«Zeugnis durch das Sein», so lautete der Titel der diesjährigen Zusammenkunft der Schönstatt Bewegung, und setzte so einen persönlichen Fokus. Mit einem authentischen Impulsvortrag starteten Alexandra Oder und Johannes Korn die Tagung.

Bericht und Fotos Marianne Stoffel-Gätzi

Impuls

Die Beiden erklärten von Beginn weg, keine Antworten liefern zu wollen, sondern folgende Fragen: «Was gibt Halt in der heutigen Zeit?» und «Wie kann die Schönstatt Bewegung eine lebendige Bewegung sein?» erörtern zu wollen. Die Impulsgebenden wollten nicht rückwärtsgewandt, sondern gerne in die Zukunft schauen. Einen aktuellen Hinweis gab Alexandra Oder, sie erklärte «Zeige mir deinen Terminkalender und ich sage dir, wer oder was dir wichtig ist!» und «Ein perfektes Beispiel gibt es nicht, aber ein Authentisches.» Ein weiteres Ziel der Tagung war, einen Austausch zwischen den verschiedenen Schönstatt Gruppen zu fördern. Johannes Korn lud mit der Frage: Wie lege ich Zeugnis ab, zu einer QR-Code Challenge ein. Für manche Anwesenden war dies, vor allem aus technischer Sicht eine spassige Knacknuss.

Thematische Ateliers

Nach einer kurzen Pause verteilten sich die Teilnehmenden auf vier verschiedene Ateliers. Simon Rüegg, Leiter der Schönstatt Jungs, lud zu einem thematischen Orientierungslauf ein. Die Marienschwester M. Angeline Duvoisin erzählte lebendig von ihren Begegnungen in der Dynamik des Alltags. Gedanken aus dem Familienbund trugen Rita und Franz Schuler am Nachmittag bei und freuten sich auf einen regen Erfahrungsaustausch mit den Anwesenden. Der Schönstatt Pater Raffael Rieger informierte die Atelierteilnehmenden über den internationalen Pfingstkongress der Schönstatt Bewegung, welcher einen Brief mit erarbeiteten Vorschlägen und Prinzipien an die Schönstatt Bewegung verfasst hat. Ein Teilnehmer schilderte von seinen Eindrücken und Erfahrungen anlässlich seiner Teilnahme an diesem Kongress. Es sei eine interessante Bereicherung gewesen sich über die Verschiedenheiten in Sprache und Herkunft hinweg auszutauschen. Singen war eine weitere Möglichkeit für die Anwesenden. Hier wurden nach Lust und Laune neue Melodien erarbeitet und den Gesang für den Gottesdienst, welcher am Nachmittag stattfand, einzuüben. Die Tagung klang dann mit angeregten Gesprächen zu Kaffee und Kuchen aus.