Willkommen beim Heiligtum in Fribourg

Die erste Schönstattkapelle der Schweiz war lange Jahre ein bedeutendes Zentrum der Bewegung. Sie steht in der Stadt Fribourg und befindet sich heute auch in deren Besitz. Von hier aus wirkte der erste Bewegungsleiter, Pater August Ziegler.

Anfahrt mit dem Bus…

Ab Bahnhof Buslinie Nr. 2 Richtung Schönberg bis Haltestelle Stadtberg.

…oder mit dem Auto

Autobahn Ausfahrt Düdingen / am Dorfausgang Richtung St. Wolfgang
Fribourg: beim ersten Doppelkreisel rechts Richtung Stadt. Bei der nächsten Lichtsignalanlage rechts parkieren und die Treppe auf der gegenüberliegenden Strassenseite hochgehen. Das Heiligtum befindet sich rechts von den Schulgebäuden.

Sonntag

15.00 – 17.00 Uhr: Stille Anbetung
17.00 Uhr: Rosenkranz

Montag

19.00 Uhr: Hl. Messe, anschliessend Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten

jeden 3. Freitagabend im Monat

20.00 – 24.00 Uhr: Gebetsabend

Für einen Besuch ausserhalb der Veranstaltungen nehme man bitte Kontakt mit den verantwortlichen Personen auf.

Am 14. November 2004 konnte die 50-Jahr-Feier des Heiligtums in einem festlichen Rahmen stattfinden. In seiner Ansprache würdigte der Weihbischof Pierre Farine die Schönstattbewegung und ihren aktuellen engagierten Einsatz in der Diözese. Die Zusammenfassung seiner Würdigung kann zugleich als Sendungsauftrag des Heiligtums für die heutige Zeit gelten:

„Durch Maria zu Jesus für die Welt. Das ist eure Bewegung. Es ist wichtig, den entschieden missionarischen Charakter eurer Bewegung hervorzuheben. Dieser ist beeindruckend. Genau in dieser Hinsicht habt ihr unserer Diözesankirche etwas zu lehren oder wenigstens in Erinnerung zu rufen. Wir leben in einer Zeit des Rückzuges auf uns selbst. Aber für uns Christen müsste es selbstverständlich sein: Die Kirche ist da für die Welt. Mit anderen Worten: Die Kirche ist missionarisch oder sie hört auf zu sein. Ich möchte deshalb Eurer Bewegung danken, weil ihr Zeichen für die Mission seid, die unter dem Antrieb des Heiligen Geistes immer wieder in Angriff genommen werden muss.“

Freiburg: Ein Heiligtum in fremder Hand

Die erste Schönstattkapelle der Schweiz war lange Jahre ein bedeutendes Zentrum der Bewegung. Sie steht in der Stadt Fribourg und befindet sich heute auch in deren Besitz. Von hier aus wirkte der erste Bewegungsleiter, Pater August Ziegler. Die Kapelle hat eine recht bewegte Geschichte hinter sich.

Lage

Zwischen dem historischen Stadtkern von Fribourg und den östlichen Aussenquartieren Bellevue und Schönberg steht an der Route de Berne in einem grosszügigen Park die «Villa Thérèse». Es ist die ehemalige Internatsschule der französischen Dominikaner, die 1932 von den Pallottinern übernommen und nun als Studentenwohnheim benutzt wurde. Heute beherbergt sie einen Kindergarten und eine Primarschule der Stadt.
Für die Schönstätter ist die kleine Kapelle von besonderer Bedeutung, die im Westen des Areals an bevorzugter Lage steht.

Ereignisreiches Jahr der Einweihung

In den Anfangsjahren mussten sich die pallottinischen Studenten mit einer Hauskapelle begnügen. Im Jahre 1946 wurden die ersten konkreten Pläne diskutiert, wie man die Kapellenfrage lösen könnte: Umgestaltung der Aula, Anbau oder frei stehendes Heiligtum. Sogleich wurde ein Baufonds eröffnet. Aber es dauerte wieder Jahre bis zum nächsten Schritt.
Die Ankündigung des marianischen Jahres (1954), das bevorstehende Jubiläum der Schönstattbewegung, die Ankunft der ersten 12 chilenischen Fratres aus Chile in der Villa Thérèse und nicht zuletzt die unerschütterliche Zuversicht des damaligen Studentenseelsorgers Pater August Ziegler brachten dann den Stein ins Rollen. Das neue Heiligtum sollte ein Denkmal für das erste marianische Jahr und gleichzeitig ein Geschenk an die Königin von Schönstatt sein. Die nötigen Vorbereitungen werden rasch vorangetrieben und der Bau einer frei stehenden Kapelle anstelle der Lourdes-Grotte schreitet zügig voran. Patres, Fratres, Studenten und nicht zuletzt die chilenischen Novizen helfen tatkräftig mit. Nach eigenem Gutdünken nimmt der Baumeister während der Bauzeit leichte Änderungen gegenüber der Urform des Kapellchens an Fenstern, Chorbogen, Decke und Türmchen vor.

Im Zeichen des Dankes und der Treue

Am 1. August 1954 wird der Grundstein gelegt. Die Pergamenturkunde «In nomine Domini» hält fest:
„Wir bauen dieses Schönstattheiligtum als sichtbaren Ausdruck des Dankes an die Dreimal Wunderbare Mutter und Königin von Schönstatt für ihr gnadenvolles Wirken in der Erziehung der ersten pallottinischen Generationen in unserer Heimat. Wir bauen es als sichtbaren Ausdruck unserer Treue, in der wir zum Schönstattwerke stehen…“ Damit verbunden war die Bitte, Maria möge auch hier Wunder der Gnade zur Formung des neuen Menschen wirken.
Pater Kentenich lebte damals im Exil in Milwaukee und liess eine Geldspende nach Fribourg übermitteln. Am 18. Oktober 1954 wird das neue Heiligtum in einem grossen, würdigen Fest eingeweiht, exakt am gleichen Tag wie das Exil-Heiligtum in Milwaukee, exakt 40 Jahre nach der Gründung Schönstatts. Kurz darauf erhält auch die Gemeinschaft der Marienschwestern in Quarten die bischöfliche Erlaubnis zum Bau ihres Heiligtums.

Zentrum der Bewegung

In den folgenden Jahren erfährt das Heiligtum in Fribourg ein reges geistiges Leben.
Es wird zu einem Strahlungszentrum für die Schweiz und darüber hinaus. Es waren etliche chilenische Studenten und mehr als sechzig Priester, die ihre geistliche Heimat im Schönstattheiligtum von Fribourg fanden. Zu ihnen zählen drei Bischöfe, Theologieprofessoren sowie Missionare in Afrika und Lateinamerika. Unter ihnen tritt besonders Pater August Ziegler hervor (1913 bis 1972). Er war der erste Bewegungsleiter der Schweiz und gilt als Gründer des Heiligtums.

Einschneidende Veränderungen

Eine neue Zäsur tritt 20 Jahre später ein. Wir zitieren dazu Pater Alois Ziegler in «Bewegung 5/93»: „Bekanntlich hat Papst Paul VI. (…) 1964 das Schönstattwerk und die Gemeinschaft der Pallottiner zu zwei rechtlich autonomen Gründungen erklärt. Eine Folge davon war 1974 der Verkauf der «Villa Thérèse» mitsamt der Schönstatt-Kapelle durch die Pallottiner an die Stadt Fribourg. Das Benützungsrecht für die Schönstatt-Bewegung ist bis heute geblieben.“

Um die Jahrhundertwende wurde die Zukunft des Fribourger Heiligtums ungewiss. Da es im Besitz der Stadt ist, musste befürchtet werden, dass es «umfunktioniert» und kein Gottesdienstraum mehr sein wird. Durch intensive Bemühungen der regionalen, nationalen und internationalen – vor allem der chilenischen – Schönstatt-Bewegung, unterstützt von zahlreichen Gläubigen aus der Stadt und Region sowie des entschiedenen Einsatzes des Diözesanbischofs Mgr. Bernard Genoud hat die Muttergottes erfolgreich dafür gesorgt, dass die Schönstatt-Kapelle als sakraler Ort des Gottesdienstes und des Gebetes bis heute erhalten blieb.

Lirez-vous les informations pour la sanctuaire de schoenstatt en Fribourg dans ce PDF.

Information sanctuaire Fribourg

Pfarrer Hubert Vonlanthen

Kath. Pfarramt Giffers-Tentlingen
Kirchweg 6
1735 Giffers

Tel: 026 418 11 28
E-Mail: pfarramt.giffers@bluewin.ch

Frau Regina Hensch
Rte de Villars 24
1700 Fribourg

Tel: 026 422 14 13
E-Mail: regina.hensch@bluewin.ch

Frau Anna Marti
Chemin du Kybourg 27
1700 Fribourg

Privat: 026 481 48 83
Büro: 026 418 11 28
E-Mail: pfarramt.giffers@bluewin.ch

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Aktion: 1 Mio. Ave Maria

FÜR VERFOLGTE CHRISTEN UND FRIEDEN

gebetete Ave Maria: Stand 27.02.2017

Informationen zur Aktion

Als Reaktion auf die nicht mehr abreissen wollenden Berichte über die Verfolgung der Christen und anderer Minderheiten durch die Terror-Miliz des IS im Nahen Osten entstand in der Schönstattfamilie um das Heiligtum in Freiburg/Fribourg (Schweiz) spontan die Idee: 1 Million „Ave Maria“ von Seiten der schweizerischen Schönstatt-Bewegung, wie wir sie vor nicht langer Zeit – auf Anregung der Schönstatt-Jungs – für die Realisierung des Heiligtums und Bewegungshauses im Wallis gebetet haben; doch diesmal für die verfolgten Christen und den Frieden in der Welt.

%

von 1 Mio. Ave Maria haben wir bereits gebetet.

Warum die Aktion?

 

  • Die konkrete Gebets-Erfahrung, die wir damals machten, ist authentische Glaubenserfahrung unserer Schweizer Schönstattfamilie. Auf die Idee, diese Gebetsaktion vorzuschlagen, kamen die Schönstatt-Jungs durch ihre Begegnung mit der Schönstatt-Familie in Chile. Dort lernten sie die Tradition der „1000 Aves“ kennen – eine alte Tradition in der katholischen Kirche, die von den chilenischen Schönstättern aufgrund eigener Erfahrungen besonders gepflegt wird.
    Wenn die Gottesmutter völlig unerwartet auf unsere Gebete hin den Bau des Heiligtums in Brig mit einem grossen und gut eingerichteten Begegnungs-zentrum möglich machte – wie viel mehr wird der Himmel auf unsere Gebete antworten, wenn es um unsere verfolgten Schwestern und -Brüder (und ihre Verfolger!) geht.
  • Mit dieser Art des Gebetes fügen wir uns ein in die grosse, ursprünglich durch die Päpste initiierte Tradition des Rosenkranzgebetes als Antwort auf antichristlichen Terror und andere politische Repressionen bis in die heutige Zeit; man denke an
  • Die Schlacht bei Lepanto – Einführung des Rosenkranzfestes
  • Die Schlacht am Kahlenberg bei Wien und Einführung des Festes Maria Namen
  • Den Rosenkranz-Sühnekrezzug als Antwort auf die russiche, sowjet-kommunistische Besetzung Österreichs 1945-1953
  • Die beiden Rosenkranzrevolutionen auf den Philippinen 1986 und 2001
  • Bei vielen Gelegenheiten wünscht die Gottesmutter von ihren Kindern das Rosenkranzgebet angesichts der zunehmenden glaubensmässigen Gleichgültigkeit sowie des politisch und wirtschaftlich so bedrohlichen Zeitgeschehens. Denken wir nur an an die Wallfahrtsorte Lourdes, Fatima oder La Salette, um die bekanntesten zu nennen.
  • Nach den Terroranschlägen am 11.09.2001 in den USA war es die Schönstatt-Familie von Ecuador, die die Initiative ergriff und eine Krönungsströmung der Gottesmutter zur Königin des Weltalls einleitete – als Einschaltung in die Krönung durch P. Kentenich in Weesen/CH. Welches Land wird diesmal die Initiative ergreifen und was wird es vorschlagen?

Sicher sind wir uns alle darin einig, dass diese Art des Betens – 1 Million Aves – kein Ausdruck eines „Krämergeistes“ sein soll oder dass es um das „Sammeln von Punkten“ geht. Vielmehr steht uns allen dadurch ein gemeinsames Ziel – eine recht hohe „Messlatte“ – vor Augen, das unter uns Betenden schweizweit Einheit schaffen und uns anspornen würde, beharrlich „dran zu bleiben“. So kann auch unser Gebet zu einem bisweilen spürbaren Opfer werden, in schönstättischer Sprache ein „Beitrag zum Gnadenkapital“. Dieses Gebet wird uns allen sicher auch „Herz und Hand“ öffnen, d.h. uns spüren und sehen lassen, wo und wie unsere weitere Hilfe gefordert ist; sei es durch Spenden, sei es durch konkrete Hilfe an Flüchtlinge in unserem Land.

Am 2. Februar 2015, dem Fest der Darstellung des Herrn, haben wir die Gebetsinitiative der Million Aves der Gebetsgemeinschaft im Schönstattheiligtum Freiburg/Fribourg vorgestellt und als mögliche Gebetshilfe für unsere bedrängten Schwestern und Brüder im Nahen Osten vorgeschlagen; das ist sehr gut aufgenommen worden. Deshalb wagten wir es, an der Delegiertenversammlung vom 5./6. Juni diesen Impuls in die ganze Bewegung weiterzugeben.

Wir wagen zu träumen: Was würde geschehen, wenn nicht nur die Schweiz, sondern mit ihr die weltweite Schönstatt-Bewegung geschlossen der Waffengewalt dieser Tage mit den „Waffen des Geistes“ (Eph 6,10ff) entgegentreten würde? Wenn alle Marienkinder der Welt sich gemeinsam in Gebet und Opfer (Gnadenkapital) finden würden, um dem so tobenden Reich der Finsternis das Reich Gottes entgegenzustellen? Die Zeit drängt, die Weltlage wird für hunderte von Millionen Menschen immer katastrophaler. Wird Christus nicht auch uns einmal fragen: „Wo ist Dein Bruder, Deine Schwester; was hast du für sie getan?“

für die Schönstattfamilie in Fribourg/Freiburg (Schweiz): Anna Marti, Pastoralassistentin

Wie kann man mitmachen?

Einfach in diesem Anligen beten. Jede/r ist willkommen. Die gebeteten Aves von Zeit zu Zeit schicken an: bruno.tinguely@sensemail.ch

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Veranstaltungen in Fribourg

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