Aussendung der Pilgernden Mutter in den 1. Kreis von Altdorf

Am Tag der Tour de Suisse
Im Juni 2024 haben sich Vertreter der 13 Pilgerheiligtumskreise vom Urnerland, in Silenen, getroffen. Das war an dem Tag als die «Tour de Suisse» dort vorbei gefahren ist! Bei dieser Gelegenheit hat sich eine weitere Möglichkeit aufgetan, dass Maria ihre «Tour» im Unterland ausweiten könnte: Eine Frau aus Altdorf zeigte Interesse an den Besuchen der Pilgernden Mutter.

Die Pilgernde Mutter im Restaurant …
Darauf machte sich ein Mann auf den Weg, um Türen für Maria und Jesus in Altdorf zu öffnen. Es war nicht ganz einfach, aber bis Dezember konnte er sechs Familien/Einzelpersonen gewinnen. Eigentlich sollten es für den Beginn sieben sein – aber es wäre ja schade, wenn Maria nicht kommt, da es nur sechs sind. So wurde entschieden, am 14. Januar 2025 die Aussendung zu machen – und zwar in einem Restaurant in Altdorf.

Der zweitletzter Kanton …
Wir treffen uns zu zehnt (inklusiv einem 10 Monate alten Baby!) in einem kleinen Stübli des Restaurants. In einer Vorstellrunde berichtet jeder der Anwesenden etwas über seine Person und wie oder warum sie dazu kommt, Maria als Pilgernde Mutter zuhause zu empfangen. Ich berichte, wie die Initiative in Brasilien entstanden ist und wie mit der Zeit sich auch in der Schweiz, und fast zuletzt, auch im Kanton Uri, Türen für Maria und Jesus im Zeichen des Pilgerheiligtums öffneten. Wir hören von guten Erfahrungen die Verschiedene gemacht haben.

Und plötzlich sind es sieben
Während einem kurzen Gebet laden wir die Pilgernde Mutter von Schönstatt ein, in Altdorf unterwegs zu sein und stellen für jeden der sechs Teilnehmer ein Licht. Eine Frau meint: «Und noch ein Licht für den Vikar!», denn er sitzt auch in der Runde. Das machen wir und spontan fragt der Mann, der alles organisiert hat: «Ja, Herr Vikar, möchten Sie auch Besuch!? Und dieser bejaht und alle staunen, dass ganz unverhofft und ungeplant noch ein siebter Teilnehmer gefunden werden konnte! Bevor wir zum gemütlichen Teil übergehen, steht der Vikar auf, legt seine Stola an und bittet um den Segen für alle, die Besuch empfangen und für alle, die im Moment den Segen Gottes besonders brauchen.

Und dann noch ein Nachsatz:
Die Frau, welche den Pilgerheiligtumskreis in Altdorf angestossen hat, kann im Kreis doch nicht dabei sein. Denn: Sie ist inzwischen nach Schattdorf umgezogen. Schade … aber vielleicht auch eine neue offene Tür für die Pilgernde Mutter – wer weiss?!

Text und Fotos: Sr. Ursula-Maria Bitterli