04. November / Berneck SG:
Die Kontaktperson von Berneck SG bringt ihr Pilgerheiligtum in die Pfarrkirche. Eine Viertelstunde vor Beginn des Gottesdienstes trifft die Kontaktperson von St. Margrethen SG ein. Als sie das Marienbild sieht und hört, dass es neu gesegnet wird, fährt sie nochmals nach Hause und holt auch das Bild von ihrem Kreis. So werden nach dem Gottesdienst beide Pilgerheiligtümer gesegnet und neu ausgesandt.
Ein Drittel der Gottesdienstbesucher, immerhin noch cirka 12 Personen, kommen anschliessend zu Kaffee und Gipfeli zusammen. Es tut gut, etwas weniges vom Projekt Pilgerheiligtum zu hören, zu staunen und Bilder anzuschauen, wo Maria überall ihren Sohn Jesus hinbringen darf.
Eine Frau meint: «Nachdem Maria einige Male bei unserer Familie auf Besuch gewesen ist, hat eines unserer Kinder gefragt: Wann kommt eigentlich Maria wieder?! Es war ihm anscheinend schon bewusst geworden, dass ihre Familie von der Muttergottes regelmässig Besuch bekommt.»
Am Schluss stellt sich heraus, dass beim Treffen auch eine Frau aus dem Tessin dabei ist. Dort sind nur zwei Bilder unterwegs und wir suchen immer offene Türen für die Pilgernde Mutter. Interessanterweise kommt sie genau von Bioggio, wo Maria bereits unterwegs ist. Wie wir die Kontaktperson von Bioggio informieren, berichtet diese erfreut, dass im Moment genau ein Platz in ihrem Kreis frei ist für diese Familie, wenn sie mitmachen will!
Gott, unser Vater, besucht seine Kinder
07. November: Wallfahrtstag der kroatisch Sprechenden in Quarten
Vor allem Personen aus den Kantonen Aargau, Basel, Luzern, Solothurn und Zürich meldeten sich zum Wallfahrtstag an. Viele drückten ihre Freude darüber aus und äusserten, dass ihnen dieser Tag gut tut und sie jeweils neu gestärkt, hoffnungsvoll und froh wieder heim gehen. Leider mussten wir dann als die 50-er Grenze erreicht wurde mit den Anmeldungen stoppen. Pater Horn hat für diesen Tag das Vatersymbol für ein Heiligtum in Kroatien mitgenommen. Es wandert danach in die verschiedenen Regionen: Es soll ein Zeichen sein, dass Gott, unser Vater seine Kinder besucht. Wir wollen IHM vertrauen auch in dieser schwierigen Zeit. Eine Power-Point-Präsentation zeigte auf wie viele Menschen in der Schweiz, die die Pilgernde Mutter empfangen, ihren Besuch jetzt besonders schätzen. Manche haben ihr eine Krone geschenkt und drückten damit ihren Dank und ihr Vertrauen aus. Nach der feierlichen hl. Messe in der Pfarrkirche zogen wir mit der Pilgernden Mutter, begleitet von vielen Schönstatt-Fähnchen ins Kapellchen. Dort schlossen drei Frauen das schönstättische Liebesbündnis!
Leider haben wir keine Bilder vom Treffen, aber von den Blumen, die auch in den Tagen danach an den kroatischen Wallfahrtstag erinnerten!
Text und Fotos: Sr. Ursula-Maria Bitterli