Willkommen bei den Frauen von Schönstatt

«... und die Mutter Jesu war dabei.»

Unsere Spiritualität? Christus-Verbundenheit durch Maria

„… und die Mutter Jesu war dabei.“ (Joh 2,1)

Fast beiläufig wird die Anwesenheit Mariens bei der Hochzeit zu Kana erwähnt. Sie ist dabei, um ihrem Sohn bei den Menschen zum Durchbruch zu verhelfen und um Christus-Verbundenheit in ihre Herzen zu pflanzen.

Wir leben in Verbindung zwischen Schöpfer und Schöpfung

Wie Maria möchten wir die Verbindung zwischen Schöpfer und Schöpfung leben, Gottes Anwesenheit in der Welt erfahrbar machen und aus der Wirklichkeit des Bundes zwischen Gott und den Menschen tatkräftig in unserem Umfeld wirken.

Unser Säkular-Institut entstand in den dreissiger Jahren und ist Teil der internationalen Schönstatt-Bewegung. Es ist kirchlich anerkannt und international verbreitet.

Unser Leben bedeutet die Hingabe zu Gott

Die Welt ist Ort und Weg unserer Hingabe an Gott. Wir entscheiden uns, in ihr zu bleiben und das moderne Leben christlich zu gestalten.

Wir leben nach den evangelischen Räten:
Ehelosigkeit heisst, sich ganz dem Gott der Liebe überlassen und frei werden für den Dienst an anderen.
Der Gehorsam – konkret geübt – hilft uns, Gottes Wünsche wahrzunehmen.
Armut als verbindlich gelebte Anspruchslosigkeit lehrt uns das verantwortungsbewusste Haben und Loslassen.

Weitere Informationen zu uns finden Sie unter www.frauen-von-schoenstatt.de

Am Glöcklein wäre die Baugenehmigung damals beinahe gescheitert, jetzt ist es für viele in der Nachbarschaft nicht mehr wegzudenken. Wenn es einmal nicht zur gewohnten Zeit läutet, kann es sein, dass bald das Telefon läutet im Haus an der Schädrütihalde: Ob man es vergessen habe… Brennende Kerzen zeugen davon, dass regelmässig Menschen der näheren Umgebung oder Spaziergänger einen Gebetshalt im Heiligtum einschalten.

Ein Heiligtum im Pfarreikalender

Auch im Pfarreikalender hat das Heiligtum mittlerweile seinen festen Platz: Im Mai finden die Maiandachten, im Oktober die Rosenkranzandachten in diesem Heiligtum statt. Offenbar ist das kleine Kapellchen vielen Familien aus der Pfarrei ans Herz gewachsen, denn es ist zu einem beliebten Taufort geworden. Über eine Teilzeitangestellte, welche selber Tamilin ist, sind Zentrum und Heiligtum zum Versammlungsort der Katholischen Tamilinnen und Tamilen der Innerschweiz geworden. Innerhalb dieser Gemeinschaft hat sich inzwischen auch ein Pilgerheiligtumskreis gebildet.

Beliebtes Gemeinschaftshaus

Die Frauen von Schönstatt stellen ihr Haus gern der Schönstattbewegung zur Verfügung. Regelmässig finden hier die Jahres- und Gruppentreffen des Frauen- und Mütterbundes statt, die Mütterliga der Zentralschweiz veranstaltet regionale Treffen. Auch der Familienbund ist zu Gast. Aufgrund der besseren Erreichbarkeit sind die Bündnisfeiern – welche im Sommerhalbjahr auf Berg Sion in Horw stattfinden – in den Wintermonaten im Familia Patris Heiligtum.

Betreut wird das Haus zurzeit von Esther Hobi, welche es zusammen mit den Mitgliedern ihrer Gemeinschaft und mit Angestellten in Schwung hält.

Wie kommt man zum Heiligtum?

Öffentliches Verkehrsmittel: Sie wählen am Bahnhof Luzern den Bus 14 Richtung St. Anna bis zur Haltestelle «Schlössli Halden». Eine steile Treppe führt von dort dem Wald entlang zur Schädrütihalde 9. Der Wegweiser zum Heiligtum, das hinter dem Haus liegt, ist gut sichtbar. (Wer es weniger steil möchte, geht der Strasse entlang, siehe unten).

Auto: Sie fahren vom Stadtzentrum dem See entlang Richtung Verkehrshaus und an diesem vorbei. Beim ersten Kreisel unter dem Bahnübergang durchfahren, im unmittelbar folgenden Kreisel Richtung Adligenswil fahren. Dieser Strasse bis zur zweiten Linksabzweigung folgen (Wegweiser Schönstattkapelle).

Zusammengestellt von Toni Loser

Luzern: Heiligtum Familia Patris

Wenn Stadtluzerner nicht den Hausberg Pilatus wählen, um sich in der Natur zu erholen, wenden sie sich gern Richtung Adligenswil. Auf dem Weg dorthin verweilen manche Wanderer kurz im kleinen Kapellchen an der Schädrütihalde am Stadtrand von Luzern.
Hier haben die Frauen von Schönstatt ihr geistiges Zuhause.

Die Welt als Heimat

Die Frauen von Schönstatt sind eines der Säkularinstitute der Schönstattbewegung. 1952 wurde der Schweizer Zweig dieser internationalen Gemeinschaft gegründet. Charakteristikum dieser Gemeinschaft ist, dass die Frauen dort leben, wo sie auch ihren Beruf ausüben. Sie umschreiben selber ihr Programm: „Die Welt ist Ort und Weg unserer Hingabe an Gott.“ Das Gemeinschaftshaus beim Heiligtum ist darum nicht ihr Wohnort. Es ist aber dennoch ihr «Zuhause». Hier treffen sich die ganze Gemeinschaft oder einzelne Gruppen. Haus und Heiligtum beherbergen auch Treffen der internationalen Gesamtgemeinschaft.

Suchen und Finden

Die Geschichte der Schweizer Gemeinschaft der Frauen von Schönstatt und das Werden des Heiligtums sind miteinander verknüpft. Ihren ersten Wohnsitz in Luzern hatten die Frauen ab 1966 – nicht allzu weit vom heutigen Standort entfernt. Dort, bei ihrer «Villa Patris» (Haus des Vaters), wollten sie ein Heiligtum bauen. Es war jedoch nicht möglich, eine Baugenehmigung zu bekommen. Die nächste Station war ab 1974 das benachbarte Meggen. Auch hier beendeten Einsprachen schon bald die Baugeschichte (Visiere fürs Heiligtum waren bereits aufgestellt). Auf eine Wallfahrt nach Dachau nahmen die Frauen von Schönstatt ihr Anliegen mit. Tatsächlich erreichte sie in dieser Zeit ein Anruf von Pater Alfons Ledergerber, dass an der Schädrütihalde ein Grundstück zu kaufen sei. Weitere Hindernisse und Unsicherheiten blieben nicht aus. Am 7. März 1979 wurde schliesslich die Baubewilligung erteilt.

Eins im Vaterherz

FAMILIA PATRIS (Familie des Vaters), eingraviert in eine Herzform, ist auf dem Grundstein des Heiligtums zu lesen. „Ein Herz lasst uns zusammen im Vaterherzen sein“ schrieb Pater Josef Kentenich kurz vor seinem Tod an die Schweizer Gemeinschaft der Frauen. Die Worte, die damals in der Grundsteinurkunde für immer festgehalten und eingemauert wurden, haben nichts von ihrer Aktualität verloren: „In einer Zeit der Bindungslosigkeit und Auflösung aller Werte glauben wir uns berufen, zur Erneuerung unserer Heimat dieses Familia Patris Heiligtum zu erbauen.“

Zur Einweihungsfeier des Heiligtums am 14. September 1980 versammelte sich eine grosse Schar aus der Schönstattbewegung der Schweiz. Die Anwesenheit von Pater Alexander Menningen – einem der engsten Weggefährten Pater Kentenichs – gab dem bedeutenden Anlass noch zusätzliche Anerkennung.

Oft steht auf dem Tabernakel dieses Heiligtums das «Kreuz der Einheit». Es ist für die Gemeinschaft der Frauen von Schönstatt ein wertvolles Erbe des Gründers. Es stellt die Zweieinheit von Jesus und Maria dar und ist zu einem einheitsstiftenden Zeichen der weltweiten Schönstattfamilie geworden.

 

Gerne können Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Dafür steht folgende Vertreterinnen unserer Gemeinschaft bereit:

Frauen von Schönstatt
Schädrütihalde 9
6006 Luzern
Tel. 041 375 80 20
Fax 041 375 80 27
frauen.von.schoenstatt@schoenstatt.ch

Verantwortliche für das Haus
Esther Hobi
Schädrütihalde 9
6006 Luzern
Tel. 041 375 80 20
Fax 041 375 80 27
frauen.von.schoenstatt@schoenstatt.ch

Verantwortliche für die Gemeinschaft in der Schweiz
Verena Gehrig
Dorfweg 2
6043 Adligenswil
041 370 78 57
verena-gehrig@bluewin.ch

Wo wir sind:

Veranstaltungen der Frauen von Schönstatt