Brücke Gossau – Burundi
Am 18. Oktober dieses Jahres konnten wir in Gossau ein kleines «Jubiläum» feiern. Seit 25 Jahren gibt es eine Brücke vom Heiligtum in Gossau zu jenem in Bujumbura. Bei meinem Abschied in die Mission 1993 versprachen mir Mitglieder der Schönstattfamilie ums Heiligtum in Gossau, mich im Gebet zu begleiten und jeweils am Einweihungstag des Heiligtums am 18. Oktober besonders für die Schönstätter in Burundi zu beten und ein Projekt zu unterstützen. Die Initiative ging von Hans Schöbi und P. Alois Ziegler aus, soweit ich mich erinnere.
Auch dieses Jahr haben wir uns am 57. Jahrestag der Einweihung (1961) im übervollen Heiligtum versammelt, um diese Verbundenheit zu verstärken. Gast war P. Anicet Nyandwi, der aus Freiburg i.Br. angereist war, um die Feier mitzugestalten und mit seiner Trommel zu beleben. Er gab in seiner Ansprache ein Zeugnis über die Arbeit der Schönstätter Männergruppen in den verschiedenen Pfarreien in Burundi. Diese wirken wie ein gutes Ferment in einer von Ungerechtigkeit und Armut geprägten kranken Gesellschaft.

Er durfte für die Arbeit mit diesen Männern eine Kollekte von 1570 CHF empfangen. Dieser hohe Betrag ist auch durch den Verkauf von Zeichnungen und Aquarellen von P. Alois Ziegler zustande gekommen.
Wir danken der Schönstattfamilie ums Heiligtum herzlich und besonders auch Hans und Margrit Schöbi, den treuen Hütern des Heiligtums. Auch Ruth Lehmann herzlichen Dank für die Bilder aus dem Nachlass von Pater Alois.
Anicet Nyandwi
Paul Zingg