Wir haben unsere Medienkommission Sitzung schon vor der Coronazeit ab und zu über Skype gehalten. Bei der letzten Sitzung haben wir überlegt, wie wir diese «Coronazeit» im Schönstatt INFO aufgreifen wollen.

Wir wollten etwas über den konkreten Alltag von Menschen in dieser besonderen Zeit erzählen. So haben wir kurzerhand entschieden, dass jeder der Medienkommission beschreibt, wie sie bzw. die Coronazeit erlebt.

Ausser, dass ich nicht mehr einkaufen darf, mein Mann und ich täglich Spaziergänge machen oder zusammen velofahren, hat sich für mich auch das Hüten der Enkelkinder verändert.

Erst mal habe ich mich drein geschickt, dass es so nicht mehr möglich sein konnte. Dann aber haben wir mit den Enkelkindern per Videoanruf öfters in der Woche ausgetauscht, wie es im Besonderen mit den Hausaufgaben geht. Inzwischen ruft mich die 2. Klässlerin via Tablet an, wenn sie dabei Hilfe braucht. Beim «30 Min. Lesen» haben wir es so gelöst, dass sie mir zuerst etwas vorgelesen hat, dann 15 Min. allein für sich gelesen und danach wieder angerufen hat und mir davon erzählte, was sie gerade spannend fand oder auch was sie langweilte.

So muss sie den Papa weniger stören, der im HomeOffice arbeitet.

Zum Schluss stand «Bewegung» auf dem Aufgabenplan. Da hat sie dann gerne allein mit ihrem Bruder zusammen auf dem Trampolin erledigt!

Das kleinere Kind habe ich per Facetime animiert ein Spiel mit mir zu machen. Er fand das ganz lustig, dass er auch für mich die Würfelpunkte «fahren» durfte und erst noch gewonnen hat.

Autorin: Béatrice Infanger