Die Königin der Neu-Evangelisierung Europas besucht im Zeichen der Auxiliar eine Woche das Fürstentum Liechtenstein.

Montag, 6. Juni

Morgens: Zuerst kann die Königin der Neu-Evangelisierung Europas das Schloss Vaduz besuchen. Es freut uns, dass bei unserer Ankunft ein schöner Platz, mit Rosen geschmückt, zum Willkomm der Auxiliar bereit ist. In der Schlosskapelle feiern wir u.a. mit Mitgliedern der fürstlichen Familie die hl. Messe und empfehlen Maria das ganze Land Liechtenstein.

Nachmittags: In Mauren gestalten wir eine Marienfeier. Dem feierlichen Einzug der Königin gehen zehn Kinder mit Europa-Fähnchen voran. Ebenfalls mitgetragen werden die fünf sehr schön geschmückten Pilgerheiligtümer von Mauren und Schaanwald. Drei Kinder erzählen, wie es ist, wenn Maria zuhause auf Besuch kommt.

Abends: Als eine Person die Kirche in Nendeln betritt, stutzt sie und überlegt, was wohl Besonderes an diesem Werktagsabend los ist, dass so viele Leute in die Kirche kommen. Der Kaplan lässt es sich nicht nehmen, mit den Ministranten die Königin beim Einzug zu begleiten. Anschliessend sitzen wir noch lange auf einer Restaurant-Terrasse und tauschen uns aus.

Dienstag, 7. Juni

Morgens: In der Wallfahrtskapelle in Dux, Schaan, sind zwei Kontaktpersonen schon in aller Frühe daran mit Tüchern und vielen Blumen einen würdevoll Platz für die Königin zu richten. Vor der hl. Messe wird das Allerheiligste ausgesetzt und der Rosenkranz gebetet. Ein Mann unterbricht extra seine Arbeit, um die Königin bei Orgelklängen reinzugtragen.

Nachmittags: In Triesenberg findet eine Marienfeier statt. Fünf Minuten vor Beginn sind noch nicht viele Personen zugegen – des Rätsel Lösung: Die Leute stehen vor der Kirche und lauschen den drei Alphornbläsern! Dieses Mal zieht die Königin ein, getragen von zwei Männern mit Sennechuteli. Ein kleines Mädchen mit Schweizer- und Liechtensteinerfähnchen begleitet sie.

Abends: In der Kapelle St. Josef im Ebenholz, Vaduz hat die Kontaktperson mit viel Liebe Blumen aus ihrem Garten zu grossen Sträussen gesteckt – für die Königin. Nach IHREM Einzug zünden die beiden Trägerinnen ganz feierlich die Kerzen auf den 12 Sternen an. Nach der hl. Messe sind alle eingeladen zu einem sehr feinen Apéro vor der Kirche.

Mittwoch, 8. Juni

Morgens: Der Einzug der Auxiliar ist in Balzers bei feierlichem Orgelspiel. Gemeinsam beten wir zur Königin der Neu-Evangelisierung Europas und empfehlen ihr die Menschen in Liechtenstein. Bei der Gabenbereitung überlegen wir beim Klang eines Tenor-Hornes, welchen Beitrag wir Gott dafür schenken. Am Schluss nehmen viele das Angebot an, der Königin Kronengaben und -bitten für den Krug aufzuschreiben.

abends: In der Marienkapelle in Triesen wird die Königin reingetragen von den beiden Kontaktpersonen. Nach einem Anbetungsgebet beten wir den Rosenkranz in den Anliegen aller Länder Europas. Immer wieder bringen Kinder Rosen nach vorne. Zwei Frauen begleiten die Feier gekonnt mit dem E-Piano und mit der Altflöte.

Freitag, 10. Juni

Abends: In Ruggell ist die Auxiliar für Europa bei der hl. Messe dabei. Wie auch an anderen Orten ist es möglich, die Königin der Neu-Evangelisierung und das Projekt „unterwegs zu dir“ / Pilgerheiligtum vorzustellen und die Fürbitten im Sinne der Neu-Evangelisierung vorzutragen. Acht Männer vom Männer-Chor kommen extra und singen wunderschöne Marienlieder.

Samstag, 11. Juni

Morgens: Zum letzten Mal fahren wir mit der Königin ins Liechtenstein. Da es in Bendern noch keine Pilgerheiligtumskreise gibt, ist dies eine geöffnete Türe das Projekt bekannt zu machen. Mehrere Personen drücken aus, dass sie sich freuen würden, wenn die Pilgernde Mutter auch bald nach Bendern/Gamprin käme.

Ein paar Echos von Liechtenstein:

Einfach wunderschön! Und so schöne Gebete…
Einfach cool! (eine Jugendliche)
Es war so schön, dass ich morgen wieder komme. (Einige Personen kamen mehrmals.)
Dieser Einzug, das Kommen der Königin zu uns, hat mich sehr berührt.
Vielen herzlichen Dank. Es war wunderschön. Macht weiter so!
Ich empfand so tiefe Freude, dass ich die Auxiliar tragen durfte.
Ich bin solchen Sachen gegenüber immer kritisch. Aber Sie haben mich überzeugt, dass alles gut und echt ist. Es wäre schade, wenn ich nicht gekommen wäre.
Das Pilgerheiligtum gibt einem so eine Ruhe, wenn in all den Anforderungen und Problemen die Mutter Gottes wieder kommt.
Das Pilgerheiligtum ist einfach eine gute Sache. Möge es sich im Fürstentum Liechtenstein immer weiter ausbreiten.
Es war wirklich eine Gnadenwoche für unser Land!

Bericht und Fotos: Sr. Ursula-Maria Bitterli