Der 59. Gedenktag der Kapellweihe bildete wiederum den Schwerpunkt mit der Missions­arbeit der Schönstattbewegung in Burundi. Unter „Brücke Gossau–Burundi“ wird diese Arbeit im Gebet und materiell unterstützt, diesmal mit einer eucharistischen Anbetung, corona-bedingt in der Pallottikapelle. Die Eucharistie konnten wir zusammen mit P. Paul Zingg St. Gallen und P. Yves Irakoze von Burundi feiern. In der Lesung 1.Tim 2:1-7 wird die Paulus-Gemeinde zum steten Gebet aufgefordert und P. Yves nahm dies in seiner Predigt auf mit zwei eindrücklichen Beispielen. So kann das Bittgebet auch Erhörung finden. Eines Tages kam eine Frau nach der Messe im Heiligtum in Burundi auf ihn zu und wollte dem inzwischen verstorbenen Schweizer-Pater Othmar Landolt Danke sagen, da er ihr geraten hatte, ihr grosses Anliegen Maria anzuvertrauen und sie innig darum zu bitten. Sie war verheiratet, kinderlos und deshalb unglücklich und stand kurz vor der Scheidung. Ein Jahr später wurde ihr Wunsch erhört. „Ja, Maria beschenkte diese Frau, nicht nur mit einem, sondern gleich mit zwei Kindern, einem Jungen und einem Mädchen! Die Eltern waren überglücklich und die Ehe war gerettet. . . So kann Maria auch heute noch Wunder wirken, wenn wir uns ihr anvertrauen.“

Die ausgewählten Lieder, begleitet von E-Piano und Gitarre, brachten uns während der Messfeier besonders auch mit Maria in Beziehung, sowie auch durch das kurze Wallfahrts­gebet. In den von Müttern vorgetragenen Fürbitten wurden Dank und Bitten ausgesprochen.

In Stille begaben wir uns dann noch zum Heiligtum und erneuerten unser Liebesbündnis mit dem Lied „Gross sein lässt meine Seele den Herrn“. Zum Abschluss wurden die Teilnehmer noch mit einem Burundi-Lied erfreut, das die beiden Patres vortrugen. Danach wurden die im Krug seit Monaten gesammelten Bitt- und Dankeszettel vor der Kapelle verbrannt – ein herzliches Dankeschön an den Teilnehmerkreis und an alle, die mitgewirkt haben. mhs

Sta   rt ins Gedenkjahr 60 Jahre Schönstattkapelle Friedberg Gossau (1961 – 2021