Menschen machen sich kaum Gedanken über den Glauben, über eine jenseitige Heimat. Wenn jedoch das Leben nicht nach Wunsch verläuft, erinnern sie sich an Gott. Er soll dann möglichst schnell alles regeln und in Ordnung bringen. Andere meinen, sie kommen ganz ohne Gott aus. Wie dem auch sei, ich bin überzeugt, im Tiefsten bleibt der Mensch auf irgend eine Art ein Gottessucher. Er sehnt sich doch im Innersten nach dem Gehaltensein im sicheren Gott. Da kann die Frage auftauchen: Wie kann der Mensch Heimat finden in Gott?

Im Schönstattheiligtum schenkt die Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt die Gnade der Beheimatung. Sie ruft dem Menschen zu: Du bist von Gott geliebt. Voll Güte schaut er dich an. Er schenkt dir Würde und Ansehen.
In der Tat finden bei der Gottesmutter im Heiligtum viele Menschen Heimat, Sicherheit und Geborgenheit. Josef Engling, Schüler im Studienheim Schönstatts (gefallen im 1. Weltkrieg) schreibt kurz vor seinem Tod an Pater Kentenich: „Vor einigen Tagen, als die Granaten links und rechts neben mir einschlugen, betete ich wie gewöhnlich zum Mütterchen und versetzte mich in unsere Kapelle. Da fühlte ich mich meinem lieben Mütterchen so nahe wie noch nie in meinem Leben. Ihre Nähe kam mir so süss und lieblich vor. Ich fühlte nicht mehr die geringste Angst vor den Granaten. Es war ein glücklicher Zustand, in dem ich immer hätte bleiben wollen. Wie schön und erhaben, wie lieblich und vertrauenserweckend ist doch unsere liebe Mater ter admirabilis (Dreimal Wunderbare Mutter). Eine grosse Sehnsucht nach ihrem Heiligtum, nach Ihnen und den lieben Mitstudenten überkommt mich öfter.“

 Eine Frau von heute erzählt:
„Es gibt Zeiten, da scheint sich alles gegen mich verschworen zu haben. Die Arbeit will nicht von der Hand gehen. Die Nachbarin ist umständlich und nervig. Die Kinder sind quengelig und der Mann gereizt. Schliesslich klappt auch noch das ausgeklügelte Zeitmanagement in sich zusammen und dann ist es um mich geschehen. Ich fühle mich alleingelassen und ziemlich verloren. Es dauert eine Zeit bis mir einfällt: Warum gehst du nicht geistig ins Kapellchen? Ich setze mich ins Hausheiligtum, zünde eine Kerze an und wandere in Gedanken ins Heiligtum. Es dauert eine Weile und Ruhe kehrt in mein Herz. Ja, liebe Muttergottes, ich weiss es wieder: Ich bin nicht allein. Ich bin ein geliebtes Kind Gottes. Nach dieser kleinen Auszeit packe ich ihn wieder, meinen aufreibenden aber doch schönen Alltag.“          y.z.

Heimat hier, in dieser Welt ist wichtig, unverzichtbar, ein kostbares Gut. Heimat dort ein grosses Geschenk unermesslicher Liebe Gottes zu den Menschen.

Sr. M. Caja betet:
Maria, im Liebesbündnis willst du mir erfahrbar machen, dass ich eine Heimat habe, eine Heimat in Gott und in deinem Herzen. Durch deine Liebe willst du mich erleben lassen: Er liebt mich! Maria, du willst mir als Frau die Gnade der Beheimatung schenken, damit ich bei dir lerne wie ich den Menschen in meiner Umgebung Heimat schenken kann. Du willst mir Geborgenheit geben, damit sie und alle die Gott mir anvertraut, ein Zuhause finden. Ein Zuhause in mir und durch mich im Herzen Gottes. Maria, lass mich bei dir zu Hause sein. Sei du mein Daheim, das mich stark macht. Forme du mein Herz nach deinem Herzen: zu einem Raum, der andere liebend umfängt.    cb

Wenn wir Heimat in Herzen von edlen Menschen haben, kann uns das die Liebe des unendlich liebenden Gottes erschliessen. Pater Breitinger sagt: „Natur und Übernatur gehören zusammen. Werden die entsprechenden Beziehungen – zu den Mitmenschen, zu Orten und Dingen, zu Werten und Idealen und nicht zuletzt zu den Personen der jenseitigen Welt, zum dreifaltigen Gott, zu den Engeln und Heiligen und zu unseren bereits verstorbenen Angehörigen richtig wahrgenommen und gepflegt, dann erfährt der Mensch schon auf Erden eine umfassende Erfüllung seiner tiefsten Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe. Dann kann er sich in seiner Persönlichkeit voll entfalten und seinerseits zu Heimat für viele werden.“

Heimat hier und dort
Natürliche und übernatürliche Heimat gehören wesentlich zusammen. Heimat im natürlichen Bereich bringt mit sich, dass ich mich beheimatet weiss in Gott. Wer beheimatet ist in Menschenherzen findet schneller ins Herz Gottes.
Ein junger Mensch fragt sich: „Wo gehöre ich hin? Wem gehöre ich? Ankommen, sehnsuchtsvoll erwartet werden. Gut, dass du da bist, endlich, mit allem! Mutter Maria, wo du bist, da ist ein Daheim für mich, irdisches Daheim für die Seele und Ahnung des Himmels, ewiges Daheim. Gottes Nähe. Egal, was passiert: Ich habe einen Platz in deinem Herzen, in Gottes unendlicher Liebe. Unverlierbar. Wem gehöre ich? Gott, meinem Vater. Ich bin sein. Sein Kind. Unbedingt geliebt. So schön. Fest verwurzelt bleiben. Lass mich Heimat finden und empfinden und verschenken. Ich brauche sie: die Gnade der Beheimatung.“

Josef Kentenich fordert auf: „Wir müssen sorgen, dass die Heimat zum Träger des Religiösen wird, dass die ganze Religiosität unserer Kinder mit diesem Ort verknüpft ist. Wir dürfen nicht alles der Kirche und den Vereinen überlassen.“                                                                J.K. 1951
An einer anderen Stelle sagt er: „Sinn der Erziehung ist es, dass die psychologische Urheimat des Menschen, der Mensch selber, zusammenfällt mit der theologischen Urheimat, mit Gott. Wenn das Ich sich so hinein fügt in Gott, dass beide Heimatbegriffe ineinander fassen, dann hat der Mensch im wahren Sinne des Wortes eine Heimat gefunden. Wer andern Heimat gibt, findet sie; wer in Gott beheimatet ist, kann anderen Heimat sein.“     Aus: Begegnung mit Pater Kentenich S. 57

Im Weihegebet zur Landessendung beten wir zum Abschluss:
Schenke uns Heimat hier und dort, zum Wohl des Volkes und zur Ehre des dreifaltigen Gottes. Des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Heimat hier und dort, das ist nicht nur wichtig für mich, für uns. Heimat hier und dort, ist wichtig zum Wohle des Volkes, zum Wohle aller Völker die hier bei uns eine Heimat suchen. Heimat hier und dort nicht nur für die Völker, sondern auch zur Ehre des Dreifaltigen Gottes. Ein interessanter Abschluss des Gebetes, denken Sie nicht auch? Bestimmt sind diese Zeilen nicht veraltet. Sie sind äusserst aktuell – oder nicht?

Liebe Leserin!
Sie geben mir sicher recht, die Gedanken zu „Heimat hier und dort“, haben einiges mit der Jahresparole zu tun. Ich bin überzeugt, wer Wertschätzung erfährt, erfährt damit auch ein Stück Beheimatung. Und ist es nicht so, dass ein Mensch der Heimat im „hier und dort“ erlebt, anderen immer neu Wertschätzung entgegen bringen kann, soll, ja muss? Gerne hoffe ich, dass Sie der Artikel zum Nachdenken anregt. Wünsche Ihnen von Herzen viel Freude und neue Impulse für Ihren Alltag. Vielleicht berichten Sie uns sogar von Ihren Erfahrungen? Das wäre prima! Und nicht vergessen: www.wertschätzen-wirkt-wunder.ch!

Sr. M. Beatris Lingg

Beiträge an frauundmutter@schoenstatt.ch oder Sr. M. Beatris Lingg, Pater-Kentenich-Weg 1, 8883 Quarten

* * * * *

Als ich ein kleiner Junge war…

Eine Leserin schreibt: „Kürzlich hab ich das Buch ‚Briefe an Emily‘ von Camron Wright gelesen. Darin hat der Grossvater seiner Enkelin Briefe und Gedichte geschrieben. Folgendes hat mir sehr Eindruck gemacht“:

Als ich ein kleiner Junge war nahm Dad mich an der Hand. Dann gingen wir in den Garten und beackerten das Land. Wir schafften zu zweit unermüdlich. Ich frag mich, was hat’s mir gegeben? Doch wenn ich’s bedenk, bin ich sicher: Ich lernte viel für’s Leben.

Wir gruben den Boden um – so lernte ich
dass gute Vorbereitung wichtig ist.
Wir pflanzten – so lernte ich, Hoffnung zu säen
Wir sprachen miteinander – so erfuhr ich,
dass ich geliebt wurde
Wir streuten Dünger – so lernte ich, dass man
nicht nur nehmen kann, sondern auch geben muss
Wir gossen die Pflanzen – so lernte ich, dass auch
der Mensch, so wie die Pflanzen Wasser, Sonne und
Boden brauchen, nicht vom Brot allein leben kann.
Wir jäteten – so lernte ich, dass man das Unkraut
ausreissen muss, damit es den Pflanzen nicht Licht und
Luft nimmt
Wir beobachteten das Wachstum – so lernte ich Geduld
Wir beteten – so lernte ich, dass alles im Leben vom
 himmlischen Segen abhängt
Wir dünnten die Saatreihen aus – so lernte ich,
dass wir alle Platz und Raum zum Wachsen und Reifen
brauchen
Wir beschnitten die Obstbäume – so lernte ich,
dass man manchmal Triebe stutzen muss, um süsse
Früchte zu bekommen
Wir ernteten – so lernte ich, dass harte Arbeit
reich belohnt wird
Wir dankten für die Ernte – so lernte ich Demut
und Bescheidenheit.

* * * * *

Weihegebet zur Landessendung

Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt.
Im Landesheiligtum sind wir mit der ganzen Familie und mit unserem Vater und Gründer Pater Josef Kentenich verbunden. Er hat uns die Sendung der Schweizer Schönstattfamilie gedeutet. Aus seiner Hand nehmen wir sie dankbar an:

IMMACULATA, GABE DES VATERS.
IN DIR BÜNDNIS LEBEN, FAMILIE BAUEN.

Liebe Immaculata:
Wir danken dir, dass du uns erwählst.
Wir danken dir, dass du uns formst.
Wir danken dir, dass du uns brauchst.
Wir sind bereit: nimm uns in deinen Dienst.
Wir sind bereit: forme uns nach deinem Bild.
Wir sind bereit: brauche uns, wie es dir gefällt.

Du unsere Partnerin im Liebesbündnis,
was wir sind und was wir haben, stellen wir in den Dienst deiner Sendung. Unsere ganze Lebenskraft setzen wir dafür ein.

Mutter und Erzieherin,
offenbare deine Macht und Liebe, deine Schönheit, deine Gnaden- und Lebensfülle. Mache uns frei und treu. Komm mit uns auf den Weg, den Gott uns führt. Verbünde Land und Leute, Volk und Kirche mit dir und deinem Sohn zur Familie des himmlischen Vaters. Schenke uns Heimat hier und dort – zum Wohl des Volkes und zur Ehre des Dreifaltigen Gottes: des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 
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„Wer anderen Heimat gibt, findet sie;
wer in Gott beheimatet ist,
kann anderen Heimat sein.“
J.K.
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Schönstatt Frauen und Mütter
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Sr. M. Beatris Lingg, Neu-Schönstatt, Josef-Kentenich-Weg 1, 8883 Quarten
Tel. 081 511 61 52, Email: frauundmutter@schoenstatt.ch
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Unser Einsatz für Burundi

Liebe Frauen und Mütter
Auch dieses Jahr dürfen wir wieder auf einen erfolgreichen Adventsbasar zurückblicken. Dank Eurer grossen Mithilfe mit backen, basteln, Konfitüre und Sirup kochen, feinen Eierkirsch herstellen und vieles mehr, durften wir einen Betrag von Fr. 5‘826.95 verbuchen. Ein ganz grosses Vergelt’s Gott Euch allen. Zusammen mit verschiedenen Geldspenden konnten wir nun Fr. 7‘500.- an die Marienschwestern nach Burundi, für die medizinische Versorgung überweisen.
Sr. Emmanuela von Burundi hat uns einige Beispiele zukommen lassen, wie diese Spenden eingesetzt werden. Gerne geben wir Euch diese Beispiele weiter.

Röntgenbild und Tuberkulosetherapie
Ein sechzehnjähriges Mädchen kam mit seiner Mutter in unsere Dispensaire (Ambulant-Verpflegung) Das Mädchen litt unter Blutarmut, hatte sehr abgenommen und die Wirbelsäule wies eine Verkrümmung auf. Dies alles lässt Knochentuberkulose vermuten. Die Tuberkulosestelle in der Stadt arbeitet gratis, aber das Mädchen brauchte ein Röntgenbild. Die Mutter hatte schon soviel für das Mädchen ausgegeben, dass sie dafür kein Geld mehr hatte. Wir gaben ihr Geld im Wert von 10.- Schweizerfranken. Die Mutter war voll des Glückes und dankte uns herzlich. Am folgenden Tag kamen sie zurück. Das Mädchen wurde sofort unter Tuberkulosetherapie gesetzt und wird nun während zwölf Monaten gratis ihre Behandlung bei uns erhalten.

Verbrennungen
Eine Mutter von Rwanda mit ihrem 1 1/2 Jahre alten Kind, machte einen Besuch bei Bekannten in Burundi. Da die Familien bei offenem Feuer draussen kochen, gibt es oft Unfälle. Meist trifft es die Kleinkinder, die schwere Verbrennungen davontragen. So geschah es bei diesem Besuch, dass sich das Kind arg verbrannte. Sie kamen zu uns ins Spital, wo wir das Kind über einen Monat pflegten. Da die Mutter zu Besuch war, hatte sie nur das Notwendigste dabei. Sie hatte weder Geld für die Hospitalisierung, noch um das Essen zu kaufen. (In Afrika muss jeder selbst für das Essen besorgt sein, wenn er hospitalisiert wird.) Wir übernahmen in diesem Fall die Kosten für Nahrung und Pflege für Mutter und Kind. Die Mutter war uns überaus dankbar. Das Kind konnte schliesslich gesund entlassen werden.

Geld für Operation
Eine junge Frau litt unter einer Verengung der Nasengänge und hatte deswegen immer wieder schlimme Entzündungen, die zu Kopfweh und geschwollenem Gesicht führten. Die Familie hatte schon fast ihr ganzes Vermögen eingesetzt, um alle vorgeschriebenen Medikamente zu kaufen und einen Doktor nach dem anderen zu konsultieren. Schlussendlich kamen sie zu uns. Wir leiteten eine Konsultation bei einem Spezialisten in die Wege. Dieser sah, dass eine Operation notwendig war. Die Familie hatte aber kein Geld dafür. Wir schalteten eine Hilfsorganisation ein, die für die Operationskosten aufkommt. Das Honorar des Arztes ca. 300.- Schweizerfranken, müssen sie aber selber übernehmen. Dank der „Kasse der Schönstattmütter“ können wir nun der jungen Frau helfen, dass sie operiert wird.

Zuckerkrankheit
Eine besonders schwierige Erkrankung hierzulande ist die Zuckerkrankheit, besonders bei Jugendlichen. Die meisten können das Insulin nicht selber bezahlen, zudem müssen sie die Diät einhalten, die teurer ist als die üblichen Nahrungsmittel des Landes.
Letzten Monat kam Artheman völlig erschöpft zu uns. Er ist ein Jugenddiabetiker, den wir schon seit über drei Jahren unterstützen. Er ist nun 23 Jahre alt. Er war hospitalisiert im Distriktsspital. Oft leidet er unter schwerer Malaria, die seine Zuckerkrankheit total „entgleisen lässt“. Trotz seiner erneuten Malaria mit Fieber und Schwindel, legte er zu Fuss den 10 km weiten Weg zurück, um bei uns sein Insulin zu holen, denn im Distriktsspital haben sie keines. Vor drei Jahren musste er notfallmässig wegen einem Darmleiden operiert werden. Die Familie hatte viel Boden für ihn verkauft, um die Operation zu bezahlen. In der Zwischenzeit haben sie Abstand von ihm genommen, da er ihnen zu teuer zu stehen kommt. Niemand hat ihn ins Spital begleitet. Hier muss jeder Kranke seinen „Krankenwärter“ selber mitnehmen, der normalerweise ein Familienmitglied ist, für den Kranken kocht und wäscht. Artheman hatte den ganzen Tag über noch nichts gegessen, als er am Nachmittag bei uns ankam. Auf einmal fing er an bitterlich zu weinen und brach zusammen, sodass wir sofort die notfallmässigen Massnahmen ergriffen und die Ambulanz vom Distriktsspital riefen. Dem Krankenpfleger, der die Ambulanz begleitete, gaben wir etwas Geld, damit er Artheman etwas zu Essen kaufen konnte. In der Zwischenzeit ist er gesund vom Distriktsspital entlassen und kommt weiterhin sein Insulin bei uns holen. Neben Artheman sorgen wir für weitere 12 Jugenddiabetiker und 5 Erwachsene, die ihr Insulin bei uns kostenlos beziehen.

Diverse Leiden
Immer wieder sind wir froh, wenn wir Notdürftige mit Knochenbrüche, Blinddarm, Augenleiden etc., die wir überweisen müssen, finanziell helfen können. Auch etliche Patienten, die wir in der Dispensaire ambulant oder in unserem Spital verpflegen, können nicht für ihre Spitalrechnung aufkommen, sie alle sind sehr dankbar für Ihre Hilfe. Für Ihre Güte ein herzliches Vergelts Gott !!!
Sr. M. Emmanuela Ghioldi, Mutumba

                 

Liebe Frauen und Mütter!
Das eine kleine Auslese von Beispielen aus dem Alltag von Sr. M. Emmanuela und dem Spital in Mutumba. Es ist uns eine grosse Freude, mit unseren Beiträgen zu helfen, die grosse Not dieser armen Menschen wenigstens ein bisschen zu lindern.

Wir wünschen Euch allen eine gnadenreiche Fastenzeit und recht frohe Ostertage.
Hanni Elkuch und Marlis Kipfer

Schönstattfahrt vom 25.-30. Mai 2016

Am Mittwoch, den 25. Mai, fanden sich über verschiedenen Etappen, bis Basel insgesamt 46 Pilgerinnen und Pilger ein, um nach Schönstatt zu wallfahren. Nach dem letzten Zustieg in Basel, konnte Schwester M. Beatris die grosse Gruppe willkommen heissen und einen Ausblick auf die kommenden Tage abhalten, der zum einen im Jahr der Barmherzigkeit, sich diesem Thema widmen würde, jedoch auch dem sogenannten 2. Meilenstein „Schönstatt im Nationalsozialismus“.

fm Schönstattfahrt 1

Die erste Etappe führte wie geplant, zeitgerecht nach Oberkirch, wo nicht nur das Mittagessen auf dem Programm stand, sondern auch die Besichtigung der Marienstatue, die mit einer beachtlich langen Geschichte dort steht und unerschütterlich ihren Blick durch das südliche Deutschland schweifen lässt.

Im weiteren Teil der Reise, wurde der Zeitplan aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens durcheinander gebracht, und die Gruppe traf erst gegen 19.00 Uhr im Marienland ein. Die Marienschwestern bewiesen Flexibilität, das Nachtessen stand noch bereit und die Zimmer konnten im Anschluss bezogen werden. Noch manch einer sorgte später durch einen kleinen „Bergspaziergang“ für etwas Bewegung und Abstand von seinem persönlichen Alltag und Austausch mit seinen Mitpilgern.

 

Donnerstag der 26. Mai, begann für etliche Pilgerinnen und Pilger schon um 7.00 Uhr, mit der Teilnahme an der heiligen Messe und für alle um 8.00 Uhr mit dem Frühstück. Bis 9.30 Uhr hatte die Gruppe den Weg zum Schulungsheim „gefunden“. In 2 Teilen, zum einen in der Hauskapelle, die Ausführungen zum Thema Barmherzigkeit, aus Sicht des Gründers von Schönstatt Pater Kentenichs zu hören und zum anderen die in den letzten Jahren bewohnten Zimmer von Herrn Pater zu besichtigen und die Geschichte des Mariengarten aufzufrischen. Der Vormittag wurde durch eine Barmherzigkeitsandacht im Mariengartenheiligtum abgerundet

fm Schönstattfahrt 2

Nach dem Mittagessen, inklusive einer Pause, das vom „OK“ zu Klärendem genutzt wurde, fuhr uns der Bus nach Vallendar zum Haus Regina, wo Frau Siefermann mit unüberhörbarem Elan und Stolz die Geschichte zur Entstehung des neuen Altarbildes der Hauskapelle näher brachte und selbstverständlich auch Gelegenheit zum näheren betrachten, im wahrsten Sinne des Wortes, bestand.

 

 

Der mit vielen Eindrücken befrachtete Tag wurde nach dem Nachtessen, durch eine Gebetszeit am Gründergrab beendet. Bekanntlich ist Pater Kentenich am 15. September 1968 nach Beenden der ersten durch ihn gefeierte Messe in der Anbetungskirche, in der Sakristei beim Segnen von Rosenkränzen heimgegangen. Die Abende konnten im Marienland durch eine Selbstbedienungscafeteria ganz individuell schneller oder eben erst „e t w a s  später“ beendet werden.

Am Freitagvormittag,  wurden die Gemüter der Teilnehmer etwas strapaziert, da das Pater Kentenich Haus auf dem Programm stand. Mit 2 Vorträgen „Schönstatt im Nationalsozialismus“. Nur gut, gelang es in der lichtdurchfluteten Aula, bereits etwas von dem Schweren zu nehmen und durch den Nachmittagsausflug, mit einer kleinen Schifffahrt auf dem Rhein zum deutschen Eck, war Entspannung garantiert. Sogar ein aufziehendes Gewitter legte erst voll los, als die Gruppe wieder im Bus Platz genommen hatte. Der Abend wurde mit einer Andacht in der Hauskapelle abgerundet.

Am Samstag konnte die Gruppe eine heilige Messe, im Urheiligtum besuchen, was in Anbetracht dieses sehr geschichtsträchtigen Ortes, ein nachhaltiges Erlebnis war. Nicht zuletzt auch, weil das Tor zur Barmherzigkeit dort steht und es jedem zu empfehlen ist, dort ganz bewusst durch zu laufen.

Am Nachmittag „mussten“ sich die Teilnehmer entscheiden, ob sie an einer Besichtigung vom Bundeshaus teilnehmen wollten, oder lieber die Ausstellung von Mario Hiriart ansehen, oder ganz „frei“ machen und die Stunden zu eigenen Erkundungen, einem Spaziergang oder zum gemütlich sein nutzen wollten. Was sicherlich niemanden unberührt gelassen hat, zu beobachten, wie aus Blumen, wunderschöne Kunstwerke gelegt wurden, für die Fronleichnamsprozession am Sonntag. Abgerundet wurde dieser Tag mit einem Abendlob im Heiligtum Marienland.

Am Sonntag waren Frühaufsteher gefragt, da um 8.30 Uhr der Gottesdienst in der Anbetungskirche begann, mit anschliessender Prozession, bei der 10 Teilnehmer der Gruppe, die Gelegenheit benutzt haben, eine der über 50 Fahnen durch die Prozession zu tragen. Der Nachmittag stand vollständig zu freien Verfügung, was bei schönem Wetter zu Spaziergängen genutzt wurde, zum Verweilen an den vielen Blumenteppichen oder einer Tasse Kaffee.

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Nach dem Nachtessen stellte das „OK“, seine Vielseitigkeit unter Beweis und lieferte den Teilnehmern beste Unterhaltung durch ein grosses, sehr lustiges Missverständnis mit Namen Rosetta und einem später folgenden Dialog mit unterschiedlichen lustigen Erlebnissen. Abgerundet wurde das Programm durch ein selbstverfasstes Gedicht, der ältesten Teilnehmerin (Frieda Wolf).

Am Montag hiess es schon wieder packen und zeitig abfahren, um möglichst nicht in stockenden oder gar stehenden Verkehr zu geraten, was Dank des umsichtigen Chauffeurs Martin Vögeli vollständig gelang.

Zurück bleiben schöne Erinnerungen, an viele gute Momente, sei es durch Abschalten, gute Gespräche, Bereicherndes, von dem Schönstatt einen schier unendlichen Fundus bietet, oder „einfach“ das Gemeinsame.

Und wer weiss, bei dem ein oder anderen schwingt vielleicht schon der Traum auf eine weitere Wallfahrt mit…
Petra Schuh

 

St.Gallen
Regionalleiterin: Breitenmoser Susanna, Eich 958,  9116 Wolfertswil
Stellvertretung: Lehmann Edith, Abtwil

Nordostschweiz
Regionalleiterin: Haueter Heidi, Sonnhalde 14C, 8547 Gachnang
Stellvertretung: Frauenknecht Hildegard,  Kloten

Innerschweiz
Regionalleiterin: Niderberger Hedi, Efibach 5, 6473 Silenen
Stellvertretung: Ursi Zgraggen, Erstfeld

Quarten
Regionalleiterin: Koch Sabine, Bergwerkstr. 7a, 7320 Sargans
Stellvertretung: vakant

Wallis
Regionalleiterin: Gsponer Beralda, Zer Niwu Briggu 11, 3922 Stalden
Stellvertretung: Lucano Rosmarie, Naters

Gerne können Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Dafür stehen folgende Personen aus unserer Gemeinschaft bereit:

Sr. M. Beatris

Sr. M. Beatris

 

 

 

 

 

 

 

 


Schwester M. Beatris Lingg
Bildungszentrum Neu-Schönstatt Josef-Kentenich-Weg 1 8883 Quarten Telefon 081 511 61 52

Schwester Alessia Dominioni
Bildungszentrum Neu-Schönstatt Josef-Kentenich-Weg 1 8883 Quarten Telefon 081 511 02 50

Themen von Frauen für Frauen

Samstag, 1. April 2017, Quarten, mit Kinderbetreuung
9.30 – 17.00 Uhr

„Krönchen heute schon gerichtet?“

Haben Sie sich heute schon bewusst gemacht:
Sie sind mehr als Weinkönigin, Apfelkönigin, Rosenkönigin, XY-Königin.
Jede Frau besitzt es, das eigene Krönchen: die gottgeschenkte Würde!
Darüber nachzudenken kann Wunder wirken.

Das ist doch: wirklich wahnsinnig wichtig
Denn: www.wertschätzen-wirkt-wunder.ch

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Leitung: Sr. M. Beatris Lingg, Petra Schuh, Schönstatt Frauen und Mütter

Hier finden Sie alle Informationen zum „Krönchen heute schon gerichtet?“

Mittwoch, 17. Mai 2017, 14.30 Uhr

Wir laden Sie ein zur

Maiandacht

am Bildstöckli in Weesen, wo unser Vater und Gründer Pater Josef Kentenich die Gottesmutter zur Königin der Völker und des Weltalls gekrönt hat.

Hierher tragen wir unsere Bitte um den Weltfrieden.
Wir beten für:
– wachsende Menschlichkeit in der Flüchtlingsproblematik
– die verfolgten Christen rund um den Globus
– die leidende Bevölkerung durch Kriege in allen Teilen der Welt.

Unserer Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt, empfehlen wir alle Völker und Nationen, sowie das Geschick von Kirche und Welt.

Programm 14.30 Uhr Maiandacht. Anschliessend frohes Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Es besteht die Möglichkeit zum Kauf von Handarbeiten in der Beschäftigungsstätte der Frauen mit Behinderung.

Leitung: Sr. M. Beatris Lingg, 8883 Quarten, Team Schönstattmütter

Anmeldung von Gruppen an: Sr. M. Beatris Lingg, 8883 Quarten, Tel. 081 51161 52, Email: frauundmutter(at)schoenstatt.ch

Einzel-Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

 

Eine Mutter ist eine Perle

 

Eine FRAU - eine MUTTER eine PERLE?!

Frauen erleben sich in der Gesellschaft und Familie immer wieder in verschiedenen Rollen. Sie werden gefordert in der Rolle als Frau, als Partnerin und als Mutter oder mütterliche Frau. Schöne, aber nicht leichte Aufgaben. Bei diesen täglichen Herausforderungen können wir Sie unterstützen und fördern. Angebot für Frauen- & Müttervereine oder andere Frauengruppen (ab 8 Personen) sowie einzelne Frauen und Mütter. Das Angebot kann in Ihrer Pfarrei oder für Ihren Verein durchgeführt werden.
Leitung – Anfragen

Sr. M. Beatris Lingg, Quarten
  • dipl. Kindergartenlehrkraft mit 8 Jahren Berufserfahrung; 8 Jahre Kinder- und Jugendarbeit;
  • Weiterbildungen in Pädagogik, Psychologie und Methodik;
  • seit 2000 Erwachsenenbildung mit Frauen.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer Perlen-Abende

Führungsseminar

Führen - gewusst wie Können macht Spass!

Führen – gewusst wie
Können macht Spass!

Leiden oder leiten? – Können macht Spass!

Als Frau und Mutter habe ich in der heutigen Zeit einiges zu bieten. Öfters frage ich mich: Wie bringe ich das an die Frau, an den Mann? Wie kann ich mich in die Gesellschaft einbringen? Füllen Sie Ihren „Rucksack“ mit verschiedenen Kompetenzen, die es Ihnen erleichtern, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen.

Seminar für Frauen Führungsstile, Gruppenleiten, Pädagogik

Das Seminar kann in Ihrer Pfarrei oder für Ihren Verein durchgeführt werden.

Leitung und Anfragen

Sr.M.Beatris Lingg, Quarten

  • dipl. Kindergartenlehrkraft mit 8 Jahren Berufserfahrung; 8 Jahre Kinder-und Jugendarbeit;
  • Weiterbildungen in Pädagogik, Psychologie und Methodik;
  • seit 2000 Erwachsenenbildung mit Frauen

Weitere Infomationen im Flyer Führungsseminar für Frauen

Rückblick Adventstagungen Quarten

Adventstagungen Frauen und Mütter 2016 Aus fast allen Gegenden der Schweiz strömten nahe 200 Frauen, sogar einige aus dem „Ländle“ zu den verschiedenen Adventsanlässen der Frauen und Müttern. Sr. Beatris begrüsste uns ganz herzlich in der Hauskapelle, wo wir diesen... mehr lesen

Versöhnung – Vergebung: Heilmittel ohne Risiken

Am 9. April 2016 beschäftigen sich 23 Frauen mit dem Thema: Vergebung – Versöhnung.
Wer kennt sie nicht, die Beipackzettel, die den Medikamenten beigelegt sind. Da sind, recht ausführlich, in verschiedenen Sprachen, diverse Nebenwirkungen oder Risiken beschrieben, die mit der Einnahme verbunden sind. Professor Dr. med. Helmut Renner weist auf ein Heilmittel hin, eines, ohne Risiken und Nebenwirkungen: Vergebung und Versöhnung.
Durch die Tagung führt Petra Schuh und Sr. M. Beatris Lingg.

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Besinnungstage der Frauen und Mütter

Als Motto dieses Besinnungstages stellte Sr. Beatris die Jahresparole „Lass uns die Fackel weitertragen“ in den Mittelpunkt, dann aber auch das von Papst Franziskus ausgerufene „Jahr der Barmherzigkeit“, mit dem sich Pater Horn in seinem Vortrag besonders befasste.
Der barmherzig-liebende Vater – und ich, sein geliebtes Kind, war der zentrale Gedanke des Besinnungstages. Dieses neue Gottesbild befreit, richtet auf und schenkt Mut, Vertrauen und Freude.
In der heiligen Schrift hat ein Gleichnis von Jesus, das im Lukas-Evangelium erzählt wird, einen ganz besonderen Stellenwert, nämlich das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Abwechslungsweise wurde dieses von vier Sprecherinnen und Pater Horn vorgetragen, was uns alle – obwohl den meisten ja bestens bekannt – tief beeindruckte.

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Exerzitien in Quarten

Erneut durften 34 Frauen der Frauen- und Mütterbewegung zusammen mit der Frauenliga wunderbare Gnadentage in Quarten erleben. Schon der Anmeldungsflyer kündigte das Thema vom verlorenen Sohn an, dem Gleichnis in der Bibel, das uns einen Bezug auf das Jahr der Barmherzigkeit erkennen lässt. Auf eben diese Liebe, Gnade und Barmherzigkeit unseres Vaters im Himmel fokussierten sich die Vorträge von Pater Horn.

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Region Quarten ist formiert und in Aktion

In einem stillen Prozess hat sich die Region Quarten nach zwei Treffen in grösserer Runde nun am 23. September zur ersten Jahressitzung getroffen und Belange der Region Quarten besprochen. Das Führungsteam hat sich im Februar aus den ersten Mitdenkenden heraus... mehr lesen