„Die Reise wird uns noch lange in guter Erinnerung bleiben …“
Eindrücke der Wallfahrt vom 15. – 17. Juni 2021 zu den Schönstattheiligtümern in der Schweiz
Wir waren 16 Teilnehmer, geführt von Sr. Renata-Maria aus Quarten.
Jedes Schönstatt-Heiligtum ist ganz speziell. Der Ursprung dieses Wallfahrtsortes ist nicht eine Marienerscheinung, sondern die Initiative von P. Josef Kentenich, der mit ein paar Priesterstudenten ein Liebesbündnis mit der Gottesmutter schloss und sie bat, sich bei ihnen niederzulassen und das Heiligtum zu einem Gnadenort werden lasse. Und die Gottesmutter hat sich bewegen lassen! Daraus ist die weltweite Schönstattbewegung geworden und die Heiligtümer haben sich vervielfacht, vor allem überall dort, wo Marienschwestern oder Schönstattpatres sich niederliessen. So auch in der Schweiz. Unsere Reise begann im Friedberg, Gossau SG, von Pallottinern und ihren Studenten vor 60 Jahren erbaut. Dieses Heiligtum wird als „Coenaculum“ gesehen. Wie im Abendmahlsaal will uns Maria auch heute den Hl. Geist vermitteln.
Unser zweites Ziel: St. Gallen, Langgasse, Haus der Schönstattpatres. Sie haben im Haus ein Heiligtum gebaut. Sie sehen es als Heiligtum des Marianischen Glaubensweges. Das „Kreuz der Einheit“ und der „Kana Krug“ weisen darauf hin.
Nächstes Ziel: Etwas erhöht in Brig ob dem Haus der Marienschwestern das Heiligtum „Quelle lebendigen Wassers“: Maria, als Vorbild im Vorsehungsglauben, erflehe uns Zuversicht im Glauben! Das Glöcklein soll über das ganze Land künden: „Was ER euch
sagt, das tut.“ Im Haus Schönstatt logierten wir zwei Nächte.
Anderntags: Fribourg = Brückenheiligtum. Es ist ja die Stadt der Brücken. Es ist das einzige Heiligtum in der Schweiz, das keine Gemeinschaft mehr als Träger hat. Betreut wird es seit etlichen Jahren von Herr Pfr. Vonlanthen und Frau Anna Marti. Herr Pfr.
Vonlanthen sieht es, neben seiner Aufgabe in seiner Pfarrei als seine besondere Aufgabe. Er berichtet, dass in und um das Heiligtum reges Leben herrsche. Frau Marti, unsere Stadtführerin in Fribourg, ist auch seit vielen Jahren ‚Pflegerin‘ und ‚Betreuerin‘
dieses Heiligtums. – Dann gings wieder zurück nach Brig und anderntags nach Horw zum Haus der Patres auf Berg Sion. Sie nennen das Heiligtum: Sion Patres Patriae = Sion des Vaters für die Heimat.
Dann gings zum letzten Heiligtum, zu den Marienschwestern nach Quarten. Es ist das Landesheiligtum der Schweizer Schönstattfamilie in der Schweiz und der Immaculata geweiht. Maria ist die einzigartige Bündnispartnerin des Dreifaltigen Gottes – der vollendete neue Mensch in neuer Gemeinschaft.
So geht unsere Wallfahrt zu Ende. Reich beschenkt verabschieden wir uns von unserer Reiseleiterin, Sr. Renata-Maria. Ganz herzliches Vergelt’s Gott, Sie haben es toll gemacht, gut dosiert, nichts zu viel, nichts zu wenig, es war schön mit Ihnen! – Vergelt’s Gott auch an alle, die mitgewirkt haben. Überall wurden wir herzlich begrüsst und erwartet und auch bewirtet. Jeden Tag durften wir Eucharistie mitfeiern – auch das Wetter war uns wohlgesinnt und der Chauffeur hat seine Sache tip-top gemeistert. Wir sind glücklich und zufrieden, wohl etwas müde in unserm Alltag gelandet.
M.H.