Endlich, nach zwei Jahren Corona-Pause, kann die Chilbi in Murg wieder stattfinden. Es freuen sich gross und klein, nicht zuletzt auch das Chilbi-Team Esther Senti, Stefanie Aggeler und Sr. M. Beatris. Emsiges Arbeiten ist schon im Vorfeld angesagt. Spielsachen werden entgegengenommen, sortiert und für den Transport bereit gemacht. Am Samstagmorgen müssen die Schachteln in zwei Autos gepackt und nach Murg gefahren werden. Unsere Marktstände stehen schon bereit. Jetzt heisst es, alles ausladen, Autos wegfahren, Spielsachen auspacken und schön präsentieren. Das Team arbeitet Hand in Hand und bald ist alles bereit.  Die Käuferinnen und Käufer können kommen. Und sie kommen… manchmal läuft mehr, manchmal weniger. Wir führen interessante Gespräche, treffen Leute, die wir lange nicht mehr gesehen haben, tauschen uns aus mit den «Marktfahrern», freuen uns an den Familien, die sich die Auswahl anschauen und vor allem schauen wir in helle Kinderaugen. Meistens sind wir alle am Stand, niemand will etwas verpassen. Wir verpflegen uns mit frischen Brötli vom Stand der Bäuerinnen, ergattern die legendäre Wurst vom Grill, besorgen herrlichen Kaffee vom Stand nebenan und organisieren uns gebrannte Mandeln und heisse Maroni. Es sind zwei Tage Chilbileben das Spass macht, aber auch ziemlich in die Beine geht. Macht nichts, das gehört dazu. Ebenfalls gehört es dazu, am Sonntagabend den Stand abzuräumen. Schön, dass einige Schachteln leer bleiben, ein Zeichen, dass viel verkauft worden ist. Erwartungsvoll zählen wir die Einnahmen und kommen auf Franken 1100.–. Wir sind überwältigt und glücklich, gibt das doch einige Pakete Milchpulver für die Babys in Burundi. Beim Abendessen am Sonntag sind wir müde aber glücklich. Auf der Heimfahrt nicken wir uns zu was so viel heisst: Bis zum nächsten Jahr. s.g.