natürlich.einfach.göttlich

Eine Alphütte mitten in den Bündner Bergen – auf über 2000m über Meer.

natürlich.einfach.göttlich.

Durch die Initiative von über 20 Ehrenamtlichen aus der ganzen Schweiz wird die Infrastruktur und der Unterhalt der Alp da Stierva besorgt. Die Gruppe meist junger Erwachsener bildet das Alp-Team unter der Leitung von Roman Rieger und engagiert sich voller Begeisterung für die spannenden Aufgaben auf der Alp. Von Seiten der Schönstatt-Patres werden sie von Pater Raffael Rieger begleitet. Drei Leitworte aus dem Leitbild drücken den Kern des Anliegens der Alp da Stierva aus. Sie greifen auf das ursprüngliche Anliegen zurück und bringen es auf den Punkt.

natürlich.

Die Alp da Stierva ist ein Ort, an dem die Natur auf intensive Weise erlebbar wird. Solche Orte werden von Kindern und Jugendlichen immer seltener erlebt und sind deshalb sehr attraktiv. Auch ist die Natur für viele Menschen ein Ort an dem Gottes Nähe spürbar wird.

einfach.

Als Kontrapunkt zu unserem konsumorientierten und technisierten Leben wird der Aufenthalt auf der Alp da Stierva bewusst einfach gehalten. Hier gibt sich die Chance, sich selber, dem gegenüber in der Gruppe und Gott immer wieder neu zu begegnen, ungestört von Handy, etc.

göttlich.

Dieses letzte Leitwort bringt zum Ausdruck, dass die Alp da Stierva ein Ort sein will, an dem sich Menschen auf Gott ausrichten können. Hier soll Glauben in einer freudigen und „heimeligen“ Atmosphäre erlebbar werden. Natürlich können die Leitworte auch als Wortfolge gelesen werden und lassen viel Raum zur Interpretation offen.

An diesen Grundsätzen halten wir fest:

  1. Die Alp da Stierva ist eine um 1912 erbaute alte Sennhütte. Sie soll ihren ursprünglichen Charakter nach Möglichkeit bewahren. Bewusste Einfachheit prägt diesen Ort entscheidend mit. Auch soll jeder Aufenthalt im Einklang mit der Natur gestaltet werden. So wird ein Abstand vom Alltag durch das einfache Leben ermöglicht.
  2. Die Alp da Stierva hat ein pädagogisch – religiöses Anliegen: Sie soll dem schönstättischen Grundziel: „Der neue Mensch in der neuen Gemeinschaft“ dienen. Sie soll ein Ort der Selbstentwicklung junger Menschen und der guten Gemeinschaft sein. Auch bietet sich der Ort an um religiöse Erfahrungen in der Natur zu machen.
  3. Die Alp da Stierva soll ihr „Image“ nicht verleugnen, denn sie wurde vorwiegend von Jugendlichen auf- und ausgebaut. Die Einrichtungen sind einfach und oft improvisiert. Vorstellungen vom „perfekten Lagerhaus“ sind fehl am Platz.
  4. Die Hütte hat keinen elektrischen Strom und soll auch in Zukunft ohne Elektrizität auskommen. Gekocht und geheizt wird vorwiegend mit Holz. Die Beleuchtung funktioniert mit Kerzen oder Gaslampen. (Gas ist beim Kochen Ausweich- und Ergänzungsmöglichkeit und als Kapellenheizung einzig möglich). Die Alp bietet die Chance einen medienfreien Ort und eine medienfreie Zeit zu verbringen (keine Handys, mp3 Player, Laptops, etc.). Im Blick auf den Sicherheitsaspekt ist es für die Leitungspersonen sinnvoll ein Handy dabei zu haben (es besteht eine Lademöglichkeit). Der Gerator wird nur für Unterhaltsarbeiten eingesetzt und steht deshalb den Gruppen nicht zur Verfügung.
  5. Die Besucher und Besucherinnen der Alp da Stierva leben dort nicht nur für sich allein. So gilt es den Kontakt zum Dorf, zu den Nachbarn usw. zu pflegen. Z.B. macht es Sinn, im „Volg-Laden“ in Stierva einzukaufen.

Verabschiedet vom Kernteam 27.11.07

Alp da Stierva: Maria Maggiore in den Alpen

Was die kleine Kapelle auf Alp da Stierva mit der ältesten Marienkirche Roms verbindet, ist der Name: «Maria zum Schnee». Gemäss einer Legende steht am Anfang der römischen Kirche ein Schneewunder. Auf der Alp da Stierva, auf beinahe 2100 m gelegen, ist Schnee über lange Zeit des Jahres selbstverständlich. So trägt das alte Gnadenbild wie jenes in Rom den Titel «Maria zum Schnee». Neben ihm hängt das Bild der Gottesmutter von Schönstatt, ein Bild, das über lange Jahre in einer Schulstube von Stierva gehangen hat, wo ein Verwandter des Schönstattpaters Oskar Brenn unterrichtete. Durch Pater Brenn, der aus Stierva stammt, sind die Schönstattpatres 1966 Besitzer der alten Alphütte und der dazugehörigen Kapelle geworden.

Renovationsbedarf

Durch diesen Besitzerwechsel begann sich auf der ob Tiefencastel gelegenen Alp ein ganz neues Leben zu entfalten. Jeden Sommer bevölkerten nun unternehmungslustige Gymnasiasten unter der Leitung von Pater Oskar Brenn die alte Hütte. Zuerst musste die Alphütte für die neue Nutzung wohnlicher und einladender gestaltet werden. Unterdessen war Pater Josef Banz zuständig für die männliche Schönstattjugend und seitens der Patres auch der Verantwortliche für die Alp da Stierva. Es gelang ihm, immer mehr Jugendliche zu gewinnen, die in Arbeitseinsätzen selber am Umbau der Alp mithalfen oder Fachkräfte aus ihrem Bekanntenkreis für besondere Ausführungen mobilisieren konnten.

Etwa ab 1980 wurde auch die verfallene Kapelle, deren älteste Teile aus dem 17. Jahrhundert stammen, in die Erneuerung miteinbezogen. Der Zustand der Kapelle war so bedenklich, dass sie nicht mehr für Gottesdienste brauchbar war: durch das Dach und die bergseitige Mauer drang Wasser ein, die Holzdecke hing schief im Gewölbe. Da war also grundlegende Renovation nötig!

Die bergseitige Aussenwand wurde durch eine tiefe Sickerleitung trockengelegt und erneuert. Im Innern war der von der Nässe zerstörte Holzboden zu ersetzen, im Altarbereich durch einen Steinplattenboden, im Chor durch einen «Holzklötzliboden». Die Decke stellte an die Freizeit-Handwerker besondere Herausforderungen: Die alten Bretter, welche noch in einem guten Zustand waren, sollten wieder verwendet werden. Mit einem neuen, etwas angehobenen Oberbau sollte der Raum an Höhe gewinnen. Auch das Dach, vorher ein löchriges Blechdach, wurde kunstvoll erneuert. Ein Schindelmacher aus Niedervaz stellte die Schindeln her und kam auf die Alp, um die arbeitenden Jugendlichen im korrekten Aufbau des Daches anzuleiten.

Fachleute gefragt!

Eine besondere Geschichte rankt sich um den Glockenturm. In einem Baulager wurde ein erster Turm in der ungefähren Form von heute aufgemauert, was den Laienmaurern aber nicht recht gelang. In der folgenden Woche gingen Fachleute ans Werk, die wie gerufen auf der Alp auftauchten: ein Maurer aus Deutschland und ein Strassenbauer, der sich auskannte beim Aufbau von Natursteinmauern. Das wackelige Bauwerk wurde nochmals abgebrochen und in wenigen Tagen fachmännisch der neue Turm aufgebaut.
In diesem Turm hängen neun Glocken für ein Glockenspiel. Die Konstruktion für deren Befestigung und für ein einwandfreies Spielen stellte Schreiner und Schlosser vor eine grosse Herausforderung. Sie lösten ihre Aufgaben allerdings bestens und führten alles zum Abschluss, so dass zu einer Kapellen-Glockenweihe eingeladen werden konnte. Diese Glockenweihe wurde von Pfarrer Josef Schärli vorgenommen.

Ein Ort der Ruhe und der Besinnung

Was bedeutet die Alpkapelle den jungen Menschen, die heute ihre Freizeit und die Zeit der Besinnung und Orientierung auf der Alp da Stierva verbringen? Dazu schreibt der jetzt zuständige Schönstattpater Raffael Rieger: „Die Kapelle auf der Alp Stierva ist für uns junge Menschen ein Ort der Ruhe und Besinnung auf das eigene Leben. Immer ist es eine ganz besondere Stimmung, wenn wir am Abend im Dunkeln von der Hütte rübergehen zur Kapelle. Die Sterne in ihrer Fülle erscheinen uns viel näher als sonst. Vom Tal her leuchten einige Lichter, sonst ist es ganz dunkel. In der nur von Kerzen beleuchteten Kapelle breitet sich eine fast ‚weihnächtliche’ Stimmung aus. Gott und die Gottesmutter sind einfach nahe. Der Gesang, die Ruhe, das Gebet lässt einem zu sich und zu Gott kommen.“

Alpteam und Alpfest

Seit 2007 wird die Alp da Stierva von einem «Alpteam» betreut. Dieses hat vergangenen Sommer zum Kirchenfest der Kapelle zu einem Alpfest eingeladen. Darüber berichtet Pater Raffael Rieger:

„Nach einigen Jahren Pause konnte dieses Jahr am 3. August wieder ein ‚Stierver Alpfest’ stattfinden. Am 5. August feiert die Kapelle auf der Alp ihr Kirchenfest: Maria zum Schnee. Darum begann das Alpfest auch mit einem Gottesdienst vor der Alpkapelle. Mitgestaltet wurde die Eucharistiefeier von einer Gruppe junger Familien vorwiegend aus dem Alpteam, die das Alpfest organisierten. Sie bereicherten die Feier durch ihre ganz persönlichen Erfahrungen, die sie auf der Alp Stierva gemacht hatten. Viele Beispiele zeigten, wie wichtig ‚die Alp’ für viele ist, weil da tiefe, herzbewegende Dinge für ihr Leben geschehen sind. Neben diesen Freunden der Alp vor allem aus der Ostschweiz kommend, sind etliche Familien aus dem Dorf der Einladung zum Alpfest gefolgt, so dass wir alle zusammen ca. 70 Personen waren…. Es waren Stunden der Begegnung. Dorfbewohner mit Alpliebhabern und umgekehrt.“

Unterdessen wird auf Alp da Stierva wieder recht viel Schnee liegen, Alphütte und Kapelle werden einen langen ruhigen Winter erleben, bis wieder verschiedenste Gruppen junger Menschen den beschwerlichen Weg hinaufsteigen, um abseits der lauten Welt Stunden froher Gemeinschaft zu erleben. Sie werden auch die Kapelle «Maria zum Schnee» besuchen und in der abgeschiedenen Ruhe Gott und der Gottesmutter näher kommen.

Zusammengestellt von Toni Loser


Anfahrtsweg

Auffahrt

Aussenansicht

Morgenstimmung

Blick ins Tal

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Eingang in die Hütte

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Aufenthaltsraum

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Küche neu

Küche feritg 4

WC und Waschraum neu

Decke Bad

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1. OG Spielecke auf der Galerie

Spiele

1. OG Einzelzimmer

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1. OG grosser Schlafraum für 12-14 Personen

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1. OG kleiner Schlafraum für 5 Personen

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Abendstimmung

Abendstimmung 2

 

 

Alpfest 6. August 2017

Das diesjährige Alpfest war stark vom Wetter geprägt. War es am Vortag noch für die Alp erstaunliche 27 Grad war, so war der Sonntag verregnet und mind. 15 Grad kühler… So waren wir eine kleine Gemeinschaft und feierten den Gottesdienst in der Alpkapelle.... mehr lesen

Unsere Preise

Es gelten für alle Gruppen dieselben Preise, abhängig von der Altersstufe:

Kinder

bis 6 Jahre
gratis
  • auch in Euro: gratis

Jugendliche

7-16 Jahre
CHF10/Nacht
  • Preis in Euro: 8 €

junge Erwachsene

17-25 Jahre
CHF12/Nacht
  • Preis in Euro: 10 €

Erwachsene

ab 26 Jahre
CHF16/Nacht
  • Preis in Euro: 13 €

Mindestbetrag

Der Mindestbetrag pro Nacht beträgt 40Fr. / 26€ Personenzahl unabhängig

Im Preis inklusive sind folgende Leistungen:

  • Übernachtung (Mindestens Schlafsack mitbringen – Decken und Zusatzdecken sind vorhanden)
  • Brennholz
  • Gas für Küche
  • Kerzen und Gas für Licht
  • Küchentüchlein
  • Spülmittel
  • übliche Gewürze
  • Toiletten-Papier
  • Quellwasser von bester Qualität

Nicht im Ansatz inbegriffen sind:

Es muss eine Fahrbewilligung für die Alpstrasse zur Alp gelöst werden. Sie ist in den Gasthäusern oder im Laden von Stierva erhältlich und kostet 10 oder 20 Fr. je nach Dauer des Aufenthalts.

Brennholz:

Jede Gruppe  füllt den Vorrat in der Küche und unter der Treppe nach. Bitte nur vom Holzlager des entsprechenden Jahres Holz nehmen (ist angeschrieben). Da das Holz auf die Alp gebracht und in Handarbeit zugeschnitten werden muss, bitte sparsam damit umgehen.

Reinigung:

Hütte beim Verlassen geordnet und sauber zurücklassen (siehe Hausregeln)

Abfallentsorgung:

Anleitung für die Abfall-Trennung liegt in der Hütte auf. Restmüll gehört in den Mülleimer. Die dazu vorhandenen gebührenpflichtigen Kehrichtsäcke verwenden und beim Volg in den Unterflurcontainer werfen.

 

 

 

Zahlungsformalitäten

Schweiz (Postcheckkonto)
Senger Enrico und Rieger Roman
Alpkonto
Seestrasse 87
CH-6052 Hergiswil

PC-Konto 40-206649-7
IBAN: CH92 0900 0000 4020 6649 7

Ausland
Senger Enrico und Rieger Roman
Alpkonto
Seestrasse 87
CH-6052 Hergiswil

BIC: POFICHBEXXX
IBAN: CH92 0900 0000 4020 6649 7

Konto bei der Schweizer Post (Post Finance)

Buchungs- und Belegunsplan

Sehen Sie wann die Hütte bereits gebucht ist und wählen Sie die gewünschten Tage aus, die Sie auf der Alp verbringen möchten.

Buchungskriterien

Die Alp da Stierva soll in erster Linie der Jugend der Schönstattbewegung dienen. Sie soll den Jungendlichen eine Erfahrung von Naturverbundenheit, Gemeinschaft und Gottesnähe ermöglichen.
Die Alp da Stierva wird nicht als „Partyhütte“ vermietet.

Mit ihrer Infrastruktur bietet die Hütte Platz für etwa 17 Personen.

Um ihrem primären Ziel gerecht zu werden, werden bis zum Stichtag die Reservationen von Jugendgruppen der Schönstattbewegung mit höherer Priorität behandelt. Nach Ablauf des Stichtages werden Anfragen aller anderen Gruppen berücksichtigt.

Stichtag für die kommende Saison ist jeweils der 15. Dezember davor

Die Hütte kann nur in der Zeit der Hütten-Saison gemietet werden:
Saisonstart: 5. Juni 2017
Saisonschluss: Fr 13. Oktober 2017

Kontakt

Michael Nef, St. Gallen
Tel. 0041 (0)71 534 07 75
alp@schoenstatt.ch

Anreise ist ab 12 Uhr möglich. Abreise muss vor 12 Uhr erfolgen.

Abreisetag beim Buchen nicht markieren!

Kalender wird geladen...
- Verfügbar
19
- Gebucht
19
- Vorgemerkt

Hausregeln

Damit ein „Miteinander“ aber auch ein „Nebeneinander“ im Zusammenleben funktioniert, ist Voraussetzung, dass klare Regeln existieren nach denen sich jeder ausrichten kann. Bitte beachten Sie daher unsere Hausregeln:

Hinweise und Hausregeln für Hüttengäste 11_2016

Preise und Konto Alp Stierva 04_2015

Wichtige Adressen 11_2016

Abfallentsorgung_11_2016

Anleitung zum Badofen_11_2016

Anleitung zum Holzherd_11_2016

Rückmeldungen Anregungen Reklamationen 11_2016

Rückmeldung und Reklamationen

Alpfest

Alle zwei Jahre - unser Alpfest

Alle zwei Jahre laden wir alle ein mit uns auf der Alp da Stierva zu feiern.

Programm:

  • Festgottesdienst unter freien Himmel
  • anschliessend Mittagessen für alle

An diesem Tag ist das Befahren der Alpstrasse gratis – Bildung von Fahrgemeinschaften ist erwünscht.

Infos zum aktuellen Alpfest, siehe unter News oder im Veranstaltungskalender.

Aktivitäten rund um die Alphütte

Das „Heilige Land“ hautnah

Jordan

Der „Jordan“

Zum erstenmal in der Bibel kommt in Sach 2, 16 der Ausdruck „Heiliges Land” vor. Er bezeichnet das Gebiet, innerhalb dessen Jerusalem liegt, also etwa Palästina. „Heilig” ist dieses Land, weil es Gottes Eigentum und der Ort seiner Gegenwart ist.

Die heiligen Orte, an denen Jesus gelebt und gewirkt hat und vor ihm die Propheten, haben eine besondere Bedeutung für das tiefere Erfassen seiner Botschaft.

Da es nur wenigen vergönnt ist, in das Heilige Land zu pilgern, haben wir im Laufe der letzten Jahre auf der Alp Stierva Orte aus dem Heiligen Land auf einfache Weise zu uns „geholt”: Wir haben an verschiedenen geeigneten Stellen (s. Skizze!) Steine beschrieben mit den Namen der heiligen Orte und so ist „unser” Heiliges Land nach und nach entstanden.

Im „Heiligen Land” auf der Alp Stierva können wir entdecken, was der heilige Hieronymus meinte, wenn er vom Heiligen Land als dem „Fünften Evangelium” sprach:

Ein Evangelium zum Anfassen!

See Gennesareth auf der Alp

See Gennesareth auf der Alp

Es ist erstaunlich, wie die „heiligen Orte” auf der Alp Stierva auf die jungen Menschen von heute wirken. Man kann es vergleichen mit der Wirkung, die von den Mysteryspielen ausgeht. Die Geschichte des Lebens Jesu und der ersten Jünger lässt sich hautnah nacherleben.

Es lohnt sich, diese Orte zu erwandern, an ihnen zu verweilen und ihre besondere Botschaft aufzunehmen. Eine Hilfe zur Betrachtung bietet ein Ordner, der auf der Alp zur Verfügung steht.

Ich wünsche allen, die unsere „heiligen Orte” aufsuchen, ein tiefes Ergriffenwerden von der Schönheit unseres Glaubens und der Nachfolge Jesu…

P. Kurt Schawalder

Skizze des "Heiligen Landes" auf der Alp da Stierva

Skizze des „Heiligen Landes“ auf der Alp da Stierva

Wandervorschläge

Kleinigkeiten in der Nähe der Hütte

Der Bach

An der unteren Hütte vorbei, der Zäunung zwischen Alpweide und Wiese entlang bis zum Bach: Dort hat es eine gute Feuerstelle mit Backmöglichkeit. Attraktiv für grosse und kleine Kinder. Bach stauen, baden!


Aussichtspunkt „Piz Ot“

Auf der Alpstrasse hinunter bis zur ersten Haarnadelkurve. Von dort den Weg links hoch, und nochmals links in die Doppelzäunung (Viehdurchlass). Nach etwa 100 m sieht man rechts ein Kreuz. Auf dieses Kreuz zuhalten (Beachten: Heu-Wiese, kein Weidland!). Wunderbarer Aussichtspunkt. Man sehe 24 Dörfer, sagt man!


„Höhle“

Vom Piz Ot aus ‚am Rande des Abgrundes‘ Richtung Osten. Nachdem man über den doppelten Zaun in den Weidebezirk gekommen ist, sucht man den Abstieg: eine steile, grasbewachsene Rinne, an deren unterem Ende ein kleiner Weg sichtbar wird (Es sind keine Klettereien nötig!).
Auf diesem Weg einige Meter nach links. Zuerst sieht man die ‚Höhlenkapelle‘, dann den Felsunterstand (mit Grillmöglichkeit). Zurück kann man auf dem ebenen Weg dem Steilhang entlang gehen, und kommt dann in einem weiten Bogen auf die Alpstrasse zurück.


Bademöglichkeiten

  1. Der kleine See nördlich von P. 2226 (Als ‚Lais‘ bezeichnet). Aufstieg: ca 10-15′.
  2. Der ‚Lai digl Feil‘. östlich unter dem P. 2442 (‚Kleiner Pintg‘). Bei heissem Sommerwetter ist er warm genug zu einem erfrischenden Bad. Aufstieg wie unten bei Piz Curver Pintg.
  3. Nicht zu vergessen der Alpbrunnen, der mit ca 5 Grad Celsius erfrischt und Lebensgeister weckt.
Piz Curver Pintg: 2730 m.ü.M.

Karte 1235

Wanderroute

Auf der Strasse bis zur Kuhalp. Von dort auf dem Kuhweg links hoch in ein kleines Seitentälchen. Auf die Gratsenke rechts von P. 2442 und von dort auf P. 2442 (Bei uns ‚Kleiner Pintg‘ genannt). Nun dem deutlichen Gratweg folgen bis zu P. 273o.6.

Marschzeit

90 bis 120 Minuten. Auf dem Rückweg entsprechend weniger.

Charakteristik

Beim Abstieg ist an einigen rutschigen Stellen Vorsicht geboten.

Wallfahrtsort Ziteil: 2433 m.ü.M.

Karte 1235

a) Die kürzeste Strecke: (Nach Christoph Horn: „Tausend-Sümpfe-Weg“)

Wanderroute

Auf der Strasse bis zur letzten Kurve vor der Kuhalp. Von dort links ab, auf Kuhwegen bis zum grösseren Bach. Den Bach überqueren und auf den „Pass“ südlich von Berg Tabor (Bot Schischlet). Dann rechts zu den Felsen hoch. Von dort alles dem Zaun entlang bis man das Ziteilkreuz sieht. (Ca 50′) Von hier entweder zum Ziteilweg am Fusse des Piz Toissa hinüberqueren (hat mühsame Stellen), oder regelmässig ansteigend auf das Kreuz zuhalten (Das kann weiter unten oder oben geschehen),oder rechts hinaufsteigen bis zum markierten Wanderweg (Beschreibung bei b). Vom Kreuz noch 8′ auf gutem und fast ebenem Weg zur Wallfahrtskirche.

Marschzeit

Im Ganzen zwei Mal 50 Minuten.

Charakteristik

Wenn feucht und schneebedeckt, ist gutes Schuhwerk empfohlen.


b) Ein markierter Wallfahrtsweg auf halber Höhe

Wanderroute

Zu P. 2442 (Vgl. Piz Curver Pintg) und von dort bis zu P. 1501 (Eichenkreuz). Von dort ist der Weg markiert: Etwas absteigen, den Hang des Piz Curver Pintg queren und auf das Ziteil-Kreuz zugehen. Von dort zur Wallfahrtskirche.

Marschzeit

120 Minuten.

Charakteristik

Etwas länger, aber besser begehbar und besser zu finden.

Rückwege

Beide Hinwege eignen sich auch für den Rückweg. Weil die Hütte der Alp da Stierva tiefer liegt, verkürzen sich die Marschzeiten entsprechend.


c) Rückweg über den Grat (mit prächtiger Aussicht)

Wanderroute

Auf der Grasnarbe hinter der Wallfahrtskirche hochsteigen. Der First des Kirchendaches dient als Wegweiser. Wenn der Rasen aufhört, beginnen Wegspuren in der Geröllhalde (Nicht links, bei den grossen Steinblöcken). Diesen Wegspuren folgen, bis man auf den Grat sieht. Dann links abbiegen und auf den Grat hin halten. Auf dem Grat führen deutliche Wegspuren nach Norden bis zum Piz Curver Pintg. Felsen werden links umgangen.

Marschzeit

Für den Aufstieg zum Grat: ca. 45′. Ueber den Grat bis zur Hütte: ca. 90′.

Charakteristik

Die Wanderung auf dem Grat bietet eine hervorragende Rundsicht. Der Aufstieg kann bei brennender Sonne mühsam sein. Die Gratwanderung ist nur für schwindelfreie Berggänger mit gutem Schuhwerk, und nicht bei Neuschnee zu empfehlen. Kinder sind gut im Auge zu behalten. Auf dem Abstieg zur Hütte ist an gewissen Stellen Vorsicht geboten.

Muttner Horn: 2388 m.ü.M.

Karte 1235

Wanderroute

Auf die Gratsenke nördlich von P. 2442 (wie bei Piz Curver Pintg beschrieben). Von dort auf den Gratrücken hinüberqueren, der direkt zum Muttner Horn führt.

Marschzeit Hinweg

ca. 75 Minuten.

Charakteristik

Gute Aussicht in die Viamala-Schlucht, ins Tal der San Bernardino-Strasse und die Dörfer auf dem gegenüberliegenden Osthang (Lohn, Mathon, Wergenstein etc).

Rückwege und Marschzeit

  • Auf dem gleichen Weg zurück: Marschzeit 60 Minuten
  • Auf die Muttner Alp, von dort nach „Schischesa“ und dann über den Grat zur Hütte: Marschzeit ca. 90 Minuten
  • Abstecher nach Obermutten (1860 m.ü.M) – auf der Karte 1215 zu finden. Schönes Bergdorf mit reformierter Holzkirche und zwei Wirtschaften. Vor dort führt ein guter Weg zurück über P. 2105 und Surcoual auf die Alpstrasse. Marschzeit: ca. 120 Minuten
Rundwanderung: Obermutten-Mutten-Stierva-Alp da Stierva

Karten: 1235, 1215, 1216 und 1236

  • Bis Obermutten (Karte 1235 und 1215):
    Entweder irgendwie über den Grat oder über Surcoual nach P. 2134. Dann zu P. 2105 und auf dem Wanderweg weiter bis nach Obermutten.
    Marschzeit: ca 90′.
  • Bis Mutten und Stierva (Karte 1215 und 1216):
    Über die Strasse (oder Abkürzungen auf den Weiden) bis zum Kirchlein von Mutten (P. 1464). Von dort am Waldrand hinunter zum Weg, der an der alten Mühe („Bi der Müli“) vorbeigeht.
    Bei P. 1369 rechts auf den schmalen Waldweg, später auf die Waldstrasse, die über Meisetta (Karte 1216) und Funtangas nach Stiera führt.
    Marschzeit: ca. 120′.
  • Von Stierva zur Alp:
    Auf der Strasse oder auf Abkürzungen (Bargung, Tiragn, Nargliesa) zur Alp.
    Bitte: Ungemähte Heuwiesen nicht betreten.
    Marschzeit: ca. 90′.
Wanderung ans Ende der Welt - Davos Titgolas

Karten: 1235 und 1236

Wanderroute

Von der oberen Nachbarhütte die ‚Trax-Strasse‘ hinunter, an der Stürviser Quellfassung vorbei bis zum Bach. Durch die Büsche auf das Weide-Dreieck, nach Osten leicht ansteigend bis zum Gratrücken.
Von dort die Punkte 2030 und 2054 anpeilen und bis zur Wiese Salez wandern.
Von deren Ostrand aus gibt es zwei Wege: Sie müssen auf der Karte 1236 gesucht werden.
Entweder nach Süden bis zum (oft aufgetrockneten) Bach, der von ‚Plaz Verd‘ nach ‚Davos Titgolas‘ hinunterfliesst. Diesem Bachbett folgen bis zur Wiese „Davos Titgolas“.
Oder nach Osten am Rand einer leicht abfallenden Wiese bis zum Weg, der von Ratitsch her kommt.
Von dort über die Zäunung steigen und durch lockeren Wald zur Wiese „Davos Titgolas“.

Marschzeit

Von der Alp da Stierva bis zur Wiese ‚Davos Titgolas‘: 75 – 90′.
Gleicher Rückweg – gleiche Zeit. Bei einem Umweg entsprechend längere Marschzeiten.

Charakteristik

Eine romantische Wanderung durch Blumenwiesen und Sümpfe, an Bächen und Wettertannen vorbei an einen abgelegenen Platz direkt am Fusse des Piz Toissa. Die mit Lärchen umgebene Wiese ist ein Kleinod der Einsamkeit und gibt einen herrlichen Blick frei auf den Piz Mitgel.

Rückweg

Auf dem gleichen Weg. Oder über einen Umweg:
z.B. Ratitsch – Munter – Nesch – Dartschapetta – Palé – Nargliesaq – Surcoual – Alp da Stierva

Bemerkungen

  • An der südwestlichsten Ecke der Wiese gibt es eine Feuerstelle. Holz ist im Wald zu finden.
    (Der Bach ist im Hochsommer ausgetrocknet. Der nächste Trinkwasser-Brunnen ist in Ratitsch.)
  • Meist lässt sich hier auch Wild beobachten (z.B. Murmeltiere)
  • Auf einer kleinen Ebene weiter unten versickert der Bach, selbst wenn er Hochwasser hat.
    Dort beginnt auch ein romantischer ‚Dschungel‘ von Legföhren und Steinblöcken.
  • Beim Hinaufsteigen bis zum P. 2384 ist Vorsicht geboten (Lockeres Geröll!)
Piz Toissa: 2656.8 m.ü.M.

Karte 1235

Wanderroute

Auf dem kürzesten Weg nach Ziteil bis zu dem Punkt, wo man das Ziteilkreuz sieht. Dann auf den Ziteilweg am Fuss des Piz Toissa bis zur Furcletta (P. 2347). Wegspuren führen bis zum Gipfel. Rückweg ist der gleiche.

Marschzeit Hinweg

bis Furclettta: 75′ . Furcletta-Piz Toissa: 45′. Zurück entsprechend weniger.

Bemerkung

Gute Bergläufer haben von der Furcletta bis zum Gipfel schon „Rennen“ ausgetragen.
Auskunft über Rekordzeiten gibt das Hüttenbuch. Sehr gute Kondition erforderlich.

Dschungelwanderung: Alp da Stierva-Piz Toissa-Valgronda-Schigliegl-Ratitsch-Munter-Alp da Stierva

Eine äusserst romantische Wanderung für gut Trainierte, die mit Karte und Höhenmesser umgehen können. Vom Piz Toissa kein Wasser bis Ratitsch.

Alp bis Piz Toissa

Auf dem kürzesten Weg nach Ziteil (ab Felsen südlich Berg Tabor (Bot schischlet) alles dem Zaun entlang) bis zu dem Punkt, wo man das Ziteilkreuz sieht. Dann auf den Ziteilweg am Fuss des Piz Toissa bis zur Furcletta (P. 2347). Wegspuren führen bis zum Gipfel des Piz Toissa.
Bemerkung: Gute Bergläufer haben von der Furcletta bis zum Gipfel schon „Rennen“ ausgetragen.
Auskunft über Rekordzeiten gibt das Hüttenbuch. Sehr gute Kondition erforderlich.

Piz Toissa bis Ratitsch

Vom Gipfel des Piz Toissa geht man über den nördlichen Grat nach Nord-Osten (Karte 1236 beginnt. Keine schwierigen Kletterstellen!) an P. 2384 vorbei. Dann im Bogen zurück ins Tälchen ‚Val Gronda‘ absteigen und auf P. 2210 zuhalten (Wild-Weideplatz vor dem eigentlichen „Dschungel“). (Alternativ kann auch der südliche Grat genommen werden. Über den Punkt 2633 herunter durch das Tal über Pkt. 2447, kurz vor Punkt 2359 die steile Rinne hinunter ins Val Gronda)

Am Ende des Val Gronda dem kleinen Tälchen entlang. Von dort im Legföhrenwald hinunterturnen, dabei eher links halten, aber nicht über die steile Geröllrinne steigen. Erst auf 1800 müM (Höhenmesser!, der Abstieg dauert recht lange) links halten und im Wald waagrecht gehen und den Weg suchen (übermalte Jagdgebietsmarkierungen zeigen den Weg an). Dieser Weg führt durch einen Wirrwar von Steinblöcken und Legföhren zur Waldlichtung ‚Schigliegl‘. Durch die Waldlichtung zur nächsten Waldlichtung (Weg abkürzen). Dann weiter durch den Wald hoch nach Ratisch. Dort hat es einen kühlen Brunnen.

Ratisch bis Alp da Stierva

Von Ratitsch nach Munter und auf dem Ziteilweg bis zur ebenen Wiese Salez (Wegweiser). Von dort fast ebenaus über P. 2054 und P. 2030 (nur noch 1 Stadel) über die Krete und durch das Gebüsch zum Bach und von dort zur Alp hoch.

Marschzeit

Alp bis Furclettta: 75′. Furcletta-Piz Toissa: 45′. Piz Toissa bis Ratitsch: 2.5 Stunden oder mehr. Ratitsch bis Alp ca 90′.

Alle Wandervorschläge auf Papier

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