Im Schnitt kamen in den letzten Jahren cirka 150 Personen zum Pilgerheiligtumstreffen der Deutschsprechenden nach Quarten. Dieses Jahr sind es cornonabedingt etwas über 50.

Über dem Tag steht das Thema: Hoffnung und Licht – in schwieriger Zeit
Wir beginnen in der Schönstatt-Kapelle, wo die mitgebrachten Pilgerheiligtümer im Chor stehen. Dort steht auch ein erstes Pilgerheiligtum für Familien in Teufen AR bereit.

Du pilgernde Mutter bringst Christus, das Licht der Welt.“
Das dürfen Menschen in 120 Ländern der Welt erfahren.
Maria, wir brauchen dich, denn die Welt braucht Christus.
Sie braucht Hoffnung und Licht in schwieriger Zeit.

Du pilgernde Mutter bringst Christus, das Licht der Welt.“
Viele Menschen konnten oder wollten nicht mehr am Gottesdienst in der Kirche teilnehmen.
Du bist zu ihnen nach Hause gekommen.
Maria, wir brauchen dich, denn die Kirche braucht Christus.
Sie braucht Hoffnung und Licht in schwieriger Zeit.

„Du pilgernde Mutter bringst Christus, das Licht der Welt.“
Das erleben in über 900 Pilgerheiligtumskreisen Menschen
in der Schweiz und in Liechtenstein.
Maria, wir brauchen dich, denn die Schweiz und Liechtenstein braucht Christus.
Sie brauchen Hoffnung und Licht in schwieriger Zeit.

Du pilgernde Mutter bringst Christus, das Licht der Welt.“
Das dürfen wir, die wir hier bei der Schönstattkapelle zusammen kommen,
jeden Monat in unseren Häusern und in unseren Herzen spüren.
Maria, wir brauchen dich, denn unsere Häuser und Herzen brauchen Christus.

Sie brauchen Hoffnung und Licht in schwieriger Zeit.

In der Pfarrkirche lassen wir uns uns durch ein «hoffnungsvolles» Gespräch einstimmen. Pfarrer Stephan Kemmler, Basel, in dessen Pfarrei die pilgernde Mutter auch unterwegs ist, versteht es, uns nahe zubringen wie Gott, und in ihm, Maria, uns Hoffnung und Licht in schwieriger Zeit sein kann.

Bevor wir uns in Prozession zur Segnung der Marienbilder ins Kapellchen begeben, werden wir alle eingeladen, Hoffnung und Licht für andere zu sein:

Auch zu jedem von uns sagt Gott persönlich: „Ich brauche dich – du bist mir wichtig!
Sei Hoffnung und Licht – in schwieriger Zeit!“

Eine Studie in der Coronakrise zeigt, dass viele Menschen Angst haben, die Hoffnung verlieren und keinen Sinn mehr sehen. Den sogenannten «Kümmerern», denen geht es psychisch besser. Sie kümmern sich um andere, sie bringen Hoffnung und Licht und das tut ihnen selber gut.

Dreifaltiger Gott, du brauchst jeden Menschen. Du brauchst die «Kümmerer». Jeder ist dir wichtig. Der Ruf, der damals an Mose erging, gilt jedem Einzelnen: „Und jetzt geh! Ich sende dich…!“ Hab keine Angst. Du bist nicht allein. Ich bin mit dir. (Ex 3, 10, 12).

Du brauchst meine Füsse, um zu den Menschen zu gehen.
Du brauchst meine Hände, um Gutes zu tun.
Du brauchst meine Augen, um dein Leuchten weiter zu geben.
Du brauchst meine Ohren, um deine Stimme hörbar zu machen.
Du brauchst mich, um dein Licht weiterzugeben.

Programmheft mit allen Texten vom Pilgerheiligtumstreffen vom 16. Oktober 2021 finden Sie hier  

Text : Sr. Ursula-Maria Bitterli
Fotos: Annagreth Linder