Montag, 20.07.2020
Bei schönstem Wetter starteten wir am Montagnachmittag ins Sommerlager. Aus allen Ecken der Schweiz reisten die Mädchen in Quarten an. Nach ausgiebigem Kennenlernen und weiteren Spielen stärkten wir uns mit einem feinen Zvieri. Während dem Kuchenessen wurden wir von Besuch überrascht, der uns nach dem Weg nach Bremen fragte. In einem OL versuchten wir den Tieren weiterzuhelfen. Jedoch konnten auch wir den Weg nach Bremen nicht mit Sicherheit bestimmen. Immerhin kennen wir uns nun in Quarten aus.
Während sich der Himmel über dem Walensee rot färbte, drückten wir unsere Vorfreude auf die kommende Woche in Form von Tänzen aus. Im Heiligtum liessen wir dann besinnlich den Abend ausklingen.
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Kennenlernrunde
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Besuch auf dem Weg nach Bremen
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Besuch auf dem Weg nach Bremen
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Orientierungslauf
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Tanzen im Abendrot
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Bremer Stadtmusikanten
Dienstag, 21.07.2020
Der heutige Tag startete bereits um acht Uhr mit dem Morgengebet. Während dem Morgenessen überraschte uns der Hahn, den wir gestern schon kennengelernt hatten, mit einem Besuch. Gemeinsam mit dem Knecht, führte er uns ins heutige Tagesthema «Augen» ein. In der Gruppenstunde lernten wir, dass unsere Augen und Ohren wie ein Tor in unser Inneres sind und wir ganz bewusst kontrollieren können, welche Sinneseindrücke wir durch dieses Tor passieren lassen.
Vor dem Mittagessen trafen wir auf einen niedergeschlagenen Esel, dem wir dank der Gruppenstunde hilfreiche Tipps geben konnten.
Am Nachmittag schärften wir alle unsere Sinne mit einem abwechslungsreichen Postenlauf. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit einem Schiffe-Versenken-Geländespiel, bei dem gesammelte Bierdeckel in Tennisbälle umtauschen musste. Mit den Tennisbällen konnte man dann die Schiffe der gegnerischen Gruppe angreifen.
Nach dem anstrengenden Geländespiel stürzten wir uns alle ganz hungrig auf den Znacht und assen sogleich alle Pizzas sowie jegliche Resten von gestern sowie dem Mittagessen in Rekordzeit auf.
Bevor es zum Abschluss des Tages in die Anbetung ging. Wurden wir alle dazu aufgefordert unsere Rucksäcke zu packen und neben unserem Bett bereit zu halten. Was dies wohl bedeutet?
Fiona: « s beste isch ds Gländspiel gsi. Mir het vorallem ds Bierdeckel sammle gfalle.»
Anouk: «Ich han au ds Gländspiel am beste gfunde. Ich bin immer allne weggrennt und bin go d Deckel ihtusche.»
Elina: «Me het sich richtig chöne ustobe.»
Mittwoch, 22.07.2020
Bereits um 03:30 Uhr wurden wir vom Hund aus dem Schlaf gerissen, da er ganz verwirrt im Haus umher rannte und dabei laut bellte. Alle anderen Tiere waren verschwunden und die einzige Geruchspur, die der Hund ausmachen konnte, führte nach draussen. So beschlossen wir, den Hund bei der Suche nach seinen Mitgefährten zu unterstützen und machten uns schnell aufbruchbereit. Mit viel Proviant und hellen Taschenlampen brachen wir auf. Schon nach wenigen hundert Metern trafen wir auf den störrischen Esel, der uns berichtete, wie er sich mit der Katze auf den Weg machte jedoch nach wenigen Metern schon erschöpft stehen blieb. Wir überredeten ihn, dass er mit uns mitkomme und so ging es über Stock und Stein bis zum Hubertuskreuz, mit wunderschöner Aussicht über den Walensee und Churfirsten. Während dem Morgengebet grüsste uns die Morgensonne mit ihrem güldenen Schein.
Pünktlich zum Mittagessen erwartete uns die liebe Köchin mit einem aufgeheizten Grill und 50 Bratwürsten und 8 Grillkäsen. Der frühe Nachmittag diente der Erholung. Die Mädchen entspannten sich mit musizieren, lesen, wichteln, basteln, gegenseitigem Frisieren, werwölfeln, draussen spielen oder ganz traditionell mit schlafen.
Frisch munter stellten wir unseren Gruppenzusammenhalt mit verschiedensten Kooperationsspielen auf die Probe. Erfolgreich entwedeten wir gemeinsam den Zvieri aus der Schatzkammer des kurligen Schatzmeisters Schrulunkulus. Während des Zvieris stiessen wir auf den Güggel und erfuhren, dass er den ganzen Vormittag bei einem anderen Kreuz auf uns wartete.
Gestärkt durch die leckere Schoggicreme liessen wir unserer Kreativität freien Lauf, beim Basteln von Schmetterlingen als Wichtelgeschenke.
Nach dem Abendessen und Abendgebet spielten die Unersättlichen noch einige Runden Tabu, während der Rest schon längst in den Federn lag.
Isabella & Carmen: «Üs het eigentlich alles gfalle. Ussert ds Wandere isch streng gsi.»
Flavia: «Mier het die feini Schoggicreme zum Zvieri am beste gfalle.»
Gina: «Ich han ds Spiel mit em Schatz cool gfunde. Und dr Zvieri derno isch au mega fein gsi.»
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Zmorgen beim Hubertuskreuz
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Wandergesellschaft
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Unsere liebe Köchin Corine
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Foto by Flavia
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Kooperationsspiele
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In der Schatzkammer des Schrulunkulus
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Bastelstunde
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Bastelstunde
Donnerstag, 23.07.2020
Kurz nach 08:00 Uhr versammelten wir uns zum Morgengebet im Heiligtum. Am heutigen Tag wollen wir der Gottesmutter unseren Mund weihen. Es wurde auch gleich eine Tageschallenge verkündet: «Ganz bewusst unseren Mitmenschen Komplimente machen.»
Nach dem Zmorgen und denn alltäglichen Ämtlirunde trafen wir uns alle im Gemeinschaftssaal, wo unser Spiel jäh von den altbekannten Tieren unterbrochen wurden. Güggel, Hund, Katze und Esel weisten jedoch ein urkomisches Verhalten auf: die Katze krähte, der Esel bellte, der Hahn i-ahte und der Hund scheiterte kläglich beim Versuch wie die Katze umher zu stolzieren. Enttäuscht, dass sie in vielen Dingen nicht so gut sind wie ihre Freunde, zottelten sie wieder ab. In der anschliessenden Gruppenstunde suchten wir gemeinsam nach einer Lösung, um den Tieren helfen zu können. Wir lernten uns selbst und unsere Stärken besser kennen.
Am Nachmittag wurden wir ins Freundschaftsbündis mit Maria eingeführt und konnten bei mehreren Kreativ-Ateliers Socken bemalen, Bändeli knüpfen, Handlettering üben, Origamis falten oder tanzen.
Zum Znacht wurden wir mit Flammkuchen und Zucchetti-Tätschli, die Viktoria für uns gemacht hatte, verwöhnt. DANKE VIKTORIA!!! Auch kam während dem Znacht Julia an und komplettiert so unser Leiterinnen-Team. WILLKOMMEN JULIA!!!
Am Abend vergnügten sich die jüngeren Mädchen beim Lotto-Abend und die Mithelferinnen und Leiterinnen genossen die Möglichkeit sich bei einem Diskussions-Abend auszutauschen.
Xenia: «Mier het dr Znacht am beste gfalle. Dr Flammchueche isch soo fein gsi.»
Leonie: «Ds Beste isch gsi woni in dr Mittagspause bin go Klavier spiele. Ich chan scho ds ganze Lied ohni z stocke.»
Alena: «Mier het alles am beste gfalle.»
Denja: «Mier dr Bastelnomittag und ds Chueche-Esse zum Zvieri.»
Freitag, 24.07.2020
Gestärkt sind wir mit dem Morgengebet und den guten Zmorgen in den Tag gestartet. Diese Energie stellte sich heraus würden wir heute Morgen noch gut gebrauchen, denn der Lagerschatz unserer Bremer Stadt Musikanten wurde gestohlen. Die vier Tiere haben uns Mädchen als Champions auserwählt, um durch das Lösen von Wissensfragen und Challenges die Stücke der Schatzkarte zu erobern. Es hat uns besonders gut gefallen, uns mit den Tieren zusammen auszupowern! Jedoch stellten sich die Schatzkarten als falsche Fährte heraus, denn sie führte zu Tagebucheinträgen der Tiere selbst. Wie sich heraus stellte, hatte die Elster Nora den Schatz im Sonnenlicht glänzen sehen und daraufhin gestohlen. Da sie die Tat bereute, besuchte sie uns und gestand, dass sie den Schatz in ein Nest gebracht hatte. Leider konnte sie sich nicht mehr erinnern in welchem Nest der Schatz lag, da sie schon so viele Nester mit Raubgut hatte. Nach dem Mittagessen bekamen wir dir Gelegenheit zur Beichte und nutzten den Nachmittag zur Vorbereitung für das Freundschaftsbündnis. Als Dekoration haben wir Servietten gefaltet und Herzgirlanden gestaltet. Es war ein richtig gemütlicher Nachmittag, denn wir haben gewerwölfelt, gemalt, Bändeli geknüpft und Zeit für uns selbst genossen. Vor der Freundschaftsbündnisfeier haben wir uns alle herausgeputzt, indem wir uns schön angezogen haben, uns gegenseitig frisiert und geschminkt haben. Im Heiligtum feierten wir gemeinsam das Freundschaftsbündnis mit Maria. Die grosse Feier wurde dann in den Speisesaal verlegt.
Am Abend tauchte die Elster nochmals auf und erzählte, dass sie eine Spur zum Nest mit unserem Schatz entdeckt hatte. Auf ihren Rat folgten wir der Spur und gelangten so zu unserem Lagerschatz: die Lagerabzeichen. Daraufhin liessen wir den Abend am Lagerfeuer mit Schoggibananen, Gemeinschaftsspielen und Lagerfeuerlieder ausklingen.
Wie Nuria den Tag in einem Satz beschreiben würde: «Der Zipfel vom Gipfel.»
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Geländespiel
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Geländespiel
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Elster Nora
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Girlanden basteln
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Freundschaftsbündnisfeier
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Freundschaftsbündisfeier
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Gruppenfoto
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Schoggibananen
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Abendgebet
Samstag, 25.07.2020
Am Morgen sind wir fürs Morgengebet zum Heiligtum gegangen und haben danach Zmorgen gegessen. Die Bremer Stadtmusikanten und der Knecht kamen singend vorbei und verabschiedeten sich von uns. Sie machen sich nun gemeinsam auf den Weg nach Bremen. Dann haben wir die Lagerabzeichen auf das Schutzmanteltuch genäht. Vor dem Mittagessen hatten wir noch Zeit, um für den Bunten Abend zu proben.
Am Nachmittag kriegten wir die Möglichkeit im Lädeli Süsses zu kaufen, bevor es beim Zvieri noch mehr Süsses gab. Danach bestritten wir einen Postenlauf, der von den Mithelferinnen vorbereitet wurde. Wir mussten Foto-Shootings machen, Sackhüpfen, Blindenläufe machen, Pantomime erraten und Gegenstände ertasten. Dann konnten wir noch einmal für den Bunten Abend proben. Die Zeit wurde auch genutzt, um zu wichteln, packen oder sonstiges zu erledigen.
Am letzten Abend dieses Lagers erfreuten wir uns an einem sehr abwechslungsreichen Bunten Abend mit Zaubertricks, Sketches, Spielen, Wichtelauflösung und einem feinen Dessert.
Bericht: Alija, Sarah