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Jahresmotto 23/24 | Schönstattbewegung Schweiz https://schoenstatt.ch Heute Christ sein Sun, 14 Jul 2024 16:40:19 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.3 https://schoenstatt.ch/wp-content/uploads/2017/01/cropped-Element-1512-2-32x32.png Jahresmotto 23/24 | Schönstattbewegung Schweiz https://schoenstatt.ch 32 32 Bericht Schönstatt Life 28.10.2023 https://schoenstatt.ch/2023/11/bericht-schoenstatt-life-28-10-2023/ Mon, 06 Nov 2023 14:07:49 +0000 https://schoenstatt.ch/?p=27517 Das «Schönstatt Leben» zeigte sich einmal mehr in einer grossen und bunten Schar von Interessierten aus allen Altersgruppen, allen Gliederungen und Ständen, die sich in Quarten zum Austausch trafen. Das […]]]>

Das «Schönstatt Leben» zeigte sich einmal mehr in einer grossen und bunten Schar von Interessierten aus allen Altersgruppen, allen Gliederungen und Ständen, die sich in Quarten zum Austausch trafen. Das Treffen stand unter dem neuen Jahresmotto:
DU – GANZ MENSCH

In seinem Impuls von Josef Stübi stellte der Weihbischof dar, wie er die Schönstatt-Bewegung wahrnimmt. Es hat ihn beeindruckt, dass die Angehörigen der Schönstatt-Bewegung aus dem Liebesbündnis in der Haltung der Werktagsheiligkeit dezentral in ihren Pfarreien bei der Weitergabe des Glaubens vielfältig und individuell tätig sind.

Zudem hat er sich Gedanken gemacht zu unserem Jahresmotto, welches ihm zuerst eigenartig erschein. Über den sogenannten Philipperhymnus fand er einen theologischen und glaubensmässigen Ansatz zum Verständnis, dass Gott in Jesus ganz Mensch geworden ist. Dadurch bekamen wir Menschen einen Zugang zu Gott.
«Den Menschen – also auch Dich und mich, die wir jetzt hier sind- hat man erst in seiner ganzen Fülle erkannt, wenn man in ihm nicht nur das Menschliche, sondern auch das Göttliche erkannt hat. Erst dann kann man sagen: Du – ganz Mensch!»

Der ganze Impuls: https://schoenstatt.ch/wp-content/uploads/2023/11/20231028_Weihbischof_Stuebi_Schoenstatt-life_Quarten.pdf

Nach einer gemütlichen Kaffeepause mit vielen Möglichkeiten zum Schwatz oder Austausch präsentierte sich auf der Bühne ein gut ausgewähltes Podium. Neben Weihbischof Stübi nahmen Pater Josef Fleischlin, Tatjana Inderbizin (Mädchenjugend), Maria Hässig (Frauen- und Mütterliga) und Roman Schildknecht (Familienliga) zu ihrem persönlichen Zugang zum Jahresmotto Stellung.
Der Gesprächsleiter Armin Barmet (Familienbund) entlockte den Podiumsteilnehmenden ihre persönliche Haltung und ihre Gedanken dazu.
Anders als letztes Jahr stehen diesmal keine Verben zur Auswahl wie  «hört und bewegt», stellte Pater Fleischlin fest. Diese Jahresparole ist viel offener. Man muss zuerst herausfinden, was mit dem «DU» gemeint ist. Bin ich das selber? Ist es die Mutter Gottes, die Dauerhelferin, sind es meine Nächsten oder alles zusammen?

Alle Teilnehmenden gaben ein offenes Zeugnis ihres Denkens und ihrer Haltung ab. In einem Exkurs wies Maria Hässig darauf hin, wie wichtig der Gebrauch unserer Wörter ist. Der Unterschied zwischen «Danke!» und «Armin, ich danke dir für das Gespräch» hat wohl allen eingeleuchtet und wurde verschiedentlich nach dieser Podiumsrunde bereits angewendet.

Nach dem feinen Mittagessen konnte man sich für besinnliche Momente zurückziehen, den kleinen Markt besuchen, wo zum Beispiel selbst gemachte Sonntagszöpfe angeboten wurden oder im Bühnensaal einen Kurzfilm zweier Marienschwestern (neue Youtube-Stars!) über die «Schönheit der Menschlickkeit» ansehen.

Youtube Film

 

 

In der musikalisch reich gestalteten Eucharistiefeier war Zeit für die Danksagung. Im Besonderen wurde das 12-jährige Engagement von Pater Raffael Rieger als Bewegungsleiter gewürdigt. Es war eindrücklich, wie Mitglieder aus verschiedenen Gliederungen ihm zur Gabenbereitung ein Andenken brachten und dieses mit einem kleinen Schwatz überreichen konnten.

In der abschliessenden Feier beim Heiligtum war Gelegenheit, allen Mitwirkenden zu danken insbesondere dass sich Weihbischof Josef Stübi einen ganzen Tag Zeit für uns genommen hat.

Der Dank ging natürlich auch an das Vorbereitungsteam unter der Leitung von Vreni und Urs Leupi, allen, den wirklich vielen Mitarbeitenden von der Leitung bis zur Kinderbetreuung, für die vielen kleineren oder grösseren Beiträge, die geleistet wurden, damit dieser Tag zum Erlebnis werden konnte und hoffentlich eine grosse Ausstrahlung auf das ganze Jahr haben wird:

DU – GANZ MENSCH!

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Impuls zum Jahresmotto Weihbischof Stübi Schönstatt Life https://schoenstatt.ch/2023/11/impuls-zum-jahresmotto-weihbischof-stuebi-schoenstatt-life/ Tue, 31 Oct 2023 23:32:35 +0000 https://schoenstatt.ch/?p=27511 Am Schönstatt Life Treffen am 28. Okt. 2023 in Quarten hielt Weihbischof Stübi vom Bistum Basel einen Impuls zur neuen Jahresparole „Du – ganz Mensch“ 20231028_Impuls_Weihbischof_Stübi_Schönstatt-life_Quarten_pdf    ]]>

Am Schönstatt Life Treffen am 28. Okt. 2023 in Quarten hielt Weihbischof Stübi vom Bistum Basel einen Impuls zur neuen Jahresparole „Du – ganz Mensch“

20231028_Impuls_Weihbischof_Stübi_Schönstatt-life_Quarten_pdf

 

 

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Impuls zum Jahresmotto am Schönstatt Life Treffen von P. Raffael Rieger https://schoenstatt.ch/2023/11/impuls-zur-jahresmotto-am-schoenstatt-life-treffen-von-p-raffael-rieger/ Tue, 31 Oct 2023 23:20:41 +0000 https://schoenstatt.ch/?p=27501 20231028_Impuls_Jahresparole_P.Raffael_Rieger_pdf Impuls zur Jahresparole Schönstatt Life 28. Okt. 2023, Quarten – P. Raffael Rieger Der griechische Physiker und Mathematiker Archimedes (ca. 287-212 v.Chr.) fragte sich, wie er die ganze Welt […]]]>

20231028_Impuls_Jahresparole_P.Raffael_Rieger_pdf

Impuls zur Jahresparole
Schönstatt Life 28. Okt. 2023, Quarten – P. Raffael Rieger

  • Der griechische Physiker und Mathematiker Archimedes (ca. 287-212 v.Chr.) fragte sich, wie er die ganze Welt bewegen könnte. Er entdeckte, dass es einen festen Punkt und einen Hebel braucht: «Gebt mir einen festen Punkt, und ich hebe die Welt aus den Angeln.»
  • Am Delegiertentreffen der Schönstattbewegung im Juni haben wir uns auch die Frage gestellt. Die Marienschwester Dr. Elizabeth Parodi hat uns dabei geholfen mit ihrem Impulsreferat sie fragte die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer: «Was ist der archimedische Punkt Schönstatts, von dem aus wir Welt und Kirche in Bewegung setzen?»
  • Es ist das Charisma Schönstatts. Und schon stand die nächste Frage im Raum: Was ist das Charisma Schönstatts? Es ist ein geflügeltes Wort, das wir oft brauchen, ohne genau zu wissen, was Charisma meint. Charisma sei «zunächst eine tiefe Gotteserfahrung, ein konkreter Weg der Begegnung mit Gott.» Und daraus eine Erkenntnis, was Gott von seiner umfassenden Botschaft für die jetzige Zeit als Auftrag jemandem und einer Gruppe übergibt, welchen Akzent er mit diesen Menschen verwirklichen möchte. Was ist das für Schönstatt, für P. J. Kentenich? Welchen Auftrag hat Schönstatt für unsere Zeit?
  • Wir glauben in der neuen Jahresparole etwas davon erfasst zu haben. Du – ganz Mensch! Es ist kurz und bündig das ist gut. Sehr zusammengerafft.
  • Zuerst ist es eine Aussage: Du bist ein Mensch und du bist ein ganzer Mensch und es ist gut, wie Du bist, alles gehört zu Dir, die Menschlichkeiten, wie wir sagen, aber auch alles Streben und Arbeiten, deine Sehnsüchte und Wünsche. Alles gehört zu Dir
  • Weiter ist es auch eine Aufforderung: Du, werde immer mehr Mensch, werde immer mehr ein ganzer, ein ganzheitlicher Mensch. Werde immer mehr das, was Gott im tiefsten in Dich hineingelegt hat, in Dir angelegt hat.
  • Aber was heisst für uns Mensch sein? PJK hat oft formuliert: «Erst Mensch, dann Christ, dann ganzer Mensch! Oder: Der natürlichste Mensch ist auch der übernatürlichste Mensch». Für uns ist klar: Ganz Mensch sind wir nur, wenn wir uns unserer Geschaffenheit bewusst sind, wir sind nicht aus uns selbst heraus und auch nicht nur aus dem Ja unserer Eltern, nein, das entscheidende Ja ist das von Gott – für alle, ob wir unsere Eltern kennen oder nicht, das meint Religio: zurückgebunden, angebunden, sich der Schöpfertätigkeit Gottes bewusst. D.h. ohne den Gottesbezug können wir nicht ganz Mensch sein, wie wir es verstehen. Und wenn wir dafür ein Beispiel möchten, wer uns diese Verbindung von Himmel und Erde vorbildhaft vorgelebt hat, dann kommen wir zu Maria
  • Zu ihr können wir sagen: Du, ganz Mensch, wie Du möchte ich auch ganz Mensch werden.
  • Sie hat sich bei der Hochzeit zu Kanaan um das ganz praktische, den Wein gekümmert, sie hat sich gesorgt und gleichzeitig war sie ganz übernatürlich eingestellt, so dass sie den Anruf des Engels hören und Ja sagen konnte.
  • Ich glaube es ist das, was «ganze» Menschen ausmacht. Sie sind nicht abgehoben, vergeistigt, sondern ganz auf dem Boden, ganz menschlich und doch ganz tief in Gott beheimatet. Das ist das Geheimnis von Schönstatt: dass neue ganze Menschen werden. Es ist eine ganz geerdete und doch gehimmelte Spiritualität. Es ist Erziehungsarbeit.
  • Wir nennen das Selbsterziehung, Geistpflege, es geht darum in uns das Gute und Schöne zur Entfaltung zu bringen. PJK formuliert es in den Vorträgen Kind sein vor Gott so: Das große Gesetz der anthropologischen Dynamik heißt: Werde, was du bist! Was heißt das? Das Edle und Große, das in dir ist, solltest du in vollkommener Weise werden. Was keimhaft an edlen Anlagen in dir steckt, solltest du entwickeln. Werde, was du bist! Gott selber gibt uns einen Auftrag, jedem und jeder individuell. Diesen Auftrag sollen wir leben, dann werden wir tief innerlich zufrieden.
  • Und das machen wir nicht um uns zu optimieren, nein, es geht um etwas anderes:
  • wir verwirklichen etwas von Gott in unserer Welt, wir werden wie Maria und Jesus zu einem Sakramentale wie wir Katholiken sagen. Die Sakramente helfen uns dazu
  • Wir selber dürfen uns als Sakrament verstehen. Was heisst das? Es heisst, dass Gott in mir und durch mich wirkt, ich bin Transparent Gottes, es ist mehr als einfach Mitarbeiter oder Mitarbeiterin, nein Gott macht sich abhängig er verwirklicht seine Liebe durch meine Liebe. Das meint im letzten auch die Taufe: wir haben Christus angezogen, wir verwirklichen Ihn heute in unsrer Zeit.
  • Die Eheleute haben noch das Ehesakrament. Da kommt der Gedanke auch sehr gut zum Ausdruck: die Eheleute realisieren die Liebe, die Treue, die Nähe Gottes ganz konkret in ihrer Liebe, in ihrer Treuer, in ihrer Nähe und sie nehmen Teil an der Schöpfertätigkeit Gottes durch die Elternschaft, damit «ganze» Menschen heranwachsen können!
  • Ich glaube, dass dieses ganz Mensch sein – geerdet und gleichzeitig gehimmelt – auch die einzige Möglichkeit von Evangelisation in unserer Zeit ist – Jesus hat es auch so gemacht, das hat doch die Menschen damals bewegt, dass er so menschlich und gleichzeitig so göttlich war.
  • Wir verwenden dazu in Schönstatt ein nicht ganz einfacher Begriff: der natürlich-übernatürliche Bindungsorganismus. Wir sind hineingenommen in den universellen Bindungsorganismus, der Himmel und Erde und alles, was ist, miteinander verbindet
  • Das meint genau das: das verwoben sein als Mensch vom ganz menschlichen, bis hin zum ganz göttlichen, dass Natur und Gnade zusammenwirken, das macht es aus!
  • Es ist ein Geheimnis und es ist gut, dass wir nun ein Jahr Zeit haben, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
  • Dazu gibt es das Leseheft, das P. Edwin zusammengestellt hat, darin gibt es viele Anregungen und Texte, die das Thema vertiefen.
  • Das Heft ist so aufgebaut, dass es vom Du ausgeht, da geht es um unsere Nächsten, dann wird das Du auf Maria angewandt und es gibt versch. Texte die Maria als ganzen Menschen, als Immaculata reflektieren
  • Dann geht es um Reflektionen über den Menschen – was ist der Mensch und dann über das Christsein, d.h. über die Frage, wie wir immer mehr «ganz Mensch» werden. Der Abschluss machen einige Zeugnisse.
  • Das Heft endet mit einem Fingernageltext, wie P. Edwin das nennt: ein Text, der nochmals zusammenfasst, um was es beim «ganz Mensch» sein geht. Ich möchte mit diesem Text von P. Kentenich aus dem Jahr 1952 schliessen:
  • Meine lieben Zuhörer, auch dort, wo wir aus dem Gedanken des Werkzeugs leben, da müssen Sie unterscheiden: auch da gibt es zwei Stufen: 1. Sehen Sie, lange Jahre unseres Lebens mögen wir uns vielleicht so einstellen: Ja, ich mache es, und die Gottesmutter oder der lebendige Gott hilft mir dabei. Da stehen immer noch wir im Vordergrunde. Solange wir im Vordergrunde stehen, ja, da müssen wir eigentlich sagen, da ist der liebe Gott unser Werkzeug, die Gottesmutter unsere Helferin.
  • Und ich glaube, wir müssen schauen, dass wir diese Eierschalen mehr und mehr abstreifen. Wo wir zur zweiten Bekehrung die Hand ausstrecken, ist es selbstverständlich, dass unsere Einstellung eine durch und durch theozentrische wird. Verstehen Sie, was das nun bedeutet? Da heißt es: Der liebe Gott, die Gottesmutter macht es, und ich Stöpsel habe nur ein wenig mitzuhelfen.
  • Diese Grundeinstellung zu haben, das möchten wir pflegen, auch in allen Situationen, mag eine Schwierigkeit kommen, wie auch immer. Wenn Sie sich dann sagen können: das ist ja deine Sache, ist nicht meine Sache, sondern es ist deine Sache, dann spüren Sie sofort die innere Ruhe, die dabei ist. Das ist ja deine Sache. Bitte, sage mir bloß, was ich jetzt machen kann, um ein klein wenig zu helfen – vielleicht um den Salat zu verderben. Es ist ja vielfach so: Je theozentrischer wir eingestellt sind, desto souveräner, ruhiger sind wir. Joseph Kentenich USA-Terziat 1952
  • Das wünsche ich uns, dass wir immer mehr hineinwachsen in die Realität, dass Gott und die Gottesmutter das wesentliche tun und ich ihnen mithelfe!
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Delegiertentagung 2023 https://schoenstatt.ch/2023/07/delegiertentagung-2023/ Tue, 25 Jul 2023 07:51:18 +0000 https://schoenstatt.ch/?p=27061 Ganz Menschsein – der archimedische Punkt Schönstatts Der griechische Physiker und Mathematiker Archimedes (ca. 287-212 v.Chr.) fragte sich, wie er die ganze Welt bewegen könnte. Er entdeckte, dass es einen […]]]>

Ganz Menschsein – der archimedische Punkt Schönstatts
Der griechische Physiker und Mathematiker Archimedes (ca. 287-212 v.Chr.) fragte sich, wie er die ganze Welt bewegen könnte. Er entdeckte, dass es einen festen Punkt und einen Hebel braucht: «Gebt mir einen festen Punkt, und ich hebe die Welt aus den Angeln.»1 Die Schönstätter Marienschwester Dr. Elizabeth Parodi setzte in ihrem inspirierenden Impulsreferat am Delegiertentreffen der Schönstattbewegung der Schweiz bei Archimedes an und fragte die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer: «Was ist der archimedische Punkt Schönstatts, von dem aus wir Welt und Kirche in Bewegung setzen?» Es ist das Charisma Schönstatts. Und schon stand die nächste Frage im Raum: Was ist das Charisma Schönstatts? Es ist ein geflügeltes Wort, das wir oft brauchen, ohne genau zu wissen, was Charisma meint. Charisma sei «zunächst eine tiefe Gotteserfahrung, ein konkreter Weg der Begegnung mit Gott.»2 P. J. Kentenich machte eine solche Gotteserfahrung: In Maria ist er Jesus Christus begegnet. In Maria sah er, was der Mensch zutiefst ist und wozu er berufen ist. Als Mitglieder der Schönstattbewegung haben wir teil an dieser geschenkten Erfahrung. Unser Charisma ist das ganz Menschsein. In der anschliessenden Gesprächsrunde haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber ausgetauscht, welche Resonanzen das Impulsreferat in ihnen auslöste. In einem zweiten Schritt fragten sie sich: «Wie geben wir Antwort aus dem Charisma Schönstatts auf die Fragen unserer Zeit?»

Jede Gruppe beleuchtete die Frage unter einem bestimmten Blick: auf die Arbeit, die Familie, den Freundeskreis und die Nachbarschaft, die Kirche, die digitale Entwicklung, die Gesellschaft … Die Gespräche in den Gruppen waren überaus lebhaft und die Plakate entsprechend reich mit Anregungen beschrieben: «Jeden so annehmen, wie er ist»; «Anker für andere sein»; «den anderen gross sehen»; «einladende Menschen und Gemeinschaften sein»; «Werkzeug sein – Raum lassen, so dass die Gnade wirken kann»; «Menschen mit festem Halt»; «Menschen, die ganz Mensch sind» und vieles mehr. Der erste Tag fand zusammen mit den Kindern und Jugendlichen einen fröhlichen Ausklang vor dem Heiligtum. Und das Abendgebet unter freiem Himmel rundete den inhaltlich dichten Tag ab. Der Sonntag begann mit dem Morgengebet in der Hauskapelle. Anschliessend genossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein reichhaltiges Frühstück mit Blick auf die Churfirsten. Und wie jedes Jahr am Sonntagvormittag galt es, das neue Jahresmotto zu finden: «DU – ganz Mensch» ist unsere Antwort auf die heutigen Zeichen der Zeit. Die Bewegungsleitung wird auf das Schönstatt-life hin (28. Oktober) eine Karte mit dem neuen Jahresmotto, Bild und einem dazu passenden Gebet erstellen. Und wie Urs Leupi verriet, wird
«DU – ganz Mensch» Thema des diesjährigen Schönstatt-life’s sein. Ich freue mich auf diese erste Vertiefung des Themas und die Begegnungen am Schönstatt-life. Besonders danke ich Veronika und Christoph Schnyder, Markus Rothenfluh, Sr. M. Florence und P. Raffael Rieger für das Vorbereiten und Leiten des inhaltlich anregenden und die Gemeinschaft unter den Gliederungen fördernden Delegiertentreffens.

Für den Bericht: Maria Hässig
1 Aus den Unterlagen zum Impulsreferat von Sr. Dr. Elizabeth Parodi.
2 Ebd.

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