Kleine Pfingsten im Alltag

Am 28. Mai konnte ich in Neuhausen und Neunkirch SH während einem Pfarreigottesdienst das Angebot von den monatlichen Besuchen der Pilgernden Muttergottes von Schönstatt machen. Am folgenden Tag besuchte ich die Pfarreien HallauSH und Schleitheim SH. Da das Thema in den Lesungen die Einheit war, wünschte der Pfarrer, dass ich hinweise, wie Maria, als Pilgermutter einen, verbinden … kann; wie kleine Pfingsten im Alltag geschehen. So erzählte ich unter anderem folgende Beispiele:

Kleines Pfingsten – Maria eint die Familie:
Eigentlich geschah gar nicht viel. Ich zündete eine Kerze an und setzte mich in der Küche ein wenig vor das Pilgerheiligtum. Nach und nach kamen die zwei Kleineren dazu, später auch mein Mann und dann sogar unsere Grosse. Wir haben nur miteinander geredet, mehr war nicht. Aber die Atmosphäre war so, dass ich dachte: Da war wirklich Gott dabei. S. N.

Kleines Pfingsten – Maria eint kirchliche Gebundene und andere:
Ein Mann sagt: „Ich finde das eine sehr gute Sache. Es ist wirklich speziell, wenn Maria in die Familie kommt. Das macht einem jeweils wieder bewusst, dass man nicht allein ist. In unserem Kreis hat es auch nicht kirchliche Leute. Sie gehören ohne weiteres dazu. Auch das imponiert mir.“ D.E.

Kleines Pfingsten – Maria eint Junge und Ältere:
„Letzthin brachte unser 12-Jähriger einen Schulkameraden mit nach Hause. Wir hatten zu dem Zeitpunkt Besuch von der Pilgernden Muttergottes. Das Bild stand in unserer Stube. Anscheinend bemerkte der Schulkamerad das Muttergottesbild, denn ich hörte, wie er zu unserem Sohn sagte: „Sag mal, ist deine Mutter so heilig?“ Ganz schnell und selbstverständlich hörte ich unseren 12-Jährigen sagen: „Weisst du, die (er meinte Maria) gehört uns allen, sie kommt zu uns allen!“ J.W.

An Pfingsten, 6. Juni, eine Woche später, hatte ich die Möglichkeit, in Bonstetten ZH im Gottesdienst das Pilgerheiligtum vorzustellen.

Im Kanton Schaffhausen und auch im Kanton Zürich wurde ich von der Pfarrei angefragt und eingeladen in den Gottesdienst zu kommen und dort den Besuch der Pilgernden Mutter anzubieten.

Das freute mich sehr und auch, dass sich an einem Ort bereits acht interessierte Familie gemeldet haben und an den andern vier Orten sind es jeweils drei Interessierte. Es braucht also mindestens noch je vier Familien oder Einzelpersonen!

Bitten wir Maria, dass sie weitere Herzen bewegt, sodass sich Türen öffnen in Neuhausen, Neunkirch, Schleitheim und Hallau SH und auch in Bonstetten ZH.

Text und Bilder: Sr. Ursula-Maria Bitterli