Text und Fotos: Sr. M. Joseline Becchio
Über das Wochenende vom 26. / 27. Mai 2018 trafen sich 12 Familien und Einzelpersonen in Quarten zum Thema „Streit- und Versöhnungskultur“. Wie gut tat es von der Referentin Sr. Dr. M. Doria Schlickmann zu hören, dass Streit notwendig ist, doch braucht es die richtige Streitkultur dazu und der Wille, sich zu versöhnen. Am Samstag lag der Hauptakzent auf der Herausforderung dieses Themas in der ehelichen Beziehung und am Sonntag in der Kinder- und Jugenderziehung. Viele praktische Tips erwähnte die Referentin für den Alltag. Für ihre Ausführungen schöpfte Sr. M. Doria aus dem reichen Fundus der Theologie, Psychologie und Pädagogik Pater Kentenichs. Hier einige Kostproben:
♦ das Gute im Partner sehen und nie aus den Augen verlieren
♦ die Würde des anderen achten
♦ vermeiden der Schuldzuweisungen
♦ Themen meiden, die einfach den Streit nicht wert sind
♦ davon ausgehen, dass der Partner für sein Verhalten gute Gründe hat
♦ Versöhnung: das Glück einer reifen Liebe
♦ fixiert auf Lösungen, nicht auf die Probleme
♦ ich liebe dich wie du bist und das ist endgültig
usw.
Einige Tips für die Kinder- und Jugenderziehung:
♦ Auseinandersetzung ist notwendig
♦ die Fronten nicht verhärten oder verschärfen
♦ innere Haltung dem Kind und Jugendlichen gegenüber: Ehrfurcht
♦ alle Erziehung beginnt mit der Selbsterziehung
♦ lösungsorientiert handeln und Streit schlichten
♦ nichts persönlich nehmen
♦ Umgangsstil beachten
♦ der Ton macht die Musik. Vorsicht vor zu ordinärer Sprache
usw.
Viel Freude und Erfolg beim Umsetzen!

Da ich vermutlich nicht die einzige bin, die gerne liest und oft die Buchhandlung ohne Buch verlässt, geben wir, drei lesebegeisterte Frauen des Mütterbundes, jeden Monat eine Lektüreempfehlung ab. Auf unserer Homepage (hier anklicken) finden Sie monatlich eine neue Buchempfehlung (Hinweis: unten auf der Seite).Die aufgeführten Bücher haben uns gepackt, weil sie sprachlich wunderbar formuliert, spannend, anregend oder aus aktuellem Anlass von Interesse sind.
So hoffen wir, Sie verlassen das nächste Mal die Buchhandlung oder die Bibliothek mit einem Buch oder mehreren Büchern unter dem Arm.
Maria Hässig
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