Adventsanlässe 2025 Frauen und Mütter in Quarten
Schon gehören sie der Vergangenheit an, die Adventsanlässe der Frauen und Mütter. Insgesamt 120 Personen nahmen an einer der angeboten Veranstaltungen teil. Je nach Anlass, bekam man das volle oder eine gekürzte Version mit.
Die Müttergruppe aus Gossau hat bereits zum 5. Mal den adventlich gestalteten Koffermarkt zugunsten dem Projekt Milchpulver für Burundi aufgebaut. Liebevoll von den Frauen ausgeschmückt, lud er zu weihnächtlichen Einkäufen ein. Die Initiantinnen berichten selber vom eindrücklichen Ergebnis.
Das bewährte Vorbereitungsteam hat einmal mehr ein stimmiges Angebot vorbereitet. Sr. M. Beatris führte durch die Anlässe und Pater Christoph Horn übernahm die priesterlichen Dienste. Unterstützt wurden sie da und dort von verschiedene Frauen. Danke!
Kurze Streiflichter zu den Anlässen
Der Einstieg diente dazu, die Seele erst mal im Hier und Jetzt ankommen zu lassen. Nach der Begrüssung und einigen Infos, wurde die Jahresparole vorgestellt: «Unruhig und voller Freude: Wir sind da!» Man kann gespannt sein, was sich noch alles dahinter verbirgt.
Die Adventsfeier stimmte so richtig in den Advent ein. Die Geschichte von Elke Bräunling: «Lass uns die Freude feiern», spiegelte wohl das Empfinden von einigen wider. Die Geschichte erzählt von Luisa und ihrem Mann Anton, die den Weihnachtsrummel und die Weihnachtsmärkte satt haben. Sie ist grummelig und erklärt ihrem Mann, dass das alles mit Weihnachten nichts mehr zu tun hat. Bevor es zum Streit kommt, beschliessen sie gemeinsam: «Lass und die Freude feiern.» Wir stellten fest: Unruhig ist es in unserer Zeit. Es fehlt uns nicht an Lichterketten, Weihnachtsbäumen und Delikatessen, aber… Wir brauchen den Stern der Hoffnung, der Freude, der Liebe und des Vertrauens. Langsam wurde die Deko im Saal vervollständigt durch Kerzenschein und unsere Lichtchen. Wir beteten für uns und alle Menschen um ein tieferes Verstehen der Botschaft von Weihnachten.
Der Vortrag von Pater Horn gab viele Impulse für den Alltag. Der legendäre rote Faden hilft den Anwesenden, sich die verschiedenen Punkte wieder in Erinnerung zu rufen.
Die Angebote zur Wahl fehlten auch diesmal nicht. Wer gerne in Gemeinschaft den Rosenkranz beten wollte, konnte sich im Kapellchen einfinden. Für alle, die gerne etwas Sauerstoff tanken wollten, konnten sich beim Gang durch den Advent anschliessen. Eine kleine Tour mit kurzen Impulsen zum Advent. Wer das zweitägige Angebot besuchte, konnte auch von der Beichtgelegenheit profitieren.
Die gemeinsame Gebetszeit im Kapellchen nutzten wir, unsere Freuden, Sorgen und Anliegen vor Gott und die Gottesmutter zu tragen. Wir schlossen alle Menschen in unsere Gebete ein, besonders jene, die durch verschiedene Umstände verhindert waren, an einer Tagung teilzunehmen.
Die heilige Messe war feierlich und die Ansprache von Pater Horn anschaulich. Es tat gut, alles ins heilige Messopfer einzuschliessen und mit einem besonderen Adventssegen wieder in den Alltag zu gehen. Beim zweitägigen Anlass konnten wir eine eucharistische Andacht feiern. Die Gebetszeit vor der Monstranz erinnerte uns daran, dass auch wir eingeladen sind, Christus zu den Menschen zu tragen, wie damals Maria zu Elisabeth.
Danke allen, die dazu beigetragen haben, dass viele Frauen mit Freude im Herzen in den Alltag zurück konnten.
s.g.





