Im «Hörde- Jubiläumsjahr» wurde das traditionelle «Schönstatt Life» von Vertretern aller Bundesgemeinschaften vorbereitet zum Thema: «Wachet auf und wecket einander!»
Gut 150 Personen nahmen daran teil, davon 26 Kinder.
Das Treffen begann mit einem krimiähnlichen «Theater» des Frauen- und Mütterbundes. Eindrücklich wurden die Teilnehmer in die Zeit des 1. Weltkrieges vor gut 100 Jahren zurückversetzt.
Die damalige Kommunikation zwischen Sodalen der marianischen Kongregation und «Auswärtigen» mit P. Kentenich ist mit 15000 Briefen dokumentiert. Wichtige Stellen aus den Briefen der Sodalen und von den Antworten P. Kentenichs wurden vorgelesen und von einem «Briefträger» zu den Adressaten gebracht; dazwischen immer wieder eindrücklich die Namen der neu Gefallenen. Auch alle Anwesenden erhielten einen Brief von P. Kentenich: «An meine liebe Schönstattfamilie»
In Gruppen tauschten wir aus, was uns im Spiel bewegte und welche Impulse wir mit ins Heute nehmen.
Auf den Zettel, der im Brief von P. Kentenich lag, konnten wir aufschreiben, wie wir persönlich den Schwung des Anfangs aufnehmen und unserer Zeit weitergeben wollen.
Von den «Bünden» wurden neun Ateliers angeboten. Vor und nach dem Mittag war Gelegenheit ein solches zu besuchen.
Im Podiumsgespräch nach dem Mittagessen versuchte Nathalie Rupf herauszufinden, wie die einzelnen Teilnehmer, sei es Frau, Mann, Priester oder Familie zum jeweiligen «Bund» gefunden und für wen er das Richtige ist.
Im Gottesdienst in der Pfarrkirche wurde besonders auch den kürzlich verstorbenen Gründern der Bünde in der Schweiz gedacht: P. Werner Hegglin und P. Niklaus Stadelmann.
Während der Aussendungsfeier beim Landesheiligtum wurden die Zettel verbrannt, auf denen zuvor Anliegen und Vorsätze aufgeschrieben wurden.
Als Geschenk erhielten wir die neue «Jahresparolekarte» mit dem Bild eines Baumes und dem Gebet zur «Wandlung des Klimas».
Mit grossem Dank an alle und dem Segen wurden wir verabschiedet. Für den Heimweg konnte man sich noch mit Kaffee und Kuchen stärken.
Autorin: Béatrice Infanger