Bericht von Frieda Gmür
Die Sonne zeigte sich noch sehr diskret, als sich die ca. 50 Pilger/innen in der Hauskapelle des Wohnheimes St. Josef versammelten. Aber wir spürten sehr schnell die Wärme der Freundschaft untereinander und die Liebe zur Gottesmutter.
Nach der Begrüssung durch Schwester Beatris wurden wir mit wunderschönen Zitherklängen erfreut.
Frau Britt und Frau Koch hatten die Maiandacht auf das Jahresmotto der Schweizer Schönstattfamilie „Auf Dein Wort hin miteinander wirken und wachsen“ eingestimmt. Sehr eindrücklich waren die Lieder, Gebete und Fürbitten.
Pater Maximilian holte bei der Aussetzung des Allerheiligsten Gott selbst in unsere Mitte und erteilte uns den Segen.
Da inzwischen auch das Outside-Wetter freundlich war, besuchten wir das schön geschmückte Bildstöckli und legten dort unser Vaterland und die ganze Welt Gott und der Gottesmutter ans Herz. Da, wo wir standen, hat Pater Kentenich 1946 die Gottesmutter zur Weltenkönigin gekrönt.
Später sassen wir bei Dessert und Kaffee gemütlich beisammen und im Atelier konnten wir „lädelen“.
Was mir an der Bildstöckli Maiandacht jedes Jahr durch den Kopf geht: Die Wenigsten von uns können in die grosse Weltpolitik eingreifen. Aber unser Beten und unser Leben im Liebesbündnis sind das Beste und auch Wirkungsvollste, das wir für die grosse Welt tun können. Darum herzlichen Dank an alle Besucher/innen. Lieben Dank auch an Pater Maximilian, Schwester Beatris, die vorbereitenden Frauen, die Zitherspielerinnen und ganz besonders allen vom Wohnheim St. Josef. Die frohe und heitere Atmosphäre ist jedes Jahr wieder neu ein Erlebnis.