Schulungsnachmittag vom Pilgerheiligtum am 15. und 22. Mai in Quarten / 2. Teil

Hoffnung durch die Pilgernde Mutter

Einige Erfahrungen mit der Pilgernden Mutter, die beim Treffen weitergegeben wurden:

Nein, das geht doch nicht
Mehrere Jahre machte eine Familie beim Pilgerheiligtum mit. Dann entschloss sich die Frau auszusteigen und sagte dies unter anderem ihrem 16-jährigen Sohn, dass die Pilgernde Mutter nicht mehr zu ihnen kommen werde. Dieser meinte spontan: «Nein, das geht doch nicht, die Maria muss weiterhin kommen. Wenn sie da ist, gehe ich nach der Schule immer zuerst zu ihrem Bild und erzähle ihr alles, was in der Schule und so war. Ja, und so macht die Pilgernde Mutter nun seit vielen Jahren weiterhin einen monatlichen Besuch bei dieser Familie, auch wenn die Kinder inzwischen schon ausgeflogen sind. T.B.

So hat die arme Seele Ruhe
Meine Cousine machte mir vor längerer Zeit das Angebot vom Besuch der Pilgernden Mutter. Ich verneinte, da mich das Ganze nicht ansprach. Dann fragte sie mich erneut und erklärte mir, dass sie am Aufbauen eines zweiten Pilgerheiligtumskreises sei. Ich verneinte wieder und sagte, dass ich schon genug bete und das nicht brauche. Dann versuchte meine Cousine es ein drittes Mal! Sie meinte, dass sie jetzt sechs Interessenten gefunden habe und dass sie, wenn sie noch eine Familie fände, von Quarten ein Marienbild zum Wandern erhalten würde. Da dachte ich: «Ach, dann mach ich halt mit, so hat die arme Seele Ruhe!» So ging ich mit meiner Cousine nach Quarten zur Aussendung unseres Marienbildes. Am Abend sandte ich ein Mail nach Quarten: «Ja, es war ein sehr schöner Tag gestern. Wir sind in Frieden und Freude heimgekommen. Ich freue mich über die monatlichen Impulse.» Ja, und nun kommt Maria schon einige Zeit in unsere Familie auf Besuch und ich muss sagen, es tut wirklich gut und es freut mich jedes Mal. M.R.D.

Für unsere Jüngste sind SIE wirklich da
Unsere Jüngste (4 ½ Jahre) freut sich immer sehr, wenn Maria im Zeichen des Pilgerheiligtums auf Besuch kommt. Sie nimmt das Bild sofort aus der Tasche, küsste es und umarmt es. Sie begrüsst Jesus und Maria und heisst sie willkommen. Für unsere Jüngste sind SIE wirklich da. Dann stellt sie das Bild auf den dafür bestimmten Platz und geht auch nachher immer wieder mal dorthin, um Maria etwas zu sagen oder zu zeigen. M.D.

Eine grosse Stichflamme vor meinem Gesicht
Bei uns steht das Bild der Muttergottes, das Pilgerheiligtum, auf dem Esstisch, dort wo auch die meisten Gespräch stattfinden. In der Adventszeit stand daneben auch der Adventskranz. Als wir Besuch hatten, nahm ich das Bild vom Tisch und stellte es in die Stube, da ich Platz brauchte, um zu decken. Dann nahm ich den Adventskranz, beugte mich etwas nach vorne, um ihn anzuheben. In diesem Moment fing das Tuch, das ich um den Hals gelegt hatte, Feuer. Ich erschrak so und sah nur noch eine grosse Stichflamme vor meinem Gesicht. Ich schrie auf. Schnell riss mir eine Tochter, ich weiss nicht wie, das Tuch weg und versuchte es zu löschen. Es verbrannte ganz. Vorne war mein Pullover angebrannt, aber ich hatte absolut keine Verbrennungen im Gesicht, nur ein paar Haare waren angebrannt. Ich konnte es fast nicht glauben. Dann holte ich Maria aus der Stube. Ich dankte ihr, dass dies so gut verlaufen war, stellte sie wieder auf den Esstisch und sagt: Jetzt kommst Du wieder zu uns; du hast hier schon Platz.» M.B.

Text und Fotos: Sr. Ursula-Maria Bitterli