In den meisten Pilgerheiligtumskreisen wanderte Maria weiter. – Erfahrung dazu:
► Die Pilgernde Mutter ist weiter unterwegs, jetzt ist es grad besonders wichtig. Später mache ich dann wieder jeweils einen richtigen Besuch bei der Person, der ich das Pilgerheiligtum bringe. Diese freut sich immer sehr und bedankt sich jedes Mal. A.B.
► Bei uns ist und war das Pilgerheiligtum immer in gewohntem Rhythmus bei jedem zu Hause. Soviel ich gehört habe, möchten alle die Mutter Gottes auch in dieser Zeit bei sich haben. Alle sind wohlauf. S.A.
► Nun wollen wir wieder starten. Jemand hat mich angerufen und gesagt, dass sie Maria sehr vermisse. Sie fehlt einfach. Wir brauchen sie jetzt definitiv noch mehr. Sie beruhigt. M.T.
► Im Moment der Coronakrise hängen wir die Tasche einfach an die Türfalle oder legen sie ins Milchkästli. Aber es fehlt etwas, wenn man sich nicht wenigstens kurz treffen kann. Die Verbundenheit durch ein paar Worte ist halt doch wichtig. E.G.
► Das Pilgerheiligtum ist weiterhin nach Plan unterwegs! C.G.
In einigen Pilgerheiligtumskreisen wurde Maria «gestoppt» – Erfahrungen dazu:
► Im Moment ist der Lauf der Muttergottes gestoppt, aber ich vermisse sie. Es ist schon mühsam, wenn sie nicht kommt. Wir nehmen auch jeweils Anteil, wenn jemand etwas Schwieriges hat, man fühlt sich ein. Ich habe Sehnsucht nach der Pilgernden Mutter und wenn ich den Weg gehe, woher sie normalerweise kommt, denke ich jeweils, wie schön wäre es, wenn sie bald wieder kommt. I.S.
► Im Moment ist das Pilgerheiligtum bei uns zuhause stationiert. Ich habe es allen Teilnehmern mitgeteilt und ihnen auch gesagt, wenn sie in der Not seien, würde ich ihnen die Pilgernde Mutter bringen. Jeden Monat kopiere ich etwas aus den Unterlagen vom Pilgerheiligtumsbüro und bringe dies, zusammen mit einem persönlichen Gruss, allen vorbei. Vor dem Pilgerheiligtum steht ein Blumensträusschen und liegt die Liste mit den Namen aller Teilnehmer. Jeden Tag zünde ich dort ein Lichtchen an, bete «Ich bau auf deine Macht und deine Güte …» und ein Gebet im Namen der Familie, die jetzt Besuch hätte von Maria, so im Sinne von: Dieses Licht brennt jetzt in unseren Anliegen und auch zum Dank. Es ist ein Zeichen, dass Maria da ist, dass sie weiss, wie es uns geht und was uns aktuell bewegt. Ich denke, die jetzige Situation ist sicher auch für etwas gut und ich hoffe, die Leute merken, dass sie Maria nun vermissen. Nächsten Monat werde ich dann kurz bei allen vorbei gehen und fragen, ob sie den Besuch von Jesus und Maria im Zeichen des Pilgerheiligtums wieder wünschen. R.M.
► Eines der gestoppten Pilgerheiligtum ist bei mir. Ich muss sagen, früher habe ich nicht jeden Tag den Rosenkranz gebetet, jetzt in dieser Krisenzeit wurde ich angeregt, dies jeden Tag vor dem Pilgerheiligtum zu tun und alle Schwierigkeiten mit einzuschliessen. Später wird man dann sicher den Besuch von Jesus und Maria noch bewusster erleben. E.B.
► Ich finde es schade, dass die Muttergottes nicht mehr unterwegs sein durfte in unserem Ort, denn ich bin überzeugt, dass der Glaube für die innere und äussere Gesundheit sehr wichtig sei. Ich will heute noch den Herrn Diakon X. fragen, ob wir das Bild wieder in Umgang setzen können. Die anderen im Kreis sind auch «hungrig» danach. I.H.
Text und Fotos: Sr. Ursula-Maria Bitterli