Bericht von Max Senn

Es war für mich ein sehr schöner und abwechslungsreicher Begegnungs- und Besinnungstag. Die Einstimmung mit den Gedanken von Hr. P. Boll zu seiner ersten Begegnung mit Pater Kentenich und der Austausch darüber in der Kleingruppe mit anschliessendem Plenumsgespräch haben in mir das Bild über Pater Kentenichs Wesen vertieft.

Nach der Feier der Hl. Messe in der Hauskapelle mit Hr. Vikar Sebastian konnten wir uns mit einem feinen Mittagessen stärken und haben miteinander lebhaft weiterdiskutiert.

Zum Einstieg in den Nachmittag durften wir uns den neuen Film, „Einer muss vorangehen“ über Pater Kentenichs Leben zu Gemüte führen. Dieser zeigt eindrücklich, was für eine starke Persönlichkeit der Gründer des Schönstattwerkes war, was für eine Sendung er in sich verspürte und wie er, seit der Weihe an die Mutter Gottes, die seine Mutter beim Eintritt des 8-jährigen Josef ins Waisenhaus vollzogen hatte, unter dem Schutz und der Führung Mariens stand. Für mich war dies eine stark gekürzte und eindrücklich gestaltete Zusammenfassung des Buches „Ein Leben am Rande des Vulkans“ von Sr. Dorothea M. Schlickmann.

Nach dem Austausch über diesen Film und die Parallelen, die wir zu unsern Gedanken über das Wesen Pater Kentenichs vom morgendlichen Gespräch im Seminarraum gezogen hatten, erlebten wir in der Hauskapelle eine tief gestaltete Eucharistische Anbetung und haben bei einem Schlusskaffee in froher Stimmung und mit einem Frieden im Herzen voneinander Abschied genommen und uns auf den Heimweg begeben.