Willkommen beim Heiligtum auf dem Friedberg in Gossau

Auf dem Gelände des Gymnasiums Friedberg, der Niederlassung und dem Provinzialat der Schweizer Pallottiner befindet sich die Schönstattkapelle.

Sie wurde am 18. Oktober 1961 eingeweiht und ist dem Urheiligtum in Vallendar (Rheinland) nachgebildet. Die Pallottinergemeinschaft als Besitzerin ist besorgt, dass die Ursprünglichkeit erhalten bleibt. Für viele Menschen von Gossau und Umgebung ist dieses kleine Kapellchen zu einem Ort des Gebetes und der Gnade geworden. Hier schenkt uns Maria einen Glauben der vertraut – und wir schenken ihr unser Beten, Arbeiten, Bemühen, unsere Freuden und unser Leid.

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof ca. 1 km via Bahnhofstrasse. Den Wegweisern zum Gymnasium Friedberg folgen.
Das Heiligtum ist tagsüber geöffnet.

Gottesdienste und Bündnisfeiern

Die Pallottinergemeinschaft feiert wöchentlich Gottesdienste im Heiligtum. Die Schönstattbewegung trifft sich zur Bündnisfeier im Heiligtum und zum anschliessenden Zusammensein in den Räumen der Pallottiner.

Pilgerheiligtumskreis

Neu hat sich auch ein Pilgerheiligtumskreis gebildet. Mit den Pallottinern gemeinsam wird die bereits erwähnte Epiphaniefeier durchgeführt. Auch die Bündnismesse im Januar (im Umkreis des Gedenktages des Heiligen Vinzenz Pallotti) wird gemeinsam gefeiert.

Die Veranstaltungen der Schönstattbewegung sind im Gossauer Pfarrblatt vermerkt. „Die Marienkapelle“ – so schreibt die Gossauer Zeitung anlässlich des 40. Jahrestages der Einweihung – „hat sich als Stätte der Meditation und des Gebetes zu einem kleinen lokalen Wallfahrtsort entwickelt.“

Die Schönstattbewegung betrachtet das Gossauer Heiligtum als ihr „Coenaculum“, ihren Abendmahlssaal: Wie Maria damals zusammen mit den Aposteln nach der Himmelfahrt Jesu im Abendmahlssaal um das Kommen des Heiligen Geistes gebetet hat, erfleht sie auch uns heute diesen Geist. Immer wieder lassen sich auch heute Menschen in diesem Heiligtum mit der Kraft erfüllen, hinauszugehen und andern von Gott zu erzählen, wie es damals die Apostel getan haben.

1. Vorgeschichte:

  • 1920 Am 4. Oktober kaufen die Pallottiner ihr
    erstes Haus in der Schweiz, in Gossau, das Restaurant-Café Fürstenland.
  • 1927 Gründung einer ersten marianischen Gruppe
    unter dem Präfekten P.Huber.
  • 1930 Am 27.Mai wird eine Grotte errichtet.
  • 1934 Architekt Steiner, Schwyz, zeichnet den
    ersten Plan zum Viereckheiligtum.
  • 1938 Unter Führung von Präfekt P. Eich wird ein
    Altar an die Nordwand des Kapellchens gestellt mit dem Bild der Dreimal
    wunderbaren Mutter als Ölbild des ungarischen Künstlers Kalmar. Man
    verspricht der Gottesmutter weiterzubauen, wenn die Niederlassung vom Krieg
    verschont bleibe.
  • 1945 7.Mai: Ende des Weltkrieges. Aus Dankbarkeit
    für den offensichtlichen Schutz beschliesst der Hausrat, das Heiligtum zu
    erweitern, zu einem heizbaren und geschlossenen Raum zu gestalten. P.Kloos,
    der damalige Superior lässt verschiedene Pläne anfertigen. „Es soll jetzt
    eine „Friedens-kapelle“ gebaut werden“.
  • 1950 Die Studenten besorgen in ihrer Freizeit die
    Aushubarbeiten zum Erweiterungsbau der Kapelle.

2. Aus der Chronik

Gossau: Das alte Heiligtum…

altes Heiligtum Gossau„1951, am Fest der Königin der Apostel, konnte das Heiligtum in dieser Gestalt eingeweiht werden. Das Bild der Dreimal wunderbaren Mutter wurde auf diesen Anlass hin in einer Emailarbeit von Goldschmied Leo Romer, Gossau, ausgeführt. Soweit uns bekannt, ist es die grösste derartige Arbeit in der Schweiz. Tags darauf standen die Gerüststangen für den Neubau des Gymnasiums . . So kamen der Tabernakel, der Ständer für die Opferkerzen, die Glasfenster und die Statue des Heiligen Vinzenz Pallotti…

…macht einem neuen Platz

Der Friedberg ist wieder grösser geworden. Dem erwähnten Schulneubau von 1952 schloss sich vor zwei Jahren ein Erweiterungsbau an. Dieses Jahr soll die erste Etappe zum vollen Ausbau hinzugefügt werden: Lyzeum und Turnhalle. Nachdem der Kanton St. Gallen uns die Maturaberechtigung zusprach, müssen wir auch die notwendigen Schul- und Wohnräume schaffen… Und mitten im engen Baugelände stand noch das Heiligtum, in manchen Etappen mit viel Liebe aufgebaut… Als aber unter den Varianten die beste ausgewählt wurde, war es klar, dass es den Neubauten weichen müsse. Die erste Aufgabe war es nun, einen neuen Bauplatz zu finden. Er sollte sowohl Studenten und Hausgemeinschaft, wie auch „Auswärtigen“ leicht zugänglich sein. Die Wahl fiel schliesslich auf den kleinen Hof unterhalb des alten Friedberg, den die Patres grosszügig opferten. Gleichzeitig wurde auch überlegt, wie es gebaut werden sollte. Eine Verlegung des alten Heiligtums kam nicht in Frage, weil der Grundriss zu kompliziert, und es in einen Hügel hineingebaut war. Den Architekten reizte es natürlich, ein kleines modernes Marienheiligtum zu bauen. Bei der Hausgemeinschaft ging die Tendenz von Anfang an auf ein Kapellchen, das dem Urheiligtum in Schönstatt ähnlich war. Die Baukommission überlegte die mit dem Stil zusammenhängenden Fragen mit aller Sorgfalt. Schliesslich entschied man sich für eine getreue Nachbildung. Dieser Vorschlag erhielt auch die Zustimmung der eigentlichen Baubehörde, des Provinzrates und die Genehmigung des Generalrates.“

Am 18. Oktober 1961 – am Gründungstag Schönstatt (18.10.1914) – wird das neue Heiligtum eingeweiht. Nebst den damaligen Studenten des Gymnasiums waren an der Feier auch zahlreiche Mitglieder verschiedener Schönstatt-Gemeinschaften vertreten. Aus der Festansprache von P. August Ziegler: „Das Lyzeum auf dem Friedberg will nicht nur Abschluss der humanistischen Bildung sein, sondern dem jungen Menschen auch eine letzte Heimat in der religiösen Welt mit ins Leben hinausgeben. Er soll nicht so haltlos und ziellos im Leben stehen, wie viele heutige Menschen, bei denen Glauben und Wissen, Natur und Gnade auseinanderklaffen. Aber gerade hier liegt die Bedeutung unseres Gnadenortes. Maria hat es immer schon verstanden, junge Menschen für Gott aufzuschliessen. Und in der Geschichte Schönstatts hat sie oftmals gezeigt, wie sie ihnen durch die gnadenhafte Geborgenheit des Heiligtums jene innere Vollendung und apostolische Fruchtbarkeit schenken will, die sie im Getriebe der heutigen Welt nötig haben.

H.+ M. Schöbi-Jud, Winkelriedstrasse 3, 9200 Gossau
Tel. 071/ 385 33 85
E-Mail: hschoebi@bluewin.ch

Heiligtum Friedberg Gossau

Veranstaltungen in Gossau

Es finden zur Zeit keine Veranstaltungen in Gossau statt.

Bericht Kapellfest Gossau 18. Oktober 2017

Friedberg Gossau SG Anlässlich der Feierstunde haben P. Déogratias Maruhukiro, P. Paul Zingg und Ludo Van Caenegem Einblick ins afrikanische Land Burundi und dessen Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Politik gegeben. 1. Bündnismesse im Schönstatt Heiligtum Predigt... mehr lesen

Brief aus der Region Ostschweiz

Liebe Leser, hier finden Sie den Mai-Brief aus der Region Ostschweiz mit Informationen über das Geschehen in der Schönstattfamilie der Ostschweiz. Viel Freude und Inspiration beim Lesen wünscht der regionale Führungskreis Ostwind… Mai-Brief-aus-der-Region... mehr lesen