Besinnung & Bewegung 20. – 23. August 2026
Am Donnerstagmorgen, 20. August 2026 ist es soweit. 12 Teilnehmerinnen treffen sich auf dem Bahnhof in Sargans für die Tage «Besinnung & Bewegung» im Wallis. Die Reise führt über Disentis und den Oberalp nach Brig.
Reise mit Zwischenhalt und Einstimmung in Disentis
Die Fahrt unterbrechen wir in Disentis, essen unseren Lunch und lassen uns ins Thema einführen. Die Gedanken: «Zug des Lebens» lassen uns unser Leben vergleichen mit einer Reise in der Eisenbahn. Unter anderem heisst es: ‹… Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen, treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden. Leider ist die Wahrheit eine andere. Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns unsere eigenen Erfahrungen machen. Allerdings steigen andere Menschen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein. Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde, unsere Kollegen und all die wunderbaren Menschen, die wir lieben. …›
Um 17.00 Uhr erreichen wir unser Ziel, das Haus Schönstatt in Brig. Wir beziehen unsere Zimmer und geniessen das Abendessen. Bevor wir uns nochmals gemütlich zusammensetzen, besuchen wir das Heiligtum für eine kurze Gebetszeit.
Besinnung & Bewegung
Das erleben wir während der nächsten zwei Tage. Nicht alles läuft nach Plan, Petrus hat nach der langen Trockenheit die Schleusen des Himmels geöffnet. So bleiben wir am Freitag in Brig. Im Haus Schönstatt machen wir uns Gedanken zu den «Stellwerkstörungen», die wir auf unserer Lebensreise erlebt, erlitten haben und wie wir besser damit umgehen können. Die Gewissheit: ‹Gott liebt mich› kann hilfreich sein und die Gottesmutter im Heiligtum bietet uns jederzeit die ‹Gnade der Heilung und Wandlung an›. Am Nachmittag ist die Möglichkeit, an einer Führung durch den Stockalperpalast teilzunehmen. Wir erfahren viel über Caspar Stockalper und geniessen die tolle Führung.
Am Samstag scheint die Sonne und wir machen uns auf nach Mund. Dort machen wir uns Gedanken darüber, dass wir auf unserer Lebensreise niemals allein sind. Durch die Taufe gehören wir zur Gemeinschaft der Christen. Wir sind mit Gott und untereinander verbunden. Nach dem Mittagessen in der sonnigen Höhe teilt sich die Gruppe und es geht auf verschiedenen Wegen nach Birgisch. Keine Gruppe kann über Langeweile klagen. Nach einer Erfrischung im Café des Ortes, geht es wieder heimwärts nach Brig. Der Impuls im Haus Schönstatt zeigt uns auf, dass jede und jeder berufen ist, sich auf der Lebensreise mit seinen Fähigkeiten einzugeben.
Bereichert in den Alltag zurück
Schnell vergehen die Tage. Schon ist es Sonntag, Tag der Heimkehr. Alle Anliegen und Menschen, die wir in diesen Tagen mitgenommen haben, schliessen wir in die Feier der heiligen Messe ein. Anschliessend besuchen wir das Heiligtum, besinnen uns auf das, was uns in den vergangenen Tagen geschenkt wurde und empfehlen Gott und der Gottesmutter alle Anliegen unserer Lebensreise.
Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an das Vorbereitungsteam, Ruth Menzi, Claudia Wolf und Sr. M. Beatris.
Ein besonderes Dankeschön an alle Teilnehmerinnen für die gemeinsame Zeit auf der Lebensreise.
Wir hoffen auf ein frohes Wiedersehen im nächsten Jahr, wenn es wieder heisst: «Besinnung & Bewegung.» s.g.



