Am 15. April haben wegen der Corona-Krise weltweit in allen Kontinenten, von morgens früh, bis abends spät Tausende von Menschen der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt die Krone (Corona) angeboten.
In Brasilien wird die Gebetszeit im Fernsehen übertragen – in Quarten sind es drei Marienschwestern, die in aller Stille in der Schönstattkapelle beten. Aber auch sie sind nicht allein. Am 6. April ging an viele Familien, die in der Schweiz und in Liechtenstein Besuch von der Pilgernden Mutter erhalten, die Einladung, an diesem Tag Maria als Königin die grossen Sorgen der Welt anzuvertrauen.
Ausschnitt aus der Gebetszeit
Lied KG 758: Gegrüsset seist du Königin, o Maria, erhabne Frau und Herrscherin, o Maria.
Refr. Freut euch, ihr Cherubim, lobsingt, ihr Seraphim, grüsset eure Königin:
Salve, salve, salve Regina!
O Mutter der Barmherzigkeit, o Maria, du unsres Lebens Süssigkeit, o Maria. Refr.
Du unsre Hoffnung, sei gegrüsst, o Maria, die du der Sünder Zuflucht bist, o Maria. Refr.
Liebe Gottesmutter, Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt! Wir haben uns versammelt vor deinem Bild und möchten dir bringen, was uns bewegt:
Du weisst um die Not in vielen Ländern, hervorgerufen durch das Corona-Virus. Du kennst die Angst, die Fragen und die Hilflosigkeit der Menschen.
Du bist die Mutter aller Menschen. Du bist die Mutter aller Christen. Du bist die Mutter des Herrn. Christus sagt zu jedem Einzelnen von uns, wie er zu Johannes sagte: Siehe, deine Mutter!“ Joh 19.27 Lege du Fürbitte beim Dreifaltigen Gott für uns ein. Erweise dich als unsere Mutter, als unsere Königin und sei den Menschen nahe in deiner Liebesmacht.
Als Zeichen unseres grossen Vertrauens in dich, möchten wir dir heute, zusammen mit vielen Menschen auf der ganzen Welt, eine (geistige) Krone schenken.
Maria, dich krönen heisst: danken, bitten und sich schenken.
Gottesmutter, die Krone ist ein Zeichen unserer Dankbarkeit!
Wir danken dir für alle Besuche, die du machst bei Familien, Alleinstehenden, Kindern und Jugendlichen, bei kranken, alten, behinderten und sterbenden Menschen.
Nimm unsere Krone an. Nimm alles in dein Herz auf, was dir bei deinen Besuchen begegnet: alle Freuden und alles Leid, alle Sorgen und Nöte, auch die Fragen und Zweifel der vielen, die auf der Suche nach Gott sind.
Gottesmutter, die Krone ist ein Zeichen unseres Vertrauens!
Wir bitten dich heute für die Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind; für alle die sich einsetzen für sie: für alle, die Einschränkungen in Kauf nehmen müssen und für diejenigen, die Entscheidungen fällen müssen. Wir bitten für die Menschen, die sich allein fühlen und nach Nähe suchen und für die, die Mühe haben mit zu viel Nähe. Wir bitten für alle Sterbenden. – Schütze uns aber auch vor allen geistigen «Viren», die unsere Welt, vor allem die Familien, bedrohen, die die Würde des Menschen von der Zeugung bis zum natürlichen Tod missachten. Nimm in dein Herz die 56 Millionen Kinder, die jedes Jahr im Mutterleib getötet werden.
Nimm unsere Krone an!
Königin der Welt– wir krönen dich!
Königin der Schweiz und von Liechtenstein – wir krönen dich!
Königin aller Pilgerheiligtumskreise – wir krönen dich!
Königin der Kranken – wir krönen dich!
Königin der Ärzte und des Pflegepersonals – wir krönen dich!
Königin der Sterbenden – wir krönen dich!
Königin der abgetriebenen Kinder – wir krönen dich!
Gottesmutter, die Krone ist ein Zeichen unserer Hingabe!
Liebe Dreimal Wunderbare Mutter, liebe Pilgernde Mutter,
erweise dich als unsere Dreimal Wunderbare Königin:
Königin unserer Herzen, unserer Familien,
unserer Pfarreien, unseres Landes, der ganzen Welt.
Nimm diese Krone an als Zeichen des Dankes, des Vertrauens und der Hingabe
und wirke als Königin in der jetzigen Krisensituation.
O meine Königin, o meine Mutter, dir bringe ich mich ganz dar. Und um dir meine Hingabe zu bezeigen, weihe ich dir heute meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, mein Herz, mich selber ganz und gar. Weil ich also dir gehöre, o gute Mutter, bewahre mich, beschütze mich als dein Gut und dein Eigentum. Amen
Text und Fotos: Sr. Ursula-Maria Bitterli