Gerade kurz vor Jahresschluss konnte noch das 42. und 43. Pilgerheiligtum in die Schweiz ausgesandt werden!

Ganz unverhofft …
meldete ein Pfarrer von Schaffhausen und von Winterthur, dass sich ein weiterer Pilgerheiligtumskreis in seiner Pfarrei gebildet hat.

8. Dezember
Der Pfarrer von Schaffhausen und die zuständige Kontaktperson holen das 6. Marienbild in der Schönstatt-Kapelle in Quarten für Schaffhausen ab. Das ist sicher eine besondere Freude für Maria an ihrem Festtag, am Immaculata-Fest. Der Pfarrer schreibt am 31. Dezember:
«Bevor das alte Jahr zu Ende geht, möchte ich auch Ihnen noch ganz herzlich danken für den liebevollen Empfang in Quarten und die feierliche Aussendung des Pilgerheiligtums. Frau X. und ich waren sehr beeindruckt. Es freut uns sehr, dass wir nun 6 Kreise in Schaffhausen haben. Bei dieser Gelegenheit danke ich auch Sr. X (eine Schaffhauserin) ganz herzlich für die wertvolle Begleitung im Gebet! Mit lieben Grüssen us Schaffhuuse!»

Am gleichen Tag kann Sr. Angeline im Schönstatt-Heiligtum in Brig einer jüngeren Frau von Zürich, die bei Radio Maria arbeitet, ein Pilgerheiligtum überreichen.

17. Dezember
21 Familien/Einzelpersonen von Gossau SG sind bereit, die Pilgernde Mutter von Schönstatt im Jahr 2021 zweimal eine Woche zu beherbergen. Sie bilden eine Gebetskette, die sich besonders einsetzen will für die Erstkommunikanten und Firmanden dieses Jahres. Der Schönstatt-Pater, welcher das Pilgerheiligtum den 21 Familien in der Schönstatt-Kapelle übergibt, meint: «Wenn die Leute in der jetzigen Pandemie nicht hierherkommen können, dann kommt die Mutter Gottes zu ihnen! Und dadurch wird sie zur pilgernden Mutter Gottes! … Wir dürfen gläubig annehmen, dass auch heute gleichsam durch den Gruss Marias jede Familie gesegnet wird und der Heilige Geist die Herzen berühren kann und auf ihre Fürbitte Wunder der Gnade wirkt! ..»

30. Dezember
Abends, nach dem Arbeiten, kommen vier Personen und der Pfarrer von einer Pfarrei in Winterthur ZH nach Quarten. Dort bestehen bereits drei Pilgerheiligtumskreise (deutsch, polnisch und kroatisch) und nun soll ein weiteres Marienbild auf den Weg gehen. Bei ihrer Ankunft berichten die Fünf, dass noch mehr Familien den Besuch der Pilgernden Mutter wünschen und sie darum gerne zwei Bilder mitnehmen möchten. Sie würden grad in der jetzigen Situation spüren, dass Kraft und Segen von diesem Besuch ausgeht und dass dies jetzt besonders wichtig sei. So wird schnell noch das Marienbild 1056 bezeichnet, eine Tasche und ein Begleitbuch geholt und dann werden im weihnachtlich geschmückten Heiligtum zwei Pilgerheiligtümer ausgesandt!

Somit konnten im Jahr der Corona-Krise trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – 43 neue Pilgerheiligtümer in die Schweiz und nach Liechtenstein ausgesandt werden!

Text und Fotos: Sr. Ursula-Maria Bitterli