3. August nach Zürich: «Wann können wir Maria abholen?»
Im Juni machte eine Gruppe von indischen Frauen, die mit ihren Familien in der Schweiz wohnen, einen Besuch in unserer Gnadenkapelle in Quarten. Dort sprach sie das Marienbild besonders an. Sie hörten, dass diese Maria eine pilgernde Mutter ist und die Menschen zuhause besucht. Im Moment geschah nichts, es kam keine weitere Reaktion, aber bereits im Juli meldete sich eine der Frauen per Telefon in Quarten und sagte: «Wir haben sieben Familien in der Umgebung von Zürich gefunden! Wann können wir Maria abholen?» So kam es, dass sich anfangs August eine Vertretung von fünf Personen auf den Weg nach Quarten machte. Wir beteten in deutsch und einen Teil in malayalam, denn wir hatten von unseren indischen Mitschwestern Begleitbüchlein in dieser indischen Sprache erhalten. Für die einzelnen Familien stellten wir sieben Lichtchen auf den Altar, um für sie zu beten. Da flüsterte mir der Mann, welcher mitgekommen war, zu: «Es sind schon 9 Familien!» Und so wurden schnell zwei weitere Lichter aufgestellt.
7. August von Lourdes in die Schweiz: Wunsch, dass Maria mit nach Hause kommt
Sr. Angeline ging mit der Pilgernden Mutter zum Weltjugend-Tag in Lissabon. Sie hatte diese immer mit dabei, meistens offen im Arm tragend. Sie reiste mit der Gruppe der Schweizer Jugend und diese merkte, dass die Pilgermutter einfach überall dazu gehörte. Da es in Lourdes des Andranges wegen nicht sofort möglich war, in die Gnadenkapelle zu kommen, wurde die Pilgermutter davor aufgestellt und die Jugendlichen konnten sich dort Maria anvertrauen, sich ihr weihen: «Dir weihe ich heute meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, mich selber ganz und gar ..» Eine der jungen Frauen äusserte den Wunsch, dass die Pilgernde Mutter mit ihr nach Hause kommt und so hat Sr. Angeline die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt in Lourdes ausgesandt in die Schweiz zu dieser jungen Frauen und so hoffen wir zu weiteren Personen, die ihr die Türe ihres Herzens und Hauses öffnen!
15. August nach Unterterzen: Mit der Pilgernden Mutter im Arm
Zwei Mitschwestern gingen im Frühjahr mit der Pilgernden Mutter im Arm nach Unterterzen. Sie besuchten dort einfach Familien und Einzelpersonen und boten ihnen den Besuch von Maria im Zeichen des Pilgerheiligtums an. Sie kamen mit den Leuten ins Gespräch und diese waren grösstenteils erfreut, dass die Schwestern sie besuchen. Ganz einfach war es nicht, aber nach mehreren «Anläufen» konnten die beiden mutigen Schwestern 8 Familien finden in einer internationalen Zusammensetzung: Brasilianer, Ukrainer und vor allem Schweizer, die Maria jeden Monat empfangen möchten. Am Fest «Maria Aufnahme in den Himmel konnte die Aussendung stattfinden!
26. August: Beim Familienseminar mit dabei!
Ende August begann in Quarten das neue Familienseminar. Die dafür verantwortliche Familie, erbat sich ein Pilgerheiligtum, «welches beim Kurs dabei ist und dann jeweils eine Familie mit nach Hause nehmen kann.» Dem haben wir gerne entsprochen und stellten an diesem Tag ein Marienbild ins Schönstatt-Heiligtum, sodass die Pilgernde Mutter am Schluss des ersten Treffens des neuen Familienseminars mit einer Familie auf den Weg gehen konnte.
Text und Bilder: Sr. Ursula-Maria Bitterli
