1.Tag, Samstag (09.07.2016)
Mit viel Gepäck beladen kamen wir um 15.00 Uhr in Quarten an. Wir konnten unsre Zimmer mit den Eltern besichtigen und unsre Koffer abladen, bevor es auf der Spielwiese auch schon mit den ersten lustigen Spielen losging. Weil wir aus der ganzen Schweiz zusammengekommen sind, gab es beim schönen Wetter draussen einige Kennenlernspiele und wir hörten zum ersten Mal unser Lagerlied.
Und da kam auch schon die erste Überraschung…..Max, unser Held ist gekommen. Wir haben gesehen, dass er sich schon lange bemüht ein Superheld zu sein. Wir haben ihn eingeladen mit uns die feinen Kuchen von den Leiterinnen zum Z’Vieri zu essen. Nachdem wir Zeit hatten unsre Schlafsäle einzurichten, machten wir motiviert mit bei dem vorbereiteten Postenlauf mit. Es ging um Geschwindigkeit und Geschicklichkeit. Die Menschenpyramide, die wir bauen mussten, forderte unsere Balance ziemlich fest. Da gab es einige tolle Schnappschüsse!
Dann war das Nachtessen bereit, die feinen Spaghetti wurden beinahe alle aufgegessen. Die Küche bekam einen ersten grossen Applaus.
Um 20.00 Uhr kam ein nächster Gast. Mit einer Sportkollegin von Giulia Steingruber hatten wir einen Trainingsabend, an dem wir unsre Energie loswerden konnten. Leider haben uns einige lästige Ameisen auf der Wiese beim Turnen etwas aus der Ruhe gebracht und uns einen bleibenden Gruss hinterlassen. Als Dank, dass wir beim Trainieren so gut mitgemacht haben, durften wir abschliessend eine tolle Show von ihr anschauen.
Ein kurzes Bettmümpfli und dann ging es in die Richtung zum Heiligtum, wo wir unser Abendgebet zusammen gehalten haben, bevor es zu Bett ging. Mit einer Gute Nacht-Geschichte fielen wir dann nach einem anstrengenden aber schönen gemeinsamen Tag in einen tiefen Schlaf.
2.Tag, Sonntag (10.07.2016)
Läutende Glocken haben uns kurz vor acht Uhr geweckt. Einige von uns waren schon wach, andere aber wären schon heute lieber länger im Bett geblieben. Im Heiligtum starteten wir den Tag und stimmten uns beim Gebet und schönen Lieder ein auf den Lagersonntag.
Schon richtig hungrig erwarteten wir das Frühstück mit frischem Sonntagszopf. Vor dem Gottesdienst kamen wir in unsrem Gemeinschaftsraum zusammen, um uns für den Gottesdienst musikalisch vorbereiten konnten. Die Eucharistiefeier konnten wir mit unsren starken Stimmen, von uns vorgelesene Worten und instrumentalen Umrahmungen mitgestalten.
Nach dem Gottesdienst hatten wir Freizeit, um zu spielen, basteln oder im Lädeli unser Sackgeld auszugeben. Nach dem Zmittag besammelten wir um zwei Uhr für ein Geländespiel bei strahlendem Sonnenschein. Als wir zusammenkamen besuchte uns der Schellen-Ursli aus Guarda. Er erklärte uns, dass er sich hier bei uns in Quarten mit den Bergen, wie zuhause fühlt und wollte mit uns das Geländespiel spielen, das er jeweils mit seinen Kollegen spielt. Eine Gruppe konnte im Spiel unter den heissen Sonnenstrahlen die Glocke von Schellen-Ursli gewinnen. Als der Gewinner feststand, zogen wir mit der ganzen Schar von 61 Personen und sechs Glocken zum Dorfbrunnen in Quarten. Dort genossen wir unsren Zvieri und ahmten das Chalandamarz um den Brunnen nach.
Die Sonne strahlte heute sehr heiss vom Himmel herab, so dass die Wasserschlacht gerade passend war. Wir hatten dabei mega Spass und duschten danach, damit wir auch wieder richtig sauber sind für das Wahlatelier. Jedes einzelne Mädchen durfte wählen, ob sie lieber während einer Stunde Theater spielen, Musik machen, Guetzli verzieren oder Tanzen wollten. Auf der Spielwiese genossen wir danach die urchigen Älplermakronen passend für den Besuchstag vom Schellen-Ursli.
Zum ersten Mal bekamen wir dann die Wichtelbriefli, für welche sich alle Wichteli sehr Mühe gegeben haben. Auch den Fruchtsalat und die feinen Hüppen gab es draussen. Im Anschluss daran haben die Leiterinnen ein tolles Leiterlispiel draussen vorbereitet, während welcher wir unsre eigene Gute-Nacht-Geschichte geschrieben haben. Diese Geschichten haben wir uns danach vorgelesen. Sogar Max war dabei bei dieser Vorlesungsrunde, er hat uns heute erneut überrascht, in dem vorbeigekommen ist. Er behauptete, dass Schellen-Ursli kein Held ist, aber das sehen wir anders…er war verrückt und ging davon….!
Also blieb uns nichts anderes übrig und wir gingen zum Abschluss des Tages zusammen ins Heiligtum, um der Gottesmutter und dem Jesus zu danken für den schönen gemeinsamen und sonnigen Tag.
Eine letzte Überraschung wartete vor unsren Schlafsälen. Max entschuldigte sich nämlich bei uns mit einem Brief, weil er behauptete, dass Schellen-Ursli kein Held ist. Denn auch er hat Talente.
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Beim Geländespiel von Schellen-Ursli
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Siegergruppe mit der gewonnenen Glocke
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Zvieri beim Dorfbrunnen in Quarten mit Schellen-Ursli
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Theater im Wahlatelier
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Gueztli verzieren im Wahlatelier
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Weitsprung und Spass mit Max
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Wasserschlacht bei heissem Wetter
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Leiterlispiel mit allen 57 Mädchen
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Eigene Gute-Nachtgeschichten vom Leiterlispiel
3.Tag, Montag (11.07.2016)
Stockdunkel war es draussen und wir haben tief geschlafen. Nichts destotrotz wurden wir von zwei Freunden um zwei Uhr geweckt. Sie waren ganz nervös, weil ihr Hund Timmy entführt worden ist. Noch halb im Schlaf mussten wir uns also auf die Spurensuche begeben. Zuerst galt es den Lageplanen zu finden, welcher uns zeigte in welche Richtung der Entführer geflohen ist. Zum Glück fanden wir nach einer guten Stunde den entführten und bellenden Timmy und konnten uns schnell wieder schlafen legen. Tief und fest schliefen wir bis am Morgen, als uns die Leiterinnen, die selber verschlafen haben, weckten.
Wie üblich trafen wir vor dem Frühstück im Heiligtum ein zum gemeinsamen Morgengebet. An unseren Stimmen merkte man gut, dass wir lieber noch länger im Bett geblieben wärenJ.
Gerade als wir beginnen wollten „Schittli vertschuten“ zu spielen, kamen auch die Fünf Freunde vorbei. Sie hatten richtig Spass mit uns. Auch Max kam kurz zu Besuch und bewunderte den Zusammenhalt der Fünf Freunde. Der Morgen war schnell vorbei.
Erneut gingen wir am Nachmittag im sportlichen Tenue nach draussen und verbrachten die Zeit an der prallen Sonne beim Völkerball- oder Fussballspiel. Frisch geduscht genossen wir die feine Creme zum Zvieri. Danach fanden wir uns zur ersten Gruppenstunde zusammen. Wir diskutierten darüber, wer für uns ein Held ist und welche Heldentaten wir im Alltag vollbringen können.
Einmal mehr konnten wir den Köchinnen sagen, dass sie echt gut kochen können. Die Pizzas waren mega fein!!!
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Beim Spielen auf der Spielwiese mit den 5 Freunden
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Helden zu Besuch, die fünf Freunde
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Beim Gebet im Heiligtum
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Fussballspiel auf dem Schulhausplatz
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Völkerballspiel auf der Spielwiese
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Einige Kunstwerke, das ist unser Lagerandenken, ein selbst bemaltes Küchentrocknungstuch
4.Tag, Dienstag (12.07.2016)
Heulende Indianer weckten uns heute aus unserem guten Schlaf. Gespannt auf den heutigen Auftrag sind wir aufgestanden. Nach dem Tageseinstieg im Heiligtum durften wir unsrer Köchin Daniela mit einem kräftigen Happy-Birthday-Lied zum Geburtstag gratulieren und sie freute sich sehr über unsre Glückwünsche. Gerade als wir mit dem Frühstück beginnen wollten, entdeckten wir einen Brief von dem Indianer Yakari. Er braucht unbedingt unsre Unterstützung, welche durch den Besuch von einer anderen Leiterin Philippa noch grösser wurde. Gestärkt packten wir nach dem Zmorge unsre Rucksäcke und wir maschierten los in Richtung Talstation Unterterzen. Denn Yakari wartet in der Nähe der Bergstation auf uns. Oben angekommen kam Yakari schon über den Weg und er teilte uns mit, dass wir ihm doch bitte seine Heilkräuter suchen helfen. Fleissig setzten wir diesen Auftrag um und machten ihm eine grosse Freude damit. Zum Glück kamen wir schon bald bei seiner Hütte an, wo wir picknickten. Währenddessen überraschte uns ein kräftiger Platzregen, der uns alle unter das Dach jagte. Top motiviert zeigten wir Yakari unsere Outdoor-Mandalakünste. Es entstanden herrliche Kunstwerke. Wir marschierten durch den Regen zurück zur Bergstation. Wir waren froh, dass wir in die trockenen Gondeln einsteigen und zurück nach Oberterzen fahren konnten, damit wir schneller zu Hause waren. Es blieb uns dann Zeit, um zu duschen, das Lädeli zu besuchen, unser ersehntes Handy zu checken und das Wichteli-Geschenkli zu basteln. Die feine Glace mit Schokosauce und Fruchtsalat wurde bis auf letzte aufgegessen. Der Zvieri war echt gut!
Beim darauffolgenden Wahlatelier konnten wir unsere Heldenstärken einsetzen. Dabei hatten wir Spass zusammen.
Nach dem Znacht konnten wir den Köchinnen einmal mehr einen grossen Applaus geben, für das was sie bisher für uns gekocht haben. Vivienne hat für den heutigen Geburtstages eine musikalische Einlage vorbereitet, die wir alle bewundert haben.
Nach den erledigten Ämtli zerbrachen sich die Jüngeren ihre Köpfe bei einem kniffligen Quiz. Die Mithelferinnen hatten währenddessen einen spannenden Diskussionsabend mit einigen Leiterinnen und konnten frei über aktuelle Themen in ihrem Alltag reden. Wie üblich durften wir den Tag mit einem Besuch im Heiligtum singend und betend vollenden.
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Wir packen unsren Lunch
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Tuchspiel mit Max, der uns vor dem Abmarsch besuchte
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mit Yakari auf der Wanderung unterwegs
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auf der Wanderung
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Naturmandalas für Yakari
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Natalie und Cornelia mit dem heutigen Besuch Philippa
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Vivienne spielt ein Geburtstagslied für Daniela, unsre Köchin
5.Tag, Mittwoch (13.07.2016)
Wir alle haben uns sehr gefreut, dass wir heute zum ersten Mal ganz sanft und jede einzeln, von unsren Leiterinnen, geweckt worden sind. Die frische und kühle Luft auf dem Weg zum morgendlichen Gebet im Heiligtum hat uns richtig gut getan. So konnten wir uns dort gut einstimmen auf den heutigen Tag. Ganz neugierig, welcher Held uns wohl heute besuchen wird, haben wir das Frühstück genossen und unser grosser Hunger mit feinen Sachen gestillt. Über das grosse Nutella-Glas haben wir uns heute ganz besonders gefreut.
Nach den Ämtli, die wir mit den Leiterinnen pflichtbewusst erledigt haben, kamen wir in unsrer grossen Gemeinschaft zusammen. Während wir einige Lieder sangen, überraschte uns Max mit einem Besuch. Wie er gestern angekündet hatte, möchte er uns unbedingt von Mutter Teresa erzählen. Ihre Persönlichkeit hat ihn sehr beeindruckt. In einem eindrücklichen Film und einer kurzen Diskussionsrunde haben wir sehr Interessantes über diese hilfsbereite Frau erfahren. In der Wachestunde kamen wir im Heiligtum nochmals zum Beten zusammen. Nach dem Zmittag ging es um halb drei weiter mit dem Programm. Die Interessierten durften von Sr. M. Selina mehr erfahren über das Freundschaftsbündnis und jeder einzelne konnte ein Tannzapfenanhänger basteln als Dankeschön für sein persönliches Wichteli während dieser Woche.
Der Zvieri, bei dem wir uns hungrig zeigten, stärkte uns für den darauf folgenden Postenlauf, bei dem wir unsre Ausdauer und Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten und fleissig Punkte sammelten. Nachdem die Siegergruppe auserkoren worden ist, hörten wir gespannt bei der Luki-Geschichte zu, die uns einführte in das Thema „Beichte“. Und dann hatten wir am Abend nach dem Znacht freie Zeit zur Verfügung, in der wir entscheiden durften zwischen Beichten und/oder lustigen Brettspielen, die wir in kleineren Gruppen spielen konnten. Es war schön zum Abschluss des Tages mit unsrer ganzen Sola-Gruppe im Heiligtum zu danken, für das, was wir heute erlebt haben. Für die Jüngeren war danach Bettruhe, während die Mithelferinnen mit den Leiterinnen bei gemütlichem und spassigem Zusammensein den Abend ausklingen lassen durften.
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Max stellt uns Mutter Theresa mit einem Film vor
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Spiel & Spass im Postenlauf
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Spiel & Spass im Postenlauf
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Spiel & Spass im Postenlauf
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Tannzapfen basteln
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Tannzapfen basteln
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Spielabend
6.Tag, Donnerstag (14.07.2016)
Mit musikalischen Klängen wurden wir heute geweckt, bevor wir uns auf den Weg zum Heiligtum machten. Dort tönten unsre Stimmen bei den Liedern ein bisschen müde. Man merkt eben, dass wir die Gemeinschaft geniessen und nicht so viel Schlaf bekommen, wie wir es uns gewohnt sind.
Nach dem Zmorge galt es unsre Ämtli rasch zu erledigen, denn schon um halb zehn ging es los mit unsrer Gruppenstunde. Wir haben dort erfahren, was Pater Kentenich mit dem Wort Werktagsheiligkeit und Selbsterziehung gemeint hat und wie verschiedene Heilige im Katholizismus gewirkt haben. Einmal mehr haben wir in der Wachestunde beim Angelus-Gebet besonders daran gedacht, wie Maria die Botschaft des Erzengel Gabriels empfangen hat.
Direkt im Anschluss durften wir mit allen Leiterinnen verschiedene Zopf-Tierli formen. Wir alle konnten es kaum erwarten sie auch schon möglichst bald essen zu dürfen. Trotzdem gab es zuerst den Zmittag, zu welchem uns die Köchinnen feine Spätzli gekocht haben.
Bald danach ging es los. Alle bereit mit festen Schuhen und Regenkleider marschierten wir zum Bahnhof Unterterzen. Und da sass doch wirklich Globi auf der Bank und wartete auf den Zug. Er erklärte uns, dass er auf dem Weg nach Weesen zum Wohnheim St. Josef ist, in dem Behinderte und einige pflegebedürftige Schwestern von Neuschönstatt hausen, ist. Den Vorschlag, dass wir mitkommen dürfen, nahmen wir diskussionslos an und wir machten uns mit ihm mit Zug und Bus auf den Weg. Im Wohnheim haben wir begleitet von zwei Gitarren einige bekannte Lieder den Bewohnern vorgesungen. Danach schenkte jede von uns einer Bewohnerin oder Betreuerin ein selbstgemachtes Zopftierli von heute Morgen und ein Schoggistängeli. Nach dem auch die Apfelschnitze vertilgt worden sind, haben wir mit den Bewohnern und Globi Lotto gespielt. Alle hatten Spass daran und die Sieger natürlich besonders Freude, wenn sie ein kleines Geschenkli auswählen durften. Als Dankeschön für unsre Heldentat im Wohnheim haben wir vom Heim Pokale für das Schutzmantel-Tuch und ein süsses Stängeli-Glacé bekommen. Der Ausflug mit Globi ist es gelungen und bereitete uns allen eine grosse Freude. Als wir wieder in Quarten angekommen sind, konnten wir schon von weitem erraten, was es zum Znacht gibt. Feine Grillwürste mit verschiedenen Salaten und feinen Pommes-Chips kamen auf unsre Teller. Nach dem wir satt waren und eine Stunde Zeit hatten für das Erledigen der Ämtli, trafen wir uns zum Abendgebet. Als wir zurückgekommen sind und Max schon auf uns wartete, freuten sich unsre Mäuler sehr über das bereitstehende Schoggifondue. Es schmeckte uns und so waren die Pfannen auch schnell leer. So konnten unsre Leiterinnen bald das Licht löschen, als wir im Bett gelegen sind.
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Zopftierli machen
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selbstgemachte Zopftierli
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Warten am Bahnhof auf den Zug
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Gruppenbild
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Gruppenbild
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Gruppenspiel
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Gruppenfoto mit Globi
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Sozialeinsatz mit Globi im Wohnheim in Weesen
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Max beim Schoggifondue
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Schoggifondue
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Schoggifondue
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Schoggifondue
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7.Tag, Freitag (15.07.2016)
Heute Morgen hat uns Pippi Langstrumpf mit ihrem Lied geweckt und wir gingen als erstes in den Gemeinschaftsraum, um mit der Pippi das Morgenturnen zu machen. Als das Morgenturnen fertig war gingen wir ins Heiligtum um der Muttergottes Danke zu sagen für die schöne Nacht. Als wir unsere Wichteli-Geschenkli gemacht hatten gingen wir uns schön machen. Wir machten uns verschiedene Frisuren, liessen uns massieren, verwöhnten unsre Hände mit einem Peeling oder lackierten unsere Fingernägel. Nach einer guten Stunde hatten wir uns fertig gestylt und wir machten eine Modeschau auf den Tischen. Nach dem grossen Applaus gingen wir zum Heiligtum, um das Elf-Uhr-Gebet zu beten. Währenddessen stellten uns die Köchinnen das Mittagessen bereit, welches wir danach genossen haben. Sogar den Rahmspinat haben wir gelobt.
Es galt unsre Ämtli zu erledigen, bevor wir zusammen den Gottesdienst von morgen vorbereiteten und unsre Abzeichen auf dem Schutzmanteltuch angenäht haben. Nach der Stärkung beim Zvieri, blieb uns ein bisschen Zeit, um uns für die Freundschaftsbündnisfeier hübsch zu machen. Wir alle haben das spezielle Ereignis genossen und unsre Stimmen bei den Liedern kräftig eingesetzt. Dazu hatten wir sehr schöne musikalische Begleitung von zwei Mädchen mit dem Keyboard. Die neuen und erneuerten geschlossenen Freundschaften mit Maria stärken uns im Alltag. Am Ende der Feier durften sogar alle einmal das Glöggli des Heiligtums läuten.
Zurück im Esssaal haben wir uns verabschiedet von zwei Lagerteilnehmerinnen und einer Leiterin, die uns schon heute verlassen. Danach servierten uns die schlicht gekleideten Leiterinnen die Vorspeise und die Dampfnudeln zum Hauptgang.
Das Abendprogramm des Bunten Abend, welcher Max mit uns verbrachte, war sehr vielseitig und unterhaltsam. Alle Helden dieser Woche besuchten uns nochmals und wir erkannten mit der persönlichen Urkunde, die jeder einzelne bekommen hat, dass wir alle kleine Helden sind.
Die dazwischen geschobenen Beiträge von freiwilligen Gruppen waren sehr amüsant. Wir freuten uns, darüber auch selber etwas vorstellen zu können. Den Kuchen zum Dessert schmeckte uns sehr. Darauf folgte die Wichtelauflösung, auf die wir alle schon sehr gespannt waren. Wir durften unserm Wichteli auch das gebastelte Tannzapfen-Männchen als Dankeschön überreichen.
Zum letzten Mal gingen wir danach zusammen ins Heiligtum für das Abendgebet, in dem wir auf die vergangene Woche zurückschauten und um den Segen baten für eine letzte gute Nacht hier im Sola.
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Beitrag der Mithelferinnen am Bunten Abend
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Fünf Freunde
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Max und Yakari
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Pippi-Besuch von heute mit Globi und Schellen-Ursli
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Sieger-Zimmer für die beste Ordnung
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Wichtelauflösung
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Foto!
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Leiterinnen-Challenge organisiert von Teilnehmerinnen
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Spiel am Bunten Abend
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Lackierte Nägel vom Beauty-Morgen
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Frisur vom Beauty-Morgen
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Besuch von Pippi
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Mithelferinnen an der Modeschau
8.Tag, Samstag (16.07.2016)
Heute Morgen haben wir schon vor dem Zmorge unsre Koffer fertig gepackt und kamen für das letzte Morgengebet von dieser Lagerwoche nochmals im Heiligtum zusammen. Dort dankten wir nochmals für die wunderschönen Lagertage. Wir haben unsren goldenen Pokal der Gottesmutter übergeben. An diesem haben wir in der ganzen Lagerwoche Pailletten aufgesteckt, wenn wir eine kleine oder grosse Heldentat vollbracht haben. Nun gehört er der Gottesmutter, aber trotzdem werden wir unsre Heldentaten in den Alltag weitertragen und immer wieder etwas Gutes tun für uns oder Mitmenschen.
Während die Jüngeren den Zmorge genossen haben, haben die Leiterinnen und Mithelferinnen fleissig geputzt, denn sie hatten ihr Frühstück schon früher am Morgen.
Vor dem Gottesdienst haben die Mithelferinnen organisiert, dass wir in Kleingruppen kurze Theaterstücke einstudierten und dieses dann vorzeigten. Es war abwechslungsreich und sehr schön draussen in der Sonne.
Um elf Uhr feierten wir mit dem Abt Emmanuel Rutz, Eltern und Geschwister den Abschlussgottesdienst in der Hauskapelle, den wir mitgestalten konnten. Freiwillige haben Passagen vorgelesen und mit starken Stimmen haben wir alle die Eucharistiefeier bereichert.
Danach gab es auf der Spielwiese für jede von uns Wienerli und ein Semmeli, während die Eltern und Geschwister ihr Picknick verspeisten. Wir freuten uns über einige Fotos, die wir in einer Diashow gesehen haben und erzählten unsren Eltern dazu freudig, was wir erlebt haben.
Zum Abschluss gab es noch eine kurze Abschlussrunde und dann hiess es eben allen „Tschüss“ zu sagen und zu hoffen, dass wir uns nächstes Jahr wieder sehen J.
Somit ging eine unvergessliche Woche zu Ende, in der wir gesehen haben, dass wir alle „wahrhaftig heldenhaft“ durch unser Leben gehen können und dass wir alle kleine Helden sind.