In einigen Pilgerheiligtumskreisen wurde Maria «gestoppt» – Erfahrungen dazu:

Das Pilgerheiligtum ist bei mir zuhause und ich bitte Maria jeden Tag, dass sie die Menschen, die sie sonst besucht, segnet. X.

Ein Diakon hat in seiner Pfarrei 21 Pilgerheiligtümer. Da sie im Moment nicht mehr unterwegs sein können, kam er extra nach Quarten und hat viele Bilder von der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt gekauft und diese nun den einzelnen Familien verteilt, sodass sie sich der Nähe und Begleitung von Jesus und Maria weiterhin bewusst sind.

Wir vom Pilgerheiligtumskreis vereinen uns, wer dran denkt, jeweils geistigerweise um 20.00 Uhr zum Gebet. H.H.

Ich habe die Pilgernde Muttergottes bei mir zu Hause. Ich schicke jedem von meiner Pilgerheiligtumsgruppe per WhatsApp ein Bild von der Muttergottes von Schönstatt und einen lieben Gruss, an dem Tag, da sie Besuch bekommen hätten von der Pilgernden Mutter. Ich schreibe, dass ich im Gebet mit ihnen verbunden bin. So sind wir doch beisammen. E.C.

Ich habe Maria auch gestoppt, aber ich dachte: Ich will sie nicht allein für mich behalten, denn andere hätten sie auch gern – nicht, dass noch jemand eifersüchtig wird. Darum habe ich Maria in die Kirche gebracht und in die Sakristei gestellt. Das habe ich den anderen vom Pilgerheiligtumskreis gesagt und erklärt, dass Maria dort nun für alle ist und von dort aus über die Pfarrei wacht. Das hat die anderen gefreut. Und sie können jetzt zu ihr gehen, auch wenn sie nicht nach Hause kommt. B.A.

In den meisten Pilgerheiligtumskreisen wanderte Maria weiter. – Erfahrung dazu:

Bis heute Abend ist die Muttergottes noch bei mir. Sie ist während der ganzen Coronazeit auf Besuch gegangen. Darüber war ich auch froh. Genau in solchen Zeiten brauchen wir den Halt um so mehr. Jetzt wo mein Mann unverhofft gestorben ist, trage ich sie oft von Zimmer zu Zimmer. Da wo ich bin ist auch sie. Nachts stelle ich sie aufs Nachttischli. E.B.

Wir lassen das Pilgerheiligtum weiter gehen. Anfangs Woche ist die Muttergottes bei unserer Familie angekommen. Wir nehmen sie gerne auf. Ihre Nähe tut gut. Grad in dieser Zeit erinnert das einem, dass man nicht allein ist. Man schätzt sie jetzt noch mehr als sonst. S.G.

Bei uns geht das Pilgerheiligtum noch rund. Es ist schön, wenn SIE auf Besuch kommt. H.S.

Das Pilgerheiligtum geht weiter. Wir hängen es den nächsten an die Türe und rufen dann an. Man schätze es jetzt neu! K.L.

Auf die Frage, ob das Pilgerheiligtum in der Corona-Krise noch unterwegs sei, meinte ein Mann ganz erstaunt: «Ja, ja … das Pilgerheiligtum ist immer noch gut im Umlauf. Ich habe keine Angst. Man muss auch etwas Vertrauen haben. Also, ich habe das! Es kommt ja die Muttergottes. » I.B.

Ich habe in die Tasche einen Zettel gelegt, mit der Frage, ob die Pilgernde Muttergottes weiter gehen soll in der Corona-Krise und es hat sich niemand gemeldet. So machen wir weiter.   M.P.

Text und Fotos: Sr. Ursula-Maria Bitterli