5.6. – 7.6.2026 in Ungarn
Vertretungen von 7 Nationen: A, D, CZ, PO, ES, H, CH
Beginn ist im «Heiligtum der ineinander eingeschriebenen Herzen» in Obudavar. Diese Sendung ist in Ungarn tief gewachsen und wir dürfen all die Tage eine grosse Natürlichkeit, Liebenswürdigkeit und Selbstverständlichkeit spüren. Drei ungarische Familien-Ehepaare aus der Bewegung erzählen uns: Vom Eheweg und wie sie zu jedem Thema daraus mal einen Vortrag oder Tag vorbereiten. Dem frisch angelegten Mariengarten, wie er geworden und gestaltet wurde. Zentral an diesem Garten ist das von Csaba Ozvari gestaltete grosse Kreuz. Die Geschichte von Familie Godany, wie die Bewegung in Ungarn entstanden ist und wie P. Tillmann Beller geführt und geprägt hat, wer der grosse Gestalter/Künstler war, was Inskriptio für ihn und sein Leben bedeutet hat, wie die ganze Familienbewegung sich ein Beispiel gibt. Jeder lebt sein Schönstatt auch für die anderen der Bewegung. Ungarn ist eine grosse Familie.
Eine grosse Familie zu sein, ein Familienwerk als Ganzes im Miteinander von allen Gliederungen, ist nicht immer einfach. Daran arbeitet zum Beispiel Spanien. Bei Ihren Projekten wollen sie den Reichtum Schönstatts ausstrahlen. Sie haben entdeckt, dass sie als Schönstätter viel zu geben haben und viel beitragen können. Bei ihnen läuft Missiones zum Beispiel sehr gut. Spanien erlebt momentan einen richtigen katholischen Boom.
Einige Länder blühen und andere wirken im Kleinen. Wir erfahren von weiteren Strömungen in den verschiedenen Ländern. Die Schweiz stelle das Projekt «Familie in der 2. Halbzeit» vor, erzählte von den anstehenden Jubiläen und auch von Sandro Kochs Priesterweihe und Primiz. Der Austausch und das Lernen voneinander tut gut und geht weiter.
Sr. Gertrud Maria bereitet mit Ihrem Vortrag gut auf die Vaterlesung vor: Das Hausheiligtum.
Unsere ganze Sendung, unsere Wurzeln, finden wir und leben wir aus dem Hausheiligtum. Es ist unser Alleinstellungsmerkmal – unser USP. Die Fotos der eigenen Hausheiligtümer wurden um den Europasternenkranz gehängt: Unser Vertrauen, dass die Gottesmutter in und durch die Familien als Erzieherin wirkt.
Spanien organisiert den nächsten Europakongress und sie sind bereits in den Vorbereitungen. Für die weitere Planung brauchen sie Hilfe von uns. Wir arbeiten in Nationengruppen und machen uns Gedanken zu möglichen Wünschen, Themen, Motto, Zentralwert, Grösse. Sie stehen noch am Anfang, aber die Zukunft kommt schnell. Wir freuen uns sehr, was da entsteht, und dass es in zwei Jahren wieder eine Plattform für die Familien in grösserem Stil gibt.
Wie immer ist auch der Austausch beim Essen wertvoll. Neue Kontakte werden geknüpft und alte vertieft. Wir erleben am Nationenabend die Vielfalt der Länder, auch im bunten lustigen Zusammensein.
Die heiligen Messen sind sehr persönlich. Das «Vater unser» und die «kleine Weihe» betet jeder in seiner eigenen Muttersprache. Das ist immer ein berührender Moment.
Daten zum Vormerken:
2027: Europaforum in Rokole, 7. – 9.5.2027
2028: Madrid Europa Familien Kongress, 28.4. – 1.5.2028
Ab nächstem Jahr werden Anette und Peter Omachen das Projekt Europaforum übernehmen! Wir freuen uns sehr, dass Sie sich in dieser Runde wohl wohlfühlen und ihnen der internationale Austausch sehr gut gefällt!
Simone und Urban Gehrig
