Bericht von L. Isenschmid –
Fotos von  L. Eller

Mit echter Freude und warmherzigen Worten wurden wir Frauen zum Besinnungstag in der Fastenzeit am 26.3. in Quarten und am 28.3.2019 in Horw von Sr. Beatris begrüsst.

Sie freute sich sehr, auch neue Gesichter und damit eine ganz durchmischte Schar von Frauen willkommen zu heissen. Ein besonderer Gruss ging natürlich auch an Herrn Pater Horn, der sich vor seiner erneuten Abreise nach Kroatien bereit erklärt hatte, uns mit guten Impulsen und besinnlichen Denkanstössen zum Nachdenken anzuregen und uns auf das Osterfest einzustimmen.

Mit Gesang zum Einstieg und dem Hinweis auf unsere diesjährige Jahresparole „Auf Dein Wort hin miteinander wirken und wachsen“ überraschten uns zwei Frauen aus dem Vorbereitungsteam mit einem kurzen Rollenspiel, womit sie sich über die Nöte und Herausforderungen der heutigen schwierigen Zeit in Kirche und Welt austauschten. Auch Pater Horn sprach in seinem packenden Vortrag von der oft fehlenden religiösen Erziehung der Kinder durch die Eltern und erzählte dazu ein Beispiel von der Erstkommunion in der Pfarrei in Horw. Dann erwähnte er den wichtigen Text von Johannes 15,1-8 vom Weinstock und den Rebzweigen, der wegen mangelnder Erträge umgehauen werden sollte. Der Winzer aber bat den Besitzer, ihm nochmals Zeit bis zur nächsten Ernte zu geben. Das Vertrauen lohnte sich. Der Baum brachte im nächsten Jahr viele Früchte. Jesus lädt uns ein, bei ihm in die Schule zu gehen.

Auch Schönstatt pflegt die Erziehung zum Vertrauen. Man nennt dies Vertrauenspädagogik. Mit Pater Kentenich sollen wir wirken und wachsen und eine persönliche Beziehung zu Jesus aufbauen, miteinander, füreinander und ineinander. So können wir einander ergänzen, unterstützen, ermutigen und anspornen. Auch die Gottesmutter brauche uns. „Nichts ohne uns, nichts ohne sie“. Unser Alltag, oft geprägt von vielen dienenden Tätigkeiten, solle in Zukunft unter dem Motto stehen „Das Gewöhnliche aussergewöhnlich gut tun“. Pater Horn bestärkte uns, immer mehr „Frauen mit Herz“ zu sein durch Beseelen der Beziehungen, Gefühle entwickeln, Wertschätzung üben.

Vor dem Mittagessen trafen wir uns zu einer Gebetszeit im Heiligtum, wo wir auch alle unsere Bitten, Anliegen und Sorgen ablegen konnten. Über die Mittagszeit beim Essen kamen dann die persönlichen Gespräche nicht zu kurz und der Nachmittag glich fast einem „Wunschprogramm“! Von Beichtgespräch, Kreuzwegandacht, Rosenkranzgebet, Karten kreieren bis Frühlingsluft schnuppern etc. fand sich für jede Frau sicher das Gewünschte.

Zum Abschluss der Tagung trafen wir uns zum Hl. Messopfer, welches durch die so persönliche Gestaltung durch das Team und Herrn. Pater Horn einen wunderbaren, beeindruckenden letzten Akzent setzte. Gestärkt und neu ermutigt machten wir uns gegen 17.00 Uhr auf den Heimweg. Unser aller grosse Dank gebührt dem kreativen Urner-Vorbereitungsteam, Sr. Beatris als Verantwortliche und natürlich Herrn Pater Horn für seine so geschätzte, einfühlsame priesterliche Begleitung.