Willkommen bei der Krankenliga

«Die Kranken sind die wertvollsten Glieder unserer Familie.»

Das schwere Kreuz der Krankheit ein Leben lang allein zu tragen, das schafft niemand. Die Krankenfamilie bietet dabei Hilfe an durch:

  • Gemeinschaft unter Gleichgesinnten
  • Tagungen
  • Besinnungstage
  • Krankenbesuche
  • Gruppentreffen
  • Wallfahrten

Ein wichtiges Verbindungsmittel ist unsere Zeitschrift „Quell“.

Alles geschieht nach dem Motto: „Christus in mir trägt alles mit; die Mutter wacht, so sind wir stets zu dritt.“

Die Geburtsstunde der Krankenfamilie schlug 1926, als Herr Pater Kentenich der stellenlosen Lehrerin Margarete Jansen anriet: „Sammeln Sie Kranke um sich!“ Die ersten Mitarbeiter, die sich Frau Jansen anschlossen, wurden im Krankenapostolat zusammengefasst. 1930 erhielten sie den ersten Standesleiter, und der neue Zweig wurde Krankenfamilie genannt. 1938, als Herr Pater in der Schweiz weilte, regte er ebenfalls eine Lehrerin, Frau Anna Reichert, an, die Krankenfamilie in der Schweiz aufzubauen. 1946 reiste die Krankenfamilie zum ersten Mal nach Schönstatt und 1967, am 9. Mai, anlässlich der 2. Wallfahrt, fand die erste Begegnung mit Herrn Pater statt. 000002 Bei dieser Begegnung deutete unser Vater und Gründer unsere Aufgabe und unsere Sendung. Unter anderem sagte er zu uns:

„Dass ich die fast zwanzig Jahre der Gefangenschaft ausgehalten habe, und dabei gesund geblieben bin, das habe ich zum grossen Teil ihnen zu verdanken…
Es ist für sie gewiss nicht leicht, alle die vielen Beiträge ins Gnadenkapital zu liefern. Wenn man wie sie, oft schon von Kindheit an, immer auf dem Krankenbett gelegen oder behindert ist, dann ist das eine ausserordentliche, schwere Lebensaufgabe, all dieses Leid zu meistern…
Der Heiland hat die Welt nicht erlöst durch predigen und Wunder wirken, aber er hat die Welt erlöst durch sein Leiden. …
Es ist eine grosse Tat, sich ständig aufs Kreuz legen zu lassen, ständig Ja zu sagen. … Sie dürfen aber auch erwarten, dass die liebe Gottesmutter sie umso tiefer einschreibt in ihr Herz. …
Dieses Bewusstsein, mit dem leidenden Heiland an der Welterlösung teilnehmen zu dürfen, muss uns froh machen; wir müssen eine ‚Schwester Immerfroh‘ werden. …
Die Kranken sind die wertvollsten Glieder unserer Familie.“

000001 1969 begann die Suche nach einem Symbol, das unser Streben und Leben bildhaft darstellen sollte. Bereits beim ersten Gespräch wurde klar, dass es mit Opfer des Herrn zusammenhangen müsse, dem Kreuzesopfer und dessen Gegenwärtigsetzung in der hl. Messe. Unser behindertes, von Leid geprägtes Leben soll mit dem Leiden des Herrn verbunden viel Frucht bringen.000004 Nach langem Suchen und Ringen wurde der Altar, die Patene und der Kelch zum Symbol der Krankenfamilie erkoren. „Mit Heiligen und der Engel Schar Kreist unser Herz um den Altar; es schlägt für den, der dort verhüllt der Liebe heisses Sehnen stillt.“

Gerne können Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Dafür steht folgende Personen bereit:

Frau Myrtha Keller
071 244 73 85
myrtha.keller@gmx.ch

Standesleiterin
Sr. M. Claire-Lise Buschor, Quarten