60 Jahr-Jubiliäum Heiligtumsfest 2015
Am Samstag, 24. Oktober 2015, fand in Quarten das 7. und letzte Heiligtumsfest statt. Zum Feiern gab es Grund genug, denn bereits seit 60 Jahren dürfen und durften sich Menschen vom Heiligtum aus beschenken lassen. So stand das Fest unter dem Motto «Das Heiligtum – ein Geschenk – für die Schweiz, für mich und dich, für Kirche und Welt».
Festakt
Nach einem schwungvollen Einstieg mit einem Geschenk, Tanz und einem von eindrücklichen Bildern begleiteten Abriss über die Geschichte des Heiligtums, erzählten ganz verschiedene Personen von ihren Erlebnissen mit dem Heiligtum und von ihrer Beziehung zum Heiligtum – vom Spatenstich bis heute. Diese Beiträge zeigten auf, dass das Heiligtum einerseits ein Geschenk ist für die Schweiz, andererseits aber auch für jeden einzelnen Besucher. Dass es zudem auch eine wichtige Bedeutung für die Kirche und die Welt hat, wurde in weiterführenden Gedanken zur Landessendung und den sichtbaren Früchten des Heiligtums ergründet.
Festgottesdienst
Nach dem Festakt begab sich die Festgemeinde in die Pfarrkirche zum grossen und feierlichen Festgottesdienst mit Bischof Markus Büchel, St. Gallen. Im Gottesdienst war Zeit, um zu danken für das, was bis jetzt wachsen durfte, sowie nach vorne zu schauen und uns neu an Maria zu orientieren. Anlässlich des diamantenen Jubiläums des Heiligtums verglich der Bischof das Heiligtum mit einem Diamanten. Es sei eine Kostbarkeit in der Diözese, wo Menschen Kraft, Hoffnung und Zuversicht schöpfen können. Die 60 Jahre Heiligtum, so der Bischof, seien zudem vergleichbar mit einer 60 jährigen Ehe. Auch wenn der Weg nicht immer klar sei, so sollen wir über das Verstehen hinaus glauben und über das Glauben hinaus vertrauen – genau so wie Maria bei der Hochzeit zu Kana.
Beim Heiligtum
In der anschliessenden Prozession kamen die Besucher zum eigentlichen Ort des Geschehens – zum Heiligtum. Wie es sich für ein Geschenk gehört, war dieses mit einer originellen Masche geschmückt. Begleitet von Trompetenklängen und Gedanken aus der Gründungsurkunde, erneuerte die Schweizer Schönstattfamilie das Liebesbündnis. Nun sind wir alle wieder ausgesandt, um, gemäss der diesjährigen Jahresparole, die Fackel weiterzutragen und so weiterhin dazu beizutragen, dass die Gottesmutter vom Heiligtum aus wirken und die Menschen beschenken kann.
Fest der Begegnung
Beim anschliessenden Fest der Begegnung liessen die Besucher bei Würsten, Kaffee und Kuchen den Nachmittag ausklingen. Als special act gab es einen Auftritt der „Schwesternband“, welche mit lüpfiger Musik zum Tanz einlud. Ein gelungener Nachmittag mit vielen schönen Begegnungen, bereichernden Gesprächen und erfüllenden Beiträgen ging zu Ende.
Heiligtumsnacht
Der Tag war allerdings noch nicht für alle abgeschlossen. Die Jugend und andere Interessierte trafen sich im Anschluss ans Heiligtumsfest zur Heiligtumsnacht. Eingeläutet wurde der Abend durch eine erneute Begegnung mit Bischof Markus, der den Fragen der Anwesenden auf erfrischende Art Rede und Antwort stand. Anschliessend waren vier interessante Persönlichkeiten – ein Autor und Vater, eine Marienschwester sowie zwei angehende Schönstatt-Patres – bereit, von ihrem Leben und Wirken, ihrer Verbindung von Privatleben und Glauben sowie ihrer Berufung zu berichten. Parallel dazu fand bis zum Programmende Anbetung im Heiligtum statt. Auf einen bewegten Nachmittag folgte also eine ebenso erfüllende und bereichernde Nacht mit vielfältigen Begegnungen und Impulsen, gelebter Freude und geteiltem Glauben.
Bericht von: Cornelia Kühne
PDF-Pressebericht im Sarganserländer vom 28.10.2015
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