Willkommen bei der Frauen- und Mütterliga

Wir sind Frauen, Mütter, Grossmütter, die entdecken möchten, wie wir unseren christlichen Glauben in verschiedenen Lebensphasen, im Alltag, in Ehe und Familie meistern können. Wir gehören zur internationalen Schönstattfamilie, einer geistlichen Bewegung innerhalb der katholischen Kirche.

Uns allen gemeinsam sind:

 Die Dreimal wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt
das Heiligtum
und der Gründer Pater Josef Kentenich

 

  • Sie möchten wissen wie andere Frauen im Glauben den Alltag leben und meistern?
  • Sie suchen das Gespräch und anregenden Austausch mit Frauen in verschiedenen Lebensphasen?
  • Sie haben Erziehungsfragen?
  • Sie möchten Anregung, wie das Zusammenleben in der Partnerschaft qualitativ gut bleibt?
  • Sie suchen eine Weiterbildung für ihren Frauenverein oder ihre Frauengruppe?

Dann könnte sich ein Kontakt mit uns für Sie lohnen.

fm Logo Frauen und Mütter
Unser Logo zeigt auf, wonach wir Frauen und Mütter unser Leben ausrichten.
Im Heiligtum begegnen wir Maria und ihrem Sohn –
Sinnbild dafür ist die angedeutete Monstranz im Logo.

 


Die Monstranz sagt uns:
Maria – eine lebendige Monstranz.
Maria – trägt Christus zu den Menschen.
Maria – schenkt Christus den Menschen, auch heute.

 

 

 


Das Heiligtum sagt uns:

Hier bin ich daheim.
Hier ist der Ort, wo ich meine Sorgen und Nöte hintrage und ablade.
Hier ist der Ort, wo ich Mut bekomme, ein Mensch mit Profil zu sein.
Hier ist der Ort, wo ich Kraft bekomme in meinem Alltag zu wirken.

 

Maria gibt uns ein Beispiel:
Wie sie damals, mit Jesus unter dem Herzen zu Elisabeth und Zacharias eilt, um ihnen zu helfen.
Wie sie auch heute den Menschen das Licht der Welt, Jesus, bringt,
Wie sie immer Freude und Leid mit den Menschen teilt.

Mit Maria durch den Alltag gehen:
Wir glauben: Gott wohnt in dir und mir.
Wir hoffen: Gott segnet und wirkt durch uns.

Wir treffen uns:

  • In regelmässigen Gesprächskreisen
  • Bei Tagen der Besinnung und Erholung
  • Zu Seminaren, Tagungen und Exerzitien
  • An Wallfahrten

 

Wir setzen uns ein:

In der eigenen Familie

  • Für das Weitergeben christlicher Werte
  • Als Herz und Seele des Hauses
  • In der Erziehung und Begleitung der Kinder


In unserem Umfeld

  • In der Verwandtschaft, Nachbarschaft, Beruf und Freundeskreis
  • In sozialen und caritativen Bereichen und Projekten

Für die Kirche, vor allem in unserer Pfarrei

  • Leitung von Frauen-, Jugend- oder Kindergruppen, Seniorenarbeit, Krankenkommunion
  • Liturgiegestaltung und voreucharistische Gottesdienste, Lektorendienst, in pfarreilichen Gremien und Arbeitskreisen


Als Christinnen in der Welt von heute wollen wir überzeugen

  • Durch klare Standpunkte
  • Durch unseren Lebensstil und das darin liegende Lebenszeugnis
  • Durch verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung

 

fm krone-1-2017

www.wertschaetzen-wirkt-wunder.ch

Gott, du barmherziger Vater, wie bei der Taufe von
Jesus sprichst du zu uns: Du bist meine vielgeliebte
Tochter, mein vielgeliebter Sohn. Du schenkst uns eine
unverlierbare Würde. Du hast uns berufen, als königliche,
prophetische und priesterliche Menschen zu leben.

Deine Barmherzigkeit lässt uns – gerade,
wenn wir uns klein und hilflos fühlen – neu
aufstehen und aus unserer Würde leben.

Maria, Mutter der Barmherzigkeit, wie du möchten
wir immer mehr wertschätzende Menschen
werden, damit „Wunder“ geschehen.

„Lass uns gleichen deinem Bild, ganz wie du durchs
Leben schreiten: stark und würdig, schlicht und mild,
Liebe, Fried und Freud verbreiten. In uns geh durch
unsere Zeit, mach für Christus sie bereit.“ (P.K.)

Amen

 

Zeitschrift für Frauen und Mütter – Schönstatt Schweiz

 

Leitartikel

Liebe Leserin!

In den letzten Jahren scheint sie zu boomen, die Schatzsuche. Da las ich vor einigen Tagen im Internet:
Was für ein abenteuerlicher Teamevent mit Belohnung! GPS Technik und Teamwork führen zum gemeinsamen Erfolg inmitten der Natur. Die Gäste angeln sich von Hinweis zu Hinweis und finden mit Hilfe der Teillösungen den Schatz. Irgendwo da draussen, im Herzen der wunderschönen Natur, wartet ein verborgener Schatz. Ist er unter einem Holzstrunk verbudelt? Zugedeckt von Steinbrocken? Aufgehängt an einem Baumwipfel? GPS-Geräte führen zum Ziel und offenbaren schlussendlich den Schatz.

Ehrlich gesagt, so neu ist die Idee der Schatzsuche nun auch wieder nicht. Ich erinnere mich gut daran, wie wir als Kinder wochenlang nach dem verschütteten Dorf „Rappershäusern“ gesucht haben. Es ist mir auch noch in lebendiger Erinnerung, wie eifrig wir an verschiedenen Orten im Wald gegraben haben, um die wertvolle Schatzkiste zu finden. Unter anderem war sogar der Keller von unserem Omi ein beliebter Ort, weil wir da einen geheimnisvollen Schatz vermuteten. Dieses geheimnisvolle Suchen bescherte uns manch aufregende und wundervolle Stunden. Leider haben wir damals zum Leidwesen aller, den geheimnisvollen Schatz nicht gefunden.

Jahre später, habe ich ihn aber doch gefunden, den Schatz fürs Leben. Nicht etwa in Form von Gold, Silber oder Edelsteinen. Aber doch eine Perle besonderer Art. Ein Schatz, von dem Pater Kentenich behauptete, dass man darauf ein ganzes Leben basieren lassen kann. Andere bezeichnen diesen Schatz als Anker oder Leuchtturm, der Sicherheit, Halt und Geborgenheit schenkt in der Ungewissheit dieser Zeit. Menschen in vielen Ländern und Nationen, Kinder und Jugendliche, Frauen und Männer, Familien und Betagte, haben diese Perle gefunden: Das Liebesbündnis. Alle, die es gefunden haben, sind sich einig: Dieser Schatz verleiht Kraft, Sicherheit, Ruhe, Freude und Glück.

Habe ich Sie neugierig gemacht? Dann lassen Sie sich in dieser Nummer des Treffpunkt Frau auf die Schatzsuche mitnehmen. Wir hoffen, dass Sie darin viele, verschiedene und kostbare Perlen finden. Im Namen des Redaktionsteams wünsche ich Ihnen eine beglückende Frühlingszeit und viel Erfolg bei Ihrer persönlichen Schatzsuche.

Herzlichst Ihre Sr. M. Beatris

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UNS GESAGT

                                    Liebe Frauen und Mütter
Liebesbündnis – ein Schatz, der Wunder wirkt…!

Liebe Frauen und Mütter!
„Die Hand am Puls der Zeit“… wollen wir haben. Dazu zwei konkrete Beispiele zum Thema der treuen Liebe:
In der Neuen Luzerner Zeitung gibt es schon jahrelang Bilderwitze unter dem Titel: „Rabenaus wundersame Erlebnisse“. Neulich sah ich folgenden Dialog: Sie sagt zu ihm: „Wir sind jetzt genau ein Jahr zusammen. Liebst Du mich noch? Seine Antwort: Äh… – muss ich dir das ab jetzt etwa jedes Jahr neu sagen?“
Das sollte ein Witz sein… ha, ha,… ist aber leider in vielen Paarbeziehungen mit den Jahren echte Wirklichkeit…
In Bahnhöfen liegt die Gratiszeitung „20 Minuten“ auf. Viele lesen sie. Unter dem Datum vom 6. Dezember 2016 fand ich folgende Frage: „Gibt es die ewige Liebe heute überhaupt noch?“ Dazu folgende Lebenssituation der Fragestellerin:
„Ich (24) lernte meinen Freund in einem Online-Single-Portal kennen. Als wir ein Paar waren, einigten wir uns darauf, die Profile auf dem Single-Portal zu löschen. Doch bei ihm brauchte ich drei Anläufe, bis er es tatsächlich machte. Nun habe ich manchmal ein mulmiges Gefühl. Ich frage mich dann, ob er es wirklich dabei belassen kann, dass es für ihn ausschliesslich mich gibt, und ob es die ewige Liebe heute überhaupt noch gibt. Was denkst Du?“
Die Antwort des Ratgebers: „Liebe Mona, Du fragst, ob es die ewige Liebe noch gibt. Ich frage zurück: Hat es die ewige Liebe überhaupt je gegeben? Oder ist sie nicht vielmehr einfach ein Konstrukt, eine romantische Idealvorstellung, die immer noch in den Köpfen mancher Menschen herumgeistert, obwohl hinlänglich bewiesen wurde und stets aufs Neue bewiesen wird, dass man an deren Realisierung nur scheitern kann? Eure Liebe ist jetzt. Warum genügt sie dir nicht? Warum willst du sie an die Zeit binden – warum willst du Ewigkeit? Oder meinst du vielleicht gar nicht Liebe? Sprichst du womöglich eher von deinen Besitzansprüchen – von Strukturen und Gewohnheiten, die du ewig behalten möchtest, weil sie dir scheinbar ein bequemes Leben ermöglichen, in dem du deine Ängste überdecken und dir vormachen kannst, du seiest am Ziel angekommen? Denk darüber nach!“

Liebe Frauen und Mütter, diese Antwort ist geradezu klassisch für unseren Zeitgeist, und man muss Satz für Satz noch einmal aufmerksam lesen und betrachten.
Die junge Frau namens Mona spricht einfach aus, ungeschützt, was sie fühlt und was ihr am Herzen liegt. Es ist ihre grosse Sehnsucht nach einer dauerhaften Liebe. Ihr entgegen kommt eine Antwort von eisiger Kälte, von angeblicher nüchterner Wissenschaft mit dem Anspruch auf Wahrheit. Eine Antwort, die der Fragestellerin Besitzansprüche und verkehrtes traditionelles Denken, Egoismus und Augenwischerei unterstellt.
Dabei tragen wir doch alle in uns diese grosse Sehnsucht, dass uns jemand tief und echt, dauernd und treu liebt!
Wir Schönstätter/innen haben einen grossen verborgenen Schatz: Das Liebesbündnis, das die Gottesmutter uns im Heiligtum anbietet. Das Herz der Gottesmutter ist uns die überaus bedeutsame Antwort auf unsere grosse Sehnsucht. Gott sei Dank entzieht sie uns nicht die Wärme ihrer Liebe, wenn wir versagen; nicht einmal dann, wenn wir ihr untreu werden! Das ist ein unglaublicher Schatz, den wir so vielen Menschen wie möglich anbieten sollten. Auch dieser jungen Frau Mona… Wer so einen grossen Schatz hat, trägt Verantwortung dafür, dass auch andere Menschen ihn finden!
Zum Glück waren unter der Antwort des Ratgebers auch noch drei Leserbriefe abgedruckt. Da schreibt zum Thema der dauernden und treuen Liebe eine Frau namens Claudia:
„Zugegeben, viele scheitern daran (an der treuen Liebe), aber es gibt sehr wohl Paare, die beweisen, dass man ein ganzes Leben zusammenbleiben kann – wenn es ein bewusster Entscheid von beiden ist und beide daran arbeiten, die Beziehung lebendig zu gestalten.“

Ja, genau, das ist auch das Wesen des Liebesbündnis. Dass die Gottemutter ihren Beitrag schenkt – daran müssen wir nicht zweifeln. An uns liegt es, dass die Beziehung im Liebesbündnis lebendig bleibt. Dann trägt sie unser Leben und auch die anderen Beziehungen, zum Beispiel in der Ehe, entscheidend mit!
Der Monat Mai erweckt vieles zu neuem Leben. Warum nicht auch unsere Liebe zu Maria und zu dem Menschen, dem wir die Treue versprochen haben? Wertschätzen wirkt Wunder!

Mit herzlichem Gruss und Segen +
Ihr Pater Christoph Horn

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Einsatz und Gewinn

 

Liebe Frauen und Mütter!
Nein, Sie sind nicht versehentlich bei den Börsenkursen, einer Wettzentrale oder gar beim Spielcasino gelandet. Die Überschrift „Einsatz und Gewinn“ könnte wohl darauf hinzielen. Da ich mich weder bei den Börsenkursen, noch in Wettzentralen und schon gar nicht in Spielcasinos auskenne, muss es wohl um etwas anderes gehen. Sie haben recht, ich denke an das „Gnadenkapital“.
Wussten Sie, dass das Wort „Gnadenkapital ursprünglich gar nicht aus Schönstatt stammt? Man findet es schon bei Alfons von Liguori, J.M. Scheeben und anderen. Pater Kentenich griff diesen Ausdruck um 1915 herum auf und füllte ihn mit originellem Inhalt. Der Begriff „Kapital“ kommt aus dem Wirtschaftsleben und steht für eine Summe von Gütern, meist in Form von Finanzen. In der Wirtschaft kann Kapital vermehrt oder verringert werden. Deswegen wird der Ausdruck „Gnadenkapital“ leicht missverstanden. „Gnadenkapital“ wird nicht vermehrt oder gemindert. Christus hat durch sein Erlöserleiden für uns Menschen einen Gnadenschatz verdient, dem nichts hinzugefügt werden kann und braucht. Die objektive Erlösung, die Erlösungstat Christi, ist abgeschlossen. Aber die Austeilung der Gnaden dauert an, Maria darf als amtliche Dauerhelferin Christi mitwirken bei der Austeilung der Gnaden. Mit unseren Beiträgen zum Gnadenkapital können wir uns für die Gnade öffnen und an unserer eigenen Vervollkommnung arbeiten. Andererseits können wir dadurch auch anderen helfen, ihnen die Gnade zugänglich zu machen. Der Gnadenort Schönstatt ist nicht nur durch einen göttlichen Gnadeneinbruch, sondern auch durch menschliche Mitwirkung, durch „Beiträge zum Gnadenkapital“ entstanden und er wird nur so fortbestehen können. „Nichts ohne dich – Nichts ohne uns!“ Also geht es doch um Einsatz und Gewinn!

Der Einsatz oder ein Geschenk für SIE
Über längere Zeit hin wohnte Pater Kentenich in der Nähe von einigen Garagen, deren Türen durch das Auf-und Zuschlagen Unruhe und störende Geräusche verursachten. Ein Besucher fragte ihn, ob ihn das nicht stören würde. Pater Kentenich antwortete darauf: „Das kann man doch auch  zum Geschenk machen.“ Jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, macht das Militär einmal mehr Übungsflüge über den Churfirsten. Ein Geräusch, das gelinde gesagt, meine Nerven ziemlich strapaziert. Ich versuche, das unangenehme Geräusch auszublenden, aber ohne Erfolg. Aber ja, dass ich das vergessen habe, ich kann es ja auch zum Geschenk machen. Beim Schreiben dieser Zeilen bekomme ich wieder richtig Freude daran. Ist es nicht genial, dass wir alles aus unserem Alltag fruchtbar machen können? Freude und Ärger, Arbeit und Freizeit, Gelungenes und Misslungenes, einfach alles kann zum Geschenk werden, zu meinem persönlichen Einsatz ins Gnadenkapital. Ein Gebet kommt mir in den Sinn:
Alles, was ich heute tue, schenk‘ ich dir, o Mutter mein. / Alle Arbeit, auch die Ruhe, soll durch dich geheiligt sein. / All mein Denken, all mein Sinnen, / all mein Beten, all mein Minnen, / all mein Leiden und mein Freuen, / all mein Lieben und Verzeihen, / alles, liebe Mutter mein, leg‘ ich in die Hände dein…

Ein echter Gewinn für Viele
Den Schluss des Gebetes habe ich Ihnen noch vorenthalten. Doch hier lesen Sie die Fortsetzung:
Senk‘ es in die heilige Welle, die aus Schönstatts Gnadenquelle /  fliesset in die dunkle Welt, dass sie Licht und Lieb‘ erhellt. / All die Armen und Verirrten, von des Zweifels Not verwirrten, / alle, die da mutlos zagen, die am Lebensschicksal tragen, / die nicht Fried‘ und Freud‘ gefunden, sollen an dem Quell gesunden. Amen.
Im Gebet wird die dunkle Welt angesprochen, die nun durch Licht und Liebe erhellt wird. Es wird gesprochen von den Armen, Verwirrten, von jenen, die in Not sind, mutlos am Lebensschicksal tragen. Angesprochen werden alle, die nicht im Frieden leben, trostlos durch das Leben gehen müssen – allen diesen Menschen soll vom Heiligtum aus Hilfe zukommen. Sie sollen gesegnet werden. Mein kleiner oder grosser Einsatz, mein Geschenk der Liebe, wird somit zum Segen für viele Menschen. Ein absolut motivierender Gedanken, meinen Sie nicht?

Mein Einsatz mit grossem Gewinn!
Liebe Frauen und Mütter!
Haben Sie auch wieder Freude an den Beiträgen zum Gnadenkapital bekommen? Der Maimonat bietet sich geradezu an, der Gottesmutter viele kleine Gaben der Liebe zu schenken. Da sie eine echte Mutter ist, wird sie unseren Einsatz mit grossem Gewinn lohnen. Da bin ich mir sicher. Unser schon gut bewährtes „Ich-will-dir-wohl- Training“ kann uns dabei behilflich sein. Ihnen liebe mütterliche Frauen wünsche ich einen frohmachenden Muttertag und viel Segen im Monat Mai.
Im Heiligtum bin ich Ihnen verbunden und erbitte Ihnen viel Licht, Freude und Segen für jeden Maientag und darüber hinaus.

Mit herzlichen Grüssen
Ihre Sr. M. Beatris

Alles, was ich heute tue, schenk‘ ich dir, o Mutter mein.
Alle Arbeit, auch die Ruhe, soll durch dich geheiligt sein.
All mein Denken, all mein Sinnen, all mein Beten, all mein Minnen,
all mein Leiden und mein Freuen, all mein Lieben und Verzeihen,
alles, liebe Mutter mein, leg‘ ich in die Hände dein.
Senk‘ es in die heilige Welle, die aus Schönstatts Gnadenquelle
fliesset in die dunkle Welt, dass sie Licht und Lieb‘ erhellt.
All die Armen und Verirrten, von des Zweifels Not verwirrten,
alle, die da mutlos zagen, die am Lebensschicksal tragen,
die nicht Fried‘ und Freud‘ gefunden, sollen an dem Quell gesunden.
Amen.

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GEDANKEN ZUM THEMA

Ein Schatz der Wunder wirkt

Liebe Leserin!

30’000 Schätze gefunden Schatzsuche 2016.
Diese Überschrift stand im vergangenen Jahr in der Berner Zeitung. Es wurde berichtet: „Das war ein spannender Sommer für Familien im Kanton Bern. Die vierte Schatzsuche ist zu Ende. Vom 4. Juli bis zum 12. August waren die Schatzsucher auf spannenden Routen in Bern, Thun, Laupen, Trubschachen und Langenthal unterwegs, lösten anspruchsvolle Rätsel und knackten die dreistelligen Codes der Truhen. So sah man während sechs Wochen immer wieder kleine und grosse Schatzsucher – mal mit kurzen Hosen und Sonnenhut, mal in Regenjacke – durch die Stadt, den Wald und über Feldwege marschieren. …

30’000 Schätze sind gefunden worden. Vielleicht möchten auch Sie einen Schatz finden? Ich möchte mit Ihnen gerne den Schatz des Liebesbündnisses neu entdecken. Dabei machen wir keine Wanderungen durch Stadt und Land, Wald und Feldwege. Unsere Stationen gehen vielmehr hinein in die heilige Schrift, in die Schönstattgeschichte und schliesslich ins eigene Leben. Ich freue mich, wenn Sie mich auf dieser Schatzsuche begleiten.

Ein Blick in die heilige SchriftImmer wieder bietet Gott in seiner Liebe und Treue den Menschen seinen Bund an. Im Alten Testament können wir verfolgen, dass sein Ja in unverbrüchlicher Treue stehen bleibt, auch dort, wo die Menschen ihm davonlaufen und den Bund mit ihm brechen. Gott verrät Mose in einem Gespräch seinen Namen. Er sagt: Ich bin der „Ich-bin-da“ Ex 3,14.
Bei Exodus 3,13-15 lesen wir:
„Da sagte Mose zu Gott: Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heisst er? Was soll ich ihnen darauf sagen? Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der „Ich-bin-da“. Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der „Ich-bin-da“ hat mich zu euch gesandt. Weiter sprach Gott zu Mose: So sag zu den Israeliten: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name für immer, und so wird man mich nennen in allen Generationen.“ Ex 3,13-1

Ein neuer, unüberbietbarer Bund beginnt mit dem Kommen Jesu Christi. In ihm schenkt Gott uns das grösste Zeichen seiner Liebe, seinen eigenen Sohn. Er wird Mensch und gibt sein Leben hin, um uns für immer mit dem Vater zu verbinden. Durch seinen Tod am Kreuz stiftet Christus den neuen und ewigen Bund. Beim letzten Abendmahl sagt er zu den Apostel: „Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird“ LK 22,20b. In der Taufe, bekommen wir Anteil an diesem Bund. Wir werden zu Kinder und Erben Gottes.

Christus hat uns vom Kreuz herab seine Mutter geschenkt. Der Evangelist Johannes hat uns überliefert: „Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich“ Joh 19,26-27. Das Wort: „Siehe, deine Mutter“, gilt nicht nur Johannes, sondern auch uns. Es ist ein Vermächtnis Christi an uns Menschen, sein „Testament“. Im Alltag vergessen wir leicht, dass wir mit Gott im Bunde stehen. Die Gottesmutter will uns helfen aus dem Bund mit Gott zu leben.

Maria ist ergriffen und erfüllt von der Liebe Gottes. Der Bund zwischen Gott und dem einfachen Mädchen aus Nazaret ist zu keiner Zeit getrübt oder zerbrochen. In der Verkündigungsstunde wird sie vom Engel Gabriel ehrfurchtsvoll begrüsst: „Sei gegrüsst, du Begnadete. Der Herr ist mit dir… Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr wir ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wir kein Ende haben…“ Lk 1,28-34. Wir kennen die schlichte Antwort Mariens auf die grosse Verheissung: „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ Lk 1,38.

Im Laufe der Geschichte, haben sich Menschen immer wieder Maria geweiht, geschenkt. Sie wussten, die Muttergottes hat nur ein Ziel: Die Menschen zu ihrem Sohn, zum Dreifaltigen Gott zu führen. Viele sind auch heute überzeugt: Maria kennt den Weg zu Gott und wer sie liebt, wird in ihre Liebe zu Gott hineingenommen. Sie ist, so sagt es Papst Pius X., der leichteste, kürzeste und sicherste Weg zu Gott.

Ein Blick in die Schönstatt-Geschichte
Pater Kentenich (1885-1968) verehrt und liebt die Gottesmutter. Unzählige Male erfährt er ihre unverzichtbare Hilfe im eigenen Leben: Als Kind, als Student, als Gründer des Schönstattwerkes, im Konzentrationslager Dachau und nicht zuletzt im Exil.


An der Schule in Schönstatt, Vallendar, wirkt er als Lehrer und Spiritual. Es herrscht eine schwierige Zeit. Der 1. Weltkrieg bricht aus, viele müssen in den Krieg ziehen. Gleichzeitig revolutionieren die Schüler gegen die strenge Hausordnung und die damaligen erzieherischen Massnahmen. Pater Kentenich geht in der Erziehung neue Wege. Er achtet den Menschen in seiner Würde und bringt ihm Wertschätzung und Einfühlungsvermögen entgegen. Die Herzen der ihm Anvertrauten öffnen sich und lassen sich zu grossen Taten bewegen. Am 18. Oktober 1914 schliesst er zusammen mit einigen Studenten im Urheiligtum das Liebesbündnis mit der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt.  Sie weihen sich ihr und bitten sie, sie möge von dieser Kapelle aus allen Menschen, die hierher kommen „ihre Schätze austeilen und Wunder der Gnade wirken“ (vergl. Gründungsurkunde). Er und die Jugendlichen wollen der „himmlischen Mutter sanfte Gewalt antun“, indem sie ihr ihr ganzes Tagewerk schenken nach dem Motto: „Nichts ohne dich – Nichts ohne uns!“ Sie bringen fortan der Gottesmutter ihre „Beiträge ins Gnadenkapital“. Das heisst, sie schenken der Gottesmutter die zu bewältigende Arbeit, ihre Opfer in der Selbsterziehung, die Gebete, das Leid, die Freuden, sogar ihre Versagen und Unvermögen. So ist nichts, was geschieht sinnlos oder vergeblich. Alles wird zum Geschenk für die Gottesmutter. Sie wollen nichts Aussergewöhnliches tun, aber „das Gewöhnliche aussergewöhnlich gut tun(vergl. Gründungsurkunde). Sie sind überzeugt, so können sie etwas beitragen für die Heimholung der Welt zu Gott. Bald erkennen sie, dass die Muttergottes ihren Wunsch erfüllt hat und vom Heiligtum aus vor allem seelische Wunder wirkt. Menschen erfahren im Heiligtum die Gnade der Beheimatung, die Gnade der seelischen Umwandlung und die Gnade der apostolischen Fruchtbarkeit. Mit der Zeit entsteht ein Wallfahrtsort, der 1947 kirchlich anerkannt wird. Heute gibt es in allen fünf Kontinenten über 200 Schönstatt-Heiligtümer. Aus der kleinen Schar von damals ist eine internationale Schönstattfamilie geworden. Dazu gehören Männer, Frauen, Jugendliche, Priester, Familien. Es gibt über 20 Teilgemeinschaften, verschieden in ihren Bindungsformen (Wallfahrtsbewegung, Liga, Bund, Verband). Vielen Menschen ist die Möglichkeit gegeben, in dieser Erneuerungsbewegung innerhalb der katholischen Kirche mitzumachen.

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Weitere Artikel im Treff PUNKT Frau, 3/2017:
  • DAS ORGINELLE DES LIEBESBÜNDNISSES
    Erneuerung und Sicherung des Taufbundes
    Einschaltung in ein geschichtliches Ereignis
    3i Kontaktstellen
    Ein gegenseitiges Bündnis
    Liebesbündnis Tor zur Schönstattfamilie
    Ein Schatz der Wunder wirkt
  • WUNDER IM ALLTAG
    Im Licht
    Unterwegs
    Hunde die bellen, beissen nicht… und schnappen einen Amtsbericht
    Eine neue Heimat finden…
    Adventsfeier- Fasnachtssonntag – Fastenzeit
  • IM GESPRÄCH MIT PATER KENTENICH
    Interview mit Pater Kentenich
    Maria Königin des Weltalls
    Krönungsvortrag 20. Oktober 1946 in Weesen
  • PUNKT CH
    600 Jahre Bruder Klaus
    Der Eremit Bruder Klaus im Ranft
  • FÜR SIE ENTDECKT … PSALMEN
  • MITEINANDER FÜR EUROPA
  • UNSER EINSATZ FÜR BURUNDI
  • NACHGEDACHT
    Gebet des Märzenglöckleins
  • RÜCKBLICK
    Auf den Spuren von Pater Kentenich (Besuch bei Sr.Alessia in Weesen)
    Besinnungstag in Horw und Quarten 2. und 16. März 2017
    Exerzitien Frauen und Mütter & Frauenliga 7. – 10. März 2017
    Krönchen heute schon gerichtet?Tagung vom 1. April 2017
  • HEITERES UND FROHES
  • KINDERSEITE
  • INFO – TERMINE

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Zitate von Papst Franziskus

Jede christliche Familie kann
– wie Maria und 
Josef es getan haben –
vor allem Jesus annehmen,
ihm zuhören, mit ihm sprechen,
ihn behüten, ihn schützen, mit ihm wachsen
und so die Welt verbessern.
…….
Kinder sind ein Geschenk,
Jedes ist einzigartig und unwiederholbar.

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Impressum Treffpunkt Frau
Zeitschrift für Frauen und Mütter, Schönstatt Schweiz
Erscheint viermal im Jahr / Jahresabonnement Fr. 20.- / PC 70-2352-0
Redaktionsteam:
Schönstatt Frauen und Mütter
Aggeler Trudi, Allenspach Monika, Buck Claudia, Elkuch Hanni, Gmür Frieda, Kipfer Marlis
Sr. M. Beatris Lingg, Neu-Schönstatt, Josef-Kentenich-Weg 1, 8883 Quarten
Tel. 081 511 61 52, Email: frauundmutter@schoenstatt.ch
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Unser Einsatz für Burundi

Liebe Frauen und Mütter

Im Treffunkt 2 / 17 haben wir Ihnen mitgeteilt, dass wir Fr. 7‘500.–nach Burundi überweisen werden. In der Zwischenzeit ist das Geld in Burundi angekommen und Sr. Emmanuela hat uns nachstehenden Dankesbrief zugestellt:

Mutumba, im März 2017

Liebe Schönstattmütter,
ein ganz herzliches Vergelts Gott für Ihren grossartigen Einsatz für unsere Kranken in Burundi. Wie froh sind wir, dass wir immer wieder von Ihrem Konto schöpfen dürfen, um unseren Kranken zu helfen.
In letzter Zeit operierten in der Stadt erneut ausländische Ärzteequipen notdürftige Patienten zu einem niederen Preis. So konnten wir einige aus unserer Region operieren lassen. Die ausländischen Ärzte operieren wohl gratis, doch die Patientinnen und Patienten müssen für das Material aufkommen. Da die meisten  diesen Betrag nicht aufbringen können, übernehmen wir die anfallenden Kosten und die Patienten werden nach der Operation in unserem Hospital gepflegt.

Die Betreffenden sind jeweils überglücklich von ihrem Leid erlöst zu werden, wie zum Beispiel Patienten mit Leistenbrüchen etc.
Kürzlich kam eine Mutter mit ihrem 7-jährigen Mädchen in unsere Dispensaire (ambulante Verpflegung), das eine Augenverletzung hatte und notfallmässig in die Stadt zu einem Augenarzt überwiesen werden musste. Wir gaben der Mutter das Geld, um die Kosten beim Arzt zu bezahlen und die Medikamente zu kaufen.

Immer wieder gibt es Patienten – Kinder und Erwachsene -, die mit Arm- oder Beinbrüchen sowie anderen Beschwerden kommen und nicht das Geld aufbringen können, sich in der Stadt pflegen zu lassen, wir unterstützen sie finanziell.

Viele Mütter sind sehr dankbar, dass sie ihre Kinder in unserer ambulanten Verpflegung oder im Hospital pflegen lassen können. Häufig haben wir Kinder mit schweren Verbrennungen, Malaria, Tropenwunden, Hautkrankheiten und Lungenentzündung, die wir durch Ihre Hilfe kostenlos versorgen können. Kinder mit schweren Verbrennungen kommen oft von anderen Regionen, selbst von der Stadt her, um bei uns gepflegt zu werden. Viele müssen bis zu einem Monat in unserem Hospital gepflegt werden.

Noch etwas zum Schmunzeln: Kürzlich hat die Schwester vom Hospital entschieden, einen 8-jährigen Jungen mit einer schlimmen Tropenwunde im Spital zu behalten und die Familie zu benachrichtigen, dass die Wunde durch ambulante Pflege nicht heilen könnte. Der kleine Junge war gar nicht zufrieden, dass man ihn zurückhielt und weinend drohte er der Schwester: „Ich werde es meinem Vater sagen, der wird dich schlagen, weil du mich hier behältst.“ In der Zwischenzeit ist er aber ein strahlender Junge geworden, der stolz im Hospital herumspaziert und froh ist, dass es ihm nun besser geht.

Wie oft erleben wir, dass unsere Kranken uns voll Dankbarkeit mit ihren Segenswünschen überschütten, dass der liebe Gott es uns lohnen möge. Dann sage ich ihnen, dass sie für die Wohltäter/innen beten sollen, die ihnen diese Hilfe geschenkt haben. Dies versprechen sie dann gerne.

So danken wir Ihnen allen nochmals herzlich für Ihren Einsatz und die grosse Spende. Gerne schliessen wir Sie und Ihre Anliegen in unsere Gebete und ins tägliche Messopfer ein.
Mit dankbaren Grüssen
Sr. M. Emmanuela Ghioldi

…………

 

Liebe Frauen und Mütter
Auch dieses Jahr dürfen wir wieder auf einen erfolgreichen Adventsbasar zurückblicken. Dank Eurer grossen Mithilfe mit backen, basteln, Konfitüre und Sirup kochen, feinen Eierkirsch herstellen und vieles mehr, durften wir einen Betrag von Fr. 5‘826.95 verbuchen. Ein ganz grosses Vergelt’s Gott Euch allen. Zusammen mit verschiedenen Geldspenden konnten wir nun Fr. 7‘500.- an die Marienschwestern nach Burundi, für die medizinische Versorgung überweisen.
Sr. Emmanuela von Burundi hat uns einige Beispiele zukommen lassen, wie diese Spenden eingesetzt werden. Gerne geben wir Euch diese Beispiele weiter.

Röntgenbild und Tuberkulosetherapie
Ein sechzehnjähriges Mädchen kam mit seiner Mutter in unsere Dispensaire (Ambulant-Verpflegung) Das Mädchen litt unter Blutarmut, hatte sehr abgenommen und die Wirbelsäule wies eine Verkrümmung auf. Dies alles lässt Knochentuberkulose vermuten. Die Tuberkulosestelle in der Stadt arbeitet gratis, aber das Mädchen brauchte ein Röntgenbild. Die Mutter hatte schon soviel für das Mädchen ausgegeben, dass sie dafür kein Geld mehr hatte. Wir gaben ihr Geld im Wert von 10.- Schweizerfranken. Die Mutter war voll des Glückes und dankte uns herzlich. Am folgenden Tag kamen sie zurück. Das Mädchen wurde sofort unter Tuberkulosetherapie gesetzt und wird nun während zwölf Monaten gratis ihre Behandlung bei uns erhalten.

Verbrennungen
Eine Mutter von Rwanda mit ihrem 1 1/2 Jahre alten Kind, machte einen Besuch bei Bekannten in Burundi. Da die Familien bei offenem Feuer draussen kochen, gibt es oft Unfälle. Meist trifft es die Kleinkinder, die schwere Verbrennungen davontragen. So geschah es bei diesem Besuch, dass sich das Kind arg verbrannte. Sie kamen zu uns ins Spital, wo wir das Kind über einen Monat pflegten. Da die Mutter zu Besuch war, hatte sie nur das Notwendigste dabei. Sie hatte weder Geld für die Hospitalisierung, noch um das Essen zu kaufen. (In Afrika muss jeder selbst für das Essen besorgt sein, wenn er hospitalisiert wird.) Wir übernahmen in diesem Fall die Kosten für Nahrung und Pflege für Mutter und Kind. Die Mutter war uns überaus dankbar. Das Kind konnte schliesslich gesund entlassen werden.

Geld für Operation
Eine junge Frau litt unter einer Verengung der Nasengänge und hatte deswegen immer wieder schlimme Entzündungen, die zu Kopfweh und geschwollenem Gesicht führten. Die Familie hatte schon fast ihr ganzes Vermögen eingesetzt, um alle vorgeschriebenen Medikamente zu kaufen und einen Doktor nach dem anderen zu konsultieren. Schlussendlich kamen sie zu uns. Wir leiteten eine Konsultation bei einem Spezialisten in die Wege. Dieser sah, dass eine Operation notwendig war. Die Familie hatte aber kein Geld dafür. Wir schalteten eine Hilfsorganisation ein, die für die Operationskosten aufkommt. Das Honorar des Arztes ca. 300.- Schweizerfranken, müssen sie aber selber übernehmen. Dank der „Kasse der Schönstattmütter“ können wir nun der jungen Frau helfen, dass sie operiert wird.

Zuckerkrankheit
Eine besonders schwierige Erkrankung hierzulande ist die Zuckerkrankheit, besonders bei Jugendlichen. Die meisten können das Insulin nicht selber bezahlen, zudem müssen sie die Diät einhalten, die teurer ist als die üblichen Nahrungsmittel des Landes.
Letzten Monat kam Artheman völlig erschöpft zu uns. Er ist ein Jugenddiabetiker, den wir schon seit über drei Jahren unterstützen. Er ist nun 23 Jahre alt. Er war hospitalisiert im Distriktsspital. Oft leidet er unter schwerer Malaria, die seine Zuckerkrankheit total „entgleisen lässt“. Trotz seiner erneuten Malaria mit Fieber und Schwindel, legte er zu Fuss den 10 km weiten Weg zurück, um bei uns sein Insulin zu holen, denn im Distriktsspital haben sie keines. Vor drei Jahren musste er notfallmässig wegen einem Darmleiden operiert werden. Die Familie hatte viel Boden für ihn verkauft, um die Operation zu bezahlen. In der Zwischenzeit haben sie Abstand von ihm genommen, da er ihnen zu teuer zu stehen kommt. Niemand hat ihn ins Spital begleitet. Hier muss jeder Kranke seinen „Krankenwärter“ selber mitnehmen, der normalerweise ein Familienmitglied ist, für den Kranken kocht und wäscht. Artheman hatte den ganzen Tag über noch nichts gegessen, als er am Nachmittag bei uns ankam. Auf einmal fing er an bitterlich zu weinen und brach zusammen, sodass wir sofort die notfallmässigen Massnahmen ergriffen und die Ambulanz vom Distriktsspital riefen. Dem Krankenpfleger, der die Ambulanz begleitete, gaben wir etwas Geld, damit er Artheman etwas zu Essen kaufen konnte. In der Zwischenzeit ist er gesund vom Distriktsspital entlassen und kommt weiterhin sein Insulin bei uns holen. Neben Artheman sorgen wir für weitere 12 Jugenddiabetiker und 5 Erwachsene, die ihr Insulin bei uns kostenlos beziehen.

Diverse Leiden
Immer wieder sind wir froh, wenn wir Notdürftige mit Knochenbrüche, Blinddarm, Augenleiden etc., die wir überweisen müssen, finanziell helfen können. Auch etliche Patienten, die wir in der Dispensaire ambulant oder in unserem Spital verpflegen, können nicht für ihre Spitalrechnung aufkommen, sie alle sind sehr dankbar für Ihre Hilfe. Für Ihre Güte ein herzliches Vergelts Gott !!!
Sr. M. Emmanuela Ghioldi, Mutumba

                 

Liebe Frauen und Mütter!
Das eine kleine Auslese von Beispielen aus dem Alltag von Sr. M. Emmanuela und dem Spital in Mutumba. Es ist uns eine grosse Freude, mit unseren Beiträgen zu helfen, die grosse Not dieser armen Menschen wenigstens ein bisschen zu lindern.

Wir wünschen Euch allen eine gnadenreiche Fastenzeit und recht frohe Ostertage.
Hanni Elkuch und Marlis Kipfer

 

St.Gallen
Regionalleiterin: Breitenmoser Susanna, Eich 958,  9116 Wolfertswil
Stellvertretung: Lehmann Edith, Abtwil

Nordostschweiz
Regionalleiterin: Haueter Heidi, Sonnhalde 14C, 8547 Gachnang
Stellvertretung: Frauenknecht Hildegard, Kloten

Innerschweiz
Regionalleiterin: Niderberger Hedi, Efibach 5, 6473 Silenen
Stellvertretung: Ursi Zgraggen, Erstfeld

Quarten
Regionalleiterin: Koch Sabine, Bergwerkstr. 7a, 7320 Sargans
Stellvertretung: vakant

Wallis
Regionalleiterin: Gsponer Beralda, Zer Niwu Briggu 11, 3922 Stalden
Stellvertretung: Lucano Rosmarie, Naters

Gerne können Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Sr. M. Beatris freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Sr. M. Beatris

Schwester M. Beatris Lingg
Bildungszentrum Neu-Schönstatt, Josef-Kentenich-Weg 1, 8883 Quarten
Telefon 081 511 61 52, frauundmutter(at)schoenstatt.ch

Eine Mutter ist eine Perle

 

Eine FRAU - eine MUTTER eine PERLE?!

Frauen erleben sich in der Gesellschaft und Familie immer wieder in verschiedenen Rollen. Sie werden gefordert in der Rolle als Frau, als Partnerin und als Mutter oder mütterliche Frau. Schöne, aber nicht leichte Aufgaben. Bei diesen täglichen Herausforderungen können wir Sie unterstützen und fördern. Angebot für Frauen- & Müttervereine oder andere Frauengruppen (ab 8 Personen) sowie einzelne Frauen und Mütter. Das Angebot kann in Ihrer Pfarrei oder für Ihren Verein durchgeführt werden.
Leitung – Anfragen

Sr. M. Beatris Lingg, Quarten
  • dipl. Kindergartenlehrkraft mit 8 Jahren Berufserfahrung; 8 Jahre Kinder- und Jugendarbeit;
  • Weiterbildungen in Pädagogik, Psychologie und Methodik;
  • seit 2000 Erwachsenenbildung mit Frauen.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer Perlen-Abende

Führungsseminar

Führen - gewusst wie Können macht Spass!

Führen – gewusst wie
Können macht Spass!

Leiden oder leiten? – Können macht Spass!

Als Frau und Mutter habe ich in der heutigen Zeit einiges zu bieten. Öfters frage ich mich: Wie bringe ich das an die Frau, an den Mann? Wie kann ich mich in die Gesellschaft einbringen? Füllen Sie Ihren „Rucksack“ mit verschiedenen Kompetenzen, die es Ihnen erleichtern, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen.

Seminar für Frauen Führungsstile, Gruppenleiten, Pädagogik

Das Seminar kann in Ihrer Pfarrei oder für Ihren Verein durchgeführt werden.

Leitung und Anfragen

Sr.M.Beatris Lingg, Quarten

  • dipl. Kindergartenlehrkraft mit 8 Jahren Berufserfahrung; 8 Jahre Kinder-und Jugendarbeit;
  • Weiterbildungen in Pädagogik, Psychologie und Methodik;
  • seit 2000 Erwachsenenbildung mit Frauen

Weitere Infomationen im Flyer Führungsseminar für Frauen

Krönchen heute schon gerichtet? Tagung vom 1. April 2017

Auch auf die Gefahr hin, einem 1. April-Scherz auf den Leim zu gehen, trafen sich gegen 20 Frauen zur Tagung: „Krönchen heute schon gerichtet?“ Alle Teilnehmerinnen hatten sich vom Thema ansprechen lassen und waren gespannt, was sich hinter diesem Titel verbarg.

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Rückblick Adventstagungen Quarten

Adventstagungen Frauen und Mütter 2016 Aus fast allen Gegenden der Schweiz strömten nahe 200 Frauen, sogar einige aus dem „Ländle“ zu den verschiedenen Adventsanlässen der Frauen und Müttern. Sr. Beatris begrüsste uns ganz herzlich in der Hauskapelle, wo wir diesen... mehr lesen