Nach zwei Jahren Coronapause können Pater Horn und Sr. M. Beatris wieder zu den traditionellen Besinnungstagen der Frauen und Mütter einladen. Erfreulich, dass sie an den beiden Tagungen insgesamt 70 Frauen begrüssen dürfen.
Die Wiedersehensfreude ist gross und es herrscht eine frohe, erwartungsvolle Atmosphäre. Das bewährte Vorbereitungsteam aus dem Urnerland war bereits im Vorfeld in Aktion und ist auch während der Tagung aktiv. Vielen Dank!
Mit einem Sketch, dargeboten von drei Frauen, wird die Jahresparole: „geschüttelt – gehalten – bewegt“ auf anschauliche Weise nähergebracht.
Die Möglichkeit, unsere persönlichen „Schüttelerlebnisse“ auf einen Zettel zu schreiben, wird rege benutzt. Erfahrungen des Gehaltenseins in stürmischer Zeit, werden ausgetauscht. Schliesslich werden wir ermutigt, als von Gott Bewegte, etwas im eigenen Alltag zu bewegen. Ein Sketsch, der wertvolle Anregungen gibt für das konkrete Leben.
Nach einer Pause bekommen wir Impulse von Pater Horn zur Jahresparole. In einem ersten Schritt schauen wir ins Zeitgeschehen. Unter dem Gesichtspunkt: Hat die Corona-Pandemie auch Positives gebracht, werden uns einige Dinge zum Bewusstsein gebracht. In einem zweiten Schritt schauen wir ins Leben und Wirken Pater Kentenichs und stellen fest: Er wurde in seinem Leben immer wieder geschüttelt. Er konnte seine Sendung in vollem Mass wahrnehmen und leben, weil er sich ganz in Gott und der Gottesmutter gehalten wusste. Pater Horn schliesst seine Ausführungen mit dem eindrücklichen Zeugnis von Rachel Noemi Rensen, die ihr Leben meisterte aus dem Erlebnis mit ihrem Grossvater und der daraus erwachsenen Gewissheit: Ich bin von Gott gesegnet.
Nach diesen wertvollen Gedanken, gehen wir ins Heiligtum. Dorthin bringen wir die Zettel mit unseren „Schüttelerlebnisse“ – lassen uns von Gott und der Gottesmutter neu beschenken mit Gnade und Segen, bitten um Kraft, als Bewegte im Alltag etwas zu bewegen. Mit dem Mittagessen schliesst das Vormittagsprogramm.
Nachdem der Vormittag dem Aufnehmen gewidmet ist, steht der Nachmittag im Zeichen der Vertiefung des Gehörten. Verschiedene Angebote stehen zur Verfügung. Beichtgelegenheit, Rosenkranz, Kreuzweg oder Zeit zur Stille und Verarbeitung, die jede Frau nach eigenem Bedürfnis nutzt.
Die Abrundung der Tagung ist die Eucharistiefeier. Alle „Schüttelerlebnisse“, alles Schöne aber auch unsere Bitten, legen wir in diese Dankesfeier hinein.
Froh verabschieden sich die Frauen und machen sich wieder auf den Weg in den Alltag mit der Gewissheit, in Gott gehalten zu sein, den „Schüttelerlebnissen“ das Beste abzugewinnen und schliesslich als Bewegte etwas im Alltag zu bewegen. s.g.