Wir sind Frauen, Mütter, Grossmütter, die entdecken möchten, wie wir unseren christlichen Glauben in verschiedenen Lebensphasen, im Alltag, in Ehe und Familie meistern können. Wir gehören zur internationalen Schönstattfamilie, einer geistlichen Bewegung innerhalb der katholischen Kirche.

Uns allen gemeinsam sind:

 Die Dreimal wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt
das Heiligtum
und der Gründer Pater Josef Kentenich

 

  • Sie möchten wissen wie andere Frauen im Glauben den Alltag leben und meistern?
  • Sie suchen das Gespräch und anregenden Austausch mit Frauen in verschiedenen Lebensphasen?
  • Sie haben Erziehungsfragen?
  • Sie möchten Anregung, wie das Zusammenleben in der Partnerschaft qualitativ gut bleibt?
  • Sie suchen eine Weiterbildung für ihren Frauenverein oder ihre Frauengruppe?

Dann könnte sich ein Kontakt mit uns für Sie lohnen.

 

fm Logo Frauen und Mütter
Unser Logo zeigt auf, wonach wir Frauen und Mütter unser Leben ausrichten.
Im Heiligtum begegnen wir Maria und ihrem Sohn –
Sinnbild dafür ist die angedeutete Monstranz im Logo.

 


Die Monstranz sagt uns:
Maria – eine lebendige Monstranz.
Maria – trägt Christus zu den Menschen.
Maria – schenkt Christus den Menschen, auch heute.

 

 

 


Das Heiligtum sagt uns:

Hier bin ich daheim.
Hier ist der Ort, wo ich meine Sorgen und Nöte hintrage und ablade.
Hier ist der Ort, wo ich Mut bekomme, ein Mensch mit Profil zu sein.
Hier ist der Ort, wo ich Kraft bekomme in meinem Alltag zu wirken.

 

Maria gibt uns ein Beispiel:
Wie sie damals, mit Jesus unter dem Herzen zu Elisabeth und Zacharias eilt, um ihnen zu helfen.
Wie sie auch heute den Menschen das Licht der Welt, Jesus, bringt,
Wie sie immer Freude und Leid mit den Menschen teilt.

Mit Maria durch den Alltag gehen:
Wir glauben: Gott wohnt in dir und mir.
Wir hoffen: Gott segnet und wirkt durch uns.

Wir treffen uns:

  • In regelmässigen Gesprächskreisen
  • Bei Tagen der Besinnung und Erholung
  • Zu Seminaren, Tagungen und Exerzitien
  • An Wallfahrten

 

Wir setzen uns ein:

In der eigenen Familie

  • Für das Weitergeben christlicher Werte
  • Als Herz und Seele des Hauses
  • In der Erziehung und Begleitung der Kinder


In unserem Umfeld

  • In der Verwandtschaft, Nachbarschaft, Beruf und Freundeskreis
  • In sozialen und caritativen Bereichen und Projekten

Für die Kirche, vor allem in unserer Pfarrei

  • Leitung von Frauen-, Jugend- oder Kindergruppen, Seniorenarbeit, Krankenkommunion
  • Liturgiegestaltung und voreucharistische Gottesdienste, Lektorendienst, in pfarreilichen Gremien und Arbeitskreisen


Als Christinnen in der Welt von heute wollen wir überzeugen

  • Durch klare Standpunkte
  • Durch unseren Lebensstil und das darin liegende Lebenszeugnis
  • Durch verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung

 

AUF DICH KOMMT ES AN
WIR GEHEN MIT

Gott, mit deinem Sohn Jesus
sprechen wir dich an als „unser Vater“.
Wir danken dir, dass du uns mit
deinen väterlichen Eigenschaften begegnest:
Du lässt uns als deine geliebten Töchter und Söhne
deine Wertschätzung erfahren
und rufst uns in die Mitverantwortung
für den Auftrag in dieser Welt.

Wer du bist, erfahren wir in der gelebten Beziehung zu dir
und zu Menschen, die selber tief mit dir verbunden sind.

So hast du Pater Kentenich, unseren Vater und Gründer,
berufen, für viele Menschen zum väterlichen Begleiter
zu werden und so dein Vater-sein
in der Welt zu konkretisieren.

Er ruft uns als Schönstattfamilie zur Mitarbeit
an seiner prophetischen Aufgabe.
50 Jahre nach seinem Heimgang zu dir,
liegt es an uns, Bündniskultur und Gründergeist
zu leben und Schönstatt in die Zukunft zu tragen.

Das können wir nicht allein,
so kommen wir zu Dir, Maria und beten:
„Ich bau auf deine Macht und deine Güte,
vertrau auf sie mit kindlichem Gemüte,
ich glaub, vertrau in allen Lagen blind,
auf dich du Wunderbare und dein Kind.“ (PK)

 

Zeitschrift für Frauen und Mütter – Schönstatt Schweiz


Das Kleine gross sehen

Leitartikel

Liebe Leserin!
Sie begegnen uns fast überall, die Rätsel. Kreuzworträtsel, Zahlenrätsel, Bilderrätsel und wie sie alle heissen. Als Jugendliche war ich geradezu versessen auf die Rätsel und kritzelte, zum Leidwesen meiner Familie, alle Zeitungen und Heftchen voll. Auch heute kribbelt es mich in den Fingern, wenn ich Rätsel begegne. Kaum widerstehen kann ich bei den Rätseln: „Finde die 10 Unterschiede“. Mit Feuereifer, mache ich mich auf die Suche und werde bald fündig. Leider nicht ganz, denn meistens finde ich die letzten zwei Unterschiede nicht auf Anhieb. Dann strenge ich mich besonders an, um auch die letzten Unterschiede zu finden.

Im Alltag kann Ähnliches geschehen. Das Kleine wird auf den ersten Blick einfach übersehen. Vor ein paar Tagen habe ich mich selber dabei ertappt. Das geschah folgendermassen: Ich sitze vor dem Computer, sehe die eingegangenen E-Mails durch und mein Blick fällt auf einen Absender, dem ich gestern geantwortet habe. Leicht genervt öffne ich die Mail und frage mich, was die Person wieder von mir will. Schnell wird mir klar: Meine Antwort von gestern war unzulänglich. Ich lese die Frage nochmals durch, stelle fest, ich habe gestern einiges überlesen. Beim Durchlesen meiner Antwort begegnen mir viele Tippfehler und ich muss mir eingestehen, die Erklärung ist unverständlich. Mein anfänglicher Ärger wandelt sich in Beschämung. Ich nehme mir vor, in Zukunft sorgfältiger hinzuschauen.

Diese Nummer möchte Sie ermuntern, in der kommenden Zeit das Kleine in der Natur, im Menschen und in den Fügungen Gottes unter die Lupe zu nehmen, um das Grosse darin zu entdecken.

Im Namen des Redaktionsteams wünsche ich Ihnen frohe Sommer- und Herbsttage, bereichert durch die Lupen-Perspektive.

Herzlichst Ihre Sr. M. Beatris Lingg

 

Mit anderen Augen
Wir sehen vieles. Vieles sehen wir nicht:
dass wir den Menschen aus den Augen zu verlieren drohen,
dass bei allem Fortschritt der Mensch auf der Strecke bleibt.
Halten wir einen Augenblick inne:
Wer Augen hat, zu sehen, der schaue den Menschen an –
einen Augen-Blick.
Wer einen Blick für den Menschen hat,
sieht Gott und die Welt mit anderen Augen.
Petrus Ceelen

* * * * *


UNS GESAGT

Das Kleine gross sehen

Liebe Frauen und Mütter,
dieses Thema ist so bedeutungsvoll für uns. „Das Kleine gross sehen“ – das ist die Praxis Gottes selbst. In dem Buch „Abba – mein lieber Vater!“  bringe ich ein Zitat, wo Gott Vater selbst in der authentischen Botschaft an Madre Eugenia (Seite 168) ganz bemerkenswerte Worte spricht, die unter die Haut gehen:
„Eine Mutter wird nie das kleine Geschöpf vergessen, das sie auf die Welt brachte. Ist es nicht noch schöner, wenn ich mich an alle Geschöpfe erinnere, die ich auf die Welt gebracht habe?
Wenn also eine Mutter dieses kleine Wesen liebt, das ich ihr geschenkt habe, so liebe ich es, der es erschaffen hat, doch noch viel mehr. Und wenn es manchmal vorkommt, dass eine Mutter ihr Kind weniger liebt, weil es sein kann, dass ihm etwas fehlt, so ist bei mir das Gegenteil der Fall: Ich werde es umso mehr lieben.“
Ich finde das eine unendlich wichtige, ermutigende und tröstende Aussage. Offenbar gelten unsere menschlichen Massstäbe bei Gott nicht: Als wichtig erachtet wird, wer etwas vorstellt: Leistungen bringt, fit ist, jung und schön, viel „Kohle“ hat, mächtig ist, intelligent, Erfolg hat usw. Gott liebt das kleine, minderbemittelte, fehlerhafte Geschöpf. Das muss man sich mal vorstellen!
Dann haben wir ja plötzlich wieder eine Chance, wir, die wir schon älter sind, mit faltigen Gesichtern und womöglich einer ungeliebten Gestalt, wir, die wir schon öfter versagt haben, Sünder sind, Misserfolge eingesteckt haben und nach denen – so glauben wir manchmal – kein Hahn kräht…
Dann ist ja der liebe Gott doch für uns und nicht gegen uns. Dann ist ja seine Liebe ganz nahe und uns zugewandt! Dann dürfen wir das ja wirklich auch glauben!!!

So ist es auch Pater Kentenich gegangen. Der kleine Josef war ja doch ein uneheliches Kind, ein „Missgeschick“, das nicht hätte sein sollen…
Und sogar die Kirche hat das noch unterstrichen, indem sie in den meisten ihrer Vertreter solche Kinder später gar nicht als Priesteramts-Kandidaten akzeptierte…
Doch der Vater im Himmel schaute mit grossem Wohlwollen auf dieses sein Kind und Geschöpf und hat mit aller Kunst trotz allem sein Vaterbild in ihm gestaltet, so dass er unablässig davon sprechen musste und schliesslich selber zu einer so sehr beeindruckenden Vater-Gestalt geworden ist, in dem viele Menschen das lebendige Abbild des himmlischen Vaters erkannten. Ein wahres Wunder, das nur der ewige und liebende Vater wirken konnte.
Später sagte Pater Kentenich einmal mit Blick auf seine Jugendzeit: „Hominem non habeo“ – „Ich habe keinen Menschen“ – „so ist es mir gegangen.“ Aber er hatte doch das Wichtigste: Gott auf seiner Seite!
„Ein Freund“ – so habe ich mal gelesen – „ist einer, der hereinkommt, wenn die ganze Welt hinausgegangen ist“. Zu diesem Freund ist Josef Kentenich Gott geworden, der in sein Herz eingetreten ist. So hat Josef im Alter von 12 Jahren gerade nach dem Empfang der ersten heiligen Kommunion seiner Mutter anvertraut, dass er so gerne Priester werden möchte: Gott zum Freund und den Menschen zum Bruder.

So hat Gott seine Aussage (von oben) wahr gemacht – im Leben von Pater Josef Kentenich ganz besonders. Er hat im Kleinen das Grosse gesehen, er hat aus dem Kleinen einen Grossen gemacht. Ganz so wie er es mit Maria, der kleinen demütigen Magd, gemacht hat.

Und jetzt kommt das Wichtigste für uns: Genau das möchte die Liebe des Vaters auch in unserem Leben bewirken! Er sieht uns gross, weil Er uns aus Liebe gewollt und geschaffen hat. Und Er möchte auch aus meinem kleinen Leben etwas Grosses machen. Vertrauen wir uns also Ihm an und Seiner Führung. Ganz!

Herzlich grüsst und segnet Sie +
Ihr Pater Christoph Horn

* * * * *

Sehen-Staunen-Danken 

Liebe Frauen und Mütter!
Ist es Ihnen auch schon so ergangen? Sie sagen sich: Heute gehst du wieder einmal in die Natur hinaus und lässt die Seele baumeln. Sie machen sich auf und es kommt ganz anders, als Sie sich das vorgestellt haben. Sie begegnen überall Leuten und es wird nichts aus der ersehnten Ruhe. So ist es mir kürzlich ergangen. Gerade habe ich mich gemütlich auf die Bank gesetzt, meinen Blick in die Weite schweifen lassen, da höre ich das fröhliche Geplapper einer Familie. Ich denke noch, hoffentlich gehen sie weiter… aber schon grüssen sie freundlich und lassen sich ausgerechnet auf der Nebenbank nieder. Natürlich ist es aus mit der ersehnten Ruhe. Die Kinder sind dauernd in Bewegung, plaudern, scherzen und lachen. Plötzlich ruft die Jüngste: „Oh, oh, Meise, Meise“. Sie kauert am Boden und beobachtet fasziniert einige Ameisen, die emsig hin und her laufen. Nach einer kurzen Stille ruft sie den Eltern erstaunt zu: „Meise saffe, viel saffe!“ Der Vater antwortet: „Ja, die Ameisen sind fleissig am Schaffen.“ Das Kind noch immer in den Anblick der Ameisen vertieft, klatscht plötzlich erfreut in die Patschhändchen und ruft mit Begeisterung: „Bavo, bavo, sön, sön.“ Diesmal liefert die Mutter die Übersetzung: „Bravo, bravo, schön!“ Jetzt bin ich gespannt, warte auf die Fortsetzung und genau jetzt, ruft der Vater zum Aufbruch auf. Ich lächle und mache noch winke, winke mit der Kleinen und schon sind sie weg, eine nachdenkliche Schwester zurücklassend. Soeben habe ich eine Lektion im Sehen-Staunen-Danken bekommen.

Sehen und staunen…
Die Kleine hat mich zum Nachdenken gebracht. Auf einmal wird mir bewusst, dass im Alltag der Blick für das Kleine öfters auf der Strecke bleibt. Wir Erwachsenen gehen ernsthaft unseren Pflichten nach, und dabei begeben wir uns immer wieder auf die Überholspur. Die Geschwindigkeit und Hektik mit der wir unterwegs sind, lässt uns das Kleine übersehen. Eigentlich schade, denn damit entgehen uns tausend kleine Freuden, die unseren Alltag zu etwas Besonderem machen könnten. Die Geschichte von der Maus und der Schnecke kommt mir in den Sinn.

Eine Maus und eine Schnecke verabredeten sich zu einem Wettlauf. Natürlich war die Maus schon lange vor der Schnecke am Ziel. „Nun, es wird wohl Abend werden, bis du auch hier ankommst“, spottete die Maus. „Lach du nur“, erwiderte die Schnecke, „du hattest, als du gelaufen bist, nur blind dein Ziel vor Augen. Ich hingegen freue mich an den Gänseblümchen, dem Mohn, den Bienen und den Schmetterlingen und dem Kitzeln des Grases unter meinen Sohlen. Nun sag, was hast du unterwegs erlebt?“

Die Frage der Schnecke möchte auch Sie zum Nachdenken anregen. Fragen Sie sich auch schon mal am Ende eines Tages: „Nun sag, was hast du unterwegs erlebt?“ Pater Kentenich regt an, sich allabendlich zu fragen: „Was hat der liebe Gott mir heute geschenkt?“ Wo und wie ist ER mir heute begegnet?“ Im Weiteren schlägt Pater Kentenich sogar vor, sich ein Liebesbüchlein anzulegen, um die grossen und kleinen Liebesbeweise Gottes niederzuschreiben. Dabei geht es ihm nicht nur um die grossen Dinge, sondern um jede kleinste Kleinigkeit. Da könnte zu lesen sein: Lieber Vater im Himmel, ich danke dir: für das Lächeln des Kindes beim Einkauf… für die höfliche Geste des Jugendlichen… für den Regenbogen am Himmel… für das Lieblingsessen… für die Blumen am Wegrand… für die freie Strasse… für die Begegnung, die mich aufrichtete… für das Telefongespräch… für die Anregung aus dem Buch… und so weiter. Seit vielen Jahren besitze ich so ein Liebesbüchlein und die abendliche Übung ist mir zu einer lieben Gewohnheit geworden. Gerne blättere ich immer wieder im Büchlein und staune über die vielen Liebesgaben Gottes an mich. Dann steigt Dankbarkeit aus dem tiefsten Herzen auf. Guter Gott, liebender Vater, dir sei für alles DANK gesagt.

Danken und loben…
Ich erinnere mich wieder, wie das kleine Mädchen in die Hände geklatscht hat und der Ameise durch das „Bavo, bavo, sön, sön“ ein Kompliment gemacht hat. Unwillkürlich stelle ich mir die Frage, wie lange es zurück liegt, seit ich dem lieben Gott oder einem Menschen aus tiefstem Herzen ein Lob gespendet oder schlicht danke gesagt habe. Eigentlich eine kleine Sache, die nichts kostet und doch viel bewirkt. Ich stelle fest, dass das Danken und Loben immer neu geübt werden will. Mir fällt die Gottesmutter ein. Sie war eine Meisterin im Loben und Danken. Beim Besuch ihrer Base Elisabeth singt sie das grosse Dank-und Loblied, das Magnificat:

Meine Seele preist die Grösse des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!  Denn der Mächtige hat Grosses an mir getan, und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehn. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Väter verheissen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Sehen-Staunen-Danken
Liebe Frauen und Mütter!
Pater Kentenich lädt uns ein, immer mehr zu sehenden, staunenden und dankbaren Menschen zu werden. Bestimmt ruft er uns auch in dieser Hinsicht zu: „Auf dich kommt es an!“ Die Unterstützung der Gottesmutter ist uns sicher. Schön, wenn viele Frauen mit mir diesen Weg gehen und die Antwort geben: „Wir gehen mit!“
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele beglückende Erfahrungen mit dem Sehen-Staunen-Danken.

In herzlicher Verbundenheit grüsst Sie vom Kapellchen
Ihre Sr. M. Beatris Lingg

 

Gott
in den Zwischenräumen meines Lebens such ich dich
im Getriebe meines Alltags
in der unverplanten Zeit
im Kleinen und Unscheinbaren

Gott
in den Zwischenräumen meines Lebens ahne ich dich
auf meinen alltäglichen Wegen
in der Vielfältigkeit meines Tuns
in Gesprächen und im Nachdenken

Gott
in den Zwischenräumen meines Lebens spüre ich dich
in zufälligen Begegnungen
im Alleinsein
im gemeinsamen Feiern

Gott in den Zwischenräumen meines Lebens danke ich dir

Verfasser unbekannt

* * * * *

GEDANKEN ZUM THEMA

Gedanken zum Thema: Das Kleine sehen…

Liebe Leserin!
Kürzlich habe ich mitbekommen, dass in einer Gemeinde die 75-jährigen zum Geburtstag eine komfortable Lupe geschenkt bekommen. Ob die Senioren/innen Freude daran haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich jedenfalls kann mir vorstellen, dass eine Lupe gute Dienste tut. Ja, eigentlich bin ich überzeugt, dass alle Erwachsenen eine „geistige Lupe“ brauchen könnten. Kinder schliesse ich davon aus, da sie das Kleine meist noch sehen und sich unbeschwert damit beschäftigen. Franz von Sales meint: „Nichts ist zu klein, als dass wir nicht den Willen Gottes darin entdecken könnten.“ So lade ich Sie heute ein, einige Blicke durch die „geistige Lupe“ zu tun, um im Kleinen den Willen Gottes zu entdecken.

Der kleine Alltag unter der Lupe
So schön Ferien und Feiertage sind, sie gehen einmal zu Ende und der Alltag mit seinen Aufgaben und Pflichten kehrt wieder ein. Es ist ein Alltag, der manchmal hektisch, manchmal monoton und manchmal einfach Routine ist. Da sind die Arbeiten, die wertgeschätzt und jene, die kaum jemand bemerkt, nur wenn sie nicht gemacht sind. Es gibt wahrscheinlich immer wieder Situationen, wo der Alltag zur Last wird und man davon träumt, einmal etwas ganz Grosses, etwas Besonderes zu vollbringen. Wie wäre es, im Leben als Friedensvermittlerin, Lebensretterin, Erfinderin oder gar Künstlerin in Erscheinung zu treten? Das wäre doch gross, oder nicht? Liebe Leserin! Wenn Sie jetzt Ihren Alltag unter die Lupe nehmen, dann erkennen Sie bestimmt, dass Sie das alles bereits sind. Ja, Sie sind im Alltag immer wieder Friedensvermittlerin, Lebensretterin, Erfinderin und Künstlerin. Wahrscheinlich nehmen Sie mir das nicht so ohne weiteres ab, doch ich liefere Ihnen die Beweise.

Sie stehen mit vielen Menschen in Kontakt. Indem Sie sich auf die verschiedensten Menschen einlassen, diese ernst nehmen, wirken Sie verbindend und tragen zum Frieden bei. Der Friede in der Welt fängt im Kleinen an, mit Ihnen in Ihrer Familie und Umgebung. Der Blick durch die „geistige Lupe“ zeigt es deutlich, Sie sind eine Friedensvermittlerin.

Wenn Sie, liebe Leserin, durch Ihre einfühlsame Art Menschen ermutigen, das Leben wieder neu anzupacken, wenn Sie aufbauende Worte sprechen, die andere neu aufleben lassen, dann sind Sie Lebensretterin. Auch hier bringt es die „geistige Lupe“ an den Tag. Bestimmt können Sie die „geistige Lupe“ nun selber richtig handhaben und Sie verstehen, dass Sie im wahrsten Sinne des Wortes Erfinderin und Künstlerin sind. Wie oft sind Sie gefordert zu improvisieren, kreativ zu sein. Sie erfinden neue Rezepte, Sie kreieren, dekorieren und bringen Farbe, Licht und Wärme in die Familie, ins Haus, in die Umgebung, in die Welt. So schaffen Sie nicht nur äusserliche Kunstwerke, Sie schaffen Kunstwerke, die Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen. Die „geistige Lupe“ lässt die Erfinderin und Künstlerin erkennen. Wenn Sie jetzt denken: Ja, aber das sind Kleinigkeiten, dann lesen Sie folgende Begebenheit aus dem Leben Michelangelos:

Von Michelangelo, dem grossen italienischen Maler und Bildhauer des 16. Jahrhunderts, wird erzählt: Ein Freund sah ihm bei der Arbeit zu. Nach einigen Wochen kam er wieder. Er fand die Figur im Atelier unverändert. „Du hast ja nicht weiter gearbeitet“, sagte er zu Michelangelo. „O doch! Diese Seite habe ich geglättet, die Stirn ist edler geworden, die Linien des Mundes habe ich geändert, das Gesicht ist weicher geworden.“ – „Aber im Ganzen bist du nicht vorangekommen. Was du gemacht hast, sind doch nur Kleinigkeiten.“ Der Meister lächelte. „Ja, es sind Kleinigkeiten. Doch nur wer diese beachtet und sich ihnen mit Liebe und Ausdauer widmet, kann wirklich Vollkommenes schaffen. Und das vollkommene Werk, mein Freund, wie die Leute es von mir gewohnt sind, das ist dann am Ende keine Kleinigkeit mehr.“

Die „geistige Lupe“ bringt es ans Licht. Ihr kleiner Alltag ist gross in den Augen Gottes. Durch Ihr Sein und Wirken können Sie ein Stück Himmel um sich herum verbreiten. Pater Kentenich ist überzeugt, dass Sie durch Ihre Treue im Kleinen, Beträchtliches beitragen zur Lösung der Probleme in der Welt.

Halten Sie es mit Pater Kentenich, der überzeugt ist:
„Alle grossen Probleme der Welt müssen gelöst werden im kleinen Raum, in Haus und Hof.“  J.K. 

Der Mitmensch unter der Lupe
„Den werde ich mir demnächst genau unter die Lupe nehmen…“, so oder ähnlich klingt es manchmal in Gesprächen. Meist verheisst diese Aussage nichts Gutes, schwingt doch ein deutlich drohender Unterton mit, so nach dem Motto: „Wir werden schon herausfinden,  was an dem Menschen faul ist.“ Dennoch möchte ich Sie einladen, den Mitmenschen unter die Lupe zu nehmen. Jedoch nicht, um das  Negative zu suchen, sondern das Gute, das Klümpchen Gold zu finden. Erich Frommel schreibt: „Jeder Mensch ist eine Blume: Wenn der Gottestau der Liebe Gottes hineinfällt, dann spiegelt sich Gottes Bild in jedem ganz besonders.“ Entdecken Sie durch die Lupe den Menschen als Ebenbild Gottes. Entdecken Sie ihn als ein Gruss des lieben Gottes an Sie. Das ist nicht immer einfach, aber verspricht Gewinn. Sie brauchen dazu Geduld und die „geistige Lupe“ ist unverzichtbar, denn manches Gute ist für blosse Augen nicht erkennbar.

Halten Sie es mit Pater Kentenich, der sagt:
„Ich glaube immer an das Gute im Menschen. Ich bin ein unverbesserlicher Optimist.“ J.K.

Die Ereignisse unter der Lupe
Es gibt verschiedene Ereignisse im Leben. Da gibt es die schönen, frohen, heiteren Ereignisse, die glücklich machen. Doch es gibt auch die anderen, jene, die bedrücken, ängstigen und schmerzhaft sind. Pater Kentenich gibt den Rat des Vorkostens und Nachkostens:

Mit diesen beiden Worten gibt Pater Kentenich einen praktischen Rat: „Vorkosten“ meint die innere Voreinstellung, um Gott zu suchen, zu finden und zu lieben in allen Ereignissen, Menschen und Erlebnissen, des neuen Tages. Es bedeutet, die geistigen „Antennen“ in unserem Innern „auf Empfang“ einzustellen und gespannt erwarten, womit Gottes Vorsehung uns heute überrascht.
„Nachkosten“ meint die gläubige Rückschau auf den vergangenen Tag. Wir suchen Gottes Spuren und fragen, welche Botschaft sie enthalten. Bei einem Ereignis oder bei einer Begegnung können wir stehen bleiben und uns fragen: Was sagt mir Gott damit? Was sage ich mir? Was sage ich Gott? So wird jeder Tag eine Seite unserer Liebesgeschichte mit Gott, ein Tag im Bund mit dem Gott des Lebens.
Aus Vaterblicke S. 52

Halten Sie es mit Pater Kentenich, der sagt:
„Ein Stück Lebensprogramm, das wir uns alle ins Herz schreiben sollten: Schwierigkeiten jeglicher Art sind Aufgaben.“  J.K. 

Goldene Spuren hinterlassen…
Ladislaus Boros meint: „Weil Gott grösser ist als alles, kann er überall, selbst in den unscheinbaren Dingen gefunden werden. Er kann einem entgegenkommen auf allen Strassen. Deshalb ist im Grunde alles wichtig in der Welt.“ Alles ist wichtig in der Welt, auch das, was Sie, wir im alltäglichen Leben wirken und bewirken. Ein afrikanisches Märchen erzählt von den goldenen Spuren in den Herzen der Menschen.

Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne hatte. Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach. Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte.Weil ihm diese Frage nicht losliess, beschloss der Vater, seine Söhne mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken. Er liess sie zu sich kommen und sagte: „Ich bin alt und gebrechlich geworden. Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen. Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen Spuren und Zeichen hinterlasst.” – Die Söhne taten, wie ihnen geheissen und zogen hinaus in die Welt. Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden, Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben, um seinen Weg zu kennzeichnen. Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete, er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern. Da wurde der ältere Sohn zornig und dachte bei sich: „Ich arbeite die ganze Zeit und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts.“ – Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück. Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen seine letzte und beschwerliche Reise auf sich, um ihre Zeichen zu sehen. Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln. Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen. Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher, die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte, waren fast alle bereits wieder zugeschüttet. Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen, liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich, dass sie ihn wiedersahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein. Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen: „Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen. Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet, aber deine Zeichen sind verblichen. Du, mein jüngerer, hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen. Diese bleiben und leben weiter.“ H. Stiegler, nach einem afrikanischen Märchen

Pater Kentenich lädt Sie, uns alle, ein:
„Wir wollen goldene Spuren hinterlassen!“ J.K.

Liebe Leserin!
Gemeinsam haben wir verschiedene Aspekte unter die „geistige Lupe“ genommen. Dabei entdeckten wir das Grosse im Kleinen. Bekommt jetzt das afrikanische Sprichwort nicht eine grössere Strahlkraft: „Wenn viele kleine Menschen, an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, wird das Angesicht der Erde erneuert.“
Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie immer wieder die „geistige Lupe“ zur Hand nehmen, damit Sie immer mehr das Grosse im Kleinen entdecken.
Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt? Auf Dich kommt es an!
Sr. M. Beatris Lingg

 

* * * * *

 

 Weitere Artikel im Treff PUNKT Frau, 4/2018:
  • IM ALLTAG ERLEBT
    Bei Kerzenlicht
  • MEILENSTEINE
    Der dritte Meilenstein mit seinem Umkreis
    Stehen in göttlicher Kraft
    1. Schönstatt muss hinein in die Kirche
    2. Bischöfliche Visitation in Schönstatt, 19. – 28. Februar 1949
    3. Die Lage spitzt sich zu
    4. Die Päpstliche Visitation in Schönstatt von 1951-1953
    5. Exilzeit in Milwaukee, USA 1952-1965
  • PATER KENTENICH UND DIE EUCHARISTIE 
  • SIE SIND MITGEGANGEN…
  • MEIN AUFGERÄUMTES ICH
  • NACHGEDACHT
  • RÜCKBLICK
  • PROJEKT KROATIEN
  • EINSATZ FÜR BURUNDI
  • AUF DICH KOMMT ES AN
  • MIT EINEM LEISEN AUGENZWINKERN
  • KINDERSEITE
  • INFO – TERMINE



Ich muss mich von allen Wohltaten Gottes umgeben sehen:
nicht mir Wohltaten vorträumen,
sondern sie wirklich sehen
mit heller Freude, mit wachen Augen.

J. Kentenich

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Impressum Treffpunkt Frau
Zeitschrift für Frauen und Mütter, Schönstatt Schweiz
Erscheint viermal im Jahr / Jahresabonnement Fr. 20.- / PC 70-2352-0
Redaktionsteam:
Schönstatt Frauen und Mütter
Aggeler Trudi, Allenspach Monika, Buck Claudia, Elkuch Hanni, Gmür Frieda, Kipfer Marlis
Sr. M. Beatris Lingg, Neu-Schönstatt, Josef-Kentenich-Weg 1, 8883 Quarten
Tel. 081 511 61 52, Email: frauundmutter@schoenstatt.ch
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PROJEKT KROATIEN

Aus Treff PUNKT Frau 4/2018
Geschenk der Frauen und Mütter für das neue Heiligtum in Kroatien

Geschätzte Frauen und Mütter,
mit Freude darf ich Ihnen berichten, dass Sie das von Ihnen gesteckte Ziel, nämlich die vier Fenster und die Türe für das neue Schönstatt-Heiligtum in Kroatien (Ivanovci) zu finanzieren, erreicht haben.
Dabei ist im erreichten Beitrag nicht nur die Türe des Heiligtums im engeren Sinne eingeschlossen, sondern auch der ganze Torbogen mit dem Relief über der Türe. In der lokalen kroatischen Währung belaufen sich die Auslagen auf 88’000 Kuna, das sind 14’323.- Schweizer Franken. Diesen Betrag haben wir bereits Ende Juni erreicht.
Alle danach eingegangen Spenden werden wir ebenso für das kroatische Heiligtum und die notwendigen Umgebungsarbeiten verwenden. Sie dienen also dem gleichen Anliegen, dieses Heiligtum in Ostkroatien zu unterstützen.

Wir zeigen Ihnen hier aktuelle Fotos vom Heiligtum, die Ende Juli aufgenommen wurden.

Als Vertreter der kroatischen Schönstattfamilie darf ich Ihnen an dieser Stelle von ganzem Herzen danken für Ihre ausserordentliche Grosszügigkeit und Güte! Möge es Ihnen der liebe Gott in reichem Masse vergelten! Noch mehr als ich wird Ihnen die Gottesmutter danken, der wir dieses Heiligtum ja gebaut haben. So kann sie noch mehr als bisher in Kroatien wirken und die Herzen der Menschen an sich ziehen.

Seien Sie geistig mit uns am Tag der Einweihung des Heiligtums: am 15.9.2018.

Als kleines Zeichen des Dankes werde ich allen Leiterinnen der Frauen- und Mütter ein kleines Büchlein schenken, in dem die Geschichte und Sendung dieses Heiligtums erzählt wird.
Alle anderen Frauen und Mütter können dieses Büchlein ab Anfang September gratis beziehen bei:
Pater Christoph Horn, Berg Sion, 6048 Horw / Tel: 041 349 50 30 / Mail: paterch@gmail.com

Aus Treff PUNKT Frau 3/2018

Liebe Frauen und Mütter

Ich darf Ihnen erfreuliches von unserem Projekt „Neues Heiligtum“ berichten. Nach einem Treffen in Kroatien habe ich das Gelände mit dem neuen Heiligtum in Ivanovci (Ostkroatien) besucht und gesehen wie der Rohbau wächst. Die Kapelle soll bis zum 30. Juni 2018 fertig sein, so dass dann die Handwerker mit dem Innenausbau beginnen können.

 

Dank Ihrer Grosszügigkeit und Unterstützung, konnten wir bis Ende Aprilden schönen Betrag von Fr. 9784.00 auf dem Konto verbuchen.
Dieses Ergebnis macht grosse Freude. Auch im Namen von Pater Horn
sagen wir allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön.

Unser Ziel ist:
4 Fenster und die Eingangstüre
für das neue Heiligtum zu spenden.

Kosten: Fr. 12’000.00
Stand 25. April 2018: Fr. 9’784.00
Offen: Fr. 2’216.00

Dank Ihnen, haben wir schon einen beachtlichen Betrag beisammen. Wir erlauben uns, im «Treffpunkt Frau» einen «Einzahlungsschein Kroatien» beizulegen.

Schon jetzt sagen wir ein herzliches Dankeschön für jede Spende!
Mit lieben Grüssen, auch von Pater Horn, wünschen wir Ihnen alles Gute.
Edith Lehmann

Aus Treff PUNKT Frau 2/2018

Liebe Frauen und Mütter!

Ich darf Ihnen Erfreuliches von unserm neuen Projekt „Neues Heiligtum“ berichten. Nach der Grundsteinlegung am 30. September 2017 für das neue Heiligtum in Ivanovci (Ostkroatien) ist nun, wie Sie sehen, mit dem Bau begonnen worden.

Dank Ihrer Grosszügigkeit und Unterstützung konnten wir bis Ende Januar den schönen Betrag von Fr. 5385.00 auf dem Konto verbuchen. Dieses Ergebnis macht grosse Freude. Auch im Namen von Pater Horn sagen wir allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön.

Unser Ziel ist es die 4 Fenster und die Eingangstüre für das neue Heiligtum zu spenden.
Kosten: Fr. 12’000.00 – Stand 25. Jan. 2018  Fr. 5’385.00 – Offen: Fr. 6’615.00

Dank Ihnen haben wir schon einen beachtlichen Betrag beisammen.
Mit lieben Grüssen auch von Pater Horn wünschen wir Ihnen alles Gute.
Edith Lehmann

 

Aus Treff PUNKT Frau 1/2018
Geschenk der Frauen und Mütter für das 2. kroatische Heiligtum. Wir freuen uns, dass in Kroatien ein 2. Heiligtum gebaut wird.

Die Frauen und Mütter haben am Leiterinnentreffen 2017 beschlossen, etwas für das neue Heiligtum bei zu steuern. So möchten wir mit unsern Spenden die 4 Fenster und die Eingangstüre bezahlen. «Über alles weitere, lassen wir Pater Horn sprechen»

Liebe Frauen und Mütter,
am 30. September 2017 war in Ivanovci (Ostkroatien) die Grundsteinlegung für das zweite Original-Heiligtum in Kroatien. Am 15. September 2018 wird die Einweihung sein. Dieses zweite Heiligtum ist die notwendige Ergänzung zum ersten Heiligtum in Mala Subotica, das ganz im Westen von Kroatien liegt und 2009 am Fest Maria Königin (22.8.) eingeweiht wurde. Das zweite Heiligtum liegt in Ostkroatien in Slawonien, 30 km westlich von Osijek. Wir haben am 31. August dafür die Baubewilligung bekommen. Wie beim ersten Heiligtum wird es nicht von einer festen Schönstattgemeinschaft (Bund oder Institut) getragen, sondern von den lokalen Mitgliedern der kroatischen Schönstattbewegung. Aufgrund der langjährigen wirtschaftlichen Misere in Kroatien, können unsere Mitglieder dort materiell nur wenig zum Bau des Heiligtums und der notwendigen Infrastruktur beitragen. So ist erneut die finanzielle Hilfe aus dem Ausland (vor allem aus der Schweiz) gefragt.

Beim Leiterinnentreffen vom 2. und 3. September in Quarten wurde entschieden, dass die Schweizer Frauen und Mütter für das neue Heiligtum die 4 Fenster und die Türe finanzieren. Die Aufwendungen dafür dürften sich um die 12’000.- Franken belaufen. So gelangen wir an Sie, mit der höflichen Bitte um materielle Unterstützung dieses Heiligtums der Schönstatt-Gottesmutter in Kroatien. Beiliegend finden Sie einen Einzahlungsschein mit dem Verwendungszweck „Kroatien“ (Spenden auf Konto 60-14377-2. Verein Auxilium, Schönstatt-Patres, Berg Sion, Horw. 6048 Horw. CH34 0900 0000 6001 4377 2). Für mich, Pater Horn, ist Ihre Spende auch eine Ermutigung für mein Apostolat in Kroatien, das im Liebesbündnis mit Maria Grenzen überschreitet. Im Namen aller Kroaten und Kroatinnen, denen das neue Heiligtum dienen wird, danke ich Ihnen sehr für Ihr offenes Herz!

Möge der gute Gott und unsere Mutter und Königin Maria Ihnen Ihre Gabe in reichem Masse vergelten!

Ihr dankbarer Pater Christoph Horn

P.S. In jedem „Treffpunkt Frau“ 2018 werde ich Sie über den Fortgang des Heiligtum-Baues unterrichten. Diesmal ein Foto von der Grundsteinlegung vom 30. September mit Erzbischof Marin Srakic.

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UNSER EINSATZ FÜR BURUNDI

Aus Treff PUNKT Frau 4/2018

Liebe Schönstattmütter,
ein ganz herzliches Vergelt’s Gott für Ihren grossartigen Einsatz für unsere Gebärabteilung in Burundi. Ich habe sehr gestaunt, als mir von Hanni Elkuch und Marlis Kipfer der Check von Fr. 8’000 für die Dachsanierung und den Bau für die zukünftigen Operationssäle übergeben wurde. Unsere Mütter in Mutumba sind sehr glücklich in ihrem „neu-renovierten Heim“. Jetzt haben sie ein Dach über dem Kopf, das keinen Regen mehr durchlässt. Einige Mütter in vorgerücktem Alter bedauerten es, dass sie nicht mehr im Gebäralter seien, da sie auch in diesem Haus hätten wohnen wollen.

Wir waren gezwungen, das Gebäude zu renovieren, unter anderem auch die sanitären Anlagen. Als mit den Renovationsarbeiten begonnen wurde, entdeckte man einen Rohrbruch, den wir ohne die Renovation nicht bemerkt hätten. Somit war klar, dass die ganze Anlage überholt werden muss. Die göttliche Vorsehung macht keine halbe Sache, das haben wir einmal mehr festgestellt.

Gleichzeitig mit der Renovation wurde der Operationstrakt mit 2 Operationssälen vorbereitet auf die nun die Inneneinrichtung wartet. Die Bevölkerung wünscht sich sehr, dass wir in unserem Zentrum auch Kaiserschnitte machen können, da die medizinische Versorgung in unserem Distrikts-Spital nicht ideal ist. Bis es jedoch soweit ist, dauert es noch etwas, denn es müssen noch verschiedene Bedingungen erfüllt werden, um eine Klinik zu werden. Ausserdem muss ein neues Spitalgebäude gebaut werden, da unser Jetziges nicht mehr lange halten wird und gleichzeitig
vergrössert werden muss.

Eine grosse Freude ist es für uns, dass wir im Februar neben einem Allgemeinpraktiker auch einen Arzt anstellen konnten, der jeweils einen Tag pro Woche Ultraschall bei schwangeren Frauen macht. Sie sehen, es tut sich so einiges bei uns.

Nun sage ich Ihnen herzlichen Dank im Namen all unserer „Klienten“. Durchschnittlich haben wir in unserer Gebärabteilung jeden Monat 52 Geburten, 291 Schwangerschaftsuntersuche und 346 Kleinkinder, die geimpft werden.
Gerne schliessen wir Marienschwestern in Burundi, Sie und Ihre Anliegen in unsere Gebete und ins tägliche Messopfer ein.

Mit herzlichen und dankbaren Grüssen
Sr. M. Emmanuela Ghioldi

Liebe Frauen und Mütter
Am 20. und 21. Oktober 2018 werden wir wieder unseren Flohmarktstand an der Kilbi in Murg präsentieren. Wie in den vergangenen Jahren werden wieder gebrauchte Kinderspielsachen zum Verkauf angeboten. Den Erlös verwenden wir als Anteil an die Inneneinrichtungen der neuen Operationssäle in Burundi.
Wir freuen uns, dass Ihnen auch dieses Jahr wieder unser Adventsbasar im Zentrum Neu-Schönstatt offen steht. Auch diesen Erlös werden wir für die anstehenden Inneneinrichtungen der neuen Operationssäle in Burundi verwenden. Weitere Informationen erhalten Sie im nächsten Treffpunkt.
Hanni Elkuch und Marlis Kipfer


Aus Treff PUNKT Frau 3/2018

Liebe Frauen und Mütter

Erfreulicherweise befindet sich zur Zeit Sr. M. Emmanuela aus Burundi in der Schweiz. So durften wir ihr symbolisch einen Check über Fr. 8‘000.–übergeben. Den Betrag haben wir bereits nach Burundi überwiesen.

Den weiteren Verlauf werden wir Euch im nächsten Treffpunkt mitteilen.

Hanni Elkuch und Marlis Kipfer

 

Aus Treff PUNKT Frau 2/2018

Liebe Frauen und Mütter

Pünktlich mit Beginn unserer ersten Adventstagung vom 02. – 03. Dezember 2017 durften wir wiederum unseren Adventsbasar starten. Wir haben das Thema „Engel“ gewählt. Entsprechend wurde unser Basar geschmückt. Sogar eine Engellampe hat Marlis Kipfer kreiert. Wie wir Ihnen im letzten Treffpunkt mitgeteilt haben, ist der Ertrag für Burundi bestimmt. Sie brauchen dringend ein neues Dach und zwei Operationssäle im Kinderspital.
Wir durften ein reichhaltiges Angebot präsentieren, wie verschiedene kulinarische Leckereien, Gestricktes und Gebasteltes.So ist eine erfreuliche Summe von Fr. 4‘936.25 zusammen gekommen. Diesen Betrag haben wir auf unser Bankkonto überwiesen und zusammen mit diversen Spenden weist unser Bankkonto momentan einen Saldo von Fr. 7‘525.85  aus. Dieser Betrag wird in nächster Zeit nach Burundi überwiesen.

Liebe Frauen und Mütter, ohne Eure grosse Mithilfe wäre es gar nicht möglich, einen solch reichhaltigen Basar zu gestalten. Wir danken Euch allen für Eure Mithilfe mit einem Vergelts Gott.

Ihre Hanni Elkuch und Marlis Kipfer

Aus Treff PUNKT Frau 1/2018

Liebe Frauen und Mütter!
Bereits ist unser Marktstand an der Kilbi in Murg Vergangenheit. Wieder haben wir wunderschöne gebrauchte Kinderspielsachen erhalten und das Interesse unserer kleinen Kundschaft war trotz teilweise stürmischem und kaltem Wetter gross. Wunderschöne Begegnungen durften wir erfahren und auch der Erlös ist doch sehenswert, konnten wir doch an diesen zwei Tagen einen Ertrag von Fr. 1‘100.– verbuchen. Auch dieses Jahr dürfen wir dieses Geld nach Burundi spenden.

 

Sr. Emmanuela hat uns mitgeteilt, dass noch einiges an Umbauten anstehen.
Ausschnitt aus dem Brief vom August 2017:
   „ Herzlichen Dank für Ihren Einsatz für unsere Maternität. Wir sind froh darum, da neben dem fehlenden Dach noch einiges Ungeplantes zum Vorschein kam, z.B. ein Rohrbruch, sodass wir die ganzen sanitären Anlagen auswechseln müssen. Das war Pater Kentenich, der gesorgt hat, dass dies während dem Bau entdeckt wurde. Ebenfalls richten wir in einem grossen Zimmer zwei zukünftige Operationssäle ein (Trennung durch Mauer), sodass wir demnächst bei uns auch Kaiserschnitte machen können. Die elektrische Einrichtung muss neu gemacht werden, Türen eingesetzt etc…“

Liebe Frauen und Mütter!
Somit sehen Sie, dass es noch einiges zu tun gibt.
Wir werden während der Adventszeit wieder unseren obligaten Basar starten mit vielen Leckereien, Gebasteltem und Gestricktem. Wir freuen uns jetzt schon darauf und werden auch diesen Ertrag für Burundi spenden. Im nächsten „Treffpunkt Frau“ freuen wir uns, Sie wieder zu orientieren, wie alles gelaufen ist.

Nun wünschen wir Ihnen und Ihrer ganzen Familie besinnliche und gesegnete Advents- und Weihnachtstage.
Hanni Elkuch und Marlis Kipfer

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Aus Treff PUNKT Frau 3/2017

Im Treffpunkt 2/2017 haben wir Ihnen mitgeteilt, dass wir Fr. 7’500.– nach Burundi überweisen werden. In der Zwischenzeit ist das Geld in Burundi angekommen und Sr. Emmanuela hat uns nachstehenden Dankesbrief zugestellt:

Mutumba, im März 2017

Liebe Schönstattmütter,
ein ganz herzliches Vergelts Gott für Ihren grossartigen Einsatz für unsere Kranken in Burundi. Wie froh sind wir, dass wir immer wieder von Ihrem Konto schöpfen dürfen, um unseren Kranken zu helfen.
In letzter Zeit operierten in der Stadt erneut ausländische Ärzteequipen notdürftige Patienten zu einem niederen Preis. So konnten wir einige aus unserer Region operieren lassen. Die ausländischen Ärzte operieren wohl gratis, doch die Patientinnen und Patienten müssen für das Material aufkommen. Da die meisten  diesen Betrag nicht aufbringen können, übernehmen wir die anfallenden Kosten und die Patienten werden nach der Operation in unserem Hospital gepflegt.

Die Betreffenden sind jeweils überglücklich von ihrem Leid erlöst zu werden, wie zum Beispiel Patienten mit Leistenbrüchen etc.
Kürzlich kam eine Mutter mit ihrem 7-jährigen Mädchen in unsere Dispensaire (ambulante Verpflegung), das eine Augenverletzung hatte und notfallmässig in die Stadt zu einem Augenarzt überwiesen werden musste. Wir gaben der Mutter das Geld, um die Kosten beim Arzt zu bezahlen und die Medikamente zu kaufen.

Immer wieder gibt es Patienten – Kinder und Erwachsene -, die mit Arm- oder Beinbrüchen sowie anderen Beschwerden kommen und nicht das Geld aufbringen können, sich in der Stadt pflegen zu lassen, wir unterstützen sie finanziell.

Viele Mütter sind sehr dankbar, dass sie ihre Kinder in unserer ambulanten Verpflegung oder im Hospital pflegen lassen können. Häufig haben wir Kinder mit schweren Verbrennungen, Malaria, Tropenwunden, Hautkrankheiten und Lungenentzündung, die wir durch Ihre Hilfe kostenlos versorgen können. Kinder mit schweren Verbrennungen kommen oft von anderen Regionen, selbst von der Stadt her, um bei uns gepflegt zu werden. Viele müssen bis zu einem Monat in unserem Hospital gepflegt werden.

Noch etwas zum Schmunzeln: Kürzlich hat die Schwester vom Hospital entschieden, einen 8-jährigen Jungen mit einer schlimmen Tropenwunde im Spital zu behalten und die Familie zu benachrichtigen, dass die Wunde durch ambulante Pflege nicht heilen könnte. Der kleine Junge war gar nicht zufrieden, dass man ihn zurückhielt und weinend drohte er der Schwester: „Ich werde es meinem Vater sagen, der wird dich schlagen, weil du mich hier behältst.“ In der Zwischenzeit ist er aber ein strahlender Junge geworden, der stolz im Hospital herumspaziert und froh ist, dass es ihm nun besser geht.

Wie oft erleben wir, dass unsere Kranken uns voll Dankbarkeit mit ihren Segenswünschen überschütten, dass der liebe Gott es uns lohnen möge. Dann sage ich ihnen, dass sie für die Wohltäter/innen beten sollen, die ihnen diese Hilfe geschenkt haben. Dies versprechen sie dann gerne.

So danken wir Ihnen allen nochmals herzlich für Ihren Einsatz und die grosse Spende. Gerne schliessen wir Sie und Ihre Anliegen in unsere Gebete und ins tägliche Messopfer ein.
Mit dankbaren Grüssen
Sr. M. Emmanuela Ghioldi

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Aus Treff PUNKT Frau 2/2017

Liebe Frauen und Mütter
Auch dieses Jahr dürfen wir wieder auf einen erfolgreichen Adventsbasar zurückblicken. Dank Eurer grossen Mithilfe mit backen, basteln, Konfitüre und Sirup kochen, feinen Eierkirsch herstellen und vieles mehr, durften wir einen Betrag von Fr. 5‘826.95 verbuchen. Ein ganz grosses Vergelt’s Gott Euch allen. Zusammen mit verschiedenen Geldspenden konnten wir nun Fr. 7‘500.- an die Marienschwestern nach Burundi, für die medizinische Versorgung überweisen.
Sr. Emmanuela von Burundi hat uns einige Beispiele zukommen lassen, wie diese Spenden eingesetzt werden. Gerne geben wir Euch diese Beispiele weiter.

Röntgenbild und Tuberkulosetherapie
Ein sechzehnjähriges Mädchen kam mit seiner Mutter in unsere Dispensaire (Ambulant-Verpflegung) Das Mädchen litt unter Blutarmut, hatte sehr abgenommen und die Wirbelsäule wies eine Verkrümmung auf. Dies alles lässt Knochentuberkulose vermuten. Die Tuberkulosestelle in der Stadt arbeitet gratis, aber das Mädchen brauchte ein Röntgenbild. Die Mutter hatte schon soviel für das Mädchen ausgegeben, dass sie dafür kein Geld mehr hatte. Wir gaben ihr Geld im Wert von 10.- Schweizerfranken. Die Mutter war voll des Glückes und dankte uns herzlich. Am folgenden Tag kamen sie zurück. Das Mädchen wurde sofort unter Tuberkulosetherapie gesetzt und wird nun während zwölf Monaten gratis ihre Behandlung bei uns erhalten.

Verbrennungen
Eine Mutter von Rwanda mit ihrem 1 1/2 Jahre alten Kind, machte einen Besuch bei Bekannten in Burundi. Da die Familien bei offenem Feuer draussen kochen, gibt es oft Unfälle. Meist trifft es die Kleinkinder, die schwere Verbrennungen davontragen. So geschah es bei diesem Besuch, dass sich das Kind arg verbrannte. Sie kamen zu uns ins Spital, wo wir das Kind über einen Monat pflegten. Da die Mutter zu Besuch war, hatte sie nur das Notwendigste dabei. Sie hatte weder Geld für die Hospitalisierung, noch um das Essen zu kaufen. (In Afrika muss jeder selbst für das Essen besorgt sein, wenn er hospitalisiert wird.) Wir übernahmen in diesem Fall die Kosten für Nahrung und Pflege für Mutter und Kind. Die Mutter war uns überaus dankbar. Das Kind konnte schliesslich gesund entlassen werden.

Geld für Operation
Eine junge Frau litt unter einer Verengung der Nasengänge und hatte deswegen immer wieder schlimme Entzündungen, die zu Kopfweh und geschwollenem Gesicht führten. Die Familie hatte schon fast ihr ganzes Vermögen eingesetzt, um alle vorgeschriebenen Medikamente zu kaufen und einen Doktor nach dem anderen zu konsultieren. Schlussendlich kamen sie zu uns. Wir leiteten eine Konsultation bei einem Spezialisten in die Wege. Dieser sah, dass eine Operation notwendig war. Die Familie hatte aber kein Geld dafür. Wir schalteten eine Hilfsorganisation ein, die für die Operationskosten aufkommt. Das Honorar des Arztes ca. 300.- Schweizerfranken, müssen sie aber selber übernehmen. Dank der „Kasse der Schönstattmütter“ können wir nun der jungen Frau helfen, dass sie operiert wird.

Zuckerkrankheit
Eine besonders schwierige Erkrankung hierzulande ist die Zuckerkrankheit, besonders bei Jugendlichen. Die meisten können das Insulin nicht selber bezahlen, zudem müssen sie die Diät einhalten, die teurer ist als die üblichen Nahrungsmittel des Landes.
Letzten Monat kam Artheman völlig erschöpft zu uns. Er ist ein Jugenddiabetiker, den wir schon seit über drei Jahren unterstützen. Er ist nun 23 Jahre alt. Er war hospitalisiert im Distriktsspital. Oft leidet er unter schwerer Malaria, die seine Zuckerkrankheit total „entgleisen lässt“. Trotz seiner erneuten Malaria mit Fieber und Schwindel, legte er zu Fuss den 10 km weiten Weg zurück, um bei uns sein Insulin zu holen, denn im Distriktsspital haben sie keines. Vor drei Jahren musste er notfallmässig wegen einem Darmleiden operiert werden. Die Familie hatte viel Boden für ihn verkauft, um die Operation zu bezahlen. In der Zwischenzeit haben sie Abstand von ihm genommen, da er ihnen zu teuer zu stehen kommt. Niemand hat ihn ins Spital begleitet. Hier muss jeder Kranke seinen „Krankenwärter“ selber mitnehmen, der normalerweise ein Familienmitglied ist, für den Kranken kocht und wäscht. Artheman hatte den ganzen Tag über noch nichts gegessen, als er am Nachmittag bei uns ankam. Auf einmal fing er an bitterlich zu weinen und brach zusammen, sodass wir sofort die notfallmässigen Massnahmen ergriffen und die Ambulanz vom Distriktsspital riefen. Dem Krankenpfleger, der die Ambulanz begleitete, gaben wir etwas Geld, damit er Artheman etwas zu Essen kaufen konnte. In der Zwischenzeit ist er gesund vom Distriktsspital entlassen und kommt weiterhin sein Insulin bei uns holen. Neben Artheman sorgen wir für weitere 12 Jugenddiabetiker und 5 Erwachsene, die ihr Insulin bei uns kostenlos beziehen.

Diverse Leiden
Immer wieder sind wir froh, wenn wir Notdürftige mit Knochenbrüche, Blinddarm, Augenleiden etc., die wir überweisen müssen, finanziell helfen können. Auch etliche Patienten, die wir in der Dispensaire ambulant oder in unserem Spital verpflegen, können nicht für ihre Spitalrechnung aufkommen, sie alle sind sehr dankbar für Ihre Hilfe. Für Ihre Güte ein herzliches Vergelts Gott !!!
Sr. M. Emmanuela Ghioldi, Mutumba

                 

Liebe Frauen und Mütter!
Das eine kleine Auslese von Beispielen aus dem Alltag von Sr. M. Emmanuela und dem Spital in Mutumba. Es ist uns eine grosse Freude, mit unseren Beiträgen zu helfen, die grosse Not dieser armen Menschen wenigstens ein bisschen zu lindern.

Wir wünschen Euch allen eine gnadenreiche Fastenzeit und recht frohe Ostertage.
Hanni Elkuch und Marlis Kipfer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

St.Gallen
Regionalleiterin: Lehmann Edith, Dufourpark 9, 9030 Abtwil, edith-lehmann(at)gmx.ch
Stellvertretung: Harder Silvia, Schlegel 859, 9246 Niederbüren, os.harder(at)bluewin.ch

Quarten/Zürich
Regionalleiterin: Haueter Heidi, Sonnhalde 14c, 8547 Gachnang, heidi.haueter(at)gmx.ch
Stellvertretung: Koch Sabine, Bergwerkstrasse 7a, 7320 Sargans, es.kochhobi(at)bluewin.ch

Innerschweiz
Regionalleiterin: Eller Luzia,  Gotthardstrasse 212, 6473 Silenen / Mail: h.r.eller(at)bluewin.ch
Stellvertretung: Niederberger Hedi, Efibach 5, 6473 Silenen, hedi.niederberger(at)outlook.com

Wallis
Regionalleiterin: Gsponer Beralda, Riti 31, 3922 Stalden, gsponer-b(at)hotmail.com
Stellvertretung: vakant

Gerne können Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Sr. M. Beatris freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Sr. M. Beatris

Schwester M. Beatris Lingg
Bildungszentrum Neu-Schönstatt, Josef-Kentenich-Weg 1, 8883 Quarten
Telefon 081 511 61 52, frauundmutter(at)schoenstatt.ch

Kontakt Homepage: annelies.schatzmann(at)gmail.com

 

 

Adventsangebote 2018
für Frauen und Mütter

In der Vorweihnachtszeit sich eine Zeitinsel gönnen

ADVENT – lateinisch ADVENTUS – ANKUNFT
ADVENTUS DOMINI – ANKUNFT DES HERRN

Die Adventszeit ist eine begehrte Zeit, um sich besinnlich auf das kommende Weihnachtsfest vorzubereiten. Die verschiedenen Adventsangebote sind eine wertvolle Gelegenheit, sich in der geschäftigen Zeit eine Aus-Zeit für die Stille und Besinnung zu gönnen.

Benutzen Sie die Gelegenheit an Wochenenden, oder unter der Woche an einem der zwei Tage. Die Tagesveranstaltungen eignen sich auch für Mütter mit Kindern, für die eine Kinderbetreuung angeboten wird.
Sie sind herzlich willkommen!

2 Tage
Sa/So     01./02. Dezember     Beginn 15.00 Uhr     Schluss 16.00 Uhr
Sa/So     08./09. Dezember     Beginn 15.00 Uhr     Schluss 16.00 Uhr

1 Tag
Di      04. Dezember     Beginn 09.30 Uhr     Schluss 17.00 Uhr
Do     06. Dezember     Beginn 09.30 Uhr     Schluss 17.00 Uhr

Am Abend
Di     11. Dezember     20.00 – 22.00 Uhr (keine Anmeldung erforderlich)

Leitung
Sr. M. Beatris Lingg, Quarten, mit Team
Priesterliche Begleitung: Pater Christoph Horn, Horw

Information
Sr. M. Beatris Lingg, Quarten – frauundmutter(at)schoenstatt.ch

Anmeldung (mit Angaben Name / Datum / Unterkunft) an
Annagreth Linder
Neu-Schönstatt, Josef-Kentenich-Weg 1, 8883 Quarten
Telefon 081 511 61 54; Mail: sekretariat(at)schoenstatt.ch

Weitere Angaben (Kurskosten, Mittagessen, Pension) entnehmen Sie bitte dem Flyer

 

 

 

 

 

Eine Mutter ist eine Perle

 

Eine FRAU - eine MUTTER eine PERLE?!

Frauen erleben sich in der Gesellschaft und Familie immer wieder in verschiedenen Rollen. Sie werden gefordert in der Rolle als Frau, als Partnerin und als Mutter oder mütterliche Frau. Schöne, aber nicht leichte Aufgaben. Bei diesen täglichen Herausforderungen können wir Sie unterstützen und fördern. Angebot für Frauen- & Müttervereine oder andere Frauengruppen (ab 8 Personen) sowie einzelne Frauen und Mütter. Das Angebot kann in Ihrer Pfarrei oder für Ihren Verein durchgeführt werden.
Leitung – Anfragen

Sr. M. Beatris Lingg, Quarten
  • dipl. Kindergartenlehrkraft mit 8 Jahren Berufserfahrung; 8 Jahre Kinder- und Jugendarbeit;
  • Weiterbildungen in Pädagogik, Psychologie und Methodik;
  • seit 2000 Erwachsenenbildung mit Frauen.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer Perlen-Abende

 

 

 

 

 

Führungsseminar

Führen - gewusst wie Können macht Spass!

Führen – gewusst wie
Können macht Spass!

Leiden oder leiten? – Können macht Spass!

Als Frau und Mutter habe ich in der heutigen Zeit einiges zu bieten. Öfters frage ich mich: Wie bringe ich das an die Frau, an den Mann? Wie kann ich mich in die Gesellschaft einbringen? Füllen Sie Ihren „Rucksack“ mit verschiedenen Kompetenzen, die es Ihnen erleichtern, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen.

Seminar für Frauen Führungsstile, Gruppenleiten, Pädagogik

Das Seminar kann in Ihrer Pfarrei oder für Ihren Verein durchgeführt werden.

Leitung und Anfragen

Sr.M.Beatris Lingg, Quarten

  • dipl. Kindergartenlehrkraft mit 8 Jahren Berufserfahrung; 8 Jahre Kinder-und Jugendarbeit;
  • Weiterbildungen in Pädagogik, Psychologie und Methodik;
  • seit 2000 Erwachsenenbildung mit Frauen

Weitere Infomationen im Flyer Führungsseminar für Frauen

 

 

 

 

Maiandacht beim Bildstöckli in Weesen am 16. Mai

Die Hauskapelle des Josefsheims in Weesen füllte sich mit ankommenden, froh gestimmten Frauen aus nah und fern bis auf den letzten Platz. Schwester Beatris begrüsste alle Teilnehmerinnen aufs herzlichste, besonders die Bewohnerinnen des Josefsheims, ihre...

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Deine Melodie im grossen Werk

21 Frauen fanden am 14. April 2018, an diesem wunderschönen Frühlingstag, den Weg nach Quarten. Das Thema sprach uns alle an, nicht nur die Musikliebhaberinnen. Die Musik als roter Faden begleitete uns durch die Tagung. Sr. Beatris Lingg und Petra Schuh waren diesmal...

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Besinnungstage der Frauen und Mütter 2018

Besinnungstage 8. März 2018 in Horw 6. März 201 in Quarten Bei wunderschönem Frühlingswetter durfte Sr. M. Beatris aus Quarten zusammen mit der Regionalleiterin, Hedi Niederberger von Silenen 35 interessierte und motivierte Innerschweizer - Frauen zum Besinnungstag in...

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Exerzitien Frauen und Mütter, 20. – 23. Februar 2018

Zusammenfassung Exerzitien (von hh) Wiederum konnten Sr. M. Beatris und Pater Ch. Horn eine motivierte Gruppe von knapp 30 Frauen zu den Exerzitien 2018 in Quarten begrüssen. Den Einstieg in die Tage der Stille gestalteten Sr. M. Beatris und das Vorbereitungsteam auf...

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Adventstagungen 2017

In der Adventsfeier betrachten wir parallel die Wege von Maria, der Mutter Gottes, Pater Kentenich und der heutigen Menschen unter den Stichworten Schwangerschaft – empfangen, vaterlos- heimatlos, Glaubensdunkel – Glaubenslicht und Vollendung. Auf dich kommt es an!
Auf mich kommt es an, aber ich bin nicht allein, ich darf auf die Gnaden des dreifaltigen Gottes vertrauen. Gott kümmert sich um mich ganz persönlich. Dort wo ich bin, habe ich eine Sendung: Durch mein Leben andere Menschen zum himmlischen Vater zu führen.

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