Pfarreigottesdienst mit dem Pilgerheiligtum in Flums SG
Ende März dürfen wir Marienschwestern im Pfarrei-Gottesdienst von Flums einen musikalischen Beitrag geben und uns bedanken, dass sich dort seit 25 Jahren die Türen und Herzen für die Pilgernde Mutter von Schönstatt öffnen.
Echos von Familien aus Flums und Flumserberg:
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Pilgerheiligtum den Leuten hilft, wenn sie in Not sind. Eine Familie hat das Pilgerheiligtum länger bei sich behalten wegen eines Todesfalls, der sie sehr betroffen gemacht hat. Die Gottesmutter habe ihnen in dieser schweren Zeit viel Kraft und Trost geschenkt.
Eine Frau erzählte, dass sie mit ihrem Mann in eine schwere Ehekrise geraten ist. Die Einstellung und das Verhalten des Partners hat sie genervt. Gehässigkeit, Vorwürfe, Streit und Unversöhnlichkeit waren an der Tagesordnung. Die Frau hat gespürt, dass sie es allein nicht mehr schafft. Sie nahm in ihrer Hilflosigkeit Zuflucht zur Muttergottes im Pilgerheiligtum. Sie bat um Hilfe, um gegenseitige Liebe, um den Anderen anzunehmen in seiner Eigenart. Im gemeinsamen Gebet stellten sie sich unter den Schutz Gottes und ihr Ehe ist jetzt schöner als vorher.
Unsere Tochter hatte knifflige Rechenaufgaben zu lösen … Es glückte ihr einfach nicht, eine Lösung zu finden. Sie fragte mich, ob ich ihr helfen könne. Leider hatte ich keine Zeit und zudem bin ich auch kein Zahlengenie. An diesem Tag war das Pilgerheiligtum gerade bei uns auf Besuch. Ich schaute auf das Bild der Muttergottes und sagte: “Wir brauchen deine Hilfe, Muttergottes. Bitte hilf!“ und dann hat unsere Tochter die Aufgabe wie am „Schnürchen“ lösen können. Diese spürbare Hilfe hat ihr grossen Eindruck gemacht.
Ja, Maria möchte den Menschen, möchte Ihnen, eine spürbare Hilfe im Alltag sein. Sie ist da, bei uns zuhause. Sie interessiert sich für uns, für unsere Freuden und Sorgen und sie schenkt uns Zuversicht im Vertrauen auf Gott! Und das brauchen wir heute ganz besonders!
Dank für finanzielle Unterstützung
Wir freuen uns, dass Ende März in allen Gottesdiensten der Seelsorgeeinheit Walensee das Kirchenopfer für die sozialen Projekte von uns Marienschwestern eingezogen wird.
Mehrere Schwestern setzen sich vor allem in der Mädchen-, Frauen- und Familienpastoral ein. Das ist gerade heute ein wichtiges Aufgabengebiet! Andere Schwestern von uns sind besorgt, dass von der Schönstatt-Kapelle aus die Pilgernde Mutter im Zeichen des Pilgerheiligtums Familien zuhause besuchen kann. ‚Unterwegs zu dir‘ heisst dieses weltweite Angebot, das es in 120 Ländern gibt, auch in der Ukraine und in Russland. Es werden Kreise von 7 – 10 Familien gebildet. Jeden Monat bekommen diese das Muttergottesbild von Schönstatt für ein paar Tage auf Besuch. In der Schweiz sind über 900 Bilder unterwegs!
Text und Bilder: Sr. Ursula-Maria Bitterli